Impressionen vom Raubfischtag in Roermond

Impressionen vom Raubfischtag in Roermond

Es ist jetzt 1.30. Sonntag Nacht. Und weil man Erlebtes am besten so lange zu Artikeln zusammentackert, wie es noch frisch im Hirn zirkuliert, hab ich mir ein Bierchen aufgerissen und den Rechner noch mal hochgefahren. Hinter mir liegt ein herrlicher Tag auf den Maasplassen bei Roermond, an dem ich nicht nur eine Menge netter Barsch-Alarmer getroffen, sondern auch zum ersten Mal vertikal mit dem Bellyboat bei Extremwassertemperaturen gefischt habe. Wie man sich da am besten gegen Kälte schützt, erfahrt Ihr morgen in einem extra Bericht. Und den hätte ich am besten auch vor meinem Ausflug ins maximalst 10 Grad „warme“ Wasser gelesen (nach 10 Minuten waren es jedenfalls gefühlte 5 Grad) …


Ziel meiner neuerlichen Exkursion in den Nordwesten war der von Jan Dibbets organisierte Raubfischtag in Roermond, den der Kollege zum ersten mal für deutsche Angler veranstaltete. Weil nahezu alle Angelmedien im Vorfeld über dieses Event berichteten, kamen auch bestimmt 200 bis 250 Mann, um sich von den holländischen Experten das Vertikalangeln näher bringen zu lassen.

Doch im Vorfeld gab’s eine Menge Ärger für Jan. So verbrachte er unter anderem den Samstag auf dem Polizeipräsidium, weil ihm Einheimische Last Minute ein bisschen gegen den Karren gepieselt haben und ein Verbot der Veranstaltung erwirken wollten. Das konnte Jan dann am Samstag Nachmittag lösen. Doch der Stress sollte sich ihn dadurch akkumulieren. Denn weil die bis Freitag Nacht noch perfekt organisierte Veranstaltung zwischendurch auf recht wackligen Beinen stand, kamen nicht alle Leute, die versprochen hatten, ihr Boot zur Verfügung zu stellen. Und so mussten sich die Anwesenden auf eine überschaubare Anzahl fahrbarer Untersätze aufsplitten.



Was zu Wartezeiten führte und einige Angler doch so erzürnte, dass sie ihre 10 Euro Startgeld zurückverlangten, für die sie an einer Tombola teilnehmen hätten können, Satespieße, Steak und Würstchen hätten verzehren können, mindestens 2 Stunden Vertikalangelunterricht bekommen hätten und einen Preis für den größten gefangenen Zander hätten abräumen können… Dazu gab’s noch zwei Vorträge von Robert, dem jüngsten Zandermeister Hollands und reichlich Sonnenschein. Eigentlich ein perfekter Tag also, den die allermeisten auch genossen haben.


Zumal es da ja auch Skurilles zu bewundern gab. Zum Beispiel den Typ, der sich mit dem Bellyboat aussetzen ließ, um den Zandern das Fürchten zu lehren. Der aber die Seuche an der Hand hatte und bei seinem kurzen Landausflügen am Steg immer nur von Fehlbissen zu berichten wusste. Der von dem Ergeiz getrieben, doch einen Zander zu erwischen, aber bis zum Schluss nicht aufgab und jetzt schon mal gespannt ist, was das für Auswirkungen auf seinen Gesundheitszustand haben wird…



Und dabei fing alles soooooo gut an: Um 9 Uhr legte Käptn Ruhrschleuse (der den Gästen und auch mir zuliebe dann auch noch seine Karte fürs Spitzenspiel in Bochum verfallen ließ – DANKE!) mit dem Erfinder von BMB, Eurotackle-Rick’s Sohn, Sebastian samt dem Bellyboat und dessen Fahrer ab.




Wir fuhren eine Kante an, die von 10 auf über 20 Meter abfällt. Auf ca. 18 m standen dann die Fische. Es ging auch sofort mit Bissen los. Mein Köder hatte kaum den Grund berührt, da klopfte auch schon der erste Zander an. Anhieb. Ins Leere. Und schon wurde ich ins Beiboot abgeschoben. Gegen 9.30 hatte die Besatzung des Mutterschiffs die ersten Zander an Bord. Ca. 50 und vermessene 82 cm waren sie lang. Den großen hat der Bootsführer selber verhaftet. Zu dem Zeitpunkt verzeichnete die 1-Mann-Bellyboat-Fraktion weitere Fehlbisse auf ein lila Berkley-Finesse-Würmchen am Odd-Ball (schließlich wollte man die versierteren Holländer ja auch mal mit abgefahrenen Köder-Jig-Kombis verblüffen).



