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ddi

Echo-Orakel
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Bin gestern nach Feierabend nochmal an den Rhein gefahren und habe nochmal meine Spots zwischen Bonn & Köln besucht.
2025 habe ich mir nicht mal mehr eine Rheinkarte geholt und für dieses Jahr bin ich eigentlich schon wieder bedient. Im absoluten Verkehrschaos festgehangen, zwischen 2 Spots teilweise 45 min im Verkehr gesteckt und insgesamt über 2h im Auto gesessen...

Nächster Trip geht wieder über die Grenze, besser investierte Zeit.
 

BST_M

Echo-Orakel
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Bin gestern nach Feierabend nochmal an den Rhein gefahren und habe nochmal meine Spots zwischen Bonn & Köln besucht.
2025 habe ich mir nicht mal mehr eine Rheinkarte geholt und für dieses Jahr bin ich eigentlich schon wieder bedient. Im absoluten Verkehrschaos festgehangen, zwischen 2 Spots teilweise 45 min im Verkehr gesteckt und insgesamt über 2h im Auto gesessen...

Nächster Trip geht wieder über die Grenze, besser investierte Zeit.
Nichts für ungut, aber gestern (und heute und morgen) hat die KVB gestreikt.
Selbst um 05:40 Uhr war deutlich mehr Verkehr auf der Zoobrücke.

Sicher ist in und um Köln zu den Stoßzeiten immer viel los (und ich bin leider auch maximal genervt von der Verkehrsführung in Verbindung mit den Baustellen und dem Faktor Mensch, bitte also nicht falsch verstehen), aber eben aktuell nicht der normale Wahnsinn.

Und in Holland war zuletzt auch sehr viel gelb und rot bei Googlemaps zu erblicken.

Gutes durchhalten:emoji_v:
 

JonnyZett

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Bin gestern nach Feierabend nochmal an den Rhein gefahren und habe nochmal meine Spots zwischen Bonn & Köln besucht.
2025 habe ich mir nicht mal mehr eine Rheinkarte geholt und für dieses Jahr bin ich eigentlich schon wieder bedient. Im absoluten Verkehrschaos festgehangen, zwischen 2 Spots teilweise 45 min im Verkehr gesteckt und insgesamt über 2h im Auto gesessen...

Nächster Trip geht wieder über die Grenze, besser investierte Zeit.
Wie wärs denn mit ner Reiserute und nem Rennrad? Das bringt auch den Vorteil, dass man Spots mit deutlich reduziertem Angeldruck besser erreichen kann.

Davon abgesehen würde ich mit dem Auto grundsätzlich nur einen Spot pro Session anfahren. Ich mache das sehr regelmäßig im großen Radius um Köln und fahre eigentlich nie länger als 30 min. Bei einer Session von etwa drei Stunden kann ich mit dem Verhältnis von Fahr- zu Angelzeit ganz gut leben. Auf dem Weg nach NL verbringe ich deutlich mehr wertvolle Zeit am Steuer und fange grenznah auch nicht wirklich besser....aber jeder wie er möchte....
 

Simon19

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Hello,
hat einer intensive Erfahrung mit dem angeln auf vernünftige Barsche (25cm+) oder eine Rückmeldung zum aktuellen Bestand?
Vor ein paar Jahren wahren noch Massenfänge mit 40er Barschen möglich, wenn die Barsche im Herbst in die Häfen ziehen. Bis jetzt habe ich aber niemanden getroffen der es gezielt im Jahresverlauf auf die Barsche versucht. Dementsprechend spiele ich etwas mit dem Gedanken nächstes Jahr den Barsch näher in den Fokus zu rücken. Zum einen kann ich mir vorstellen das Barsche tagsüber besser beißen als Zander und durch das aufklaren des Rheins, Barsch und Wels sich die Nische des Zanders zu künftig teilen werden.
 

Cherado

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Hello,
hat einer intensive Erfahrung mit dem angeln auf vernünftige Barsche (25cm+) oder eine Rückmeldung zum aktuellen Bestand?
Vor ein paar Jahren wahren noch Massenfänge mit 40er Barschen möglich, wenn die Barsche im Herbst in die Häfen ziehen. Bis jetzt habe ich aber niemanden getroffen der es gezielt im Jahresverlauf auf die Barsche versucht. Dementsprechend spiele ich etwas mit dem Gedanken nächstes Jahr den Barsch näher in den Fokus zu rücken. Zum einen kann ich mir vorstellen das Barsche tagsüber besser beißen als Zander und durch das aufklaren des Rheins, Barsch und Wels sich die Nische des Zanders zu künftig teilen werden.
Aktuell sinnloses Unterfangen meiner Einschätzung nach, also mit Blick auf Frequenz. Und in Zukunft sieht es auch nicht besser aus, der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran. Eine nachhaltige Erholung des Pegels ist auch nicht in Sicht.
 

