Damokles
Twitch-Titan
Geschätzte Barsch-Alarmende 
hier kommt mein Bericht über meine zweiwöchige Japan-Reise – von der ersten Idee über die Planung und Tackle-Auswahl bis hin zu den Erlebnissen am Wasser und allem, was das Anglerherz abseits der Bäche höherschlagen lässt.
Als langjähriger JDM-Fan und begeisterter BFS-Angler stand Japan schon ewig ganz oben auf meiner Wunschliste. In den letzten zwei Jahren hat es mir besonders die BFS-Forellenangelei an kleinen Bächen mit Glasruten angetan. Gleich vorweg: Es geht in diesem Bericht nicht um das klassische, bekannte Blackbass-Angeln (auch wenn das sicher genauso spannend gewesen wäre). Inspiriert von zahllosen YouTube-Videos, Blogs, Instagram-Posts und Nachrichten von Leuten vor Ort fasste ich letztes Jahr den Entschluss, im Juni 2026 nach Japan zu reisen.
Mein absoluter Zielfisch während der Vorbereitungen: die Yamame-Forelle (Cherry Trout). Dabei handelt es sich genau genommen um die Süßwasserform des Kirschlachses, beheimatet in glasklaren, kühlen Gebirgsbächen. Yamames werden meist 20 bis 25 cm groß, in Ausnahmefällen bis zu 30 cm. Warum reist man um die halbe Welt, um einen eher kleinen Salmoniden zu befischen? Für Außenstehende vielleicht unverständlich – für mich mein persönliches Hauptziel. Und eines vorweg: Ich würde es jederzeit wieder tun!
Nach gründlicher Recherche fiel die Wahl auf Japans Nordinsel Hokkaido. Flug und Unterkünfte waren schnell gebucht. Da der Norden extrem wild geprägt ist und dort eine durchaus aktive Braunbärenpopulation lebt, war klar: Alleine ziehe ich hier nicht los. Über Ecken stieß ich auf Denny – einen Deutschen, der vor vielen Jahren nach Japan ausgewandert ist. Der Kontakt war von Beginn an super entspannt. Wir vereinbarten einen Tag gezielt auf Yamame und einen weiteren Tag auf den sagenumwobenen Ito (den japanischen Huchen). Ergänzend buchte ich in Sapporo noch ein Fliegenfischer-Guiding bei Kevin, einem Amerikaner, der dort lebt. Das Wollte ich schon ewig ausprobieren, und die Bedingungen im Frühsommer sollten perfekt sein.
Beim Tackle für die Yamame-Angelei wollte ich keine Kompromisse eingehen und eigenes Gerät mitnehmen. Umso größer war die Freude, als ich Ende letzten Jahres auf das Angebot von @waldgeist stieß, der eine wunderschöne, selbstgebaute Glasfaserrute anbot. Der Deal war schnell gemacht. Netterweise legte er sogar noch einen seiner begehrten, handgemachten Wobbler bei – nochmals herzlichen Dank dafür! Von der Handwerkskunst der Rute und des Köders bin ich absolut begeistert. Als Rolle kam eine Calcutta Conquest 23 BFS zum Einsatz – eine Traumkombi!

Die Reise beginnt: Auf nach Hokkaido!
Anfang Juni ging es an einem Samstag endlich los: 13 Stunden Direktflug von Zürich nach Tokio, fünf Stunden Aufenthalt, Weiterflug nach Hokkaido und schließlich mit dem Zug ins Hotel. Am Montagmorgen ging es weiter via Sapporo nach Asahikawa. Bei meiner Ankunft erwartete mich ein Temperatursturz auf 14 °C inklusive Dauerregen. Wie jeder hier weiss, sind das nicht die optimalen Bedingungen, wenn es ums Angeln geht. Bei Uniqlo deckte ich mich rasch mit wärmerer Kleidung ein, was sich als Goldwert erweisen sollte. Direkt um die Ecke lag glücklicherweise der riesige Tackle-Shop Corso Asahikawa. Ein absoluter Traum für Forellenangler: perfekt sortiert, JDM pur, funktionale Bekleidung, feinstes Terminal Tackle und Vitrinen voller High-End-Rollen und Handmade-Wobbler. Ich blieb diszipliniert: Zwei Wobbler und UV-Schutzhandschuhe wanderten in die Tasche.



