Dienstag, 19.10.2021 | 05:12 Uhr | Aktuelle Mondphase: zunehmender Mond

Der "Carolina-Rig-Fans" Thread!

Barsch-Alarm | Mobile
Der "Carolina-Rig-Fans" Thread!

BA-Supporter

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Servus!
Auch auf die Gefahr hin das so manche nun mit den Augen rollen, da es zum Thema so viele tolle Berichte hier zu lesen gibt, werde ich diesen Thread hier dennoch mal eröffnen..
Denn ich bin einfach Fan geworden! Nach einigen halbgaren Gehversuchen hier und da, hab ich die Montage die letzte Zeit sehr intensiv gefischt und bin vollends überzeugt von ihr!

Aber was soll das hier werden?
Ein komplett individueller Austausch!

Jeder angelt anders und hat andere Erfahrungen gemacht...was habt ihr zB. zu sagen bezüglich..
-Ausrüstung und Vorlieben (Rute,Rolle,Schnur,Köder,Kleinkram...)
-Führung
-Aufbau des Rigs
-Zielfische, Beifänge
-Tipps und Tricks für Zweifler und Anfänger
-Bedingungen (Sommer,Winter,Wind und Wetter)
-und vielleicht einfach ein momentaner Status rund ums Thema.

Kein weiteres "How to", eher, "jeder kann seinen Senf dazugeben" ;)


Ich fänds ganz interessant!

VG
 
Zuletzt bearbeitet:

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Ich werde mal paar Sachen von mir schreiben...
Zum einen fische ich gerne eher straffere Ruten, oder zumindest keine bei denen die Spitze zu sehr mitgeht...Ich Zupf es einfach gerne über den Boden und mag da eine straffere Aktion lieber..
Zurzeit nutze ich gerne den GTail Saturn als Köder...funtzt grad ganz gut, ebenso wie der Crazy Flapper...
Habe gemerkt das dass viel erwähnte Schleifen echt gern gesehen ist bei den Fischen...Angel damit vorwiegend auf Barsch (deshalb auch hier rein gesetzt), aber das geile is ja das man da eig alles mit fangen kann wenn der Köder passt...Döbel gehen damit auch recht gut zB.
Ach ja als Rute nutze ich ne Spinning...kann aber nicht verstehen wenn jemand ne BC ausschließt dafür, hab ich auch schon gefischt und geht gut...

Ich nutze nur noch Stahl vorne dran...so etwa 10 bis 15cm...werde mir demnächst mal das K2K ansehen und schauen ob ich das mal teste...der Preis tut nur weh auf den ersten Blick...aber auf den zweiten, wenn's mir taugen sollte, isses egal..

Ne Glasperle nutze ich nicht immer...is die für euch Pflicht? Ich glaube sie ist nicht so wichtig...eventuell an manchen Tagen, wer weiß...
 

Cassjo

Echo-Orakel
Mitglied seit
9. April 2019
Beiträge
193
Punkte für Reaktionen
183
Tolles Thema! Bin auch ein großer Fan geworden! Glasperle nutze ich eigentlich immer - hatte mal ohne versucht, kein Biss, und hab sie danach wieder rauf gemacht. 2 Wurf später... Fisch.... Zufall? Keine Ahnung!
Zur Führung selbst.... entgegen allen anderen Theorien mit im Sommer schnell und ruckartig, funktioniert aktuell (wenn überhaupt was geht) nur in Zeitlupe! Erst jüngstens einen 37er gefangen, der nach ca. 8-10 Sekunden den liegenden Köder aufgenommen hat....
 
M

mueslee

Gast
Frequenztechnisch ist das C-Rig schon spitze aber leider war die Verangelquote verhältnismäßig hoch bei mir, da die Fische hin und wieder schon tief schlucken können. Habe es deswegen schon länger nicht mehr gefischt.

@Dale Cooper
Wie sieht deine Montage komplett aus mit Stahl/Titanvorfach?
10-15cm Stahl direkt an den Haken geknotet, dann ein Stück FC bis zum Wirbel, dann Perle und Bullet auf dem eigentlichen FC-Vorfach?
 