JonnyZett

Belly Burner
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Also ich würde ganz klar dazu raten, es mal auf Barsch zu versuchen. Frequenz ist in Köln absolut möglich, irgendwann kommen auch immer mal Trupps mit 30+ Barschen am Spot vorbei, auch richtige Trümmer gibt es vereinzelt. Sich die Zeiten und Köderwahl zu erarbeiten, bleibt natürlich individuelle Kernaufgabe. Im Gegensatz zum Zander habe ich den Eindruck, dass die Barsche den Spots auch bei Niedrigwasser treu bleiben, sofern ihre Bedürfnisse dort nicht völlig "auf dem Trockenen" bleiben. Give it a try...
 
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Cherado

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Also ich würde ganz klar dazu raten, es mal auf Barsch zu versuchen. Frequenz ist in Köln absolut möglich, irgendwann kommen auch immer mal Trupps mit 30+ Barschen am Spot vorbei, auch richtige Trümmer gibt es vereinzelt. Sich die Zeiten und Köderwahl zu erarbeiten, bleibt natürlich individuelle Kernaufgabe. Im Gegensatz zum Zander habe ich den Eindruck, dass die Barsche den Spots auch bei Niedrigwasser treu bleiben, sofern ihre Bedürfnisse dort nicht völlig "auf dem Trockenen" bleiben. Give it a try...
Anhang anzeigen 366828
*KI-Background
Kann ich auf meiner Heimstrecke leider dieses Jahr nicht bestätigen. Sonst konnte ich um diese Zeit quasi auf Bestellung mehrere 40+ Barsche fangen, da sie sich immer an den gleichen Spots gesammelt haben. Diese Spots liegen nun komplett auf dem Trockenen und vergleichbare Spots auf meiner Strecke sind wie tot. Ich gehe davon aus, dass sich die Barsche für dieses Jahr ggf. andere Abschnitte gesucht haben. Bis auf einige 25er Barsche war da bisher nicht mehr drin, dafür ist Zander fangen grad so einfach wie nur selten.
 

Saturday

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Vielleicht sind es beim Niedrigwasser jetzt ganz andere Spots auf deiner Strecke, die die großen Barsche derzeit beherbergen.
 

olem

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Hello,
hat einer intensive Erfahrung mit dem angeln auf vernünftige Barsche (25cm+) oder eine Rückmeldung zum aktuellen Bestand?
Vor ein paar Jahren wahren noch Massenfänge mit 40er Barschen möglich, wenn die Barsche im Herbst in die Häfen ziehen. Bis jetzt habe ich aber niemanden getroffen der es gezielt im Jahresverlauf auf die Barsche versucht. Dementsprechend spiele ich etwas mit dem Gedanken nächstes Jahr den Barsch näher in den Fokus zu rücken. Zum einen kann ich mir vorstellen das Barsche tagsüber besser beißen als Zander und durch das aufklaren des Rheins, Barsch und Wels sich die Nische des Zanders zu künftig teilen werden.
Du schreibst von Massenfängen vor ein paar Jahren...Ich für meinen Teil kann 10 bis max 20 (teilweise richtig gute) Barsche an guten Tagen noch vor 4 Jahren und teilweise noch vor 3 Jahren beim Befischen von 2 bis 4 Spots bestätigen. Von mir persönlich wurden nahezu ausnahmslos alle Fische released. Da Corona aber zu einem Verkaufsanstieg um mehrere Zehntausend Rheinkarten geführt hat (vornehmlich durch Angelneulinge, die frisch nach der Prüfung den Satz "Der Fang soll (nicht muss!!) einem sinnvollen Verwendungzweck zugeführt werden" scheinbar ausschließlich auf eine Art interpretiert haben, hat das natürlich auch Konsequenzen für den Bestand. Neulich wurde ich auf ein YouTube Video aufmerksam wo der Ersteller jeden Barsch (ca 10 Stück, alle so zwischen 15 und 25cm) abschlägt.. Darauf von mir angesprochen begründete er das mit dem Satz "der Barsch ist im Rhein eine invasive Art"...Mit dem Klientel was teilweise am Rhein rumrennt braucht es keinen Klimawandel um den einst guten Barschbestand ordentlich kaputt zu machen...Andere Faktoren tun natürlich noch ihr übriges dazu...
 
