Megabass (Levante, Orochi und Co.)

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Professor

Echo-Orakel
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Hatte die Power Finesse eine kurze Zeit lang
Finde das Rating passt sehr gut

jika rig 5g mit 3" dolive beaver gingen damit sehr gut und auch zum werfen sehr weit.
Die 9.5g Gesamtgewicht schätze ich zwar trotzdem leicht am unteren Bereich des optimalen Wurfgewichts aber durchaus schon im Wohlfühlbereich
7g nanahan +1 ging auch ohne probleme zum werfen aber wies da mit Grundkontakt aussieht kann ich leider nicht sagen.

wenn du zusätzlich noch gerne darüber fischt dann die power finesse
wenn du nicht schwerer fischt sollte die BFS das eventuell auch noch hinkriegen je nachdem wie schwer die trailer sind
 

Towomba

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Mit @babu254 stand ich kurz im Austausch und er hat seine Einschätzung zur neuen Whipsnake schon geteilt. Für mich war nur noch die Frage offen, ob mir die Whipsnake Spec L nicht „reicht“. Zweiteilig ist nötig, die es hierzulande noch nicht gibt. Also Import war angesagt, mit Versand, Einfuhrabgaben und Steuern am Ende 240,- pro Stock. Wird halt alles teurer, auch die Levantes ;)

F3 611LVS 2p Whipsnake
F2 68LVS 2p Whipsnake Spec L

Für einen Vergleich schaffe ich es die Tage sicher ans Wasser und bin schon gespannt.

Vorab ein erster Eindruck: Verarbeitung ist makellos. Alles gerade, Ringe in einer Flucht - da gibt es aber mal gar nichts zu meckern. Hab ich bei deutlich teureren Ruten schon anders erlebt. Das ist schon mal eine 1+.

Die Spec L fällt vor allem beim Starterring und am Rutenende filigraner aus, ansonsten ist die Blankstärke ab Handteil gar nicht sooo unterschiedlich (die Ruten liegen ja aber auch bewusst nah bei einander). Das Backbone ist vermutlich recht ähnlich, daher die identische WG-Angabe. Das Line-Rating unterscheidet sich nur minimal. Ich denke es ist ein kleinerer Sprung, als F2 vs F3 vermuten lässt.

Die Spitze der Spec L ist schon weicher, da ist absolut ein Unterschied. Vom ersten Wedeln würde ich sagen: die 611LV ist eine ML+, die Spec L wirkt erstmal wie eine klassische ML (bis 1/2oz?). Mehr dann nach dem ersten Test - nur eine wird bleiben dürfen.

Anbei noch ein paar Bilder:

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Towomba

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Der liebe @babu254 hat zur F3 611 schon einiges gesagt, das unterschreibe ich komplett und wiederhole es im Folgenden sicher auch.

An zwei Tagen hatte ich jeweils 1,5 Stunden Zeit, mit beiden Ruten ans Wasser zu gehen. Der Einfachheit halber bezeichne ich sie als F3 für die „normale“ Whipsnake und als F2 für die Spec L.

Eindrücke, ihr wisst das, sind immer subjektiv, abhängig von Wind, Untergrund, Schnur etc.

Ich hatte eine Rolle dabei, eine Twin Power 2500S, mit PE 0.8 und FC 0,26 mm - ich suche eine ML „für alles“ am Fluss, daher bewusst etwas robuster für Beifänge, Muschelbänke, Steinpackungen. Ich habe die Ruten abwechselnd gefischt und entsprechend die Rolle umgebaut.

IMG_5083.jpeg

Vorweg: es war keine Frequenz zu erwarten. Die Bedingungen sind aktuell schwierig, wenn, dann gibt's einen großen Einzelgänger.

Beide Ruten bedienen zu 90% das identische Köderspektrum, fischen sich aber etwas anders. Aufgrund der wenigen Zeit und weil es kein umfassender Labortest werden konnte, hab ich mich auf wenige Köder fokussiert.

Hardbaits: Tiny Blitz, Tiny Kaishin, Spinjigs 5g und 7g, 66 SP Mogul Minnow, Orbit 80 SP.

Softbaits: Tungsten-Chebus -> 3g + 3“ Wobble Shad, 5g + 3“ Flash J, 7g + 3,9“ Kemnpa, 10g + 2,5“ Smokin Dad
IMG_5079.jpeg
Dazu Free Rig bzw über einen Stopper ein „fake“ C-Rig ausprobiert.