TM88

Echo-Orakel
Mitglied seit
10. September 2013
Beiträge
118
Punkte für Reaktionen
812
Ort
Wesel
Fische ich auch richtig gern
Meistens ohne Perle, bilde mir ein, dass die Fische an manchen Spot eher verschreckt werden, da die das klacken der Perle schon kennen...
Am liebsten auch mit 3-4” G-Tails, 3” Easy Shiner oder 3-4” Shad Impacts
Habe das Gefühl, dass damit auch mal was geht wenn die Fische sehr träge sind
Geht mir ähnlich, hatte auch alle Barsche auf liegen gelassenen Köder auch im Hochsommer
Bilde mir ein es könnte auch was mit dem Bewegungsmuster der Grundel zu tun haben, die sich ja auch ablegen
 

Machete

BA Guru
Mitglied seit
7. August 2013
Beiträge
4.968
Punkte für Reaktionen
9.201
Ort
Hölle (Saale)
Schönes Thema.

Weniger ist bei den guten Barschen, oft mehr. Die Erfahrung haben sicher schon einige gemacht. Deshalb fangen die Rigs auch im Sommer passiv geführt häufig besser, als zu zackig. Andrücken der Widerhaken ist für mich da mittlerweile Pflichtprogramm und relativ große Haken. Sonst verangelt man, wie weiter oben schon angemerkt, zuviele Fische. Den Aufbau mache ich klassisch. Allerdings meist ohne Wirbel (außer bei Gewichten über 12g) und zupple, zittere und ziehe das über die Rutenspitze, mit langen Ruhephasen.
 

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Frequenztechnisch ist das C-Rig schon spitze aber leider war die Verangelquote verhältnismäßig hoch bei mir, da die Fische hin und wieder schon tief schlucken können. Habe es deswegen schon länger nicht mehr gefischt.

@Dale Cooper
Wie sieht deine Montage komplett aus mit Stahl/Titanvorfach?
10-15cm Stahl direkt an den Haken geknotet, dann ein Stück FC bis zum Wirbel, dann Perle und Bullet auf dem eigentlichen FC-Vorfach?
Ja genauso :)
Nur knote ich gerne einen kleinen Snap oder andere Art einhänger mit dran, um die Hakengrösse schnell wechseln zu können und somit auch die Ködergröße..
Man könnte denk ich auch komplett Stahl/Titan bis zum Bullet verwenden...Ich habe "meine" Montage noch nicht vollends gefunden^^
 
Zuletzt bearbeitet:

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Schönes Thema.

Weniger ist bei den guten Barschen, oft mehr. Die Erfahrung haben sicher schon einige gemacht. Deshalb fangen die Rigs auch im Sommer passiv geführt häufig besser, als zu zackig. Andrücken der Widerhaken ist für mich da mittlerweile Pflichtprogramm und relativ große Haken. Sonst verangelt man, wie weiter oben schon angemerkt, zuviele Fische. Den Aufbau mache ich klassisch. Allerdings meist ohne Wirbel (außer bei Gewichten über 12g) und zupple, zittere und ziehe das über die Rutenspitze, mit langen Ruhephasen.
Ich habe bisher noch keinen zu tief sitzenden Haken gehabt, aber ich Angel es auch eben noch nicht jahrelang...meine Affinität zur eher strafferen Aktion kann da eventuell auch von Vorteil sein. Ich werd sehen und auch die Widerhaken mal anfangen anzudrücken...
 

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
@Dale Cooper Dünnes Titan oder Stahl bis zum Bullet geht super. Ist dann auch waidgerecht, wenn mal ein Hecht einsteigt. Vergesse es auch manchmal bei Rigs aus Bequemlichkeit. Will ich aber konsequenter einsetzen.
Ja geht mir auch so, aber ich werde es nun auch konsequent machen und suche da noch nach dem geeigneten Material...Morgen schau ich mir im Laden wie gesagt mal das K2K an...
 
