Zwei Eigenbau-Varianten für Hookkeeper

Zwei Eigenbau-Varianten für Hookkeeper

Der Sinn von Hookkeepern und die verschiedenen käuflichen Varianten wurden schon in Berichten vorgestellt. Ich möchte euch hier zwei Arten zeigen, die schnell herzustellen sind und vielseitig eingesetzt werden können:

Die einfache Variante habe ich aus einem Video von Aaron Martens. Super schnell gebaut und schon recht effektiv:  Man benötigt nur Schrumpfschlauch (1,5/0,5 schrumpft von 1,5 mm auf 0,5 mm), eine Schere und ein Feuerzeug.

Man schneidet sich ungefähr alle 5 mm abwechselnd schräg und normal zum Schlauch. Fertig sind die Keeper. Auf den Haken gezogen und mit dem Feuerzeug schaut das Ganze dann so aus.

 

Hookkeeper-Schlauch

 

Die zweite Variante habe ich von Havelritters Blog…und wurde hier in den Kommentaren damals auch vorgeschlagen. Jetzt hier auch in Farbe:

Man nehme Edelstahldraht der Stärke 0,25 mm, Wattestäbchen, eine Flach- und eine Rundzange plus einen Seitenschneider.

Nachdem man das Watteende vom Stäbchen entfernt hat biegt man mit der Rundzange den Draht um 180°. Anschließend fixiert man den Draht mit der Flachzange und windet ihn drei bis vier Mal gleichmäßig um das Stäbchen.

 

wattestab-hookkeeper

 

Wattestäbchen sind sowieso ein Muss in der Anglerwerkstatt!

Der Drahthookkeeper ist mehrfach einsetzbar. Neben dem „Ausreißschutz“ bei Gummis kann man ihn als Halterung beim Nekorig für Blei und Haken verwenden, für Screw-in Spinner usw.

Kategorien: Eigenbau

Kommentare

  1. dietel
    dietel 31 Mai, 2016, 16:09

    Danke eggerm! Das mit dem Schrumpfschlauch finde ich clever. Ist zwar nix für die Ewigkeit, aber für die ersten Bisse wir’s sicher gut sein. Wahrscheinlich auch eher was für harte Gummis, oder?

  2. donak
    donak 31 Mai, 2016, 16:55

    Danke für den Bericht, bin ja ein Freund von Eigenbauten.

  3. eggerm
    eggerm Autor 31 Mai, 2016, 17:04

    Hält normalerweise ganz gut. Wenns mal locker wird ist das Ganze mit einem Tropfen Sekundenkleber bombenfest fixiert…

    MfG Matthias

  4. sui1
    sui1 31 Mai, 2016, 17:16

    Yep, „Do’it y self“ ist immer schick.
    Selbiges gilt für [url=http://i.imgur.com/v6bXuJr.jpg]Nekos/url]

    Defekten Fahrradschlauch vom RadDealer, in dünne streifen schneiden, entweder selbst gebaute (s. oben Bild 2) oder gekaufte Hitchings, und einklemmen.

  5. sui1
    sui1 31 Mai, 2016, 17:17

    Test:
    [url=http://i.imgur.com/v6bXuJr.jpg]Nekos[/url]

  6. Rheinkiesel
    Rheinkiesel 1 Juni, 2016, 13:21

    Das mit dem Schrumpfschlauch kenne ich auch noch nicht. Gute Idee, eggerm. :top: Habe sowieso immer welche dabei, ist ja auch unterwegs ganz schnell gemacht!

    Spiralen mache ich mir auch selber. Aber das dann doch immer zuhause.. 😉

  7. Schicksal
    Schicksal 16 Juni, 2016, 12:21

    Die Spiralen kann man ganz gut aus diesen Drähten mit Kunststoffummantelung machen. Diese womit Spielzeug in den Kartons verpackt werden. Zum Beispiel hat Schleich ziemlich festen Draht.
    Ist natürlich nur interessant, wenn man Kinder im Haus hat 😀
    Aber Elektrogedöhnse ist ja auch immer zugetüddelt.

    …ich meine bevor man es eh in den Müll wirft…

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