Jagd auf den legendären Ito
Am nächsten Morgen traf ich Denny am vereinbarten Bahnhof. Nach einem kurzen Stopp für Proviant fuhren wir tief hinein in die Natur, vorbei an unzähligen Flüssen. Denny erwies sich als fantastischer Guide mit immensem Revierwissen und zu versteckten, völlig unberührten Zugängen an die Gewässer. Wegen des angestiegenen Pegels steuerten wir zuerst einen breiteren Fluss an, um dem Ito nachzustellen – in der Hoffnung, dass die kleineren Bäche bis zum Folgetag abflauen würden.
Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung bezüglich Bären montierten wir ein Bärenglöckchen an der Tasche. Das Bärenspray war ebenfalls mit dabei. Dann ging es 3 bis 4 Stunden flussaufwärts watend durchs Wasser. An einem langgestreckten Pool kam der erste Moment Biss: Einschlag in der Rute! Leider blieb der Fisch nicht hängen. Beim nächsten Wurf folgte ein Nachläufer bis kurz vor die Stiefel – Denny identifizierte ihn eindeutig als Ito! Leider wollte er nicht noch einmal nachfassen.
An einem riesigen Pool weiter stromauf hatte ich noch zwei, drei zaghafte Bisse, konnte jedoch keinen verwerten.
Denny machte ebenfalls ein paar Würfe und landete einen Ugui. Diese Fische ähneln unserer heimischen Nasen, sind räuberisch und kommen auf Hokkaido häufig vor. Viele lokale Angler sind genervt von ihnen, da sie oft schneller und aggressiver beissen als die Salmoniden – vergleichbar mit Brassen beim gezielten Karpfenangeln. Dennoch machte mir die Aktion wieder Mut!
Wir wechselten am Nachmittag an weitere Flussabschnitte und an ein traumhaftes Wehr. Beim Anpirschen durch das Dickicht an einen neuen Flussabschnitt wurden wir aus der Ferne durch den Ruf eines Bären aufgehalten. Wir entschieden uns, uns nicht weiter zu nähern, da es doch immer wieder tödliche Vorfälle mit den Braunbären in Japan gibt. Abgesehen von ein paar Nachläufern blieb der Tag fischtechnisch durch den Wetterumschwung zäh. Dafür nutzten wir die Zeit für geniale Gespräche über Land, Leute, Kultur, Politik und die japanische Angel-Philosophie.
Yamame-Traum an der Glasrute
Nach einem entspannenden Bad im hoteleigenen Onsen und einem Festmahl als Abendessen im Izakaya ging es am nächsten Morgen hochmotiviert weiter.
Der Regen hatte nachgelassen. Ziel war ein mittlerer Bach, der neben Yamames gelegentlich auch grosse Regenbogenforellen beherbergt. Vor Ort war das Wasser zwar klar, aber noch recht hoch. Zu hoch und zu starke Strömung um darin mit feinem Gerät zu Angeln. Denny schlug vor, einen winzigen Nebenbach auszuprobieren, den er selbst erst einmal kurz beangelt hatte. Also Wathosen an, Rute montiert und dann… erst einmal 15 Minuten Tackle-Talk! Denny war hin und weg von @waldgeist Rutenbaukunst: die sauberen Wicklungen, die Ringaufteilung, die feinfühlige Aktion und der wunderschöne Holzgriff. Auch vom handgemachten Wobbler war er extrem angetan und hatten grössten Respekt von seiner Arbeit. Er dachte anfangs sogar, dass es ein handgemachter Wobbler aus Japan sein muss und war begeistert, dass jemand in Deutschland dieses Handwerk so gut beherrscht. Danach packte Denny einen neuen, kleinen, aber wunderschönen Kescher aus dreifarbigem Quittenholz aus. Der Kescher wurde von einem Bekannten von ihm von Hand hergestellt. Er selbst hat dann aufwendig ein gummiertes Netz angebracht, da dies für die Fische weniger schädlich ist, als die klassischen, handgeknüpften Naturfasern, welche üblicherweise an diesen Keschern angebracht sind.
