Französische Hechte

Endlich…es ist wieder soweit. Mein Vater und ich fahren um die letzte Kurve, die uns zu einer kleinen Brücke führt. Diese grüne, unscheinbare Brücke führt über einen kleinen Kanal, kaum 5 Meter breit.

Wir befinden uns im Süd-Westen Frankreichs, nahe der Girondemündung. Hier gibt es viele solcher Kanäle, die zur Entwässerung des sehr sumpfigen Hinterlandes dienen. Doch nur in diesem kleinen Kanal gibt es Hechte und Barsche. Zwar keine Riesen aber auch ein 65cm-Hecht oder 30cm-Barsch macht an entsprechendem Gerät ordentlich Spaß. Die Einheimischen fischen in den meisten Kanälen nur auf Karauschen und Karpfen, manchmal mit Reusen auf Fluss-Krebse und vereinzelt sieht man sie auch mit Spinner den Hechten nachstellen. Einmal im Jahr mache ich mit meinem Vater diesen kleinen Kanal unsicher. Letztes Jahr konnten wir zusammen an 10 Angeltagen 16 Hechte fangen. Alle zwischen 40 und 65cm – wie gesagt, keine Riesen…

Wir parken das Auto, schnell die Heckklappe auf, Tackle raus, und durchs Schilf ans Wasser gepirscht. Es hat sich nichts verändert. Erinnerungen werden wach. Schon als 5jähriger also vor 11 Jahren, schlich ich, meist gemütlich sitzend auf den Schultern meines Vaters, an dem kleinen Kanal entlang, fing meine ersten Fische mit der Spinnrute und erlebte spannende Augenblicke in der Natur. So kann ich mich noch an eine Situation erinnern, als mein Vater gerade aus seinem Rucksack einen neuen Köder suchte und ich den kleinen Blinker, der noch montiert war, vorm Ufer hoch und runter zog. Plötzlich schnappte sich ein Barsch, ca. 30 cm, den Köder. Ich erschreckte mich höllisch.

Allerdings gibt es heute kaum noch Barsch in dem Kanal. Letztes Jahr konnten wir gerade mal 2 Stück fangen. Aber dieses Jahr sollte es anders kommen – doch dazu später. In aller Ruhe erst mal das Tackle montieren. Mit der neuen Calyber von D.A.M. konnte ich noch keinen Hecht fangen, da ich sie mir auch erst vor kurzer Zeit gekauft habe. Das würde sich jedoch in diesem Urlaub ändern. Ich habe noch nichtmal Zeit meinen ersten Wurf zu machen, da ruft mein Vater schon aufgeregt nach mir. Hecht on! – so soll es sein. Das Netz haben wir natürlich am Wohnwagen vergessen. Was soll’s. Ich packe einmal beherzt zu und der erste Hecht des Urlaubs ist gelandet. Schnell wird der Jamaika-farbene Spinner aus dem Mundwinkel gelöst, ein Foto gemacht und zurück geht’s ins kühle Nass. Ein schöner Start, 55cm wird der Gute gehabt haben. Mein Vater kommentiert trocken: "1:0"

Ich kann an diesem Tag keinen Hecht mehr überlisten. Weder auf Wobbler noch auf all die andren Köder, die ich mir zum Teil extra für diesen Urlaub gekauft habe. Meine Geheimwaffe für dieses Jahr: Der 110er Arnaud Iwashi. Der Kanal ist nämlich nur selten tiefer als 1,2 Meter und somit würden alle Wobbler die tiefer als 1 Meter laufen nur Dreck sammeln und nicht fangen.

Am nächsten Tag ist vormittags erst mal Surfen und Sonnenbaden angesagt. Nachmittags gehst dann wieder los. Nach 10 Minuten Fahrt stehen wir wieder am Wasser. Erster Wurf mit einem kleinen Spinner und schon ruckt es am andren Ende. Aber das kann kein Hecht sein. Zu gering der Widerstand, zu lasch die Fluchten. Wenig später taucht ein Wels vor mir auf. Etwa 35cm groß. Das ist für seine Art schon ziemlich groß. Er gehört zu den Zwergwelsen, was man an seinen 8 Barteln erkennt. Vorsichtig löse ich ihn vom Haken, immer der 3 Giftstacheln in Brust- und Rückenflosse bewusst. Ein Foto und auch er darf weiter schwimmen. Mein Vater lacht nur, und meint: "Der zählt aber nicht, es steht immer noch 1:0."