M

mueslee

Gast
Nur knote ich gerne einen kleinen Snap oder andere Art einhänger mit dran, um die Hakengrösse schnell wechseln zu können und somit auch die Körpergröße.
Hmm, also zu viel Gebimmseln vorm Haken könnte den oft gewünschten Auftrieb des Köders auch wieder zunichtemachen und/oder den Lauf beeinträchtigen. So ein Minisnap oder Fast Attach wiegt aber auch nicht die Welt, sollte trotzdem funktionieren.
Ich werde es denke ich noch mal mit 15-20cm K2K oder Stroft NiTi Polywire und dann direkt den Wirbel zum FC-Vorfach probieren, so sollte die Verangelquote dank kurzem Vorfach deutlich sinken. Größere Haken mit weitem Bogen verwende ich ohnehin schon und gerade bei Wide Gape Haken sollten angedrückte Widerhaken kein Problem sein.
 

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Hmm, also zu viel Gebimmseln vorm Haken könnte den oft gewünschten Auftrieb des Köders auch wieder zunichtemachen und/oder den Lauf beeinträchtigen. So ein Minisnap oder Fast Attach wiegt aber auch nicht die Welt, sollte trotzdem funktionieren.
Ich werde es denke ich noch mal mit 15-20cm K2K oder Stroft NiTi Polywire und dann direkt den Wirbel zum FC-Vorfach probieren, so sollte die Verangelquote dank kurzem Vorfach deutlich sinken. Größere Haken mit weitem Bogen verwende ich ohnehin schon und gerade bei Wide Gape Haken sollten angedrückte Widerhaken kein Problem sein.
Weiß was du meinst und wenn ich absolut gezielt in bestimmten Gewässern auf die größeren Burschen fische, lass ich das mit den Snaps etc. vorm Haken weg...da kommt ein Haken passend für etwa 4 Inch Köder ran und gut...
 

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Ich glaube die ganze Geschichte is recht unterschätzt bzw. unterm Radar beim angeln auf zB. Döbel und Forellen, die ja bekanntlich gerne Insekten, Krebsschen, Larven usw. fressen...die kann man hervorragend damit über den Grund huschen lassen...
Der Biss eines mitte/ende 40er Döbels war vor paar Tagen zumindest Knall hart und aggressiv...Köder war der Crazy Flapper also Krebs/Creature..
 
M

mueslee

Gast
Genau so, ich werde mir auch einfach 3-4 Spitzen inkl. Haken von #2 bis #1/0 vorbinden und bin dann eigentlich für alle Barsch-Fälle gewappnet.

Zum Thema verangeln. Da kann man einiges tun
Vermutlich war bei mir auch das Problem, dass ich das C-Rig ab und zu etwas "gejiggt" habe. In dem Fall ist das Vorfach natürlich für einen Moment außer Kontrolle und genau dann kam es ggf. zu den Verschluckern. Ich werde noch mehr darauf achten, das Rig zu schleifen oder wirklich nur leicht zu zupfen.
 

RobertZürichsee

Master-Caster
Mitglied seit
3. Januar 2019
Beiträge
659
Punkte für Reaktionen
2.316
Alter
30
Carolina ist bei uns die Nr.1 Methode überhaupt. Bringt am meisten Fische und ich würde sage auch grössere im Vergleich zu zb. DS.

Zum Thema verangeln. Da kann man einiges tun, aber die 2 wichtigsten:

1. Wenn man viele kleine Barsche hat die aggressiv zugreifen dann merkt man das schnell und dann muss man einfach aufhören.
2. Wenn mann die Montage immer leicht auf Zug hat also wirklich auch ganz langsam dann passiert eigentlich nichts.
Gefährlich wird's wenn mann zb. nach einem grösseren Hüpfer mit dem Blei einen Bogen oder so im Vorfach hat, dann geht der Köder tief rein.
Deshalb sollte mann durch ganz leichtes ziehen die Montage immer gestreckt halten.
Das ist halt blöd weil je langsamer ich das C-Rig fische umso grösser werden die Barsche. Lange pausen kann man ja trotzdem machen.

