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Crabzilla

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin zusammen,
hat schon jemand das Gerät getestet und kann eine Kaufempfehlung geben (oder eben nicht)? All zu viele unabhängige Test habe ich bislang nicht gesehen..
Gerade im Hinblick auf die Qualität der KI sowie Reichweite und Zuverlässigkeit.

Vielen Dank im Voraus
 

axel_becker67

Echo-Orakel
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Hast Du Dir den Deeper gekauft? Ich habe ihn hier liegen. Paket noch geschlossen. Weil mir nach der Bestellung jemand sagte, man kann mit der Deeper App auch die Tiefenkarten anderer Nutzer sehen.
Nun frage ich mich, ob ich nur die App kaufe und dann alle Tiefenkarten sehe. Weißt Du das?
Viele Grüße
Axel
 

fishinator3000

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hast Du Dir den Deeper gekauft? Ich habe ihn hier liegen. Paket noch geschlossen. Weil mir nach der Bestellung jemand sagte, man kann mit der Deeper App auch die Tiefenkarten anderer Nutzer sehen.
Nun frage ich mich, ob ich nur die App kaufe und dann alle Tiefenkarten sehe. Weißt Du das?
Viele Grüße
Axel
Ich habe mir die App letztens für ein Gewässer geholt bei dem online auch eine Tiefenkarte zu finden war.
Die beiden waren im Vergleich recht ähnlich. Ich denke es kommt wohl einfach sehr auf die Bedingungen an unter denen die Scans gemacht wurden und wie viele Scans als Grundlage verfügbar waren.

Die kann sich aber definitiv lohnen um grob ein Gefühl vom Gewässer zu bekommen
 

Brt89

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Ich habe mir die App letztens für ein Gewässer geholt bei dem online auch eine Tiefenkarte zu finden war.
Die beiden waren im Vergleich recht ähnlich. Ich denke es kommt wohl einfach sehr auf die Bedingungen an unter denen die Scans gemacht wurden und wie viele Scans als Grundlage verfügbar waren.

Die kann sich aber definitiv lohnen um grob ein Gefühl vom Gewässer zu bekommen
Da hast du absolut recht, die Scan-Bedingungen sind entscheidend. Im Verein wo ich bin, sind auch zum Glück alle Gewässer gut gescannt und die Daten stimmen. Für mich ist die App deshalb ein richtig geniales Werkzeug, um die Kanten und tiefen Löcher direkt zu finden;)
 

axel_becker67

Echo-Orakel
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Da hast du absolut recht, die Scan-Bedingungen sind entscheidend. Im Verein wo ich bin, sind auch zum Glück alle Gewässer gut gescannt und die Daten stimmen. Für mich ist die App deshalb ein richtig geniales Werkzeug, um die Kanten und tiefen Löcher direkt zu finden;)
Moin.
Danke für die Infos.
Aber mir ist nicht ganz klar. Kann ich mit der App auf die Tiefenkartrn anderer zugreifen, oder brauche ich einen Deeper?
 

Brt89

Schusshecht-Dompteur
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Wenn ich mich recht erinnere, kann man das Ganze mit einem Probeabo sogar eine Woche lang entspannt testen. Dann siehst du ja, wie es an deinem Hausgewässer aussieht, und kannst abchecken, ob die Angaben aus der App stimmen;)
 

Ratio82

Master-Caster
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Ich habe mir die App gegönnt. Um mal zu sehen, wie es auf dem Grund aussieht, ist es okay.

Aber gerade als ausschließlicher Flussangler sind die Tiefenangaben unbrauchbar. Man hat ja keinen Dunst, bei welchem Wasserstand die Karte erstellt wurde. Da steht teils 3 Meter und wenn man hinwirft ist es knietief :)
 

Hangel

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Im Fluss ist die Karte nicht wirklich brauchbar... nutze die App seit 2-3 Jahren um grundlegende Strukturen vom Ufer zu finden, wobei man die meisten Gewässer mittlerweile auch bei GENISIS oder GARMIN findet. Lediglich Gewässer wo die Bootsnutzung verboten ist, sind in den beiden eigentlich nicht vorhanden... wobei selbst da findet man einiges, weil wenn ich nur mit dem Schlauchboot oder Belly mit Echolot auf den See mache, ist es ja kein angeln und teilweise erlaubt oder nicht verboten.

