Warum angeln alle mit Stationärrolle auf Zander?

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fragla

Barsch Vader
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Wie jiggt ihr eigentlich mit den kurzen Baitcastern vom Ufer aus auf Zander?
Funktioniert genau so einfach. Ganz ehrlich, Jiggen ist nicht die einzige Köderführung um Zander zu fangen, vor allem in Stillgewässern gibt es Alternativen. Spätestens im Sommer wenn die Biester ganz flach kommen, funktioniert Jiggen eher so semi oder gar nicht, denn in 1m tiefen Wasser ist das schon speziell.
Am Fluss ist das Jiggen sehr effektiv.
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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On topic: viele finden die Balance und Ergonomie insbesondere beim Jiggen besser, wenn das Gewicht der Rolle UNTER der Rute hängt. Außerdem spielt sich die Zanderangelei häufig im Dunkeln ab und da steigt u. U. Das Risiko eines Backlashs auf der Baitcaster signifikant an...
 

fragla

Barsch Vader
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Außerdem spielt sich die Zanderangelei häufig im Dunkeln ab und da steigt u. U. Das Risiko eines Backlashs auf der Baitcaster signifikant an...
Das ist aber auch wieder so ein Mythos. Wer das im hellen beherrscht, kanns auch im dunklen und außerdem kann man die Rolle ja einstellen.;)
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Das ist aber auch wieder so ein Mythos. Wer das im hellen beherrscht, kanns auch im dunklen und außerdem kann man die Rolle ja einstellen.;)
Hmmm....also da müsste ich mich im Dunkeln aber schon sehr aufs Spulengeräusch konzentrieren, um zum Ende des Wurfs "pünktlich" den Daumen auf der Spule zu haben. Oder halt präventiv früher abbremsen oder die Wurfbremsen sehr narrensicher einstellen, was beides nicht unerheblich Wurfweite kostet (die mir an einigen Spots schon wichtig ist).

Obwohl ich im Hellen seit über 15 Jahren viel mit Multi/Baitcaster werfe (es also durchaus gut "beherrsche"), scheinen mir hier die Nachteile deutlich zu überwiegen...

Aber vllt magst Du ja noch ein wenig was zu Deiner Angelei sagen @fragla, sprich Kombo, was passt Du im Vergleich zum Werfen bei Helligkeit an, wie timest Du das Abstoßen am Ende des Wurfs etc.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Moin!

Ich fische seit einigen Jahren fast nur noch mit BC ... und demnach auch auf Zander. Tagsüber als auch nachts. Ich habe da nicht mehr Probleme, als ich sie auch tagsüber habe. Die Wurfbremse(n) werden nach Bedingungen, aber nicht nach Licht eingestellt. Keine Ahnung warum, klappt einfach!

Im Moment bevorzuge ich dazu meine Custom-Sensum bzw. die BA Cast Search&Jig MH, je nach Ködergewicht und Verhältnissen. Die BA verwurstet auch wunderbar Zanderwobbler ab 10 g wie z. B. den ZK Jr., die Sensum alles ab 20 g aufwärts (ZK etc.).

Ich habe den Umstieg nicht bereut bzw. vermisse die Spinne nicht, auch wenn zu Hause noch die Del Sol H steht, die ich sehr mag. Zuppeln, Schleifen, Leiern, Faulenzen ... das geht mit der BC ergonomischer und feinfühliger.

Wäre ein Tag (oder mehr) nur hartes Jiggen gefragt oder absolut max. Distanz, würde ich über die Spinne nachdenken. Ach, wahrscheinlich würde ich beide mitnehmen ... BC und Spinne! ;)

Grüße, Stefan
 

fragla

Barsch Vader
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Ich fische aktuell ein Jackall Revoltage H mit einer Metanium 71Mgl. Die Rollen sind so ein gestellt, dass ich am Ende vom Wurf nicht viel Bremsen muss. Die Wurfweiten sind so, daß ich mich nicht hinter Leuten mit Spinnrute verstecken muss. Da ich überwiegend vom Ufer fische, ist Wurfweite schon sehr wichtig.
Prinzipiell kann ich mit jeder BC die ich besitze sofort auch im dunklen fischen,ohne Probleme und ändern der Einstellung.
Es ist eine Frage der Übung, im Durchschnitt gehe ich jeden zweiten Abend los und nach einer Zeit x hat man ein zeitliches Gefühl wann der Köder auf trifft.
So richtig Stock dunklel ist es auch eher selten. Je weniger man die Lampe an machen muss, um so besser sieht man ja.
 

backlash63

Gummipapst
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Ich fische praktisch ausschließlich BC, also auch nachts. Funktioniert ohne Probleme, wie @Stefan_M so schön schreibt "Keine Ahnung warum, klappt einfach!".
Aber: man muss sein Gerät gut genug kennen. Wenn ich mir eine neue Kombo zusammenstelle, gehe ich mit der nicht als erstes nachts ans Gewässer.
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Na dann muss ich es womöglich auch einfach mal ausprobieren...nach der Schonzeit. Nicht aus Notwendigkeit, aber definitiv aus Neugier.
Danke für Euren Input!
 