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Saturday

BA Guru
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Zehn Barsche zwischen 15 und 25cm mitnehmen, spielt für den Bestand keine Rolle. Wir wissen von Prof. Arlinghaus, dass die größeren Fische zurückgesetzt werden sollten, weil sie weitaus mehr und genetisch angepasste Brut hervorbringen.

Ungeachtet dessen stimme ich deiner Grundaussage zu, dass die Geisteshaltung "der Barsch ist am Rhein eine invasive Art" zusammen mit "jedes gefangene Tier muss gegessen werden" keine positive Bestandsentwicklung nach sich ziehen kann. Umso weniger, wenn von Tausenden so gedacht wird.

Bei mir an der Oberelbe habe ich den Angelboom während der Pandemie ebenfalls erlebt und bin mir gar nicht sicher wie nachhaltig dieser war. Seitdem ist die Anglerzahl subjektiv auch wieder deutlich zurückgegangen, jedoch ist der Angeldruck hier in den größeren Städten bereits vor Corona nicht eben gering gewesen.

Was den Fischbestand angeht, mache ich mir allerdings vorrangig aus ökologischen Gründen Sorgen. Bei einem Herbstpegel von aktuell 63cm an meiner Messstelle, ist der Fluss gen Ende September so flach wie ich es noch nie erlebt habe. Im Sommer kam zu noch niedrigeren Pegeln der Sauerstoffmangel hinzu. Das ergibt eine Melange, die den Fischen nicht gut tut und die mit ziemlicher Sicherheit für meine "schlechten" Barschfänge in diesem Jahr verantwortlich ist. Was nicht heißt, dass man sich nicht zum Teil anpassen kann und die Fische stattdessen einfach woanders findet. Auf Dauer betrachtet kann das wenige Wasser aber für niemanden von Vorteil sein ...
 

Florian

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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"...." Da Corona aber zu einem Verkaufsanstieg um mehrere Zehntausend Rheinkarten geführt hat (vornehmlich durch Angelneulinge, die frisch nach der Prüfung den Satz "Der Fang soll (nicht muss!!) einem sinnvollen Verwendungzweck zugeführt werden" scheinbar ausschließlich auf eine Art interpretiert haben, hat das natürlich auch Konsequenzen für den Bestand. "..."

Für NRW kann ich diese Aussage so nicht bestätigen. Im ersten Corona Jahr gab es in NRW einen Anstieg der Verkaufszahlen um grob 5000 Stück. Bereits im nächsten Jahr waren wir wieder fast auf 2019er Ausgangsniveau und sind auch ungefähr dort geblieben.

Bei der Entnahme ist es auch nicht so als wäre zu einer bestimmten Zeit besonders viel Barsch gemeldet worden. Das Groß der Entnahme ist schon seit langer Zeit Zander. Die Rücklaufquoten der Fanglisten sind jedoch ausbaufähig und es wäre schön wenn mehr Leute ihre Scheine zurück schicken würden (geht auch per Mail) oder ihre Hejfish Fanglisten ausfüllen würden.
 

Simon19

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Für NRW kann ich diese Aussage so nicht bestätigen. Im ersten Corona Jahr gab es in NRW einen Anstieg der Verkaufszahlen um grob 5000 Stück. Bereits im nächsten Jahr waren wir wieder fast auf 2019er Ausgangsniveau und sind auch ungefähr dort geblieben.

Bei der Entnahme ist es auch nicht so als wäre zu einer bestimmten Zeit besonders viel Barsch gemeldet worden. Das Groß der Entnahme ist schon seit langer Zeit Zander. Die Rücklaufquoten der Fanglisten sind jedoch ausbaufähig und es wäre schön wenn mehr Leute ihre Scheine zurück schicken würden (geht auch per Mail) oder ihre Hejfish Fanglisten ausfüllen würden.
Ich Frage mich schon seit Jahren wie eine Bestandsaufnahme erfolgen soll ohne Fangliste und vor allem ohne richtige Kontrollen. Die einzigen die mal Kontrollieren sind die Vereine die ihre Einfahrten zu den Nebengewässern kontrollieren.
Du schreibst von Massenfängen vor ein paar Jahren...Ich für meinen Teil kann 10 bis max 20 (teilweise richtig gute) Barsche an guten Tagen noch vor 4 Jahren und teilweise noch vor 3 Jahren beim Befischen von 2 bis 4 Spots bestätigen.
Bei mir ist es länger her, hab es aber auch nicht gezielt versucht. Mich wundert es nur, dass der Barsch nie ein wirklicher Zielfisch geworden ist. Da es ja auch viele 30+ Barsche geben müsste, bei den Grundeln und Krebsen im Rhein.


