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kiwifahrer

Echo-Orakel
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Liebe Experten,

ich habe gewisse Grund-Erfahrung im Fischen von Hecht und Barsch-Wobblern. Mit Hecht-Gummifischen habe ich letzten Urlaub erstmals etwas gefischt. Wobbler können den etwas raumgreifenderen Lauf haben, die Gummifische sind eher feiner in den Bewegungen. Aber beide haben jeweils eine vollständige Eigenaktion die rein durch Schnureinzug funktioniert, man bräuchte dazu überhaupt keine Rute. Etwas Varianz in der Geschwindigkeit kann man dem Köder noch einhauchen, aber das wars.
Jetzt ist es so, dass für beides Spezialruten angeboten werden. Weil beide Köder mehr oder weniger eingeleiert werden, kann ich mir jetzt nicht so richtig vorstellen, wie sich die Ruten effektiv unterscheiden sollten.
Dass twitchen und jerken eine etwas andere Aktion rechtfertigen als wobbeln/Gummifischen kann ich mir vorstellen.

Petri Heil und Gruß

der Kiwi
 

Mohrchen

Barsch Vader
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Liebe Experten,

ich habe gewisse Grund-Erfahrung im Fischen von Hecht und Barsch-Wobblern. Mit Hecht-Gummifischen habe ich letzten Urlaub erstmals etwas gefischt. Wobbler können den etwas raumgreifenderen Lauf haben, die Gummifische sind eher feiner in den Bewegungen. Aber beide haben jeweils eine vollständige Eigenaktion die rein durch Schnureinzug funktioniert, man bräuchte dazu überhaupt keine Rute. Etwas Varianz in der Geschwindigkeit kann man dem Köder noch einhauchen, aber das wars.
Jetzt ist es so, dass für beides Spezialruten angeboten werden. Weil beide Köder mehr oder weniger eingeleiert werden, kann ich mir jetzt nicht so richtig vorstellen, wie sich die Ruten effektiv unterscheiden sollten.
Dass twitchen und jerken eine etwas andere Aktion rechtfertigen als wobbeln/Gummifischen kann ich mir vorstellen.

Petri Heil und Gruß

der Kiwi
Wenn man Wobbler und Gummifische wirklich nur durchleiert, magst Du Recht haben - ABER:
  1. Kann man Hechte auch beim Jiggen auf Gummifisch fangen - s. Uli Beyer;
  2. Kann man Hechte auch bei Twitchen mit Wobbler fangen.
Zu 1.)
Gummifische spielen natürlich auch in der Absinkphase und Hechte steigen sehr wohl auch in der Absinkphase ein. Ich z. B. fische ganz selten gezielt auf Hecht und fange aber sehr oft Hechte anstatt Zander beim abendlichen Jiggen auf Zander und dort beißen die Hechte ganz normal - wie auch die Zander - in der Absinkphase.

Zu 2.)
Die meisten Wobbler kann man durchleiern, mit Spinnstopps angeln oder auch Twitschen u. v. a. m. Auch ich habe auch schon einige Hechte beim Twitchen auf Barsch - gefangen, aber auch beim nächtlichen Zanderwobbeln - ein gutes Beispiel ist der Vision OneTen von Megabass oder die Wobbler von ZipBaits u. v. m., die man sehr wohl zum Twitchen, als auch zum Einleiern benutzen kann.

Jetzt zu den Ruten:
Wenn man wirklich die Wobbler und Gummifische nur stur einleiert, KANN eine Rute reichen.
Wenn man denn aber die Gummifische auch jiggt, kann man sehr wohl eine härtere und schnellere Rute mit Spitzenaktion wählen als bei Wobbeln und wenn man mit den Wobblern twitcht, dann natürlich auch mit der passenden Rute dazu.