Deswegen fehlen hier aber leider auch die Fisch-Bilders. Nachdem wir telefonisch darüber informiert wurden, dass da einige Teilnehmer das Warten satt hatten, machten wir sofort kehrt, und Kätpn Ruhrschleuse nahm die nächste Ladung Angler auf, während sich die restliche Crew den Magen nicht zuletzt mit lecker fettiger Erdnusssoße und Satespießchen zupflasterte.



Dann schauten wir noch Martin (oben links) zu, wie er fachmännisch die Angelkarten einsammelte und sie wieder an die Angler verteilte, die an Bord der Bassboats gingen. Leute, da haben wir einen echten Fachmann in Sachen Scheinausgabe an Board! Der Mann fühlt sich allerdings in den Niederungen des Strafrechts wohler. Wo ihn doch sicher jedes Angelgeschäft mit Kusshand als Tageskartenverwalter aufnehmen würde.


Pünktlich zur Zanderfiesta paddelte ich dann ein paar weiteren zaghaften Fehlbissen entgegen. Inzwischen wohl wissend, dass man seine Füße besonders gegen Kälte schützen sollte…



Dann ging’s wieder kurz an Land, wo sich der anfängliche Unmut unter den Angereisten in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Schließlich waren da dann fast alle Angler schon zweimal für mindestens 45 Minuten auf dem Wasser. Also die nächsten Passagiere aufs Boot. Und wieder rein ins herrlich frische Nass. Inzwischen war mein Köder, ein Finn-S von Lunker City (Jan’s Geheimwaffe), mit einem Twinnex von Gamakatsu bewehrt.



Gebracht hat’s allerdings auch nicht so viel. Irgendwie haben es die Zander geschafft, auch diese Zusatzmaßnahme zu umgehen. Zwei satte Fehlbisse und einen Barsch sollten die letzten eineinhalb Stunden bringen. Die Seuche…


Andere Barsch-Alarmer waren da erfolgreicher. So konnten die-radde sofort einen Zander klar machen. Auch das Team Lachsy fing Fisch. Und ein knapp 10-jähriges Mädchen hatte auch eine 50er. Auch auf Bernd’s Boot wurden einige Zander dingfest gemacht. Und auf Jan’s sowieso. Zandermeister Robert hatte 5 Zander. Unterm Strich wurde aber mehr schlecht als recht gefangen. Ob’s am Kälteeinbruch lag (die beiden Nächte zuvor gab’s den ersten heftigen Frost in Holland)? Bestimmt. An uns Anglern kann’s ja nicht gelegen haben.






Jedenfalls war ich dann zwar ein bisschen allein gelassen mit meinem Ergeiz, den ersten Vertikal-Kaltwasser-Bellyboat-Holland-Zander meines Lebens zu landen. Aber irgendwie auch froh, dass ich jetzt aus meiner Wathose raus durfte. Und der Sonnenuntergang mit den einfahrenden Booten stimmte dann doch sehr versöhnlich. Ruhe. Stehen. Das Blut würde bald anfangen zu zirkulieren.



Doch knapp vorbei ist auch daneben. Man sollte sich nie zulange mit einer Wathose an einer Slipanlage aufhalten. (Hab aber gern geholfen!) Eine Stunde später gab’s dann noch ein, nein eineinhalb Bierchen, bevor mich Sebastian dann nach Duisburg an den Bahnhof brachte (DANKE!).


Auf einen abwechslungsreichen, lustigen, teilweise unerwartet fußkalten und mit vielen netten Gesprächen durchsetzten Tag zurückblickend, hab ich die paar Stunden im Zug dann fast durchgeschlummert und war so fit genug, Euch noch kurz zu schildern, wie ich den Raubfischtag in Roermond erlebt habe.




An all die bassmasters, b-grandmas, Lachsys, Willis und anderen Barsch-Alarmer: War schön, Euch alle mal persönlich kennen gelernt zu haben! die-radde seh ich im August zu einer weiteren Bellyboat-Exkursion (Gutes Datum! Warmes Wasser!)


PS: wagnerps hat angeregt, mal ein Barsch-Alarm-Weekend in Berlin zu organisieren. Eigentlich auch mal eine gute Idee. Wenn man das mit dem Wetter langfristig planen könnte, fänd ich ja ein gemeinsames Masseneisangeln gut. Oder mit dem Bellyboat auf Meerforelle – was in Berlin allerdings schwer zu realisieren sein wird 😀 Wenn dann aber besser vor Kälte isoliert. Dazu morgen mehr.


