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Fin-S am Jig

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Haiflyer, 22. Mai 2011.

  1. Haiflyer

    Haiflyer Twitch-Titan

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    moin moin

    und zwar gehts um folgendes. möchte gern mal fin s am jig fischen. habe sie bisher nur für Texas und Carolina rig benutzt.
    Jetzt kam mir allerdings die idee mit diesen widegap-jigs die fin-s mal "aktiv" zu fischen.

    hat das schonmal jemand probiert ? worauf ist zu achten ? die no action lures machen ja nicht wirklich druck unter wasser oder ? im vergleich zu nem schaufelschwanz.

    wie wird der fisch auf nen no action am jig aufmerksam ?

    mich würden einfach mal erfahrungen diesbezüglich interessieren.
    danke

    lg
     
  2. Basshunter94

    Basshunter94 Master-Caster

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    Also, ich würde dir zum ganz normalen Bleikopf raten, ich hab die widegrap dingens teile auch schon zum jiggen genutzt konnte aber keinen Unterschied feststellen.
    Ich werf aus, lass den bait an gestraffter schnur absinken bis er am grund angekommen ist. Dann zupf ich ihn 2 mal LEICHT MIT DEM HANDGELENK an, (bloß nicht die rute hochreißen wie ein geisteskranker) kurbel die lose schnur beim absinken ein, die bisse merkt man zuverlässig. der köder bricht schon aus, kannst ja mal berichten.

    Gruß Basshunter
     
  3. michael2005

    michael2005 Master-Caster

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    Hallo,

    ich fische den Fin-S Fish in diversen Grössen sehr häufig am Jigkopf (normaler Bleikopf). Das schnackelt hervorragend.
    Bei diesem Köder werden die Fische halt durch die feinen Vibrationen, die der Gabelschwanz aussendet aufmerksam. Das Aufsetzen des Köders durch die Jigbewegung tut ihr Übriges. Beim Anzupfen biegt er sich auch meist schön und erzeugt somit ebenfalls Aufmerksamkeit. So Unauffällig und aktionslos sind die No Action Köder also nicht. Gerade, wenn an einem Gewässer sehr viel mit Schaufelschwänzen gefischt wird, ist ein No Action Köder oft ein grosser Vorteil. Man sollte immer welche dabei haben.
    Wichtig ist es, auf keinen Fall zu grosse Jigköpfe zu verwenden! Dadurch leidet die Beweglichkeit und die Zander können den Köder nicht gut / gar nicht richtig einsaugen. Beim Einsaugen knicken die Stachler den Köder nämlich regelrecht zusammen. Wenn man also für den 5" Fin-S einen 3/0er Jigkopf verwendet reicht das absolut aus - oft sogar ohne Zusatzdrilling. Beim 5,75" Fin-S verwende ich ebenfalls nur 3/0er Jigköpfe und nur Zusatzdrillinge, wenn es unbedingt sein muss.
    Vorteil der 3/0er Kopfe ist es, dass der "Bleiknubbel" der am Hakenschaft ist nicht zu dick ausfällt (meistens jedenfalls). Das ist beim Fin_S wichtig, da die Gummimischung sonst leicht aufreisst - ist ja auch nicht viel "Fleisch" vorhanden.
    Abhilfe schaffen hier möglichst dünne "Bleiknubbel". Wenn man dann noch dicke Widerhaken am Blei andrückt, hat man schon die halbe Miete.
    Um sicher zu vermeiden, dass das Gummi trotzdem aufreisst, schmelze ich die Köder auf den Kopf. Bedeutet, ich mache mit einem Feuerzeug den "Knubbel" ordentlich heiss (aber nicht so heiss, dass das Blei schmilzt 8) ), bevor ich den Köder ganz aufschiebe. Nach dem "Heizen" schiebe ich den Köder dann ganz auf den Kopf. Dabei schmilzt sich das Blei in den Köder, wobei sich ein "Tunnel" bildet, der verhindert, dass das Gummi aufreisst. Zusätzlich klebt der Köder dann auch am Blei und braucht nicht mehr mit Sekundenkleber geklebt zu werden. So präpariert hält der Fin-S sehr gut am Kopf und wird nicht beschädigt.
    Alternativ kann man den "Knubbel" auch abknipsen, wovon ich aber kein Freund bin. Zum einen verliert der Kopf so deutlich an Gewicht, was u. U. entscheident sein kann und ausserdem hält auf dem dünnen Hakenschaft nix wirklich gut. Da müsste man dann wieder mit Sekundenkleber "herumferkeln". Das mache ich auch nicht so gerne, da Das Ganze dann oft brüchig wird. Andere Klebstoffe haben für meinen Geschmack dann zu lange Trocknungszeiten, was gerade am Wasser sehr lästig ist.
    Die Farben musst du halt deinem Gewässer anpassen. Bei mir haben sich "Chatreuse Ice" und "Mahi, Mahi" und "Smelt" und "Limetreuse" und "Gold Pepper Shiner" und "Motoroil-Silver Flake" bewährt.
    Ich hoffe, das hilft en wenig weiter.