Ich hoffe das reicht und regt zum Nachdenken an. ;)
 

sepp

Finesse-Fux
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Liebe Experten,

ich habe gewisse Grund-Erfahrung im Fischen von Hecht und Barsch-Wobblern. Mit Hecht-Gummifischen habe ich letzten Urlaub erstmals etwas gefischt. Wobbler können den etwas raumgreifenderen Lauf haben, die Gummifische sind eher feiner in den Bewegungen. Aber beide haben jeweils eine vollständige Eigenaktion die rein durch Schnureinzug funktioniert, man bräuchte dazu überhaupt keine Rute. Etwas Varianz in der Geschwindigkeit kann man dem Köder noch einhauchen, aber das wars.
Jetzt ist es so, dass für beides Spezialruten angeboten werden. Weil beide Köder mehr oder weniger eingeleiert werden, kann ich mir jetzt nicht so richtig vorstellen, wie sich die Ruten effektiv unterscheiden sollten.
Dass twitchen und jerken eine etwas andere Aktion rechtfertigen als wobbeln/Gummifischen kann ich mir vorstellen.

Petri Heil und Gruß

der Kiwi
wer fängt hat Recht! ;)
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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@kiwifahrer
Liebe Experten,

ich habe gewisse Grund-Erfahrung im Fischen von Hecht und Barsch-Wobblern. Mit Hecht-Gummifischen habe ich letzten Urlaub erstmals etwas gefischt. Wobbler können den etwas raumgreifenderen Lauf haben, die Gummifische sind eher feiner in den Bewegungen. Aber beide haben jeweils eine vollständige Eigenaktion die rein durch Schnureinzug funktioniert, man bräuchte dazu überhaupt keine Rute. Etwas Varianz in der Geschwindigkeit kann man dem Köder noch einhauchen, aber das wars.
Jetzt ist es so, dass für beides Spezialruten angeboten werden. Weil beide Köder mehr oder weniger eingeleiert werden, kann ich mir jetzt nicht so richtig vorstellen, wie sich die Ruten effektiv unterscheiden sollten.
Dass twitchen und jerken eine etwas andere Aktion rechtfertigen als wobbeln/Gummifischen kann ich mir vorstellen.

Petri Heil und Gruß

der Kiwi
@Mohrchen hat schon viel richtiges geschrieben. Ich möchte folgendes ergänzen: selbst wenn man den Gummifisch auf Hecht nur einleiert, hilft eine straffere Rute dabei, beim Anhieb mehr Druck auf die Hakenspitze zu bringen. Die spitzen Hechtzähne können den Softbait nämlich deutlich besser festhalten als einen Plastikwobbler, an welchem sie eher abgleiten.
Aber wie so oft, kommt es hier auch auf mehrere Faktoren an. Insbesondere die Hauptschnur (Geflecht vs Monofilament), die Ködergröße (5" Kopyto vs. "Gummilatschen") und verwendeten Haken (dünndrähtig und nadelspitz vs 3/0er Anker). Sprich ein kleinerer Gummifisch mit einem dünndrähtigen Haken (Drilling oder sogar nur Jighaken) und geflochtener Hauptschnur braucht nicht unbedingt den "klassischen Hechtprügel", um Fische sicher zu haken...
 

tölkie

BA Guru
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Wo liegt der technische Unterschied zwischen einer Wobbler-Rute und einer Gummifisch-Rute? Was kann die eine, was die andere nicht kann und warum?
Ich bin der Meinung, dass man zum einleiern, egal ob Gummi oder Hardbait, es keine 2 Ruten braucht. Höchsten, wenn man 23er Gummis wirft und 12cm Wobbler, dann braucht es Ruten mit unterschiedlicher Power.

Persönlich mag ich eher straffere Ruten. Der eine mag mehr Spitzenaktion, der andere weniger. Beides geht bei dieser Art der Fischerei.
 

kiwifahrer

Echo-Orakel
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Vielen Dank an alle die mir geholfen haben. Ich habe folgendes dazu gelernt: Die meisten Wobbler kann man z.B. auch twitchen anstatt nur einzuleiern, und Gummifische z.B. jiggen. Will man diese Führungs-Varianten nutzen, kommen verschiedene Ruten-Aktionen in Frage.
Was ich schade finde: Die wenigsten Hersteller veröffentlichen Diagramme mit den jeweiligen Ruten-Aktionen unter statischer Belastung. Wenn man Glück hat wird die Aktion verbal einigermaßen präzise beschrieben. Wenn man Pech hat heißt es nur: "Die Rute ist optimal um mit Köderart X auf Fischart Y zu fischen." Das wird der Tatsache dass es durchaus unterschiedliche Geschmäcker gibt nicht wirklich gerecht.
 

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