Abseits davon ist das Problem bei den Deeperkarten, dass man immer im Lot zum Ufer fahren sollte und nicht parallel. Viele scannen aber nicht sauber sondern werfen oder fahren seitlich parallel zur Kante, was die Karten dann stark verfälscht. Deshalb sind Flüsse meistens auch nicht wirklich aussagekräftig kartiert, weil ja keiner auf dem Fluss von links nach rechts fährt um die Böschungen sauber aufzunehmen.
 

Saturday

BA Guru
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Abseits davon ist das Problem bei den Deeperkarten, dass man immer im Lot zum Ufer fahren sollte und nicht parallel.
Wie ist das gemeint, "im Lot zum Ufer fahren" und warum verfälscht man andernfalls die erstellten Karten? Ich habe das anhand der Erklärung noch nicht so richtig verstanden.

Aktuell nutze ich die Social Map von C-Map in der Freeversion und überlege, ob ich lieber auf Premium für 50€ im Jahr upgraden oder doch eher einen der neueren Chirp-Deeper erwerben und dementsprechend selber Karten erstellen sollte. Noch bin ich unschlüssig, ob mir der Deeper einen substantiellen Vorteil ggü. eines einfachen Kartenplotters gibt.

Funktioniert der Deeper auch schon bei wenigen Metern Wassertiefe gut zur Fischerkennung oder ist er in so einem Szenario ausschließlich für die Tiefenerkennung brauchbar?
 

heineken2003

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Nach jahrelanger Erfahrung mit Deeper als auch modernster Echotechnik, kann ich sagen, dass der Deeper vom Ufer aus nur beschränkt zum finden von Fischen geeignet ist.
Man muss eine schwere Rute zusätzlich mitnehmen, das scannen ist recht zeitaufwendig, da man sehr oft werfen muss um detailliert den Grund zu scannen.
Vom Belly oder Yak ist der Deeper durchaus als Einstiegslösung geeignet, gezielt Fische damit zu fangen ist möglich, erfordert aber viele Stunden an Übung und ein grundsätzliches Verständnis für die Materie.

Kurzum:
- Mal eben den Spot scannen, ist unrealistisch
- Fische gezielt vom Ufer mit dem Deeper zu beangeln ist schwer und erfordert viel Erfahrung und Training
- besser ist es, mit Searchbaits zu suchen
- aktive Fische wechseln sehr oft die Position, mit einem, ausschließlich 2D, Echolot nicht nachvollziehbar
- um Strukturen zu suchen, am Vereinssee ohne Boot nutzbar, aber zeitaufwendig
- Fischerkennung in flachen Gewässern ist eingeschränkt, aufgrund des kleinen Suchkegels eines 2D Echos. Je tiefer das Wasser, desto größer der Bereich, den man beobachtet.
 

FischeAngler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Wie ist das gemeint, "im Lot zum Ufer fahren" und warum verfälscht man andernfalls die erstellten Karten? Ich habe das anhand der Erklärung noch nicht so richtig verstanden.

Aktuell nutze ich die Social Map von C-Map in der Freeversion und überlege, ob ich lieber auf Premium für 50€ im Jahr upgraden oder doch eher einen der neueren Chirp-Deeper erwerben und dementsprechend selber Karten erstellen sollte. Noch bin ich unschlüssig, ob mir der Deeper einen substantiellen Vorteil ggü. eines einfachen Kartenplotters gibt.

Funktioniert der Deeper auch schon bei wenigen Metern Wassertiefe gut zur Fischerkennung oder ist er in so einem Szenario ausschließlich für die Tiefenerkennung brauchbar?
Nach jahrelanger Erfahrung mit Deeper als auch modernster Echotechnik, kann ich sagen, dass der Deeper vom Ufer aus nur beschränkt zum finden von Fischen geeignet ist.
Man muss eine schwere Rute zusätzlich mitnehmen, das scannen ist recht zeitaufwendig, da man sehr oft werfen muss um detailliert den Grund zu scannen.
Vom Belly oder Yak ist der Deeper durchaus als Einstiegslösung geeignet, gezielt Fische damit zu fangen ist möglich, erfordert aber viele Stunden an Übung und ein grundsätzliches Verständnis für die Materie.

