Politik und Presse "sprachen" lange von Einzelfällen? Wie kommt du darauf? Hast du da ein nachprüfbares Beispiel für diese pauschale Behauptung?
Zudem, das würde ja bedeuten, dass Politik und Presse Kriminalstatistiken negiert haben. Was genau daran haben Sie negiert? Etwa dass der typische Sexualstraftäter ein deutscher Mann im erwerbsfähigen Alter ist und mit dem Opfer in einer Beziehung? Und was glaubst, wie kommt es zu diesem Anstieg in der PKS? Und welche Rolle könnte hier die Reform des Sexualstrafrechts spielen? Würde mich ja mal interessieren, wenn du schon solche Behauptungen machst.
Zudem, Statistiken lesen will gelernt sein. Nehmen wir deine Zahl der 5,5 "gewaltsamen Übergriffen" pro Tag auf Zugbegleiter. Was fällt denn alles unter "gewaltsamer Übergriff"? Weißt du denn, wieviele Zugbegleiter pro Tag im Einsatz sind und pro Tag wieviele Fahrgäste kontrollieren? Ich weiß es nicht, weshalb die Zahl von 5,5 "Übergriffen" pro Tag erstmal (für mich aktuell) rein gar nix aussagt. Und was sagt uns dann diese Zahl über...ja was eigentlich? Was möchtest du uns mit diesem Beispiel sagen?
Fassen wir zusammen: pauschale Behauptungen sind in der Regel stets falsch. Und Statistiken sind erstmal nur Zahlen, die uns vielleicht eine Entwicklung und/oder eine Korrelation aufzeigen (siehe meine Fragen zu Beginn). Aber mehr eben nicht, entscheidend ist vielmehr die Schlussfolgerung, die über die bloße Entiwicklung oder Korrelation hinausgeht.
Ich schlage vor ihr kommt wieder zurück zum Thema: Barschbestände im Rhein.