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fragla

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Ich denke es macht keinen großen Unterschied was man über den Boden schleift. Für mich ist wichtig das sich der Köder in der Pause auf stellt. Ob der wie ne Grundel oder Krebs aus schaut ist Nebensache. Hier in den Vereinsgewässern beißen die Barsche auch auf Creature Baits, obwohl die nicht gibt.
 

Promachos

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Findest Du? Schaue mir gerne nochmal beide Videos an, aber wenn ich mich recht erinnere ist die Grundidee recht ähnlich.
...
Wo siehst Du da den großen Unterschied?
Nach meiner Erinnerung komplett anders.
Johannes: Grundelimitat am Grund schleifen, lineare Führung
Birger: schlanke Silhouette (ausdrücklich keine Ähnlichkeit mit Grundel) in hektischen Sprüngen, so dass der Köder nach links und rechts ausbricht
 

dietel

Barsch-Yoda
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Zum zeckinternen Battle: Immer dieses Gegeneinander-Vergleichsangeln :) Stress pur. Ich kann den Sebastian ja mal fragen. Im Prinzip wird es aber halt weder ihn noch mich richtig krass freuen, vom anderen abgezogen zu werden - was ja passieren könnte. Sogar köderunabhängig. Genauso würde es den Finesse Goby richtig ärgern, vom Quappi abgewatscht zu werden. Und umgekehrt. Man müsste also auf ein Unentschieden hin angeln. Aber ich will doch real sein :)

Finesse Goby vs Quappi: Am Ende sind es zwei Grundelimitate mit anderer Funktionalität.

Birger- vs. Dietel-Führung: Keine Ahnung, wie Birger seine Grundel führt. Bzw. die von Nays. Wenn die zum Twitchen gebaut ist, wird er sie twitchen. Ich kurble erfolgreich durch und ich liebe diese Technik, weil man so zu 100 Prozent im Köder ist. Ich liebe die Bisse. Und ich liebe Solid Tip-Angeln. Mal wird das eine besser fangen, mal das andere. Man wird den Birger halt nie am C-Rig grundeln sehen, nicht am T-Rig, nicht am Free-Rig, nicht am Ned-Rig. Usw. Dafür macht die Nays-Grundel Dinge, die mein Goby nicht macht. Grundnah und nicht zu schnell ist bestimmt nicht verkehrt, wenn man eine Grundel imitieren will.

Alles nicht aggro gemeint!
 

benwob

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Nach meiner Erinnerung komplett anders.
Johannes: Grundelimitat am Grund schleifen, lineare Führung
Birger: schlanke Silhouette (ausdrücklich keine Ähnlichkeit mit Grundel) in hektischen Sprüngen, so dass der Köder nach links und rechts ausbricht

Also an hektische Sprünge kann ich mich bei Birger nicht erinnern.
Nur an kleine flache Sprünge am Grund mit kurzen Pausen dazwischen.
Also genau wie Hannes auch einen extrem grundnahe Präsentation.
Ob da jetzt geschliffen oder in kleinen Hüpfen besser fängt könnte ja alleine schon tagesformabhängig unterschiedlich sein.

Und als Köder nutzt Birger eben einen schlanken Köder ohne Paddeltail.
Passt auch zur Grundel von Hannes, da diese eher schlanke gehalten ist und auch keinen Paddelschwanz hat im Gegensatz zu vielen anderen Grundelimitaten anderer Firmen. Die haben ja meist einen eher bulligen Kopf-Körper-Bereich und einen Paddelschwanz.
 

Radegast

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Zum zeckinternen Battle: Immer dieses Gegeneinander-Vergleichsangeln :) Stress pur. Ich kann den Sebastian ja mal fragen. Im Prinzip wird es aber halt weder ihn noch mich richtig krass freuen, vom anderen abgezogen zu werden - was ja passieren könnte. Sogar köderunabhängig. Genauso würde es den Finesse Goby richtig ärgern, vom Quappi abgewatscht zu werden. Und umgekehrt. Man müsste also auf ein Unentschieden hin angeln. Aber ich will doch real sein :)

Finesse Goby vs Quappi: Am Ende sind es zwei Grundelimitate mit anderer Funktionalität.

Birger- vs. Dietel-Führung: Keine Ahnung, wie Birger seine Grundel führt. Bzw. die von Nays. Wenn die zum Twitchen gebaut ist, wird er sie twitchen. Ich kurble erfolgreich durch und ich liebe diese Technik, weil man so zu 100 Prozent im Köder ist. Ich liebe die Bisse. Und ich liebe Solid Tip-Angeln. Mal wird das eine besser fangen, mal das andere. Man wird den Birger halt nie am C-Rig grundeln sehen, nicht am T-Rig, nicht am Free-Rig, nicht am Ned-Rig. Usw. Dafür macht die Nays-Grundel Dinge, die mein Goby nicht macht. Grundnah und nicht zu schnell ist bestimmt nicht verkehrt, wenn man eine Grundel imitieren will.

Alles nicht aggro gemeint!

