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Das hat mit Naivität nichts zu tun, du bist über das gleiche Problem gestolpert wie ich hier in der neuen Welt. Bei den Fliegenfischern vermisst nur der eine oder andere Rutenbauer die Ruten. Die großen Hersteller labeln die Schnurklassen seit einigen Jahren aber immerhin halbwegs vernünftig. Und die Aktionen der Allroundruten die den größten Marktanteil ausmachen ähneln sich seit Jahren immer mehr finde ich. Bei stark abweichenden, spezialisierten Modellen wird dann meiner Meinung nach versucht das Einsatzgebiet und den Unterschied klar zu beschreiben. Bei Tests von Fachmagazinen oder für Foren werfen die Tester auch verschiedene Schnurformen in verschiedenen Klassen und beschreiben mit was die Rute besonders harmoniert. Das ist dann wirklich sehr hilfreich. Ist hier im Forum ja auch so, dass immer wieder Leute die Wurfgewichte von Ruten angeben die sich nach langer Angelpraxis als optimal erwiesen haben, das finde ich super.Über diese Naivität wirst Du jetzt vermutlich und völlig zu Recht etwas schmunzeln. Fliegenschnüre sind ja auch ein ziemliches (und teures) rabbit hole. Gibt es nicht auch mehr als eine Methode zum Vermessen von Fliegenrute und entsprechende Diskussionen unter Fliegenfischern ?
Früher war es riskant billige Fliegenschnüre zu kaufen, die waren meist Schrott und dann dafür doch wieder zu teuer. Heute ist das meiner Erfahrung nach besser geworden. Zum einen gibt es wirklich sehr gute noName-Schnüre, zum anderen sind viele Marken-Schnüre im Verhältnis günstiger geworden. Aber es gibt wirklich viele Formen am Markt, das ist fast uferlos...