Kurzum:
- Mal eben den Spot scannen, ist unrealistisch
- Fische gezielt vom Ufer mit dem Deeper zu beangeln ist schwer und erfordert viel Erfahrung und Training
- besser ist es, mit Searchbaits zu suchen
- aktive Fische wechseln sehr oft die Position, mit einem, ausschließlich 2D, Echolot nicht nachvollziehbar
- um Strukturen zu suchen, am Vereinssee ohne Boot nutzbar, aber zeitaufwendig
- Fischerkennung in flachen Gewässern ist eingeschränkt, aufgrund des kleinen Suchkegels eines 2D Echos. Je tiefer das Wasser, desto größer der Bereich, den man beobachtet.

Moin, also ich habe den Chrip+ 2 seit einigen Jahren im Einsatz und auch dazu in anderen Threads schon was geschrieben.

Benutzt wird er praktisch ausschließlich mit der Deeper Halterung vom Boot aus.

Hatte eben mal auf der Deeper Seite zum Chirp+ 4 gelesen was der so kann. Soweit ich das verstehe liefert der jetzt klarere Bilder und eine bessere Erkennung.

Die Nachteile vom Ufer die @heineken2003 beschreibt, treffen so schon zu. Primär der Umstand, dass du eine Rute dabei haben musst die problemlos 90-100g wirft.
Es ist halt ein down scan und kein side scan oder life scope.

Was der Kollege mit "im Lot zum Ufer" wahrscheinlich meint, ist die Art und Weise wie eine Karte erstellt wird wenn man zB parallel zum Ufer fährt.
Angenommen du fährst im Abstand von 20m die Kante entlang, dann erstellt der Deeper eine Karte auf der die Tiefe in diesem Streifen aber ungefähr zum Beispiel sichtbar auf der Karte von zB 17m bis 23m vom Ufer ist, obwohl du einen viel schmaleren Streifen gescannt hast.

Ist das verständlich?
Also nehmen wir an dein Scan hat überalle 5m angezeigt. Auf einer Strecke von ein paar Meter Richtung Ufer war aber ein steile Kante, wo es auf 3m hoch ging, die du aber nicht tatsächlich erfasst hast, weil du da nicht drüber gefahren, sondern nur vorbei gefahren bist. Auf der Karte wird dann diese Kante nicht angezeigt, sondern die 5m.
Würdest du aber "im Lot" also auf das Ufer zufahren, würdest du sie dann aber natürlich sofort erkennen.

Zur Fischerkennung vom Boot kann ich nur sagen: top.
Wichtig ist aber zu verstehen, dass es 3 Winkel gibt und es wie gesagt nur eun Down Scan ist. Auf der Deeper Seite zum Chirp+4 ist das exemplarisch dar gestellt.
Faustregel ist ungefähr so:
-Kleinster Kegel zeigt einen Durchmesser von etwa 10% der Tiefe an. (2m tiefes Wasser, 0,2m Kegel, wohlgemerkt auf dem Grund, nach oben wird er schmaler)
-Größter Kegel zeigt rinen Durchmesser von etwa 90-100% der Tiefe an (auf der Deeper Seite steht 2m Tiefe, 1,7m Kegeldurchmesser)

Nach meiner Erfahrung ist das beim großen Kegel etwas mehr, aber wie gesagt Chrip+2, habe jetzt die Spezifikationen nicht verglichen.

Je tiefer das Wasser um so angenehmer geht das, das ist korrekt.

Bin immer mit Ruderboot unterwegs. Mit schmalem Kegel habe ich schon mehrfach gezielt Fische in 3-6m tiefem Wasser angeworfen und gefangen über die ich gerade rüber gefahren bin.
Um Härtegerade zu erkenne ist der schmale Kegel sehr gut. Schwärme erkennt man grundsätzlich sehr gut.