Schnell das Vorfach vom Welsschleim befreit und weiter geht’s. Wir stapfen durchs Schilf, fischen an verschiedenen Hot-Spots die wir aus vorigen Jahren kennen. So zum Beispiel eine kleine Brücke aus ein paar Holzplanken die über den Kanal führt. Ich lasse den Spinner unter der Brücke zum Grund, um die Tiefe zu testen. Plötzlich zappelt’s am Ende der Schnur, ein Barsch hat den Spinner gepackt, ca. 20cm groß. Mein Vater angelt gerade an einer anderen Stelle des Kanals. Ich rufe nur "Barsch, 1:1" und knipse schnell ein Foto. Dann darf der kleine Räuber weiterschwimmen.

Ich montiere gerade einen Jerkbait, da ruft mein Vater: "Hecht!!!" Als ich mich durch das teils 2 Meter hohe Schilf zu ihm gekämpft habe, liegt der Hecht schon im Netz und mein Vater löst grade den Haken.

Das mit dem Kiemengriff fürs Foto überlässt er dann lieber mir.

Beim Releasen lässt es sich der Hecht dann nicht nehmen, mich mit einem kräftigen Schwanzstoß mit Wasser und Schlamm zu bespritzen. Ich fische noch 2 Stunden konzentriert weiter, laufe knapp 1 Kilometer am Kanal auf und ab, aber auch heute will bei mir einfach kein Hecht anbeißen. Schon leicht deprimiert begebe ich mich auf den Rückweg durchs Schilf zum Auto. Als ich zu meinem Vater ins Auto einsteige sagt der fröhlich: "Achja, ich hätte es beinah vergessen: 2:1" Auf der Rückfahrt entdecken wir dann noch den wahrscheinlich höchsten Spritpreis Frankreichs. In einem kleinen Dorf kann man Sprit für 1,75euro/L kaufen. Ein verwackeltes Foto auf dem Auto darf natürlich nicht fehlen.

Für den nächsten Tag habe ich mir eine andere Taktik ausgedacht. Anstatt Strecke zu machen, werde ich 3 oder 4 Spots ausgiebig abfischen, wo einfach Hechte stehen müssen, wenn dieser Kanal nicht alle Normen bricht. Der erste Spot, den ich befische, ist die Brücke über die wir auch immer ankommen. Ein kleiner Baum ragt über und in das Wasser sowie unter die Brücke. Hier müssen einfach Hechte stehen!

Doch der erste Wurf landet nicht im Hechtmaul sondern im Baum. Ich bange um meinen teuren Illex-Wobbler, kann ihn aber nach kurzer Zeit aus dem Geäst lösen. Er fällt mit einem lauten Platsch zusammen mit einem morschen Stück Holz ins Wasser. Der nächste Wurf landet genau unter der vielbefahrenen Brücke. Mein Vater meint: "Mit dem Wurf in den Baum und dem ganzen Gezerre an den Ästen und dem Einschlag von dem Ast hast du jetzt eh alle Hechte vertrieben, die da stehen." Ich antworte trocken: "Die Hechte hier sind bestimmt nicht so scheu, wenn hier alle 5 Minuten ein Auto drüberrast." Ich sollte recht behalten. Als ich genau vor dem Busch einen Spinnstop einlege knallt’s. Ein Hecht hat den Köder gepackt. Die erste Flucht kann ich nur schwer abfangen, beinahe kann der Hecht ins Astwerk flüchten. Ich weiß nicht warum, aber die Hechte die ich in diesem Kanal fange, sind im Vergleich zu ihren Artgenossen aus dem Rhein bei gleicher Größe sehr viel kampfstärker und ausdauernder. Aber ich gewinne schnell die Oberhand im Drill. Ich dirigiere den Hecht schnell weg von dem Busch, ins Freiwasser. Nach 2 weiteren stürmischen Fluchten kommt er an die Oberfläche. Mit der linken Hand lockere ich die Bremse ein wenig für die bevorstehende Landung. Mein Vater steht schon mit dem Netzt bereit. Der Hecht scheint müde, doch plötzlich schießt er noch einmal davon und schraubt sich in 8 bis 10 Metern Entfernung gut einen halben Meter aus dem Wasser. Er schüttelt den Kopf man sieht die roten Kiemen. Dann taucht er wieder unter. Was für ein Anblick!!! Zum Glück konnte er den Haken nicht abschütteln. Jetzt ist er am Ende seiner Kräfte. Ich kann ihn problemlos heranführen und mein Vater hievt ihn mit dem Netz aus dem Wasser. 2 Drillinge haben im Unterkiefer gefasst. Per Zange kann ich sie schnell lösen. Mein Vater macht ein schönes Erinnerungsfoto und ich setzte den guten Kämpfer schonend zurück. Ich kommentiere: "2:2" Und mein Vater muss kleinlaut zugeben, dass dieser Hecht bisher der größte war. Nach den Markierungen an meiner Rute muss er so um die 68cm groß gewesen sein. Ein gutes Exemplar für dieses Gewässer…