Die Fotos kommen teilweise auch von Thomas Kemper – www.carpfoto.com bzw. Lachsy!



 

Kategorien: Fangberichte

Kommentare

  1. Happynes
    Happynes 15 November, 2004, 13:42

    Da wir man ja trotz der Probleme richtig neidisch. Das mit dem Eisangeln klingt nicht schlecht vielleicht schaffe ich es ja mal wieder nach Berlin. Wenn DD mich dann auch noch für ein längeres WE aufnimmt könnte wes klappen.
    Gruß
    Thomas

  2. CatchAndReleaseIt
    CatchAndReleaseIt 15 November, 2004, 13:54

    … und wenns Eis nicht trägt, gehn wir alle an die Spree … Minizander zuppeln 😉

  3. Lachsy
    Lachsy 15 November, 2004, 13:55

    war ein schöner tag, auch wenn die Zander nicht so wollten. Schön dich kennengelernt zu haben.

    mfg Lachsy

  4. Lachsy
    Lachsy 15 November, 2004, 13:58

    ach ja die 22 km umleitung zur Grenze war auf unserem Rückweg nicht mehr. Ob wir sonst zurückgefunden hätten 🙂

    mfg Lachsy

  5. fishhunter
    fishhunter 15 November, 2004, 14:16

    Nicht jeder Tag ist Fangtag, aber jeder Tag ist Angeltag

    war mal wieder ein super Beitrag u. ich hoffe du bleibst gesund 🙂

    Warum waren die Holländer denn gegen diese Veranstaltung ??

    fishhunter

  6. ede
    ede 15 November, 2004, 14:22

    War ein netter Tag! Einige hatten wohl ein bischen zu hohe Erwartungen. Aber bei 200 Leuten kann man halt nicht erwarten, den ganzen Tag angeln zu können.
    Nur die dämliche Warterei auf dem Steg hätte nicht sein müssen. Das nächste Mal sollte man sich ein System überlegen.

    Besten Dank an die unermüdlichen Skipper! Habt euer Bestes gegeben!

  7. Tinsen
    Tinsen 15 November, 2004, 14:25

    habe die fotos schon woanders von lachsy gesehen. sehr lustig deine BB aktion 🙂

    warum die deutschen immer rumpöbeln müssen ? 10 eus ist doch nun wirklich net viel ….

    egal.

    schöne fotos.

  8. dietel
    dietel 15 November, 2004, 14:27

    weil die fürchten, dass ihre gewässer überrannt werden. vor allem die in grenznähe.

    aber is ja auch ein bisschen verständlich. wenn der hacki 250 polen an den peenestrom einladen würde, um ihnen zu zeigen wie man da zander fängt, wären die einheimischen sicher auch nicht begeistert…

    die angst um den bestand kennt ja eigentlich fast jeder angler (stichwort: geheimhaltung der topstellen). und deswegen würd ich da jetzt mal kein großes problem konstruieren wollen.

    mit der gesundheit siehst bis jetzt noch gut aus 😀

  9. Happynes
    Happynes 15 November, 2004, 14:32

    Kleiner Nachtrag und vorab zu Thema sich warm anziehen.
    Ich habe mir vor 2 Jahren ein paar Socken von Helly Hansen gekauft und die gebe ich niiiiiiieeeeeeeeeee wieder her.
    Die Schuhe dürfen aber nicht passgenau sein da sie sehr dick sind. Aber wer eine Waathose hat sollte meiner Meinung nach sowieso die Schuhe etwas größer nehmen.
    Vorsicht man kann sie auf falsch rum anziehen. Das flauschige gehört nach innen.
    Hier mal ein Link als BEISPIEL ist keine Werbung
    http://www.jollen.de/sailit!/html/a104061200.htm
    Gruß aus Wilhelmshaven
    Thomas

  10. jackazz12
    jackazz12 15 November, 2004, 21:19

    …krasse sache. und cooler bericht.
    hier in neubrandenburg gibts auch sonn heini der im winter mit bellyboat hechte angelt 😉

    kleine frage. lässt du dich beim vertikalangeln vom bb driften oder ankerst du oder paddelst du? welche gewichte und köder nmmst du?

