Barsch-Rakete gelandet: Der Missile Baits Shockwave

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Eigentlich sollte das hier ein ganz normaler Bericht werden, mit dem wir euch einen Köder vorstellen wollten, der uns zuletzt einige schöne Fische gebracht hat.   Aber erstens kommt es anders und zweitens als wir geplant haben. Oder so ähnlich.

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Der Reihe nach. Wir haben Ende November, als das Wetter mal wieder so richtig bescheiden war, zusammen gesessen und uns überlegt, was man euch interessantes als Startseitenartikel präsentieren kann. Dabei haben wir uns zu einem Artikel über den Shockwave von Missile Baits aus den USA entschieden. Einem Köder, der uns schon so viel Freude gebracht hat, dass er sich ruhig mal ein bisschen im Rampenlicht sonnen darf.

 

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Ich habe mich dann hingesetzt und angefangen, zunächst erst einmal ein bisschen Backgroundinfos zum Hersteller aufs digitale Papier zu bringen. Bei unseren bisherigen Artikeln fanden viele von euch gerade dies ja immer recht interessant, also sollte dieser Punkt auch dieses Mal nicht fehlen. Überraschend bekam ich dann einen Anruf von Patrick Marrable (hier bei als Barsch-Alarm Patrick_M unterwegs). Patrick wollte einfach nur mal schnacken und mir erzählen, dass bei ihm aktuell der Shockwave so richtig abräumt. „Gut!“ dachte ich mir, „so soll es doch sein“. Genau so ging es in den Folgetagen weiter: „Carsten, bin am Wasser. 5 Würfe, 2x 40Up!“ war dabei nur eins von mehreren Highlights, so dass wir kurzerhand beschlossen eine Art Komboartikel zu schreiben. Lurenatic feat. Patrick M. quasi.

Für diejenigen, die den Köder noch nicht kennen, vorab ein paar Ansichten dieses Gummifischs:

 

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Das US online Tackle-Mag Wired2Fish schreibt über den Shockwave:

 

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Das trifft es in der Tat sehr gut. Trotz seiner guten Schwimmeigenschaften und der nicht zu harten Gummimischung hat der Shockwave nahezu klitschkoschke Nehmerqualitäten. Generell ist der wired2fish Artikel recht lesenswert. Aber über den Köder im Detail und den Einsatz am Wasser berichtet gleich Patrick.

Vorab möchte ich euch wie gesagt noch ein bisschen was über den Hersteller mit auf den Weg geben.

Gegründet wurde die Firma von Bassmaster Elite Series Pro John Crews. John ist ein sympathischer und umgänglicher Typ, der unter dem Namen Missile Baits selbst entwickelte Gummiköder auf den Markt bringt. Man sollte meinen, dass ein Mann wie Mr. Crews (Hey! Aufpassen! Crews, nicht Cruse. Hier geht’s um Angeln, nicht um Angelina!) viel unterwegs ist und generell wenig Zeit hat. Nicht so John. Er erkundigt sich regelmäßig darüber, wie es bei uns aktuell läuft und was seine Köder in Deutschland so zustande bringen. Auch sonst ist er für uns immer zu erreichen. Echt ne coole Sau!

 

john crews

 

Nicht immer werden Gummiköder von waschechten Angelprofis entwickelt. Im seltenen Fall, dass wie eben mit John einer der Top-Profis Besitzer und Designer in einer Person ist, merkt man dies den Endprodukten ganz einfach an. Eine wahre Rakete ist ihm ganz besonders mit dem Shockwave gelungen. Ein weiterer sehr bekannter Name im Hause Missile Baits: Ish Monroe, ebenfalls Bassmaster Elite Series Pro.

Das Missile Baits Gummiköder-Sortiment umfasst neun Modelle, wobei für unsere Gewässer und Zielfische vor allem die beiden Größen des Shockwaves, der Creature Bait „D-Bomb“ und der Wurm/Krebs Hybrid „Fuse“ geeignet sind.

Wie die meisten der Hersteller, mit denen wir zusammen arbeiten, ist auch Missile Baits noch recht neu im Geschäft, so dass dort für die Zukunft ganz sicher noch einiges in der Pipeline steckt, an dem wir viel Freude haben werden.

Aber genug der grauen Therorie, entscheidend is‘ am Wasser. Ich gebe also ab an Patrick, der mit dem Shockwave einen wahren Traummonat erlebt hat:

 

 

Wie Carsten schon einleitend erwähnte, folgt hier ein Bericht von mir. Er betrifft einen Köder, der mich vollends überzeugt hat.

 

Den Shockwave von Missile Baits.

 

Der Gummifisch ist in 2 Größen erhältlich, 3.5 und 4.25 inch. Bei mir kam besonders die kleinere Größe vermehrt zum Einsatz, was an meiner Vorliebe für etwas kleinere Köder liegt. Aber auch die größere Variante brachte, wenn eingesetzt, zuverlässig Fische ans Band.