Dann ging es ab in den Bach. Bereits beim ersten tiefen Gumpen folgte der erste Probewurf und danach der erste scharfe Wurf in den Gumpen: Wobbler platziert, kurze Absinkphase, zwei Twitches und sofort schoss eine kleine Forelle aus der Deckung! Sie verfehlte den Köder mehrfach nur knapp. Zweiter Wurf, etwas mittiger: Kurzer Widerstand, ein feines Zittern in der biegsamen Glasrute, und wenige Sekunden später lag meine allererste Yamame im schönen Kescher! Ein unbeschreibliches Gefühl. Genau für diesen Moment war ich nach Japan gereist. Dieser Moment war für mich der Inbegriff von Glücklich sein.

Meine erste Yamame!
Es folgte eine fantastische Bachstrecke über zwei Kilometer bachaufwärts. Fast in jedem Pool attackierten die wunderschön gemusterten Yamames den Wobbler. Präzise Würfe an Totholz und Unterstände, knackige Drills am BFS-Tackle, wilde Natur – anglerisch war mein persönliches Ziel bereits vollständig erreicht!



Den Nachmittag nutzten wir für einen weiteren Versuch an einem größeren Flussabschnitt auf Itos. Hier mussten wir tief waten – grenzwertig nah an der Wathosenoberkante! Die Natur dort war absolut unberührt. Nach einem verpennten Anschlag bei einem guten Biss konnte ich kurz vor Feierabend an einer Flusskurve nach einem Biss noch einen Anschlag setzen, den man sonst eher beim Hechtangeln bringt. Der Fisch hing: ein kapitaler, hübscher Ugui als würdiger Tagesabschluss.
Weiter gehts in Part 2...
hier kommt mein Bericht über meine zweiwöchige Japan-Reise – von der ersten Idee über die Planung und Tackle-Auswahl bis hin zu den Erlebnissen am Wasser und allem, was das Anglerherz abseits der Bäche höherschlagen lässt.
Als langjähriger JDM-Fan und begeisterter BFS-Angler stand Japan schon ewig ganz oben auf meiner Wunschliste. In den letzten zwei Jahren hat es mir besonders die BFS-Forellenangelei an kleinen Bächen mit Glasruten angetan. Gleich vorweg: Es geht in diesem Bericht nicht um das klassische, bekannte Blackbass-Angeln (auch wenn das sicher genauso spannend gewesen wäre). Inspiriert von zahllosen YouTube-Videos, Blogs, Instagram-Posts und Nachrichten von Leuten vor Ort fasste ich letztes Jahr den Entschluss, im Juni 2026 nach Japan zu reisen.
Mein absoluter Zielfisch während der Vorbereitungen: die Yamame-Forelle (Cherry Trout). Dabei handelt es sich genau genommen um die Süßwasserform des Kirschlachses, beheimatet in glasklaren, kühlen Gebirgsbächen. Yamames werden meist 20 bis 25 cm groß, in Ausnahmefällen bis zu 30 cm. Warum reist man um die halbe Welt, um einen eher kleinen Salmoniden zu befischen? Für Außenstehende vielleicht unverständlich – für mich mein persönliches Hauptziel. Und eines vorweg: Ich würde es jederzeit wieder tun!