  11. Bassmaster-Gonz
    Bassmaster-Gonz 15 November, 2004, 21:25

    Gibt ja nix schlimmeres wie ein vor sich hin greinender Berufsangler,dem ständig zu kalt is oder so,nur weil er mit einem völlig würdelosen Gummiwulst umgeschnallt auffm wasser treibt und sich mit pinkfarbenen Forellenschnickschnack den armen zandern anbiedert! nur spass…trotz der erwähnten wiedrigkeiten coole veranstaltung,dank an die bootsmenschen für die mühe!

  12. Thomsen
    Thomsen 15 November, 2004, 23:14

    Na, dann solltest Du das Überrennen durch deutsche Angler nicht noch weiter fördern, oder?

    Wer vergeht sich denn gegen die Wünsche seines Gastgebers als guter Gast….?

  13. DozeydragoN
    DozeydragoN 16 November, 2004, 00:15

    Hät ich dein Nick nicht zuerst gelesen, hätte ich gedacht: was’n das fürn Spinner ……. *GGG*

  14. DozeydragoN
    DozeydragoN 16 November, 2004, 00:17

    Thomsen: Ruhig Blut, egal, was vorher war …

    DD

  15. dietel
    dietel 16 November, 2004, 05:00

    nachdem du den nick gelesen hast 😀

  16. dietel
    dietel 16 November, 2004, 06:08

    ich drifte bzw. paddel ein bisschen. gewichte im stillwasser: bis 4 m – 10 gramm; bis 8 m – 14 gramm; bis 14 m – 17 gramm; bis 20 m – 21 gramm.

    zum vertikalangeln finn-s von lunker city oder spro- bzw. mann’s shads ohne schaufel. aber auch sharks von relax. zum normalen wurfangeln ganz normale gummis. nach wie vor am liebsten kopytos oder sharks.

  17. der_hausmeister
    der_hausmeister 16 November, 2004, 20:38

    Hallo, als Teilnehmer an dem beschriebenen Event erlaube ich mir, ein ganz anderes Fazit zu ziehen (könnte sein, dass es etwas langatmig wird).
    Also, zunächst einmal möchte ich feststellen, dass die Organisation „unterste Schublade“ war. Die Veranstalter waren nicht einmal in der Lage, den Parkplatz oder sonstige Lokalitäten wie die Anmeldung auszuschildern. Desweiteren war der Beginn der Veranstaltung für 8.00 Uhr veranschlagt, bis 9.30 Uhr hat sich NIEMAND um die Teilnehmer gekümmert und selbst die wenigen vorhanden Boote waren zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht alle im Wasser! Zu dieser Uhrzeit verbreitete sich dann langsam das Gerücht, die ersten Boote seien am Steg bereit. Umgehend bildete sich dort eine lange Schlange von Anglern, die weit über das Ende des Steges hinausreichte (insofern kann das Bild im Bericht auch nur ganz am Schluß entstanden sein und zeigt nicht annähernd die Realität des Tages). Auch kann von der im Bericht angegebenen Angelzeit keine Rede sein! Selbst der Veranstalter gab zu, dass wegen der geringen Anzahl an Booten 1/4 Std. reiner Angelzeit veranschlagt wäre (ohne Fahrzeit). Nach einer Stunde vergeblichen Wartens am Steg (ich hatte diesen noch immer nicht erreicht) wurde der Vortrag von Robert, dem holl. Zandermeister, angekündigt. Also beschloß ich, das Warten am Steg aufzugeben und den Vortrag anzuhören. Doch hier war wieder „Fehlanzeige“. Robert erschien mit mindestens 3/4 Std. Verspätung, da er eine profane Schere nicht finden konnte, welche er aber zur Anfertigung seiner Montagen benötigte. Er entschuldigte sich zwar, dass er sein Angelgerät auf einem der Boote hätte, aber letztendlich passt das ins Bild. Sein Vortrag selbst war dann sehr informativ und er nahm sich auch nach dem Ende noch viel Zeit, persönl. Fragen zu beantworten, dies empfand ich als absolut positiv!
    Der Rest des Tages ist schnell erzählt: 12.00 Uhr war „Essen fassen“ angesagt, übrigens eines der wenigen Highlights des Tages, denn dieses war gut und reichlich. Leider habe ich den Fehler begangen, mir 2 der 3 Essensmärkchen aufzubewahren, da ich den Rest nach dem Angeln verzehren wollte. Nachdem ich dann von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr am Steg angestanden hatte und „zum guten Schluß“ durch Jan Dibbets höchstpersönlich von dessen schon bestiegenen Boot vertrieben wurde (er brauchte das Boot angeblich für seine Kunden), konnte ich wenig später tatsächlich noch eins der Boote besteigen. Der Autor des Berichts war mit seinem Bellyboot übrigens auch wieder an Bord. Diesem Umstand halte ich es auch zu Gute, dass das eigentliche Angeln tatsächlich etwa 1/2 Stunde gedauert hat („… ihm kennt ihm…“, wie man im Rheinland sagt), wobei ich auch noch einen Zander und einen Barsch fangen konnte.
    Nach der Rückkehr kurz vor 16.00 Uhr freute ich mich dann auf den 2ten Teil meines Essens, aber… der Grill mit sämtlichen Utensilien war natürlich bereits weggeräumt. So war der Abschluss des Tages eine Tasse Kaffee im ansässigen Restaurant und danach Heimreise. Eine weitere 2- stündige Wartephase bis zur Verlosung der Angelreise habe ich mir erspart.
    Abschließend: ich will hier gar nicht die Frage diskutieren, ob der Tag die 10.- Euro wert war oder nicht. Wenn ich als Veranstalter durch die Berichterstattung im Vorfeld hohe Erwartungen bei den Besuchern wecke, dann muß ich mich am Ergebnis messen lassen. Dieses fällt für mich auf jeden Fall negativ aus.
    Ich gehe davon aus, dass der Verfasser des Berichtes mit dem Veranstalter in irgendeiner Weise persönlich bekannt ist und vielleicht bevorzugt behandelt wurde (wie sonst ist es zu erklären, dass er regelmäßig an der Schlange der Wartenden vorbeigehen konnte?) und daher die Berichterstattung leicht „geschönt“ wurde. Ich bin mir aber sicher, dass das Gros der Leute diesen Tag anders erlebt hat.
    MfG.
    Werner