 

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Warum ich so begeistert von dem Köder bin, liegt in erster Linie natürlich am besten Grund, den es für Angler gibt: Weil sie verdammt gut fangen! Von 13 Barschen über 40cm im Dezember fing ich 10 mit diesen Ködern. Damit nicht genug. Unzählige Barsche in der 30er Kategorie und einige gute Zander konnten ihm nicht widerstehen.

 

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Aber was macht den Köder so besonders? Es sind mehrere Punkte, die mich und offensichtlich auch die Fische überzeugen. Der simpelste ist sein Lauf. Schon bei leichtem Zug macht der Schwanz Action und ermöglicht es, den Shockwave auch sehr langsam zu fischen. Gerade in der kalten Jahreszeit ein großes Plus. Wenn man sich den Gummifisch genauer ansieht, fallen besonders 3 Aspekte auf. Der offensichtlichste ist die breite Einkerbung an der Unterseite für die Verwendung am Offsethaken, die besonders bei der größeren Variante meine bevorzugten Haken waren. Das zu durchstechende Material hat genau die richtige Dicke, damit der Haken bei einem Biss schnell durch das Gummi dringt und sicher hakt. Für die alternative Befestigung, dem Nosehooking, haben die Designer den Shockwave perfektioniert, mal egal ob unabsichtlich oder absichtlich. Aber dank der verjüngten Kopfform sitzen auch verhältnismäßig kleine Haken sicher und haken dementsprechend.

 

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Das dritte Merkmal, welches dem Betrachter auffällt, sind die „Höcker“ auf dem Rücken des Baits. Ein Aspekt, der unter Wasser wohl extra Verwirbelungen verursacht, die es dem Raubfisch vereinfachen, die vermeintliche Beute zu lokalisieren. In der Summe ergibt das Ganze einen Köder, der überdurchschnittlich gut fängt und an allen üblichen Rigs (Dropshot, Kickback, Carolina und Texas) eine gute Figur macht. Zwar ist er nicht auftreibend, aber auch als sinkender Köder überzeugte er mich besonders am Kickback-Rig. Sowohl ganz langsam als auch mit Rucken und Ruhephasen geführt, fing er Fisch auf Fisch.

 

Wie nicht anders zu erwarten eignet sich der Köder auch sehr gut zum klassischen Jiggen. Jighaken halten dank der Gummimischung sicher und gerade Zander bevorzugten im Dunkeln die Variante mit Jigkopf.

 

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Ein für Viele wichtiges Detail ist die Gummimischung. Diese ist ziemlich fest, aber doch weich und flexibel genug für einen guten Lauf. Ja… Ich weiß, das steht eigentlich überall. Aber hier trifft es wirklich zu. Wie schon erwähnt, arbeitet der Köder auch bei langsamer Führung optimal und fängt und fängt. Da die Mischung jedoch im Vergleich zu vielen anderen Ködern recht fest ist, hab ich äußerst selten welche im Drill oder bei Fehlbissen verloren. Meist blieb der Köder auch dann noch erhalten, wenn er vom Haken auf die Schnur gerutscht ist und selbst da das wilde Kopfschütteln der Barsche schadlos übersteht. Schwanzabbisse gab es sogar gar keine!

Als letztes bleibt noch zu erwähnen, dass der Köder mit Anis aromatisiert und gesalzen ist. Ein nicht zu verachtender Punkt, auf den ich oft sehr viel Wert lege.

Wer also einen sehr guten Köder für Barsche, insbesondere Großbarsche, sucht, dem kann ich den Shockwave guten Gewissens empfehlen. Ein Freund von mir hat damit im Dezember seinen ersten 40+ gefangen.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos. Darunter mit 46cm die beiden bisher größten Barsche.

Den Köder könnt ihr euch auch noch einmal im Shop von Lurenatic ansehen:  http://www.lurenatic.de/gummikoder/gummifische/missile-baits-shockwave-35.html

 

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Falls wir euer Interesse geweckt haben, habt ihr jetzt die Chance euch selbst vom Shockwave zu überzeugen. Für kurze Zeit gibt es den Köder in beiden Größen mit 20% Rabatt!

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. dietel
    dietel 9 Januar, 2015, 16:30

    War ein ordentlicher Monat, der Barsch-Dezember von Patrick M! Petri!

  2. Twitchbait Svenni
    Twitchbait Svenni 9 Januar, 2015, 17:02

    Unfassbar guter Bait, geniale Mischung die was abkann, trotzdem super felxibel und perfekt mit Bellyweight am Offset Fischbar. Besser gehts eigtl kaum. Cooler Bericht mit einer Barschausbeute bei der Mann nur neidisch werden kann! Petri

  3. VU 13 Januar, 2015, 14:50

    Schöner Artikel, eine Frage:

    Zitat:
    „Als letztes bleibt noch zu erwähnen, dass der Köder mit Anis aromatisiert und gesalzen ist.“

    Ist der Köder voll „durchgesalzen“ (wie die von Keitech) oder nur „oberflächig“?

  4. Lurenatic
    Lurenatic 14 Januar, 2015, 16:14

    Ich hab so’n Teil beim Fischen mal mit den Zähnen nen Kopf kürzer gemacht – Voll durchgesalzen.

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