Ich wollte mal vertikalangeln ausprobieren, im Angelladen bin ich fast belächelt worden "mit Deeper, vom Ruderboot" - was soll ich sagen, das funktioniert sehr gut, sogar alleine. Bisschen muss man natürlich anglerisches Geschick haben.

Gezielt nach großen Fischen suchen geht auch, aber sicher nicht mit Sidescan etc zu vergleichen.

Wenn du vom Ufer in flachem Wasser <3m Fische finden willst, ist das aber keine zuverlässige Angelegenheit, außer vielleicht du machst ein Livescope draus.

Aber welches Echolot kann das schon?

Hoffe das war hilfreich!
 

Saturday

BA Guru
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Danke für eure Erfahrungsberichte!

Ich hätte mal dazuschreiben sollen, dass es mir ausschließlich um die Nutzung vom Schlauchkajak aus geht und nicht ums Werfen :sweatsmile:

Gerade beim Inflatable will ich den Aufwand gering halten, aufs Wasser zu kommen und keine Geberstange montieren, verkabeln, Akku transportieren – zumal das an dem Boot custom Aufbauten benötigen würde und es soll ja einwandfrei faltbar bleiben. Deswegen dachte ich an nen Deeper. Ansonsten wäre Sidescan natürlich klasse, aber das hat eben der Alukahn vom Kumpel aufm Trailer und der wird leider nur sehr selten geslippt. Einfachheit hat daher auch ihre Vorteile.
 

FischeAngler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Danke für eure Erfahrungsberichte!

Ich hätte mal dazuschreiben sollen, dass es mir ausschließlich um die Nutzung vom Schlauchkajak aus geht und nicht ums Werfen :sweatsmile:

Gerade beim Inflatable will ich den Aufwand gering halten, aufs Wasser zu kommen und keine Geberstange montieren, verkabeln, Akku transportieren – zumal das an dem Boot custom Aufbauten benötigen würde und es soll ja einwandfrei faltbar bleiben. Deswegen dachte ich an nen Deeper. Ansonsten wäre Sidescan natürlich klasse, aber das hat eben der Alukahn vom Kumpel aufm Trailer und der wird leider nur sehr selten geslippt. Einfachheit hat daher auch ihre Vorteile.

Dann definitiv eine Empfehlung. Weiß ja nicht, von welcher Wassertiefe wir hier sprechen, aber du erkennst auch Pflanzen sehr gut damit.
Wenn du noch ein paar mehr Infos raus rückst, was du konkret machen willst, bekannte oder unbekannte Gewässer, Strunturerkennung oder konkret Fische finden, Futterfische oder große Fische, was du erwartest und was nice to have aber kein muss ist etc. Dann kann ich gerne nochmal etwas konkreter werden und das abgrenzen, also was geht und was nicht.

Wahlweise gerne auch per PN.

Die Halterung für den Deeper ist echt top, du brauchst dann aber auch noch eine Halterung für dein Handy, aber gut, das brauchst du ja bei einem "richtigen" Echolot auch. Gibt es aber auch preiswert von Amazon zB.

Gruß
 

Saturday

BA Guru
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Aus meiner Sicht gerne hier. Vielleicht ist das okay für die Mitlesenden, weil es ja um konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Chirp+ 4 geht.

Also das Gewässer ist ein Stausee mit nur drei bis sechs Metern Tiefe an den meisten interessanten Stellen. Es gibt aber interessante Löcher, Kanten, Plateaus und das alte Flussbett.
Manches davon kann man sich schon anhand vorhandener Karten ableiten, aber vor allem echte Tiefen (aufgrund schwankenden Stauniveaus) nicht und Fischschwärme ebenfalls nicht. Manchmal schwimmt echt viel Kraut herum, was ich natürlich von Fischen/Schwärmen unterscheiden können möchte.
Große Welse und Hechte würde ich sicher gern finden können, was jedoch mit dem Deeper bei der geringen Durchschnittstiefe und ohne Sidescan bestimmt zu viel verlangt ist. Den Verzicht kann ich also gern machen.
Trübung ist allgemein sehr hoch und Struktur ist vor allem sandig (es war mal ein top Zandergewässer), aber sicher auch stellenweise schlammig oder steinig. Das würde ich sehr gern herausfinden können.
Es gibt in der Nähe noch kleinere spannende Gewässer, von denen ich auch gern rudimentäre Tiefenkarten anfertigen würde, weil man nirgends welche bekommt. Dafür ist der Deeper wahrscheinlich sogar das beste Mittel der Wahl in Kombination mit meinem Kajak.