  18. Bassmaster-Gonz
    Bassmaster-Gonz 16 November, 2004, 20:46

    Bin ja auch bekennender spinner,gottseidank!im ernst…trotz dem,was der hausmeister zu recht schreibt wars für mich gelungen,weil man b.a.-leute trifft und hannes hat ja wirklich alles gegeben mit seinem belly-boot,hut ab!,ich glaub ich war nur neidisch.

  19. Bassmaster-Gonz
    Bassmaster-Gonz 16 November, 2004, 21:49

    Als auch-teilnehmer kann und muss ich dir im wesentlichen recht geben,möchte aber zu bedenken geben,dass hannes als autor keinerlei schuld an den erwähnten missstaenden traegt.Er war an diesem Tage gast wie wir und hat mit seinem belly-boot wirklich schonungslose Selbstversuche unternommen um die möglichkeiten mit so nem ding auszutesten.ich glaube auch,dass die jungs um jan selber nich glücklich mit der situation waren und so was bestimmt nich wieder so abläuft.Die ganze party is an diversen,nicht vorhersehbaren Schwierigkeiten abgeflitzt und die veranstalter haben nur noch versucht,das beste draus zu machen.auf jeden fall wars nich die befürchtete Verkaufsveranstaltung,es wurde nicht versucht,heizdeckenmässig irgendwas anzudrehen und die 10 Euro waren warscheinlich nicht mal kostendeckend.ich finds trotzdem gut,das jemand so was veranstaltet und ein gut gemeinter versuch kann leider auch mal etwas schiefgehen.

  20. dietel
    dietel 16 November, 2004, 22:18

    das ist ja mal ein ganz anderes fazit. hab bis dahin eigentlich keine derartige kritik aufkommen hören.

    weil mich die boote ja nur rausfahren mussten, hab ich an euch vorbeigehen können. das hat nix mit meinem verhältnis zu jan zu tun 😀 der war tatsächlich nicht glücklich damit, dass ihr solange warten musstet.

  21. Lachsy
    Lachsy 16 November, 2004, 22:38

    Hannes hat recht, er wurde von dem Boot meist das Kajütboot Rausgefahren und auf dem Plassen ausgesetzt. Immerhin wurden immernoch mit dem Boot 3 angler mitgenommen.

    Das jan nicht glücklich war hat er uns erzählt, das alles anders laufen sollte auch. Aber er versuchte das beste draus zu machen.
    mfg Lachsy

  22. angleraken
    angleraken 16 November, 2004, 23:05
  23. angleraken
    angleraken 16 November, 2004, 23:08

    Thomsen

    wenn jemand nix positives sagen kann ….dann sollte er sich vieleicht lieber geschlossen halten . deine mehrerein sind echt sche….. und überflüssig .