Nach gründlicher Recherche fiel die Wahl auf Japans Nordinsel Hokkaido. Flug und Unterkünfte waren schnell gebucht. Da der Norden extrem wild geprägt ist und dort eine durchaus aktive Braunbärenpopulation lebt, war klar: Alleine ziehe ich hier nicht los. Über Ecken stieß ich auf Denny – einen Deutschen, der vor vielen Jahren nach Japan ausgewandert ist. Der Kontakt war von Beginn an super entspannt. Wir vereinbarten einen Tag gezielt auf Yamame und einen weiteren Tag auf den sagenumwobenen Ito (den japanischen Huchen). Ergänzend buchte ich in Sapporo noch ein Fliegenfischer-Guiding bei Kevin, einem Amerikaner, der dort lebt. Das Wollte ich schon ewig ausprobieren, und die Bedingungen im Frühsommer sollten perfekt sein.
Beim Tackle für die Yamame-Angelei wollte ich keine Kompromisse eingehen und eigenes Gerät mitnehmen. Umso größer war die Freude, als ich Ende letzten Jahres auf das Angebot von @waldgeist stieß, der eine wunderschöne, selbstgebaute Glasfaserrute anbot. Der Deal war schnell gemacht. Netterweise legte er sogar noch einen seiner begehrten, handgemachten Wobbler bei – nochmals herzlichen Dank dafür! Von der Handwerkskunst der Rute und des Köders bin ich absolut begeistert. Als Rolle kam eine Calcutta Conquest 23 BFS zum Einsatz – eine Traumkombi!

Die Reise beginnt: Auf nach Hokkaido!
Anfang Juni ging es an einem Samstag endlich los: 13 Stunden Direktflug von Zürich nach Tokio, fünf Stunden Aufenthalt, Weiterflug nach Hokkaido und schließlich mit dem Zug ins Hotel. Am Montagmorgen ging es weiter via Sapporo nach Asahikawa. Bei meiner Ankunft erwartete mich ein Temperatursturz auf 14 °C inklusive Dauerregen. Wie jeder hier weiss, sind das nicht die optimalen Bedingungen, wenn es ums Angeln geht. Bei Uniqlo deckte ich mich rasch mit wärmerer Kleidung ein, was sich als Goldwert erweisen sollte. Direkt um die Ecke lag glücklicherweise der riesige Tackle-Shop Corso Asahikawa. Ein absoluter Traum für Forellenangler: perfekt sortiert, JDM pur, funktionale Bekleidung, feinstes Terminal Tackle und Vitrinen voller High-End-Rollen und Handmade-Wobbler. Ich blieb diszipliniert: Zwei Wobbler und UV-Schutzhandschuhe wanderten in die Tasche.



Jagd auf den legendären Ito
Am nächsten Morgen traf ich Denny am vereinbarten Bahnhof. Nach einem kurzen Stopp für Proviant fuhren wir tief hinein in die Natur, vorbei an unzähligen Flüssen. Denny erwies sich als fantastischer Guide mit immensem Revierwissen und zu versteckten, völlig unberührten Zugängen an die Gewässer. Wegen des angestiegenen Pegels steuerten wir zuerst einen breiteren Fluss an, um dem Ito nachzustellen – in der Hoffnung, dass die kleineren Bäche bis zum Folgetag abflauen würden.
Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung bezüglich Bären montierten wir ein Bärenglöckchen an der Tasche. Das Bärenspray war ebenfalls mit dabei. Dann ging es 3 bis 4 Stunden flussaufwärts watend durchs Wasser. An einem langgestreckten Pool kam der erste Moment Biss: Einschlag in der Rute! Leider blieb der Fisch nicht hängen. Beim nächsten Wurf folgte ein Nachläufer bis kurz vor die Stiefel – Denny identifizierte ihn eindeutig als Ito! Leider wollte er nicht noch einmal nachfassen.
An einem riesigen Pool weiter stromauf hatte ich noch zwei, drei zaghafte Bisse, konnte jedoch keinen verwerten.
Denny machte ebenfalls ein paar Würfe und landete einen Ugui. Diese Fische ähneln unserer heimischen Nasen, sind räuberisch und kommen auf Hokkaido häufig vor. Viele lokale Angler sind genervt von ihnen, da sie oft schneller und aggressiver beissen als die Salmoniden – vergleichbar mit Brassen beim gezielten Karpfenangeln. Dennoch machte mir die Aktion wieder Mut!
