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Fangerfolge an der Mosel

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Perca88, 7. Oktober 2018.

  1. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Hi Leute

    Mein Name ist Daniel und bin neu hier (hab mich auch schon vorgestellt :) )

    Mein Hausgewässer ist die Mosel (Grenzgewässer). Bin oft unterwegs und zwar mit der Spinnrute. Mit den Barschen klappt es gut. Doch auf Zander...läuft es gar nicht und bin so langsam am verzweifeln.

    Bin momentan viel unterwegs, doch die Zander wollen einfach nicht :( ich habe mich die letzten Wochen sehr intensiv mit der Zanderangelei beschäftigt, viel gelesen, viele Videos geguckt...hat alles wenig gebracht.

    Setup: Fox Rage Ultron 2 Zander Jigger Spin (2.50m; 15-50g WG), Shimano Sedona 4000er HG (die 3000 wäre zu leicht für die Rute...) mit 0.15er Power Pro. Momentan benutze ich 3-4 inch Gummis. Habe viele Farben probiert, Faulenzen, Jiggen, morgens, nachmittags, abends...kein Erfolg.

    Ich weiss jetzt nicht ob es an mir liegt, an der Köderführung,...ich weiss dass die Zander die Divas in der Raubfischzene sind, aber so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende

    Wie sieht es bei euch momentan aus? Habt Ihr Erfolg beim Zanderangeln? Ist die Mosel solch ein sch... Gewässer für die Zanderangelei?

    Würde mich über paar Ratschläge freuen. Falls jemand hier in der Gegend unterwegs ist, würde ich mich ebenfalls über eine Angeltour mit Crashcours freuen :D

    VG,
    Daniel
     
  2. Promachos

    Promachos Finesse-Fux

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    Hallo!

    Ich kann dir zwar nichts zu deiner Moselstrecke sagen, aber alles, was du zu Gerät und Vorgehensweise schreibst, klingt richtig und erfolgversprechend.
    Vielleicht musst du dich einfach damit abfinden, dass der Zanderbestand an deiner Strecke eher dünn ist.

    Gruß Promachos
     
  3. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Ja, ich werde es noch nicht aufgeben und möchte die Tage in andere Ortschaften weiter probieren. C-Rig und T-Rig will ich auch noch testen/vergleichen

    VG
     
  4. kernelpanic

    kernelpanic Echo-Orakel

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    War von Mittwoch bis Sonntag an der Mosel (Treis-Karden) ansitzen. Bis auf paar Rotaugen und Grundeln ging da leider nicht viel :(
     
  5. Promachos

    Promachos Finesse-Fux

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    @Perca88
    Wenn du beim "normalen" Jiggen seit Wochen keinerlei Zanderkontakt hattest, werden dir auch C und T Rigs (und was es sonst noch gibt) nicht helfen.
    Andererseits beginnt jetzt die zweite "heiße" Zanderzeit und du solltest unbedingt am Ball bleiben.

    Viel Erfolg!
    Promachos
     
  6. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Werde ich auf jedan Fall machen :) und natürlich berichten... mal gucken was andere Moselangler so berichten. Würde mich interessieren

    VG
     
  7. KaRa

    KaRa Echo-Orakel

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    Hallo Perca,
    ich fische zwar an einem anderen Moselabschnitt, aber vielleicht hilfts ja !?
    Die Abstimmung deines Gerätes passt wohl... ich fische allerdings, wenn es die Strömungsverhältnisse erlauben, etwas leichter...
    Um an der Mosel erfolgreich auf Zander zu sein, musst du sehr fleißig sein.
    Erfolgreich bin ich regelmäßig in der Fahrrinne, erfolgreich heißt bei mir, im Schnitt haut es gefühlt, bei jedem 4.-5. gezielten Versuch hin. Die besseren Barsche gehen aber regelmäßig. Der Barschbestand ist definitiv besser, als der Zanderbestand.
    3 inch halte ich für zu klein,
    Köderlänge 4-5 inch, da gehen auch die gutem Barsche drauf. Ich bevorzuge motoroil oder etwas in ähnlichem Farbton.
    Zur Platzwahl: du musst suchen! fleißig suchen! Scheue nicht die Fahrrinne.
    Geb Gas!
    KaRa
     
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  8. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Hi KaRa

    Danke für Dein Feedback.

    Ja die 3 Inch benutze ich vorallem für Barsche, Zander fast nur 4 Inch. Motoroil hab ich in der Kiste aber nur wenig getestet, bis jetzt. Ansonsten benutze ich viele natürliche Farben oder die typischen helle UV Farben (Chartreuse, Pink,...)...kommt halt auf die Wetter- und Wasserverhältnisse an.