    Gruss
    Michael
     
  4. Haiflyer

    Haiflyer Twitch-Titan

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    vielen dank ihr zwei für die antworten

    @miachel: die antwort ist sehr gut. werds heut bzw. morgen gleich mal testen
    wie gesagt der fin s fängt bei mir ganz gut. hatte ihn nur noch nie am jig probiert.

    vielen dank

    lg
     
  5. Matthi

    Matthi Gummipapst

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    Auch ruhig mal einen sehr leichten Jigkopf mit etwas längerem Haken versuchen, damit "schwimmt" der FinS langsam in Richtung Boden, wen man ihn leicht schräg aufzieht dreht er richtige Kreise.
    Wenn die Barsche im Freiwasser jagen auf jeden fall nen Versuch wert ;)
     
  6. faku01

    faku01 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Die speziellen Jigs von Lunker City (ne Art FishkopfJig) lassen den Fin-S sehr schön am Boden hin und her schießen. Damit konnte ich immer nen Barsch um den Verstand bringen.
     
  7. Rheingauer

    Rheingauer Nachläufer

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    Hey,
    ich fische den Fin-S seit einigen Jahren bei uns am Rhein recht erfolgreich auf Raubfisch.
    Zander,Barsche,aber auch Hechte haben den Fin-S zum fressen gern.
    Meine Lieblingsfarben sind limetreuse,chartreuse,arkansas-shiner,watermelonseed,smelt,bubblegum.
    Je nach Wassertrübung und Lichtverhältnissen setze ich die Farben entspechend ein,was aber wohl jedem bekannt sein dürfte.
    Die von mir bevorzugten Größen sind der 5er und 5.75er Fin-S,beide Größen setze ich unabhängig von der Jahreszeit ein.
    Als Jigkopf verwende ich einen 3/0er,im Sommer gerne auch mal bewußt überbleit und im Winter eher leichte Gewichte.

    Beste Grüße

    Rheingauer
     
  8. AngryYoungMan

    AngryYoungMan Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    hmm...

    hab ihr evtl auch des öfteren probleme mit der schnurverlegung?
    faulenzen geht aufgrund der kurzen absinkphase net und beim leichten anjiggen-aus dem handgelenk- habe ich öfters mal probleme mit perückenbildung nach dem 20-30 wurf. weil die schnur nur sehr leicht, ohne wiederstand, auf die spule gewickelt wird. dann muss ab und an einfach mal ausgeworfen werden und die schnur zwischen den fingern wieder auf "spannung" eingekurbelt werden.

    kann man das irgendwie verhindern?
     
  9. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    zuviel Blei?
     
  10. AngryYoungMan

    AngryYoungMan Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    ne, eigentlich net.

    um die sinkphase zu verlängern fische ich die ja nur mit 7+10g
    (also die 10+12cm fin s- in nem fluß mit strömung)
     
  11. Barschnup

    Barschnup Echo-Orakel

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    Was verstehst du unter kurzer absinkphase...??

    Ich richte mein bleigewicht so das ich ne absinkphase von max 2 sekunden hab war damit auch immer erfolgreich falls ich damit nicht weiterkomme.. Auch gern mal 3 sekunden besonders im winter...

    Kannst ja mal versucheb diebrute etwas steiler zu halten nich waagegerecht wie es die fachmagazine berichten
     
  12. AngryYoungMan

    AngryYoungMan Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    absinkphase?
    habs gefühl ich schleife die gummis über grund! ;)
    selbst bei drei kurbelumdrehungen (twinpower fa 1000, fb 2500) finde ich die absinkphase sehr kurz.

    rute steht immer mind. 45°...
     
  13. Barza

    Barza Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Falls Du bei deutlich ansteigendem Grund(in deine Richtung) fischt, wäre das ne mögliche Erklärung.
     
