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Zander Set-up / Zanderfischen mit der Fliege

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Zander Set-up / Zanderfischen mit der Fliege

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Timo7373

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Hi ab Juni nächstes Jahr schließe ich mich an und werde den Stachelritter mit Fliege nachstellen wobbler bringt zwar auch geile Erfolge do wie heute Abend aber will einfach was neues probieren
 

Timo7373

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Habe mich allerdings nun für ne Scierra Memento klasse 8 entschieden aber noch nicht bestellt hatte die auch in der Hand ist eine tolle Rute was haltet ihr von der
 

dudie

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Uiuiuiui, nun bin ich schon eher informiert, DANKE! :)
Habe jährlich ca. 200-220 Raubfisch-Angeltage und fange locker 50% meiner Zander auf Wobbler. Allerdings sind in unserer Donau die Zanderstellen relativ rar und daher stark frequentiert. Ich habe über die letzten Jahre viele Dinge versucht und auch einiges dazugelernt was den Donauzander betrifft.

Das Thema Fliege und Zander ist eine unglaublich interessante Sache für mich seitens der Präsentation.
"Fliegenfischen" selbst denke ich macht nicht wirklich viel Spaß bei unseren Uferbedinungen. Daher werde ich mir nun ein Paar Clouser Minnows bestellen und nächstes Jahr wenn die Wobbler Saison wieder anläuft mehrere Versuche mit der Fliege anstellen. Ich denk ich werfe die einfach mit einer leichten L-Spinning. Noch eine hochwertige wenig genutzte Combo brauch ich nicht auch noch rumstehen haben. :)
 

Timo7373

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Ich habe auch alle notwendigen Informationen bekommen dank adh fishing inklusive meine Kombi die für den Rhein ausgelegt ist und in der nächsten Session werde ich mal ab und zu zur Fliege greifen statt zur Spinnrute mal sehen wie es wird berichte euch dann wenn ihr wollt
 

Timo7373

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Ok als Rute habe ich mich für ne Scierra Memento der klasse 8 entschieden dazu habe ich ne vision deep der klasse 7/8 entschieden und als schnur verwende ich eine guidline Pike sieris der klasse 8 als int 3 sink Version
 

mastercaster192

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@Timo7373
Ich würd dir ganz klar von einer Sinkschnur abraten! Die ist schwerer zu handeln, du wirst relativ viele Hänger haben.
Es ist wirklich nicht einfach in nem Gewässer wie dem Rhein wirklich tiefstehende Fische mit der Fliege zu erreichen.
Wenn Sie aktiv sind, kommen Sie auch ein Stück hoch. Da tut es eine Schwimmschnur/intermediate auch, und das ist für den Anfang sicherlich frustfreier.

@dudie
Wenn starker Befischungsdruck vorherrscht ist ne Fliege eine gute Wahl!
Du kannst die Teile auch mit ner Spinnrute werfen, aber wirklich nicht weit. Das ist zwar nicht notwendig, aber diese kurzen Distanzen kann man dafür auch locker mit nem Rollwurf bspw überbrücken! Das ist schnell gelernt.
Ich würd diese Saison übrigens noch lang nicht abhaken was das Uferfischen angeht, ich denk bis Mitte Dezember kann man die noch locker im Dunkeln im flachen fangen!
 

Dominikk85

Bigfish-Magnet
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@Timo7373
Ich würd dir ganz klar von einer Sinkschnur abraten! Die ist schwerer zu handeln, du wirst relativ viele Hänger haben.
Es ist wirklich nicht einfach in nem Gewässer wie dem Rhein wirklich tiefstehende Fische mit der Fliege zu erreichen.
Wenn Sie aktiv sind, kommen Sie auch ein Stück hoch. Da tut es eine Schwimmschnur/intermediate auch, und das ist für den Anfang sicherlich frustfreier.

@dudie
Wenn starker Befischungsdruck vorherrscht ist ne Fliege eine gute Wahl!
Du kannst die Teile auch mit ner Spinnrute werfen, aber wirklich nicht weit. Das ist zwar nicht notwendig, aber diese kurzen Distanzen kann man dafür auch locker mit nem Rollwurf bspw überbrücken! Das ist schnell gelernt.
Ich würd diese Saison übrigens noch lang nicht abhaken was das Uferfischen angeht, ich denk bis Mitte Dezember kann man die noch locker im Dunkeln im flachen fangen!
Btw wie macht ihr das eigentlich mit dem einstrippen? Ich mache es eigentlich immer so das ich 3-4m schnur draußen lasse weil wenn nur noch die spitze draußen ist die schnur nur schlecht verlängert werden kann außer man macht 10 leerwürfe.

Lasse ich ein paar meter draußen habe ich genug gewicht draußen um zu werfen, allerdings kann ich die letzten 5-6m (mit vorfach) nicht ausfischen, was ja gerade an der steinpackung abends manchmal wichtig sein kann.