    Ich werde wie gesagt weiter suchen und hoffe bald den ersten schönen Zander zu fangen.

    Wann bist Du denn unterwegs? Klappts denn über den ganzen Tag oder bist Du eher morgens früh oder abends erfolgreich? Heute nachmittag wollte ich wieder paar Stunden losziehen...nur befürchte ich dass es vielleicht zu warm wird?

    VG
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018
  9. KaRa

    KaRa Echo-Orakel

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    Hi Perca,
    ich mag die Morgenstunden.
    Den Nachmittag würde ich mir sparen, bei so warmen ,sonnigen Wetter erst zum Abend...
    An trüben Tagen geht's auch über den Tag .
    Ich würde an deiner Stelle um diese Jahreszeit nicht unter 4 Inch fischen. Die Barsche gehen da gut drauf. Dicke Murmeln sind ja reichlich vorhanden....früher oder später wird es auch mit dem Zander klappen.
    Und Suche mal in der Strömung!
     
  10. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Okay geht klar. Ich werde auch mal warten dass es einen Tick kälter wird und dann auch nur mit 4 und 5 Inch Köder testen. Und berichten werde och auch noch

    Gestern war ich wieder nachmittags unterwegs...da war es den Barschen sogar zu warm

    Nochmal danke
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
  11. FD2312

    FD2312 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Hi,
    Ich habe früher auch erfolglos am Rhein versucht tagsüber Zander zu fangen.
    Nachdem ich es dann in der Dämmerung versucht habe hat es geklappt.
    Versuch es im Dunkeln oder in der Dämmerung mit Jigs um die 4-5".
    Manchmal musst du auch den Köder langsamer oder schneller führen, oder den Bleikopf ändern.
    Gut laufen bei mir aktuell der Easy Shiner 4", 5" Lunker City Fin-S und der 5" Noike Smokin Swimmer. Im Dunkeln sind UV aktive Farben super.
    Wenn es ganz dunkel ist versuch unbedingt auch flach laufende, schlanke Wobblern ganz langsam entlang der Steinpackung bis vor die Füße geführt.
    Hab darin Vertrauen was du machst und wechsle einfach ab und an mal den Spot, dann findest du bestimmt auch an der Mosel die Zander.

    Mfg Flo
     
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  12. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Hi Flo,

    Danke für die Tipps. Ja, die Tagesangelei werde ich erst mal lassen bis es bisschen kälter wird und das Wasser bisschen antrübt. Momentan ist es hier noch ziemlich warm (bis 25) und das Wasser ist ziemlich klar. Bei diesen Verhältnissen war es die letzten Tage sogar auf Barsch ziemlich schiwerig.

    UV Aktiv hab ich momentan die King Lui Gummis in 4 Inch: Apple Bomb, Electric Monkey und Chili Cheese. Anonsten auch die üblichen Noike und Keitech in Motoroil, Firetiger, Pumpkin/Chartreuse...und halt paar natürliche Farben. Bei einem wird es ja hoffentlich klappen :rolleyes: meine Wobbler Sammlung ist momentan ziemlich klein, wollte auf jeden Fall wieder bisschen einkaufen und für jede „Wasserzone“ was in der Box haben: Top Water, Flachläüfer, Mittelläufer und Tiefläufer

    Werde morgen früh ab 6 uhr wieder unterwegs sein

    VG
     
  13. FD2312

    FD2312 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Also mach dir um den Köder wenig Kopf. Wenn dann haben Größe, Lauftiefe und Führungsgeschwindigkeit einen Einfluß. Entscheidend sind eher Spotwahl und Lichtverhältnisse.
    Viel Erfolg
     
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  14. Zander1991

    Zander1991 Forellen-Zoologe

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    Es wurde schon fast alles gesagt. Einen Tipp noch: Da das Wasser ja schon um einiges abgekühlt ist und sich durch die noch kräftige Sonne die ruhigen Bereiche an der Oberfläche noch relativ stark erwärmen, sammelt sich in der Übergangszeit auch der Futterfisch dort, also einfach auch mal ein wenig flacher probieren.

    Ansonsten hört es sich an, als ob die Mosel auch ein ziemlich harter Brocken für den Einstieg ist. Als kleine Motivationshilfe kann ich dir noch mit auf den Weg geben, dass die ersten 2, 3 Zicken in neuen und schwierigen Gewässern die größte Herausforderung sind. Danach hat man meist mehr Erkenntnisse und es läuft (im Vergleich zum Anfang) wesentlich besser!
     