Zehn Barsche zwischen 15 und 25cm mitnehmen, spielt für den Bestand keine Rolle. Wir wissen von Prof. Arlinghaus, dass die größeren Fische zurückgesetzt werden sollten, weil sie weitaus mehr und genetisch angepasste Brut hervorbringen.
Wenn es nur diese 10 wären. In Summe sind es mehrere Tausend die so den Rhein für immer verlassen. Ggf. Ohne sich jemals reproduziert zu haben. Und wenn du dir den DAF Podcast mit ihm anhörst, wirst du Richtung Ende relativ schnell merken, dass durch die schlechten Reproduktionszahlen der Bestand schneller leidet, als gedacht.

Interessanterweise habe ich letztens mit einem Angler gesprochen der einen 50er Barsch aus einem Baggersee mitgenommen hat. Laut seiner Untersuchung der Gehörsteine (oder was man da genau untersucht), war der Fisch gerade mal 6 Jahre alt.
Ob das Stimmt kann ich schlecht sagen, aber ich bin mir sicher dass die 30 Jahre, die laut einigen Quellen ein Barsch braucht nicht stimmen kann. Im allgemeinen bin ich mir sicher, dass vor allem Barsch und Zander durch die Nahrungsgrundlage im Rhein höhere Abwachsraten haben als wir vermuten.
Vlt wird die Wissenschaft in dem Zusammenhang ja mal ein paar neue Erkenntnisse vorbringen
 

Florian

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Ich Frage mich schon seit Jahren wie eine Bestandsaufnahme erfolgen soll ohne Fangliste und vor allem ohne richtige Kontrollen. Die einzigen die mal Kontrollieren sind die Vereine die ihre Einfahrten zu den Nebengewässern kontrollieren.

Es wird definitiv zu wenig kontrolliert und ich selbst bin am Rhein erst einmal von der Polizei kontrolliert worden. Es gibt mittlerweile jedoch auch Kontrollkampagnen bei denen ehrenamtliche Kontrolleure von Sicherheitskräften begleitet werden. Das Ganze soll in den nächsten Jahren noch ausgeweitet werden.

Bestandsaufnahmen erfolgen vorwiegend durch die jährlich stattfindenden Elektrobefischungen des LANUKs, welche entlang des gesamten Rheins in NRW durchgeführt werden. Siehe zB hier

Mehr Rückläufer bei den Fanglisten wären aber einfach schön um zu sehen was dann auch tatsächlich entnommen wird.
 

olem

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Für NRW kann ich diese Aussage so nicht bestätigen. Im ersten Corona Jahr gab es in NRW einen Anstieg der Verkaufszahlen um grob 5000 Stück. Bereits im nächsten Jahr waren wir wieder fast auf 2019er Ausgangsniveau und sind auch ungefähr dort geblieben.

Bei der Entnahme ist es auch nicht so als wäre zu einer bestimmten Zeit besonders viel Barsch gemeldet worden. Das Groß der Entnahme ist schon seit langer Zeit Zander. Die Rücklaufquoten der Fanglisten sind jedoch ausbaufähig und es wäre schön wenn mehr Leute ihre Scheine zurück schicken würden (geht auch per Mail) oder ihre Hejfish Fanglisten ausfüllen würden.
Meine genannte Zahl des Anstiegs der verkauften Rheinscheine bezog sich nicht alleine auf NRW, sondern auf alle Bundesländer durch die der deutsche Rhein fließt. Und was die Anzahl der gemeldeten Fische angeht: mein Gerätehändler meinte letztes Jahr zu mir: nur etwa 20 Prozent der Fanglisten werden wieder zurück gegeben..
 

Florian

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Meine genannte Zahl des Anstiegs der verkauften Rheinscheine bezog sich nicht alleine auf NRW, sondern auf alle Bundesländer durch die der deutsche Rhein fließt. Und was die Anzahl der gemeldeten Fische angeht: mein Gerätehändler meinte letztes Jahr zu mir: nur etwa 20 Prozent der Fanglisten werden wieder zurück gegeben..
Ich dachte mir schon, dass du ganz Deutschland meinst.
20% der Fanglisten für den Rhein wären mega, leider sind es für die Papierscheine nur 2-3%. Bei Hejfish sieht es besser aus.
Von manchen Seen kenne ich Pfandsysteme, da kommt sicherlich deutlich mehr zurück.
 