Die F3 ist etwas spitzenbetonter. Die F2 ist das auch, aber sensibler in der Spitze und dadurch auch etwas durchgängiger (vor allem beim höheren Wurfgewicht) - aber nicht schwabbelig. Beide Ruten stellen sich schnell wieder auf, sind zurecht fast gerated. Mit der F2 könnte man sicher auch auf PE 0.6 runter, das hätte dann minimal Einfluss auf Wurfweite und Rückmeldung. Ich will die PE/FC Kombo aber genauso für meine Bedingungen.

Beide sind breitbandig. Cranks, Chatters, SpinJigs werden angenehm gepuffert, das fischst sich wirklich gut, gleichzeitig machen Bodenanwendungen Spaß. Die Rückmeldung allgemein: gut/ dem Preis angemessen/ absolut in Ordnung. Sucht euch was aus. Je länger man die Ruten fischt, umso besser wird es. Für mich gibts nix zu meckern.
Wurfweiten sind bis auf den untersten Bereich sehr ähnlich. Die Rückmeldung bei zB 7g+Kemnpa ist ebenfalls nah bei einander, vielleicht Nuancen für die etwas „leichtere“ F2.

F3 611LVS Whipsnake: geht bei 5g Chebu und 3“ los, das zeigt die Spitze gut an, Rückmeldung gibt’s bei harten Boden. Ich hatte zusätzlich noch einen 10cm Zander Pro am 7g Jig, was bei Strömung kein Problem darstellt. Es geht nach oben noch etwas. 7g+3,5“ oder 10g+2,5“ Smokin Dad an Chebus fliegen wirklich super und sind total im Wohlfühlbereich. Je nach Empfinden würden manche vermutlich bis 14g und 3“ hoch, andere bei 12g und 3“ aufhören. Gefühlt landet sie bei ~18g und ist für mich eher eine ML+.

F2 68LVS Whipsnake Spec-L: 3g Chebu und 3“ zeigt die Spitze an, Rückmeldung gibt’s bei näherer Distanz und hartem Boden. Ich glaube sogar man kann noch leichter werfen. Führen dann natürlich nicht mehr optimal, die Schnur ist zudem dann irgendwann auch zu dick. Der bereits erwähnte 4“ Zander Pro Shad am 7g Kopf - und jetzt wirds spannend - lässt sich problemlos fischen. Man merkt, wie ab da so langsam die Spitze nachgibt, die Rute arbeitet zB beim Wurf bei höheren Gewichten dann zügig über das Backbone, aber ohne dass man Angst bekommt.

5/16oz Sinker und 3“ Smokin Dad am Free Rig (~15g) hab ich noch als vernünftig fischbar wahrgenommen. Die Köderanimation läuft dann viel über die sensiblere Spitze, die da schon gut nachgibt, es kommt aber zügig das Backbone, wodurch es sich nicht unangenehm oder falsch anfühlt. Orbit 80SP als Flachläufer geht noch super. Für Twitchbaits am oberen Ende macht sich die sensible Spitze dann sehr gut sogar.
Für mich eine klassische ML, an der man die halbe Unze noch gut fischen kann.

Es gab genau einen Biss, ein schöner Barsch mit um die 43cm an der F3. Das hat die Rute ohne Probleme zügig gemeistert, der Flachwasserbereich ohne viel Strömung war da natürlich hilfreich.
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Fazit: beides gute Ruten. Beide sind eher nichts, wenn man bei 20er Barschen auf viel Drillspaß aus ist. Das Backbone dürfte recht ähnlich ausfallen, es sind am Ende auch Bass-Ruten und das merkt man.

Die F2 bedient insgesamt in ein extrem breites Spektrum an Gewichten, das hatte ich bisher bei noch keiner Rute im ML Bereich. Zu dem kann man im höheren Bereich aus meiner Sicht gut schleifen, auch wenn das Backbone früh kommt. Ebenso Twitchbaits am oberen Ende. Liegt der Fokus also eher bei diesen Dingen, dann würde ich die Spec L nehmen. Die normale Whipsnake dann entsprechend bei etwas höheren Gewichten und wenns primär um zackige Bodenanwendungen geht.
 

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