Shakespeare Sigma-Elektromotoren

Seit zwei oder drei Jahren führt Shakespeare ein komplettes Programm an Elektromotoren. Von Modellen mit einer Zugkraft von 28 LB mit 5 Vorwärts und 2 Rückwärtsgängen über eine stufenlose Variante (44 LB) bis hin zum Bug-Motor mit einer Zugkraft von 54 LB ist da alles mit dabei. Insgesamt sind es 6 Modelle, die Shakespeare für die Schleichfahrt über Waldseen und anderen Biotopen, in denen Verbrenner verboten sind bzw. die zu groß zum Berudern sind, anbietet.

Die Sigma-Motoren werden mit einer 12V Hochleistungsbatterie betreiben. Vor allem die beiden Premium-Modelle (der stufenlose und der Front-Troller) sind mit einigen Features ausgestattet, die das Cruisen über den See noch angenehmer machen und auch Gewissheit geben, wie lange der Motor bzw. die Batterie noch kann. Die nicht ganz leichten Sigmas überzeugen allesamt durch eine solide Konstruktion.

Sigma Electric Motor 28 LB, 34 LB, 44 LB und 54 LB

Die 4 betriebssicheren und umweltfreundlichen Motoren verfügen über Schnellwechsel-Power-Propeller mit 2 Blättern (54 lbs – 3 Blätter). Der 54er Motor ist salzwasserfest und eignet sich somit auch für den Betrieb von Dingis. Mit dem Drehgriff bedient man 5 Vorwärts- und 2 Rückwärts-Gänge.

Der Neigungswinkel ist natürlich verstellbar. Alle 4 Modelle bieten maximale Leistung bei geringem Stromverbrauch.

Sigma Stepless 44 LB

Wie der Name schon sagt, zeichnet sich dieses Modell durch einen stufenlos einstellbaren Gashebel aus, so dass man die Gewschwindigkeit zum Schleppen oder Vertikalangeln genau einstellen kann.

Cool ist hier die Statusanzeige für den Batteriestand – nicht dass man am Ende doch noch rudern muss.

Die Pinne ist ausziehbar.

Es geht stufenlos vorwärts und zurück. Man kann ihn im Sitzen und im Stehen bedienen. Und wenn man die größeren Modelle Sigma voll aufdreht, geht er ganz schön nach vorne los. Da kommt man auch gegen eine Windstärke 5 und Wellen an.

Sogar eine kleine Leuchte ist integriert. Die sitzt an der Unterseite (linkes Detailbild).

Sigma 54 LB Front Troller

Der Front Elektromotor wird im Bootsbug montiert und mit einem Pedal angesteuert, das an einem dünnen Kabel hängt und überall im Boot platziert werden kann. Für alle, die sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben: Dadurch hat man die Hände zum Angeln frei, was besonders beim Powerfishing vom treibenden Boot ein großer Vorteil ist.

Auch hier wird man über die Digitalanzeige über den aktuellen Ladestatus der Batterie informiert. 3 Blätter sorgen für ordentlichen Schub.

Für die schnelle Montage gibt’s passende Quick Release Brackets.

7 Kommentare

  1. Also ich kann weder etwas über Funktion noch Verarbeitung sagen, und will auch nicht davon anzweifeln. Aber vom Design her ?? Uiuiuiuiui. Werden die noch mit Holzkohle befeuert ?

  2. Gut gemeint, die Promo, Hannes
    But: No – No – Never
    Egal wie billig – nur Minn Kota kommt ins Heck oder in den Bug!!

    Gruß sikloia

  3. Jedenfalls ist es so, dass Sigma, Rhino, Sellior und Jarvis offenbar aus der selben 'Schmiede' kommen.

    Zum Thema 'nur Minn Kota' kann ich nur sagen: diese knarrzende Motorbefestigung, relativ schlechte Leistung … der Terrova i-Pilot hat zugegebener Maßen etwas, aber von Motorguide wird es demnächst Motoren geben, die ich per Fingertip von einem Lowrance HDS Touch aus steuern kann 😉

    Ich selber habe seit kurzem einen Jarvis FWTV54, stufenlos mit 54 lbs Schub. Der bringt mein Boot ebenso wie der Vorgänger Rhino VX54 auf etwa 7,4 km/h. Ein MK mit dem selben Schub brachte das selbe Boot unter identischen Bedingungen nur auf etwa 6,4 km/h 🙁

    Verbrauch bei Vollast – jeweils Werksangaben und gemessen:

    Minn Kota Maxxum 55: 57 Ampere – keine Werksangaben …
    Rhino VX54: 55 Ampere Werksangaben und gemessen
    Jarvis Watersnake FWTV54: 48 Ampere Werksangaben und gemessen

    Oder anders: Der MK – ebenfalls stufenlos elektronisch geregelt und identischer Schub – verbraucht bei Vollast 19 % mehr Strom als der Jarvis FWTV54! Dennoch ist ein Boot mit dem Maxxum langsamer als mit einem Rhino VX54 oder Jarvis FWTV – und vermutlich auch mit dem Shakespeare.

  4. Naja von Minnkota gibt es aber bereits ein System bei dem ich von meinem Humminbird Echo per Fingertip meinen Bug-Motor ansteuern kann 🙂

  5. Ich hab den stufenlosen und kann nur Positives berichten. Ok. Ich brauch jetzt halt auch keinen Verbiundung zum Echolot oder Smartphone. Da bin ich etwas rückständig. Mir ist es einfach wichtig, dass ich vorwärts komme, dass ich sehe, wie viel Batterieleistung ich noch habe und dass alles fest sitzt und nicht kaputt geht. Aber ich will mich da auch nicht mit euch anlegen.

  6. Richtig Hannes:
    N Motor ist ein Gebrauchsgegenstand,
    er soll einfach zu bedienen sein,
    genug Schub haben und nicht zuviel verbrauchen.

    Letztend an der Möhne.
    EIn Angler kam mit dem Highend Boot, Downriggern, 17" Echolot, elektrischer, fernbedienbarer Winde, Bug- und Heckmotor, natürlich GPS gesteuert etc. pp aus´m Wasser.

    Echt geiles Zeug, fände ich auch top! Keine Frage!
    Gefangen? Nix.

    Ich mit meinem Schlauchi, das in den Kofferaum passt, nem alten Humminbird und einem "normalen" Minn Kota hatte meinen Hecht nach ner Std. 😆

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