  24. der_hausmeister
    der_hausmeister 16 November, 2004, 23:38

    Hallo, ich möchte Hannes auch in keinster Weise eine Mitschuld geben, das steht mir ja gar nicht zu! Was mir aber auffiel, war die überaus wohlwollende Art seiner Berichterstattung.
    Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt als „Schwarzmaler“ und „Besserwisser“ abgestempelt werde: ich denke nicht, dass der Veranstalter sooo sehr bemüht war, die Veranstaltung noch zu einem guten Ende zu bringen, ich glaube vielmehr, dass es ihm egal war. Indiz hierfür mag sein, dass z. B. auch der Grill einfach abgebaut wurde. Nein, ich trauere nicht meinem entgangenen Steak und Sate nach, bin aber der Meinung, dass man hier auch ins Nachhinein bei einem persönlichen Kontakt zu den Besuchern noch einiges ins rechte Licht hätte rücken können. Auch sind die Vorfälle im Vorfeld der Veranstaltung kein Grund, einfach auf jegliche Beschilderung zu verzichten. Wie bereits erwähnt, war ich ab ca. 8.15 Uhr vor Ort. Bis ca. 9.00 Uhr wurden fleißig Angelgeräte in das dafür vorbereitete Zelt getragen, ohne dass sich um die Besucher gekümmert wurde. Bei vernünftiger Planung hätten solche und andere „vorbereitenden Maßnahmen“ bei Beginn der Veranstaltung abgeschlossen sein müssen!
    So, bevor jetzt der Vorwurf kommt „… erstmal besser machen und nicht nur meckern…“: ich habe in den Jahren 2001 und 2002 in meiner Heimatstadt Stolberg das sog. „Kupferstädter Carpmeeting“ veranstaltet, eine Messe mit Vorträgen und Verkauf zum Thema Karpfenangeln. Die Messe habe ich danach wegen zu geringer Besucherzahlen wieder eingestellt, letztendlich also auch ein Mißerfolg. Es konnte jedoch niemand meinem Partner Torsten oder mir vorwerfen, dass die Organisation gehakt hätte, das passte alles perfekt, und das obwohl wir Händler/ Vortraggebende und auch Besucher aus ganz D hatten. Aufbau, Bewachung der Räume in der Nacht vor dem Event, Hotelreservierung etc. wurden von allen Beteiligten gelobt. Allerdings habe ich auch 3 Monate meiner Freizeit vor jeder Messe investiert und jeweils die letzten beiden Nächte vorher kaum ein Auge zugemacht. Es geht also alles, stellt sich die Frage, wieviel Aufwand man aufzubringen bereit ist.
    In diesem Sinne
    Gruß
    Werner

  25. dietel
    dietel 17 November, 2004, 08:22

    wenn es bei dir so toll organisiert war. am ende sollten sich jan und du zusammen tun. der eine sorgt für die leute, der andere für den reibungslosen ablauf 😀

    mal im ernst: ich hab selber mit jan am abend vorher noch ein boot aus deutschland rangekarrt. der hat durchgehend gerödelt. einsatztechnisch kann man ihm keinen vorwurf machen.

    habe den artikel bewusst aus meiner sicht geschrieben. aber inzwischen auch reichlich positives feedback per mail erhalten:

    …“Jan Dibbets hat sich sehr viel Arbeit mit diesem Raubfischtag gemacht und er hatte im Vorfeld sehr viel Ärger mit den Behörden und mit den niederländischen Anglern. Ich hoffe, das dieser Tag für die Gäste genau so schön und interessant wahr, wie für mich selbst und hoffe, das auch auf den einschlägigen Angelsites dementsprechend gute Kritiken stehen werden…“

    „…jeder der Gäste hat mitbekommen, das sich alle Guides und vor allem Jan Dibbets die größte Mühe gegeben haben…“

    „…War echt klasse, ich hoffe es hat allen so viel Spaß gemacht wie mir…“

    ist halt alles auch eine sache der perspektive. klar: ich kann nur meine subjektiven eindrücke wiedergeben und das feedback, das ich erhalten habe, einbringen. und vor der verlosung herrschte eine gute stimmung. während ich gegessen habe auch. die mails, die ich bekommen habe, waren auch positiv…

    genug gerechtfertigt. tut mir leid für dich, dass du nicht das bekommen hast, was du erwartet hast.