Ich denke nicht, dass an diesem Spot noch ein Hecht beißt und so stapfe ich durchs hohe Schilf zum nächsten HotSpot. Zu der bereits erwähnten Holzbrücke. Ich montiere einen Slider in Firetiger und mache die ersten Würfe. Mit der Stationärrolle ist das Jerken gar nicht so einfach. Aber nach einer Weile habe ich den Dreh raus. Von der Brücke aus kann man wunderbar in beide Richtungen weit auswerfen und die Jerk-schläge nach unten gelingen perfekt, da man leicht erhöht steht. Lange beißt gar nichts jedoch sehe ich in einiger Entfernung nah vorm Ufer einen Schwall. Brutfische spritzen auseinander…

Ich überwerfe den Spot um ca. 5 Meter und fange an zu jerken. Ich mache immer wieder Spinnstops, durch die der auftreibende Jerk permanent wieder bis zu Wasseroberfläche aufsteigt. Dann kommt der ersehnte Biss! Der Fisch packt den Köder und nach meinem Anhieb springt er sofort aus dem Wasser. Kein Großer, ich schätze ihn auf knapp 50cm. Nach kurzem Drill ist er landungsbereit. Er springt noch ein Mal, um dem Netz zu entkommen, aber die Haken hängen gut, leider zu gut. Der Schwanzdrilling des Jerks hat sich mit allen 3 Haken in die Kieme des Hechts gebohrt, so dass er sehr stark blutet und ich ihn entnehmen muss. Mein Vater geht an diesem Tag als Schneider nach Hause. 2:3 für mich.

Abends gibt es dann Hecht mit Salzkartoffeln. Ein wahrer Gaumenschmaus. Am nächsten Tag ist Plumpsangeln angesagt. Wir fahren an einen etwas weiter entfernten Kanal, der zum Teil große Karpfen bis 25 Pfund beherbergt.

Wir fangen einige schöne Karauschen, eine kleine Schleie und ein paar kleine Brassen, von denen einer eine Kormoran-Bisswunde trägt.

Kurz vor Angelschluss: Biss an meiner Grundrute! Der Fisch nimmt Schnur. Ich warte kurz und haue beherzt an – starker Widerstand aber keinerlei Fluchten. Nur mit Anstrengung kann ich meinen Widersacher heranpumpen. Am Ufer dann die Überraschung. Eine Schildkröte taucht vor mir auf, sie hat sich den Mais/Wurm-Combo geschnappt. Vorsichtig löse ich den Haken, mache ein Foto, dann darf sie weiterschwimmen.
Der ersehnte Karpfen lässt sich an diesem Tag leider nicht mehr blicken…

 

Tags darauf geht’s wieder zum Spinnfischen. Ein Kumpel, den ich vom letzten Urlaub kenne, ist heut’ dabei. Nach wenigen Minuten habe ich ihn vom Spinangeln begeistert. Als er dann auch noch einen kleinen Hecht und einen Barsch auf Spinner fängt, ist es um ihn geschehen. Ihn hat das "Angelfieber" gepackt.

 

Ich fange an diesem Tag nur einen Barsch, ca.28cm groß. Abends probiere ich es dann an der Küste mit Spinnern, Wobblern und Blinkern auf Wolfsbarsch, kann aber keinen Fisch fangen.

Die nächsten 2 Tage ist dann erst mal wieder Sonne, Surfen und Strand angesagt. Aber nach 3 Tagen lockt es mich dann doch wieder an "meinen" kleinen Kanal.