Ausserdem natürlich:
kurzes Vorfach, grosser Haken, kein Wiederhaken und immer auf die Schnur achten und versuchen einen guten Anschlag zu machen.

Das mit dem Titan würde mich sehr stören, schliesslich will ich ja das der Köder möglichst langsam herunter taumelt nachdem das Blei bereits auf dem Grund ist.
Ausserdem gibt es auf dem Carolina fast gar kein Beifang eben weil das Rig ja super langsam geführt wird. Ein Hecht steigt ja eher dann ein wenn man durch starkes zupfen oder schnelle Bewegungen eine Reaktionsbiss erzeugt.

Grüsse Robert
 

YaNk1232

Twitch-Titan
Mitglied seit
28. Juli 2020
Beiträge
63
Punkte für Reaktionen
119
Alter
31
Ort
Mainz
Schönes Thema.

Weniger ist bei den guten Barschen, oft mehr. Die Erfahrung haben sicher schon einige gemacht. Deshalb fangen die Rigs auch im Sommer passiv geführt häufig besser, als zu zackig. Andrücken der Widerhaken ist für mich da mittlerweile Pflichtprogramm und relativ große Haken. Sonst verangelt man, wie weiter oben schon angemerkt, zuviele Fische. Den Aufbau mache ich klassisch. Allerdings meist ohne Wirbel (außer bei Gewichten über 12g) und zupple, zittere und ziehe das über die Rutenspitze, mit langen Ruhephasen.
kann mir mal jemand erklären wie ihr das macht mit dem Widerhaken andrücken? Ich will das künftig auch machen nur weiss ich nicht genau wie ich das angehen soll :)
 

Dale Cooper

Finesse-Fux
Mitglied seit
5. Januar 2019
Beiträge
1.214
Punkte für Reaktionen
1.781
Ort
Chiemgau
Carolina ist bei uns die Nr.1 Methode überhaupt. Bringt am meisten Fische und ich würde sage auch grössere im Vergleich zu zb. DS.

Zum Thema verangeln. Da kann man einiges tun, aber die 2 wichtigsten:

1. Wenn man viele kleine Barsche hat die aggressiv zugreifen dann merkt man das schnell und dann muss man einfach aufhören.
2. Wenn mann die Montage immer leicht auf Zug hat also wirklich auch ganz langsam dann passiert eigentlich nichts.
Gefährlich wird's wenn mann zb. nach einem grösseren Hüpfer mit dem Blei einen Bogen oder so im Vorfach hat, dann geht der Köder tief rein.
Deshalb sollte mann durch ganz leichtes ziehen die Montage immer gestreckt halten.
Das ist halt blöd weil je langsamer ich das C-Rig fische umso grösser werden die Barsche. Lange pausen kann man ja trotzdem machen.

Ausserdem natürlich:
kurzes Vorfach, grosser Haken, kein Wiederhaken und immer auf die Schnur achten und versuchen einen guten Anschlag zu machen.

Das mit dem Titan würde mich sehr stören, schliesslich will ich ja das der Köder möglichst langsam herunter taumelt nachdem das Blei bereits auf dem Grund ist.
Ausserdem gibt es auf dem Carolina fast gar kein Beifang eben weil das Rig ja super langsam geführt wird. Ein Hecht steigt ja eher dann ein wenn man durch starkes zupfen oder schnelle Bewegungen eine Reaktionsbiss erzeugt.

Grüsse Robert
Also ich empfinde das Stahl/Titan nur sehr marginal störend fürs abtrudeln des Köders...eher hilfreich da der Köder bis zuletzt durch das minimale Gewicht etwas Aktion macht, zumindest weiche Gummis...ein Hecht kann immer einsteigen und ich hab es einfach schon gehabt das er mit Haken davon is und dieses scheiss Gefühl will ich nicht mehr...
 

Oben