olem

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Ich dachte mir schon, dass du ganz Deutschland meinst.
20% der Fanglisten für den Rhein wären mega, leider sind es für die Papierscheine nur 2-3%. Bei Hejfish sieht es besser aus.
Von manchen Seen kenne ich Pfandsysteme, da kommt sicherlich deutlich mehr zurück.
Und weil so verschwindend geringe Rücklaufzahlen der Fanglisten zu verzeichnen sind, ist der Rückschluss darauf ob viele Barsche oder auch Zander entnommen werden auch nahezu ohne Ausagekraft. Die Leute, die eh alles (egal ob unverhältnismäßig viele maßige oder eben auch untermaßige) abknüppeln, werden keine Fanglisten abgegeben und wenn, dann sicher so etwas nicht auch noch schriftlich dokumentieren)
 

BST_M

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Und weil so verschwindend geringe Rücklaufzahlen der Fanglisten zu verzeichnen sind, ist der Rückschluss darauf ob viele Barsche oder auch Zander entnommen werden auch nahezu ohne Ausagekraft. Die Leute, die eh alles (egal ob unverhältnismäßig viele maßige oder eben auch untermaßige) abknüppeln, werden keine Fanglisten abgegeben und wenn, dann sicher so etwas nicht auch noch schriftlich dokumentieren)
Auch wenn ich inhaltlich bei dir/bei euch bin, muss man fairerweise sagen, dass "diese Leute" gesetzeskonform agieren.
Der Barsch hat keine Schonzeit und kein Mindestmaß in NRW.

Was mit dem Punkt "für den eigenen Gebrauch" ist, wird man bestimmt streiten.

Traurig ist, dass man für die Kontrollen Sicherheitskräfte braucht.
Und wie mir mein Arbeitskollege erzählt hat, wohl auch zurecht -leider
 

olem

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Auch wenn ich inhaltlich bei dir/bei euch bin, muss man fairerweise sagen, dass "diese Leute" gesetzeskonform agieren.
Der Barsch hat keine Schonzeit und kein Mindestmaß in NRW.

Was mit dem Punkt "für den eigenen Gebrauch" ist, wird man bestimmt streiten.

Traurig ist, dass man für die Kontrollen Sicherheitskräfte braucht.
Und wie mir mein Arbeitskollege erzählt hat, wohl auch zurecht -leider
Gesetzeskonformität schließt die Nutzung des eigenen Verstandes, Mäßigung und nachhaltige Denkweise nicht zwingend aus, bzw sollte es theoretisch eigentlich nicht... Teilweise sind es auch die Leute, die regelmäßig 40cm Fritten-Zander(und teilweise sogar noch kleiner) mitnehmen, die, wenn es mal länger nicht läuft, dann nach Holland fahren, in Erwartung dort wieder "erfolgreich" zu sein. Falls das dann tatsächlich mal klappt, und sie dort in ähnlicher Form verfahren wie Zuhause am heimischen Rhein, sind sie auch noch völlig verunsichert und verwundert, daß ihr Handeln bei den Einheimischen auf totale Ablehnung und Verachtung stößt..
Ich persönlich kann da echt nur den Kopf schütteln. Damit bin ich dann auch raus aus dem Thema hier, da es sonst (zurecht) den Hinweis gibt, das zu sehr vom eigentlichen Thema abgewichen wird.
 

Cherado

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Vielleicht sind es beim Niedrigwasser jetzt ganz andere Spots auf deiner Strecke, die die großen Barsche derzeit beherbergen.
Außer mitten in der Fahrrinne gibt es da aktuell kaum noch Spots ;) Tatsächlich haben sich durch das Niedrigwasser 2 neue Spots aufgetan (kannte die Spots für den Hochsommer, da Unterwasserstrukturen in der Aussenkurve, die nun frei liegen und etwas strömungsberuhigt sind, aber direkt steil abfallen vom Ufer). Da gingen zuletzt auch immer Barsche (und Zander), aber die Barsche sind da nie größer als 30cm. Ich vermute, dass die größeren Barsche sich dieses Jahr einfach einen anderen Abschnitt gesucht haben. Man muss dazu aber auch sagen, dass ich dieses Jahr kaum am Wasser bin und meine Besuche am deutschen Rhein dieses Jahr an zwei Händen abzählen kann.

Was die Kontrollen angeht, so weise ich darauf hin, dass die RFG händerringend nach ehrenamtlichen Fischereiaufsehern sucht: https://www.rheinfischerei-nrw.de/angelfischerei/fischereiaufsicht/
 

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