Die kleine, bereits erwähnte, Holzbrücke erweist sich immer mehr als Top-Spot. Ich kann innerhalb von 10 Minuten 2 schöne Barsche fangen. Dann passiert 45 Minuten lang gar nichts. Ich montiere um. Anstatt des Sliders soll es der Arnaud richten. Ich stehe genau auf der Mitte der Brücke. Mit leichten Twitches lasse ich den Wobbler am Ufer entlang laufen. Immer wieder sehe ich seine silbrige Flanke unter Wasser aufblitzen. Ich zupfe den Wobbler aus Spaß noch ein wenig vor meinen Füßen entlang, um den Lauf zu betrachten, da schießt auf einmal ein Hecht heran, schnappt den Wobbler und schlägt das Wasser vor meinen Füßen schaumig. Ich erschrecke mich, schaffe es aber noch irgendwie einen Anschlag zu setzten und die Bremse zu lockern. Ich lasse den Fisch erst mal Schnur nehmen. Wenn man die Hechte auf zu kurzer Distanz drillt springen sie, meiner Meinung nach, viel häufiger, und somit steigt das Risiko eines Ausschlitzers. Mein Gegenüber setzt noch zu ein paar kurzen Fluchten an, dann kann ich ihn jedoch problemlos landen. Ein Drilling hat sauber im Maulwinkel gefasst. Ich löse ihn schnell, kurze Foto-Session und schon darf der kleine weiterschwimmen.

Ich betrachte den Wobbler. Nach 2 Hechten sieht er schon arg lädiert aus. Bei dem hohen Preis hatte ich eine bessere Haltbarkeit des Lackes erwartet. Aber was soll’s, solange das Ding fängt, will ich mich nicht beklagen. Ich montiere einen kleinen Gummikrebs. Ein täuschend echtes Imitat, mit dem ich den Barschen jetzt weiter auf den Leib rücken will. Aber anstatt eines Barsches hängt nach dem ersten Wurf ein echter Krebs am Haken. Er hat sich mit seiner Zange im Gummi festgekrallt.

Das war’s für diesen Tag. In den folgenden 2 Stunden beißt nichts mehr. Auf dem zurück zum Auto kreuzt eine große Smaragdeidechse meinen Weg. Sie ist jedoch so schnell, dass ich keine Zeit habe, ein Foto zu machen.

Als mein Vater und ich doch noch ein paar Würfe machen, knallt’s plötzlich bei ihm. Ein schöner Hecht hat sich den Köder geschnappt. Nach kurzem aber heftigen Drill kann mein Vater ihn ins Netz ziehen. Der Spinner hat sehr tief gefasst. Vorsichtig löse ich den Drilling durch die Kieme. Als mein Vater den Hecht releast, mache ich ein schönes Foto.

Mittlerweile steht es in unsrem persönlichen Räuberwettbewerb 4:3 für mich. Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, das meinem Vater auf der Rückfahrt zum Campingplatz unter die Nase zu reiben.

Nach ein paar Plumsangel-Tagen ohne nennenswerten Erfolg zieht es uns an einem sonnigen Montag wieder zum Hechte-Angeln. Ich montiere gerade meine Rute, da gibt es vor einem großen Busch am gegenüberliegenden Ufer einen großen Schwall und ich sehe einen große Schwanzflosse. Sofort packt mich das Jagdfieber. Ich montiere den Freddy von Illex und werfe immer wieder vor und neben den Busch. Doch nichts geschieht. Dann, nach bestimmt 20 Minuten der Schock. Als ich den Köder vor meinen Füßen gerade aus dem Wasser heben will schießt ein großer Hecht heran, der größte, den ich jemals in diesem Kanal gesehen habe. Garantiert 85 oder 90 cm. Der Hecht schnappt an meinem Köder vorbei, verharrt eine Sekunden, die mir wie eine Minute vorkommen, regungslos unter meiner Rutenspitze und verabschiedet sich dann mit einem mächtigen Flossenschlag. Noch weitere 30 Minuten befische ich den Spot mit verschiedensten Ködern, aber ich kann keine Attacke verzeichnen. Mein Vater fängt ganz in der Nähe 2 Barsche.
Somit zieht er wieder an mir vorbei und es steht 4:5 für ihn. Natürlich muss er mir das, nachdem ich Schneider geblieben bin, umso öfer erzählen.