  14. Barschnup

    Barschnup Echo-Orakel

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    Versuch mal mit der kurvelgeschwindigkeit zu variieren...

    Aber mit dem ansteigenden ufer wäre auch ne erklärung...
     
  15. Varly

    Varly Echo-Orakel

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    Wichtig beim Faulenzen ist die Rute, wenn die Spitze zu weich ist kommt der GuFi nur schwer vom Grund los. Das sorgt natürlich für sehr kurze Absinkphasen.

    Was das Problem mit der Perückenbildung angeht bei dem anjiggen aus dem Handgelenk evtl zerrst du zu viel an der Rute und senkst sie dann zu Schnell.
    Es sollte so sein das du die Rute anhebst und am obersten Punkt angekommen, gleichzeitig die Rutenbewegung nach unten und die Schnuraufnahme beginnst. So sollte immer ne gewisse Spannung auf der Schnur sein. Wenn du keine Spannung auf der Schnur hast sind die Bisse auch sauschwer zu erkennen.
     
  16. Loominator

    Loominator Angellateinschüler

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    witzig ist auch wen mal den fin-s shad am leichten jig macht und ihn an der oberfläche führt (nen bisschen wie jerken) is zwar nich so gut auf zander aber auf barsch ;)
     
  17. todo bien

    todo bien Bigfish-Magnet

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    Welche Größe benutzt ihr beim 10cm Modell ?
    2/0er find ich bisl zu klein. 3/0er passt da schon besser...und trotzdem wackelt da noch genug. Der Fang lässt dennoch auf sich warten:(
     
  18. Rheinangler86

    Rheinangler86 Master-Caster

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    Ob 2/0 oder 3/0 bei solch kleinen Ködern ist der Jig relativ egal meiner Meinung nach. Denn ein 10cm Köder wird meist selbst von nem 40er Zander brutalst genommen, deswegen fisch ich so kleine Köder gar nicht auf Zander weils mir zu gefährlich ist den Nachwuchs zu verangeln.

    Aber die nächst größeren Modelle fisch ich sehr gerne und dann beide am 3/0er + Stinger. Ganz selten kommt es vor, dass ich dann mal einen abschlagen muss. Aber da die Durchschnittsgröße bei uns so um die 50-60 liegt geht der dann als Speisefisch mit.

    Ich finds jedoch gut wenn der FinS relativ beweglich hinten dran bleibt, dann kann er nämlich seine ganzen Stärken ausspielen.

    mfg Christian
     
  19. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Servus,

    mich würde mal intressieren, wie ihr den Fin-S (am besten das 5" Modell) am geschicksten am Jig führt.

    ich hatte die Tage nen Fin-S im besagter Größe an einem 3/0er Jig mit 21Gr am Rhein gefischt. Aber nichts darauf gefangen.... lustiger weise bekam ich auf den Saltshaker in gleichem Farbton danach sofort den Biss....

    Ich hab den Fin-S genau so gejigg wie meine Aktion Shads... Über Tipps würde ich mich sehr freuen.

    Gruß
    Sascha
     
  20. Rheinangler86

    Rheinangler86 Master-Caster

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    Ich geh hin und jig sie mir ganz kurzen Sprüngen übern Grund und alle 2-3 Sprünge mach ich nen "Doppelsprung" also kurz zwei mal anjiggen. So, dass es nicht zu eintönig wird und doch kontrolliert.

    Ich finde diese Erfahrung die du gestern machen musstest, sagt nicht immer was darüber aus ob deine Führungsvariante falsch ist. Denn dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Einen kann es sein, dass die Fische auf Action standen anstatt No-Action. Das muss man bei uns immer rausfinden und dann bekommt man 80% der Bisse auf die eine Variante.
    Zum Anderen könnte es sein(was ich für sehr wahrscheinlich halte), dass du den Köder nicht am gleichen Fisch vorbeigeführt hast, was ja nicht schwer ist bei den Wassermassen am Rhein. Oder der Fisch war aktiv unterwegs und ist grad an deinem Shaker vorbeikommen, oder auch nicht :)

    Also wie gesagt, da können viele Faktoren mitgespielt haben, aber nem No-Action versuch ich immer so viel Spiel wie möglich einzuhauchen, so dass er ein gründelndes oder sterbendes Fischen imitiert. Kannst ihn auch zwischendurch mal 1-2 m übern Grund rollen lassen, dann bekommst oft beim nächsten Anjiggen den Biss.

    mfg Christian
     

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