Danke, dass du so detailliert und mit Beispielen auf meine Fragen eingehst. Ist sicherlich auch für einige Mitlesende hier interessant
Vor allem habe ich den beschriebenen Stausee vor Augen, für den es aber auch mehr oder minder gute digitale Tiefenkarten in diversen Abos gibt.
Was mich am Deeper über das eine Gewässer hinaus reizt, ist die Benutzung auf kleineren Gewässern ohne vorhandene Tiefeninformationen. Da kenne ich von der Lausitz bis Südsachsen so einige Seen, die, bis auf wenige freie "Flecken", auf dem überwiegenden Teil ihrer Fläche mit Kraut bis 20cm unter der Oberfläche bedeckt sind. Die Krautschicht geht aber bei den allermeisten davon gewiss nicht bis zum Gewässergrund und da steht auch massig Fisch dazwischen oder sogar mitten im Kraut.
Ich kennte gern die Tiefenstruktur solcher Gewässer, sowohl aus anglerischem Interesse (wo stehen wohl die meisten Räuber unter meinem Frogbait?) als auch zur Beurteilung des Gewässerzustands.
Wir haben hier fast ausschließlich Kulturfolgelandschaft mit von Menschen geschaffenen Seen/Teichen, meist als Nachnutzung des Braunkohleabbbaus (also gefüllte Restlöcher). Deren Untergrund hält Wasser ziemlich schlecht, sodass im Sommer die Wasserstände aufgrund geringen Niederschlags und großer Verdunstung teils drastisch sinken. PH-Werte und Temperatur habe ich an betroffenen Gewässern sowieso immer im Blick ...
Kommen wir mal zu deinem geposteten Bild. Die blauen kegelförmigen Erhebungen auf dem Gewässergrund sind also Schatten der großen Fische darüber? Was ist das überhaupt für eine Großfischansammlung? Graskarpfen?