  26. der_hausmeister
    der_hausmeister 17 November, 2004, 09:44

    Hallo, vielen Dank für Deine Antwort. Zumindest das Thema mit der persönlichen Bekanntschaft zwischen Dir und Jan wäre damit wohl geklärt 😉
    Und… ja, ich würde mich durchaus an der Organisation eines solchen Events beteiligen, wenn ich dann ebenfalls gewisse Vergünstigungen erhalte…
    Ansonsten möchte ich Dich bitten, nicht zu polemisieren. In Deinem Ausgangsbericht schreibst Du selbst noch, dass manche Leute derart verärgert waren, dass sie ihr Geld zurück verlangten (was ich persönlich auch für überzogen halte). Außerdem sind einige Leute bereits vor Mittag wieder abgereist, ohne überhaupt auf einem Boot gewesen zu sein!
    Nun schreibst Du, dass Du lauter positive Resonanz erhalten hast und führst ganze 3 Beispiele an… super!
    Um die Sache nochmal auf den Punkt zu bringen: sicher war nicht alles schlecht an diesem Tag! Ich habe z. B. vorher noch nie vertikal auf Zander gefischt und auf Anhieb 2 Fische gefangen! Dennoch: gemessen an dem, was angekündigt war, war der Tag ein Reinfall, es sind zu viele Dinge schief gegangen. Von den 8 Std. welche ich vor Ort war, habe ich 6 Std. gesessen/ gestanden und gewartet, genau wie die meisten anderen! Hinzu kommt noch die An-/ Abfahrt, welche bei mir mit ca. 90km noch relativ kurz war, andere sind von viel weiter hergekommen.
    Daher ist mein ganz persönliches Fazit: ich würde aus o. g. Gründen nicht noch einmal dorthin fahren.
    Gruß
    Werner

  27. dietel
    dietel 17 November, 2004, 10:26

    wollte gar nicht polemisieren. ist wohl in den falschen kanal gegangen. habe auch nie bestritten, dass ich schon öfters bei jan war. über die angelerfahrungen, die ich bei ihm sammeln konnte, hab ich auch schon einige berichte geschrieben.

    dass mir nicht jeder gast eine mail geschrieben hat, versteht sich ja von selbst. sooooo wichtig bin ich dann auch wieder nicht, dass mir jeder sein fazit schreibt. muss auch echt nicht sein.

    für dich scheint es ja maximal schlecht gelaufen zu sein. hast aber 2 zander mehr gefangen als ich. und ich hab mir noch nen satz kalte latschen abgeholt. fands aber sehr nett. unter anderem auch, weil ich eine menge netter leute kennen gelernt habe. solche massenveranstaltungen können rein praktisch keine reinen angelveranstaltungen sein. da muss man mehr draus ziehen als ein angelerlebnis. sicher war das alles nicht perfekt. die gründe wurden ja bereits genannt…

  28. Thomsen
    Thomsen 17 November, 2004, 12:02

    Na klar….eine meiner inzwischen leichtesten Übungen.

    Thomas

  29. Thomsen
    Thomsen 17 November, 2004, 12:03

    jau…iq unter 35…aber stammeln ist noch drin.

  30. Thomsen
    Thomsen 17 November, 2004, 12:25

    Predator Fishing – wir finden, ihr fangt. Garantiert!

    Über dieses Zitat hinaus: kein weiterer Kommentar von mir…

    Thomas

  31. Zandermann
    Zandermann 18 November, 2004, 08:56

    Hallo Werner,

    Tut mir Leit dass der Raubfischtag deiner Ansicht nicht so gut war. Viele Leute denken anders daruber hab ich gelesen. Ich war ja auch dabei wie Jann dich ‚fragte‘ dass Boot bitte zu verlassen um seine ‚Kunden‘ mit zu nehmen. Tatsache, es waren ja keine Kunden, aber alte Leute die schlecht zu Bein waren !!! Dass konnte ja jeder sehen also mach bitte nicht sohne Aufregung daruber. Ich selber habe fur diese alte Leute auch Platz gemacht. Meiner Ansicht kein Fehler oder Bevorzugung von Jan, aber Respekt fur alte Leute die nicht mehr so gut auf die Beine stehen konnen.

    MFG Zandermann

  32. der_hausmeister
    der_hausmeister 18 November, 2004, 17:51

    Hallo „Zandermann“ (Deinen richtigen Namen teilst Du mir/ uns ja leider nicht mit)!
    Es ist normalerweise nicht meine Art, aber da Du mich so „angemoppert“ hast und mich dazu noch „respektlos“ nennst, werde ich Dir in gleicher Weise entgegnen: was Du erzählst, ist Schwachsinn und erlogen!!!