Direkt vor mir habe ich eine Kiste auf dem Boot, die schön stabil zwischen den Boardwänden steht und an die ich leicht ein größeres Handy oder kleineres Tablet klemmen kann. Die Deeperhalterung würde an derselben Kiste befestigt und seitlich aus dem Kajak hängen.

Danke für deine Mühe!
 

FischeAngler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Aus meiner Sicht gerne hier. Vielleicht ist das okay für die Mitlesenden, weil es ja um konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Chirp+ 4 geht.

Also das Gewässer ist ein Stausee mit nur drei bis sechs Metern Tiefe an den meisten interessanten Stellen. Es gibt aber interessante Löcher, Kanten, Plateaus und das alte Flussbett.
Manches davon kann man sich schon anhand vorhandener Karten ableiten, aber vor allem echte Tiefen (aufgrund schwankenden Stauniveaus) nicht und Fischschwärme ebenfalls nicht. Manchmal schwimmt echt viel Kraut herum, was ich natürlich von Fischen/Schwärmen unterscheiden können möchte.
Große Welse und Hechte würde ich sicher gern finden können, was jedoch mit dem Deeper bei der geringen Durchschnittstiefe und ohne Sidescan bestimmt zu viel verlangt ist. Den Verzicht kann ich also gern machen.
Trübung ist allgemein sehr hoch und Struktur ist vor allem sandig (es war mal ein top Zandergewässer), aber sicher auch stellenweise schlammig oder steinig. Das würde ich sehr gern herausfinden können.
Es gibt in der Nähe noch kleinere spannende Gewässer, von denen ich auch gern rudimentäre Tiefenkarten anfertigen würde, weil man nirgends welche bekommt. Dafür ist der Deeper wahrscheinlich sogar das beste Mittel der Wahl in Kombination mit meinem Kajak.

Direkt vor mir habe ich eine Kiste auf dem Boot, die schön stabil zwischen den Boardwänden steht und an die ich leicht ein größeres Handy oder kleineres Tablet klemmen kann. Die Deeperhalterung würde an derselben Kiste befestigt und seitlich aus dem Kajak hängen.

Danke für deine Mühe!

Ja, dann passt das. Also gerade genau für den Zweck, finden von strukturellen Besonderheiten, Bodenhärte, Fische (Einzelfische und Schwärme) geht das hervorragend.

Über 3m geht das schon sehr gut mit der Fischerkennung.

Vielleicht noch eine Anekdote aus dem vertikalen im Winter: Man kann sehr gut, mit etwas Erfahrung, auch mittlere von großen oder sehr großen Fischen unterscheiden.

Wenn du weißt wo du bist (also dir das Gebiet schon erarbeitet hast) schön den großen Kegel nehmen.

Wenn du grundsätzlich Ahnung hast von Echoloten, kannst du auch ganz konkret einen größeren Fisch erkennen und mit dem Kayak sicher noch besser verfolgen, konkret lokalisieren (zB der schwimmt jetzt schräg vorne Richtung Steuerbord weg) und verfolgen.
Auch zur Fischsuche im Winter ist der große Kegel sehr gut. Strecke machen bis was gefunden ist.

Du hast auch verschiedene Ansichtsmenues, vertikalen Blitzer (auch gut um den Köder und seine Tiefe zu erkennen).

Dauert auch nicht lange, sich damit einzuarbeiten.

Die Bodenhärte erkennst du auf jeden Fall auch sehr gut, wenn du weißt wie was aussieht, je nach Einstellung. Bei großem Kegel wird es generell etwas "unschärfer".

Störgeräusche hast du dank Chirp nicht, man kann damit sogar prima die Sprungschicht erkennen.

Gruß
 

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