Stefan0975

Echo-Orakel
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Nö 5 Ruten für Zander, da ist man schon im oberen Bereich unterwegs. :D
Habe mich gerade beim Durchzählen erwischt :oops: Zum angenln mit Wobbler eine leichte und eine etwas schwerer, für Gummifisch mittel und schwer, für's Vertikalangeln leicht und schwer... Alle auf Sensum Blank Basis selbst aufgebaut, die Vertikalen letzen Winter weil...es könnte...evtl....ja mal den Fall geben, dass ich das unbedingt brauche. :cool:
Wenn ich mich für zwei entscheiden müsste, würde ich eine in ca. 2,40 und 10-35g für Wobbler nehmen und eine mit ca. 2,70 und 50-70g für Gufi, beide mit Stationäraufbau. Zum Glück muss ich mich nicht entscheiden...nur zu Haus gelegentlich schlüssig erklären, warum eine Abstufung der Angeln absolut fangentscheiden ist. :sweatsmile:
 

Epipotamal

Twitch-Titan
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Hallo zusammen,
Ich hab 2025 ausschließlich mit der BC gefischt und die Statio ehrlicherweise nie vermisst. Fische bisher MH Ruten mit 7,2 und 7,4 Fuß. Mein Gewässer ist die Donau in Österreich. Wenn ich Gummi fische dann eigentlich ausschließlich gefaulenzt, nachts eben mit Wobbler...

Beim nächtlichen Leiern muss ja ohnehin nicht weit geworfen werden, hatte da bisher auch eigentlich nie ärgere Probleme im Dunkeln. Bei dem Ködergewicht mit 10 gr aufwärts ist das ja nicht mehr ganz so anfällig, Bremse bissl konservativer einstellen und schwups raus damit. Man hat ja nach ner gewissen Zeit ein gutes Gespür wie weit man geworfen hat, Daumen drauf und gut ist. Großer Vorteil ist hier meiner Meinung nach dass sich die Drillinge weniger leicht in der Schnur verfangen aufgrund des linearen Abzugs, d.h. es sind quasi alle Würfe "fängig".

Beim fischen mit Gummi habe ich auch nicht das Gefühl dass mich die Wurfweite einschränkt. Ich bin eher ein Freund davon einen kleineren Gewässerbereich akribisch auszufischen, als weite Würfe und dann kaum Kontrolle zu haben. Letzteres war bei mir meistens der Fall wenn ich mal versucht hab in die Strommitte zu ballern, egal ob mit Spinning oder BC. Da gibt's sicher noch diverse Optimierungsmöglichkeiten, aber ich bin der Meinung dass mir die saubere Präsentation in der Nah- und Mitteldistanz die besseren Ergebnisse liefert, zumindest in meinen Gewässerbereichen. Abrisse hab ich gleichermaßen viel - wenn die Konzentration nicht 100% passt und ich nicht merke wann die Packung beginnt ist der Gummi halt drin, die paar cm effektiver Rutenlänge hin oder her machen meinem Eindruck nach da das Kraut nicht fett.

LG
 

Bravissimo

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Ich stell momentan ein auf Baitcast um.
BC Ruten mit Längen wie 1,7m bis 2,2m und so im L bis M Bereich von 3 bis 35 Gramm ist ja nichts außergewöhnliches.
Da ich mit BC gut zurecht komme, hab ich mir mal längere Baitcaster eingebildet.

hier meine Kombos.

.... die paar cm effektiver Rutenlänge hin oder her machen meinem Eindruck nach da das Kraut nicht fett.
finde ich schon. Eine 2,59m Baitcaster "ballert" mit wenig Aufwand deutlich weiter als eine 2,10m Rute.
Aber da muss auch die Rolle passen.

Ausgiebige Tests leider erst nach der Schonzeit. Aber die ersten Testwürfe haben mich begeistert.
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich fische praktisch ausschließlich BC, also auch nachts. Funktioniert ohne Probleme, wie @Stefan_M so schön schreibt "Keine Ahnung warum, klappt einfach!".
Aber: man muss sein Gerät gut genug kennen. Wenn ich mir eine neue Kombo zusammenstelle, gehe ich mit der nicht als erstes nachts ans Gewässer.
...und das Ergebnis sieht dann aus wie Dein Profilbild....

Aber im Ernst: welche Baitcast-Kombo fischst Du auf Zander? Kommt die Abu SM3000C tatsächlich noch zum Einsatz?
 

gloin

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Deinen Post habe ich schon mehr als einmal gelesen und bin extrem gespannt auf die ersten Berichte vom Wasser!
Die Daikon Rottweiler Louweina finde ich aktuell gar nicht mehr...!?
 

fragla

Barsch Vader
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Eine 2,59m Baitcaster "ballert" mit wenig Aufwand deutlich weiter als eine 2,10m Rute.
Aber da muss auch die Rolle passen.
nä, so einfach und pauschal ist das nicht. Bsp die Denkweise hatte ich auch und darum der Kauf einer Lunamis mit Antares MGL. Die hat zwar weiter geworfen als die Expride 168MH2 mit Metanium 151 MGL aber nur, weil die Lunamis den "unteren" Bereich besser bedient da die 68MH völlig underratet ist. Die BA S&J H mit Metanium 71MGL hat die Lunamis dann in den Ruhestand geschickt. Die BAS&J kann alles und lässt sich besser Händeln, vor allem wenn man bis zum Bauch im Wasser steht und Keschern will. Die Lunamis kann nur noch beim Wobbler fischen trumpfen, sobald da aber ein Gummi dran kommt, sind andere Kombos gleich auf.
 
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backlash63

Gummipapst
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...und das Ergebnis sieht dann aus wie Dein Profilbild....
Mist, ich bin entlarvt .. :eek:
Aber im Ernst: welche Baitcast-Kombo fischst Du auf Zander? Kommt die Abu SM3000C tatsächlich noch zum Einsatz?
Ja, tatsächlich! :D
Momentan (also genauer bis zum 31.3.) waren für Hardbaits diese Kombos am Start:
- Berkley Phaser II 8' + Ambassadeur SM 3600C
und
- Berkley Skeletor 802M + Ambassadeur Pro Max 1600C.
Für die kommende Saison möchte ich aber mal die Rollen wechseln. Weiß nur noch nicht genau was - muss mal den Fundus checken...
 

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