Einige Einschätzung von meiner Seite:
1) Fokussierung auf Dinge, die in der Vergangenheit funktioniert haben
-Persönlich fange ich selbst am besten in der Durchschnittsbetrachtung, wenn ich Spots und Methoden, die sich über einen bestimmten Zeitraum (Monate bis Jahre) als gewinnbringend herausgestellt haben, stumpf mit Schema F abfische unter dem Gesichtspunkt gleicher oder ähnlicher Bedingungen. Ist zwar in gewisser Form langweilig, aber ich bin - ähnlich wie Du vermutlich auch - primär am Wasser, um Fisch zu fangen und nicht darum einen Schönheitspreis zu gewinnen. Was nicht heißt, dass gewisse Begleiterscheinungen den Angeltag nicht bereichern können. Funktioniert bei mir vor allem in der warmen Jahreszeit und NL hervorragend. Also einfach mal nachdenken, wo Du in der Vergangenheit gut gefangen hast und versuchen, dies zu rekapitulieren. Klar, habe ich selbst auch Spots, die vor zwei, drei Jahren noch geliefert haben, und mittlerweile Rohrkrepierer sind. Aber eben auch einige wenige, die bei bestimmten Bedingungen mit Ansage funktionieren.
2) Nicht so viel wechseln
- Hattest ja mehrere Gewässer in den zehn Stunden zuletzt befischt. Bin dann eher ein Freund, an bekannten Gewässern, die nachweislich Fische gebracht haben, entweder Methode oder Spot zu wechseln. Finde persönlich, dass zu viel Wechselei eher verunsichert. Muss sich aber dieses Vertrauen erst erarbeiten durch Erfolge, keine Frage.
3) Flüsse bei Niedrigwasser im Juni/Juli
-Habe hier grundsätzlich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn, dann waren bei Dämmerung und Dunkelheit besser me Ergebnisse möglich. Kanäle und Seen funktionieren hier aus meiner Sicht besser. Ist aber eine persönliche Meinung, andere fangen zu der Jahreszeit auch in Flüssen gut, siehe YPC Bank!
Und ein letzter Tipp - nicht entmutigen lassen!