Habt ihr dafür eine technische Lösung? Oder verzichtet ihr einfach auf die letzten meter?
 

mastercaster192

Echo-Orakel
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Das ist n Fehler würd ich sagen, die Zander beißen grad auf den letzten Metern!
Im Dunkeln setz ich auch nur so 10m plus Vorfach ein, mehr braucht man eig nicht. Locker 50% beißen mit weniger als 5m Abstand zur Fliege..
Ich fisch bis zum Vorfach, oft führ ich die Fliege dann noch bis zur Steinpackung über die Rute.
Du kannst zum Beispiel deine Fliege einfach nach vorn lupfen, und den Widerstand den diese im Wasser erzeugt nutzen um wieder Schnur rausziehen zu lassen.
Dann Vlt noch n Rollwurf und kannst sofort weiter machen!

Einfach mal gucken was man so machen kann, um Schnur vor die Rutenspitze zu kriegen - 10 Leerwürfe brauchst sicher nicht!
 

Timo7373

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Ich hab ja keine reine sinkschnur bei mir ist nur die Keule sinkend der Rest ist ja intermediate und bei direkter fahrrinne kein Fehler
 

mastercaster192

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Na ein Fehler wird die Schnur sicher nicht sein. Das war ja nur meine bescheidene Meinung!
Schnüre sind eh ein spezielles Thema beim Fliegenfischen..
 

Timo7373

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Ja wurde mir bei meinem Händler und bei adh fishing empfohlen Naja wenn die Schnur nix ist fliegt sie runter was mir wichtig war ist die Rute und da fahr ich mit ner scierra Memento nicht falsch hatte wirklich viele ruten heute in der Hand aber die hatt gepasst wie angegossen und auch beim probewerfen war sie klasse
 

Speedy81

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Für das Ufer nahe fischen würde ich auch von einer sinkschnur abraten. Hatte mal eine sink 3 mit, um zu testen wie es funktioniert, das habe ich aber schnell sein gelassen, so schrottet man sich schnell seine teure Schnur.
 

Timo7373

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Ich werde sie einfach nächstes Jahr testen und dann sehe ich weiter
 

grungar67

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Ich hab ne Floating mit12 Fuss Sinktip s3 und ca. 1-1,3m 0,30er Fluorocarbon Vorfach drauf. Ich Strippe fast immer bis ca. 1m vor dem Vorfach ein, so hängt die Verbindungsschlaufe nicht im Spitzenring. Ich schüttele meistens 1m Schnur vor meine Füsse ins Wasser, "Rollwurf -Pickup", dann bin ich mit 1-2 Leerwürfen wieder in der Lage einen "vernünftigen" Wurf zu machen. Wer halbwegs werfen kann, kriegt das bestimmt besser hin als ich. Der letzte Meter ist bestimmt wichtig, aber die Verhedderungsgefahr bzw. Probleme bei der Bissverwertung (gerade nachts) m.M.n. nicht wert. Aber wenn du 5m draußen lässt ist das ne vertane Chance. (bei mir ist das 1/4 bis 1/3 vom Wurf, muss noch viel üben)
 

stephan_81

Keschergehilfe
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Hallo zusammen,
auch wenn der Thread hier schon ein bisschen älter ist, will ich hier mal mein Set-up vorstellen.
Ich fische nun schon fast 20 Jahre mit der Fliegenrute auf Zander.
Meine Ecke ist der Bereich Duisburg.
Zum Setup:
Über die Jahre habe ich viel ausprobiert (schwerere Einhandruten, Switch-Ruten Zweihandruten, Sink-Schnüre, Intermediate-Schnüre, Schussköpfe……) und hängengeblieben bin ich bei folgendem Setup, das ich nun schon seit mehr als 10 Jahren unverändert fische
Meine Rute ist eine selbstgebaute 6er Sage TCR.
Als Schnur habe ich eine schwimmende 5er Wulff Ambush drauf.
Die Schnur hat eine extrem kurze Keule ( ca. 6,5m).
Dadurch fällt es auch mit wenig Platz im Rücken leicht, den Streamer inklusive Sinktip auf fischige Distanz zu bringen.
Davor schlaufe ich immer ein sinkendes Teil aus T7 Material an.
Aus dem Zeug habe ich mir verschieden lange Spitzen gebaut (von 80cm bis etwa 3,5m)
Abhängig von Wasserstand und der jeweiligen Stelle wird dann das richtige Teil eingeschlauft.
Als Vorfach verwende ich ein etwa 80cm - 1,2m langes Stück 27er Stroft GTM.
Die Schnur habe ich bewusst eine Klasse niedriger gewählt, da das Gewicht der Tips beim Wurf noch dazukommt und ich ohnehin lieber zu leichte als zu schwere Schnüre werfe.
Ich fische komplett unbeschwerte Streamer und generiere Tiefgang nur über die Schnur.
Die Führung teilt sich bei mir in drei verschiedene Phasen auf.
Ich werfe quer zum Strom beziehungsweise leicht stromauf, um dem Streamer Zeit zum Absinken zu geben.
Beim Rumtreiben des Streamers folge ich der Schnur mit der Rutenspitze und gebe nur kleine Impulse mit der Rutenspitze.
Wenn der Streamer rumgetrieben ist wird er mit längeren, nicht zu schnellen Zügen und kurzen Pausen eingestrippt.
Beim Erreichen des flacheren Teils wird die Rutenspitze angehoben und der Streamer langsam über die flache Steinpackung geführt.
Gerade in dieser letzten Phase bekomme ich die meisten Bisse.
Viele Grüße,
Stephan
 

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