Wir wechselten am Nachmittag an weitere Flussabschnitte und an ein traumhaftes Wehr. Beim Anpirschen durch das Dickicht an einen neuen Flussabschnitt wurden wir aus der Ferne durch den Ruf eines Bären aufgehalten. Wir entschieden uns, uns nicht weiter zu nähern, da es doch immer wieder tödliche Vorfälle mit den Braunbären in Japan gibt. Abgesehen von ein paar Nachläufern blieb der Tag fischtechnisch durch den Wetterumschwung zäh. Dafür nutzten wir die Zeit für geniale Gespräche über Land, Leute, Kultur, Politik und die japanische Angel-Philosophie.
Yamame-Traum an der Glasrute
Nach einem entspannenden Bad im hoteleigenen Onsen und einem Festmahl als Abendessen im Izakaya ging es am nächsten Morgen hochmotiviert weiter.
Der Regen hatte nachgelassen. Ziel war ein mittlerer Bach, der neben Yamames gelegentlich auch grosse Regenbogenforellen beherbergt. Vor Ort war das Wasser zwar klar, aber noch recht hoch. Zu hoch und zu starke Strömung um darin mit feinem Gerät zu Angeln. Denny schlug vor, einen winzigen Nebenbach auszuprobieren, den er selbst erst einmal kurz beangelt hatte. Also Wathosen an, Rute montiert und dann… erst einmal 15 Minuten Tackle-Talk! Denny war hin und weg von @waldgeist Rutenbaukunst: die sauberen Wicklungen, die Ringaufteilung, die feinfühlige Aktion und der wunderschöne Holzgriff. Auch vom handgemachten Wobbler war er extrem angetan und hatten grössten Respekt von seiner Arbeit. Er dachte anfangs sogar, dass es ein handgemachter Wobbler aus Japan sein muss und war begeistert, dass jemand in Deutschland dieses Handwerk so gut beherrscht. Danach packte Denny einen neuen, kleinen, aber wunderschönen Kescher aus dreifarbigem Quittenholz aus. Der Kescher wurde von einem Bekannten von ihm von Hand hergestellt. Er selbst hat dann aufwendig ein gummiertes Netz angebracht, da dies für die Fische weniger schädlich ist, als die klassischen, handgeknüpften Naturfasern, welche üblicherweise an diesen Keschern angebracht sind.
Dann ging es ab in den Bach. Bereits beim ersten tiefen Gumpen folgte der erste Probewurf und danach der erste scharfe Wurf in den Gumpen: Wobbler platziert, kurze Absinkphase, zwei Twitches und sofort schoss eine kleine Forelle aus der Deckung! Sie verfehlte den Köder mehrfach nur knapp. Zweiter Wurf, etwas mittiger: Kurzer Widerstand, ein feines Zittern in der biegsamen Glasrute, und wenige Sekunden später lag meine allererste Yamame im schönen Kescher! Ein unbeschreibliches Gefühl. Genau für diesen Moment war ich nach Japan gereist. Dieser Moment war für mich der Inbegriff von Glücklich sein.

Meine erste Yamame!
Es folgte eine fantastische Bachstrecke über zwei Kilometer bachaufwärts. Fast in jedem Pool attackierten die wunderschön gemusterten Yamames den Wobbler. Präzise Würfe an Totholz und Unterstände, knackige Drills am BFS-Tackle, wilde Natur – anglerisch war mein persönliches Ziel bereits vollständig erreicht!



Den Nachmittag nutzten wir für einen weiteren Versuch an einem größeren Flussabschnitt auf Itos. Hier mussten wir tief waten – grenzwertig nah an der Wathosenoberkante! Die Natur dort war absolut unberührt. Nach einem verpennten Anschlag bei einem guten Biss konnte ich kurz vor Feierabend an einer Flusskurve nach einem Biss noch einen Anschlag setzen, den man sonst eher beim Hechtangeln bringt. Der Fisch hing: ein kapitaler, hübscher Ugui als würdiger Tagesabschluss.
Weiter gehts in Part 2...
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