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  15. Marc85

    Marc85 Schusshecht-Dompteur

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    Hey Perca,

    ich glaub gerade an den großen Flüssen macht die schmerzhafte Erfahrung dass es alles andere als einfach ist jeder durch. Ich hatte das selbe Problem am Rhein und auch erst vor kurzem begonnen hier im Forum nach Rat zu suchen.

    Ich hab letztes Jahr im Winter mit Gummifisch angefangen und erst im Sommer mit dem Wobbler begonnen. Aus meiner jetzigen Sicht wohl ein Fehler: Der Rhein (bei Mainz und Umgebung) ist hier sehr klar und die richtig Tiefen stellen vom Ufer meist nicht erreichbar (mit einigen wenigen Ausnahmen). Die Zander werden hier gefühlt zu 99% erst spät abends aktiv: dann wenn die Sonne fast weg ist. Die Zander jagen dann aktiv und schwimmen die Uferkanten (Steinpackungen) ab. Da hat man mit einen flachlaufenden Wobbler (0,5 - 2 Meter) den man sehr lange und langsam geführt (eventuell auch mit kleinen Pausen von 1-2 Sek) in einer Wassertiefe halten kann die besten Karten. Ich hatte mittlerweile auch schon Barsche und Hechte am Wobbler hängen: deshalb gilt bei dieser Angelei (bei uns zumindest) auch unbedingt ein kleines, dünnes Stahlvorfach vorzuschalten.

    Was die Wobbler angeht würde ich jetzt im Oktober nicht mehr unbedingt nur kleine Modelle (5-9) cm ins Auge fassen: Meine Bisse von den besseren Fischen kamen in den vergangenen drei Wochen alle auf 12-14 cm Wobbler. Die Farbe für die Dämmerung/Nacht natürlich etwas greller (bzw. UV Aktiv).

    Unbedingt dran bleiben: die Zander gibt es!
    Dauert meist nur etwas bis man sie gefunden hat (oder die Zander dich). ;-)
     
  16. Perca88

    Perca88 Angellateinschüler

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    Ja momentan hab ich es echt nicht einfach. Und selbst Barsche wollten die letzten Tage nicht so richtig, was meine Motivation so langsam runter drückt. War am Sontag 5 Stunden (!!!) unterwegs, ab 5 Uhr morgens, Strecke gemacht...NIX, nicht mal einen Biss. Das finde ich schon bisschen sch... :(

    Das mit den Wobblern an der Steinpackung entlang muss ich auf jeden Fall noch probieren. Bin momentan nur morgens oder abends unterwegs da es hier noch warm ist tagsüber, sehe aber wenig Fischaktivität :-/
     
  17. Marc85

    Marc85 Schusshecht-Dompteur

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    Ja. Ich glaube auf Zander sind die besten Fangchancen wirklich abends im Dunkeln. Momentan also zwischen 19 und 23 Uhr. Da geht halt nichts ohne Kopflampe was natürlich zusätzlich herausfordernd ist. Da muss man den Spot auch schon wirklich kennen: "Strecke machen" wie oft geraten wird ist da natürlich auch noch schwieriger.

    Trozdem halte ich vom Ufer aus den Wobbler in den Abendstunden im Flachen für Erfolgsversprechender als den Gummifisch am Grund. Zumindest hier am Rhein! Kann natürlich sein dass es bei die an der Mosel wieder ganz anders aussieht. Besser wäre wenn sich hier mal ein "Lokal" von der Mosel meldet. ;-)
     
  18. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Lass die Kopflampe mal aus, Du wirst sehen dann wird es einfacher. Wenn die Augen sich ans dunkel gewöhnt haben siehst Du plötzlich gut genug den Laufweg. Ich gehe sehr sehr oft nachts fischen, Lampe habe meist nicht mal mehr eine dabei. Sogar Knoten binden geht ohne.
     
  19. Marc85

    Marc85 Schusshecht-Dompteur

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    Ja. Da hast du recht. Ich lasse Sie auch so oft aus wie es geht.

    Mir geht's aber hauptsächlich um das Klettern/Fortbewegen auf den Steinpackungen, das finde ich ohne Lampe schon grenzwertig: ist ja schon bei Tageslicht gefährlich. Wenn ich an einem Spot bin mache ich auch fast alles ohne Lampe und schalte Sie nur kurz zum Köderwechsel ein. Natürlich so wenig wie möglich.
     
  20. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Rotlicht ist eine Alternative, das zerstört die Adaption der Augen an die Dunkelheit nicht.
    Musst halt aufpassen dass keiner fragt was einmal kräftig kostet :)
     
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