Wir haben noch 2 Angel-Tage vor uns, dann ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Es ist unglaublich, man freut sich monatelang auf diese Zeit und dann vergehen diese Tage wie im Flug.

Am vorletzten Tag komme ich hoch motiviert ans Wasser. Ich habe am vorigen Abend alle Haken nachgeschärft und meine Rolle nochmal gefettet. Heute muss was gehen! Aber dann die Ernüchterung. An den ersten 2 Spots herrscht tote Hose. Keine Attacke, kein Nachläufer, nichts. Aber dann geht’s rund. Mein Vater kann den ersten Hecht verzeichnen. Ein schöner End-50er ist auf seinen Wobbler geknallt und liefert einen schönen Drill. Als er ihn releast, mache ich schnell ein Foto.

Am nächsten Spot bin ich dran. Mein Wobbler wird schon beim Eintauchen ins Wasser attackiert. Ein spritziger Drill mit mehreren Sprüngen folgt. Dann kann ich den Gut-60er ins Netz führen. Schnell ein Foto und zurück geht’s ins Wasser. Kurz später beißt an der Hot-Spot-Brücke ein kleiner Hecht auf meinen Slider. Kurzer Drill, noch kürzere Foto-Session und schon schwimmt der kleine wieder. Mit ein bisschen Armstrecken sieht auch ein 40er Schniepel-Hecht wirklich beeindruckend groß aus.

Dann beißt bis zum Abend nichts mehr und wir beenden zufrieden den Angeltag.

Am letzten Tag schlägt das Wetter leider stark um, es regnet viel und der Wasserstand des Kanals steigt stark. Wir können zwar ein paar Spots befischen aber keinen Hecht zum Anbiss überreden. Ich mache noch ein paar schöne Fotos, und verlasse dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge "mein Flüsschen".

Mal wieder konnte ich eine schöne, fängige Zeit hier verbringen. Ich konnte mich wunderbar vom Schul- und Alltagsstress erholen, die Natur sowie aufregende Drills genießen. Ich werde die Vogelgesänge und das Rauschen des Windes im Schilf vermissen, vor allem wenn ich wieder in Deutschland an teils nicht wirklich so naturnahen Spots den Räubern nachstelle.

Bis zum nächsten Jahr, ich freu mich schon…

15 Kommentare

  1. Ist ein unterhaltsamer, gut bebilderter Bericht! Echt gelungen! Gefallen finde ich an der Gulaschsuppe! (Ich meine natürlich das braune Kanalwasser!) …und dann noch mit dem grasgrünen Schilf… Genial! Der 60er Hecht soll wohl gleichzusetzen sein- wie ein METER vom Bodden! Petri Heil! 😉

  2. hab mir beim reinstellen auch gedacht, dass der firetiger wohl genau die richtige wahl für diese besondere art der gewässertrübung ist 🙂

    schöner bericht! hört sich nach nem erstklassigen urlaub an. wobei mich schon allein das wort "wolfsbarsch" heiß macht und sich mir die frage aufdrängt, wie wahrscheinlich es gewesen wäre, einen wolfbarsch zu fangen. wenn es ne möglichkeit gibt, dann würd ich an deiner stelle vielleicht im nächsten jahr mal ein paar intensivversuche anstarten.

    danke für die mühe!

    j.

  3. Die starke Trübung rührt von dem lehmigen und morastigen Boden her, und machts an regnerischen Tagen fast unmöglich zu angeln weil die Sicht zu schlecht wird.
    Das mit den Wolfsbarschen ist so eine Sache. Letztes Jahr konnte ich ein paar Exemplare fangen. Bis 45cm, dieses Jahr hatte ich kaum Zeit und die Gezeiten haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

  4. ging die schildkröte gut ab ?

    auf jeden fall sehr guter artikel wir fahren morgen auch in die gegend mal probieren ob ich auch erfolg hab 🙂

  5. Mensch Junge, Du hast echt ein Riesen-Glück, so einen Vater zu haben – na ja, altersmäßig könnte auch ich das sein 😀 Schöner Bericht 🙂

  6. wenn ih das richtig verstanden habe, dann habt ihr den hecht der auf dem ersten foto ist zurüchgesetzt nachdem ihr ihn völlig verdreckt habt

    sehr weidgerecht

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