Hallo zusammen,
Ich hab 2025 ausschließlich mit der BC gefischt und die Statio ehrlicherweise nie vermisst. Fische bisher MH Ruten mit 7,2 und 7,4 Fuß. Mein Gewässer ist die Donau in Österreich. Wenn ich Gummi fische dann eigentlich ausschließlich gefaulenzt, nachts eben mit Wobbler...
Beim nächtlichen Leiern muss ja ohnehin nicht weit geworfen werden, hatte da bisher auch eigentlich nie ärgere Probleme im Dunkeln. Bei dem Ködergewicht mit 10 gr aufwärts ist das ja nicht mehr ganz so anfällig, Bremse bissl konservativer einstellen und schwups raus damit. Man hat ja nach ner gewissen Zeit ein gutes Gespür wie weit man geworfen hat, Daumen drauf und gut ist. Großer Vorteil ist hier meiner Meinung nach dass sich die Drillinge weniger leicht in der Schnur verfangen aufgrund des linearen Abzugs, d.h. es sind quasi alle Würfe "fängig".
Beim fischen mit Gummi habe ich auch nicht das Gefühl dass mich die Wurfweite einschränkt. Ich bin eher ein Freund davon einen kleineren Gewässerbereich akribisch auszufischen, als weite Würfe und dann kaum Kontrolle zu haben. Letzteres war bei mir meistens der Fall wenn ich mal versucht hab in die Strommitte zu ballern, egal ob mit Spinning oder BC. Da gibt's sicher noch diverse Optimierungsmöglichkeiten, aber ich bin der Meinung dass mir die saubere Präsentation in der Nah- und Mitteldistanz die besseren Ergebnisse liefert, zumindest in meinen Gewässerbereichen. Abrisse hab ich gleichermaßen viel - wenn die Konzentration nicht 100% passt und ich nicht merke wann die Packung beginnt ist der Gummi halt drin, die paar cm effektiver Rutenlänge hin oder her machen meinem Eindruck nach da das Kraut nicht fett.
LG