    Erstens kannst Du gar nicht wegen der „alten Leute“ Platz gemacht haben, da wir eine Gruppe von 4 Leuten aus dem Raum Aachen waren, die als nächstes dran gewesen wären. Da auf dem Boot immer nur höchstens 3 Angler mitgenommen wurden, wären selbst wir nicht alle in das Boot gekommen!

    Zweitens hatte nur einer der Leute einen grauen Bart und wirkte insofern etwas älter, der andere war definitiv nicht älter als ich (40 Jahre). Beide wirkten nicht im geringsten in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Übrigens waren 2 von uns Vater und Sohn, ich wette, dass der Vater älter war als zumindest einer der beiden „armen alten Männer“.

    Drittens hat Jan mich nicht „gefragt“, ob ich den Platz frei mache, seine Worte waren ungefähr „… nenenee, komm mal runter da jetzt, ich brauche das Boot …“! Nach „Fragen“ hört sich das in meinen Ohren nicht an! Hätte der älter aussehende Mann mich selbst gefragt „hör mal, ich kann nicht mehr so gut klettern, kannst Du mich nicht auf´s Boot lassen“, dann wäre ich der Letzte gewesen, der ihm das verweigert hätte! Ich habe nämlich durchaus Respekt vor dem Alter. Aber wie heißt es so schön: der Ton macht die Musik.

    Viertens meinte Jan zuerst, dass die Leute noch gar nicht ausgefahren wären. Als wir dann entgegneten, dass dies bei uns ebenfalls so wäre, berief er sich auf einmal auf das Alter der Leute…

    Übrigens lebe ich sehr grenznah zu NL, bin sehr oft dort zum Fischen und habe viele gute Bekannte dort… anhand Deiner Formulierungen würde ich fast wetten, dass Du ebenfalls Niederländer bist?! Kann es sein, dass Du aus dem Freundeskreis des Veranstalters kommst oder vielleicht sogar der Veranstalter selbst bist?! Seltsamerweise hat er nämlich bei unserem unerfreulichen Zusammentreffen gegenüber einem meiner Bekannten genau die gleichen Worte benutzt von wegen „Respekt vor alten Leuten“. Würde mich nicht wundern!
    Jedenfalls lasse ich mich nicht diskreditieren, beleidigen und „in eine Ecke“ drängen, weil ich nicht das schreibe, was gewisse andere Leute hören/ lesen wollen. Man kann sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein und trotzdem sachlich bleiben (siehe dietel).
    Denk mal drüber nach!
    gruß
    Werner

  33. dietel
    dietel 18 November, 2004, 18:06

    der zandermann ist nicht jan. und wer den jan kennt, der weiß, dass der sich für jeden den arsch aufreisst, der ihn besucht. wenn er den ton nicht getroffen hat, dann bestimmt, weil er gestresst war. der mann hat 2 nächte lang kaum geschlafen, war die ganze zeit unterwegs und war sicher nicht begeistert darüber, dass da einige boote ausgefallen sind. aber die leute, die er auf dem boot hatte, waren meines erachtens schon recht alt. das war doch eine reine rentnercrew soweit ich mich entsinne. is ja auch egal. meines erachtens kann man das thema jetzt langsam abhaken.

    dem einen hats gar nicht gefallen, andere sind mit der situation klar gekommen. und jan ist der letzte, dem sowas egal ist. das ist sicher.

  34. WoodyX6
    WoodyX6 20 November, 2004, 17:58

    wer wird denn da ausfallend!!!!
    bin mir ganz sicher dass der aken mehr drauf hat, wie du…das kann ich beurteilen ohne dich zu kennen…was bringt ein studium wenn man einfach keinen durchblick hat und sozialesverhalten ein fremdwort ist!

  35. B-Grandma
    B-Grandma 22 November, 2004, 08:31

    Treffer

  36. WoodyX6
    WoodyX6 22 November, 2004, 20:40

    versenkt?

  37. Thomsen
    Thomsen 27 November, 2004, 12:14

    Damit meinte ich mich…allerdings nicht ganz im Ernste…:-)

    Wer ist hier ausfallend geworden?
    Absichtliches Missverständnis?

    Thomas

  38. xxtopgunxx
    xxtopgunxx 29 November, 2004, 10:37

    ihr wohlt alle fur euro 1,00 auf der eerste
    reien sitze !
    wat wohlt ihr fur euro 10,00
    denk mall na !!!!!
    gr. marco

  39. Rilabaza
    Rilabaza 28 Januar, 2005, 13:12

    Papieren fur dieses gewasser sind erhaltlich bei Eurotackle Venlo.

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