War jetzt gar nicht zwangsläufig als "Battle" gedacht bei dem es einen Gewinner und einen Verlierer geben muss. Könnte auch ein Gespräch über die unterschiedlichen Ansätze und Einsatzmöglichkeiten sein, bei dem nebenher geangelt wird.

Mich hat bisher der Quappie noch nicht so richtig abgeholt (auch weils bei uns in den meisten Gewässern zum Glück keine Grundeln gibt). Meine Frau hängt ihn aber immer wieder mal ein den Snap und hat damit auch schon gefangen. Die neue Grundel juckt mich aber schon sehr, vorallem als Koppen-Imitat für Forellen würde ich dem Ding gerne mal eine Chance geben.
 

Promachos

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Also an hektische Sprünge kann ich mich bei Birger nicht erinnern.
Entscheidend in meinen Augen: Er startet den Köder an und lässt ihn an loser Schnur absinken, um von der linearen Führung wegzukommen, denn so bewegt sich im Normalfall eine Grundel nicht. Es geht drum, dass das Ding kreuz und quer in kleinen Sprüngen rumflitzt.
Aber sei's drum: Wen es näher interessiert, der soll sich einfach beide Videos nacheinander ansehen und sich eine eigene Meinung bilden.
 

benwob

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denn so bewegt sich im Normalfall eine Grundel nicht.

Ja, oft flitzen die Grundeln recht zackig über den Grund.
Nach meiner Beobachtung im Flachwasser aber meist dann, wenn sie eben schnell wo hin wollen weil's da z.B. vielleicht was Fressbares gibt.

Gibt's es gerade nix Spannendes in der Nähe, bewegen die sich oft auch einfach ganz langsam zentimeterweise über den Grund.

So führen ich auch oft meine bisherigen Grundelimitate und variere dabei während einem Wurf zwischen ganz langsam über den Grund kriechen/gleiten (Dietel-Stil) um dann im nächsten Moment mit einigen kleinen zackigen Hüpfern (Biger-Stil) zu beschleunigen.
Manchmal kommen dann die Bisse während der langsamen Phase, manchmal in der Schnellen und manchmal auch einfach in einer Pause während ich den Köder gar nicht bewege.
 
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Machete

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Ich denke es macht keinen großen Unterschied was man über den Boden schleift. Für mich ist wichtig das sich der Köder in der Pause auf stellt. Ob der wie ne Grundel oder Krebs aus schaut ist Nebensache. Hier in den Vereinsgewässern beißen die Barsche auch auf Creature Baits, obwohl die nicht gibt.

Getier (Krebse, Larven etc.) gibt es definitiv in jedem Gewässer. Zumal aus reinem Opportunismus eh alles fressbare attackiert und eben auch gefressen wird. Ich habe bisher selbst im kleinsten Dorfteich schon mit Creatures oder Minikrebsen fangen können. Auch recht regelmäßig Friedfische wie Brassen, Karpfen, usw. Ist eher eine Frage der Ködergröße und Führung. Gerade an stark überfischten Gewässern.
 

benwob

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Ich dachte es ging um sein Video: "Riesen-Barsche dank Grundel-Imitaten! So ticken Barsche!"

Richtig. Allerdings fischt er gerade bei der letzten Profiliga Barsch an dem einen Wahnsinnsspot eben genau so eine von ihm im Grundelvideo vorgestellte Methode.
Kleiner No-Action-Köder (müsste von Polaris sein) an der leichten Chebu.

Habe jetzt auch noch mal ins Grundelvideo von Birger geschaut und da macht er es genauso. 1-2 Kurbelundrehungen und leichte Zupfer mit der Spitze.
Und bei den Unterwasseaufnahmen macht der Köder dann kleine Hüpfer über den Grund und keine wilden rechts-links Sprünge.

Ich bleibe daher dabei, dass da die Grundidee die gleiche ist und ich sehe da keine riesengroßen Unterschied.
Eine kleiner schlanker No-Action-Köder wird möglichst grundnahe präsentiert.
Der eine schleift halt, der anderen macht kleine Hüpfer.
Da reicht dann wahrscheinlich schon die Tagesform oder die Tageszeit aus um einen Unterschied darin zu machen, was die Barsche gerade mehr anspricht.
Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, das eine von beiden Varianten grundsätzlich besser als die andere ist.
 

Machete

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Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, das eine von beiden Varianten grundsätzlich besser als die andere ist.
Die geschliffene Variante erzeugt schon mehr Aufmerksamkeit. Man wirbelt Sediment auf, macht Geräusche, erfährt viel über die Bodenstruktur und sie bietet auch permanenten Kontakt zum Köder. Was nun und an welchem Tag besser fängt, sei dahingestellt.

Ich fange sehr passiv geführt wesentlich besser. Lässt sich aber sicher nicht auf jedes Gewässer übertragen.
 

moissac

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Die geschliffene Variante erzeugt schon mehr Aufmerksamkeit. Man wirbelt Sediment auf, macht Geräusche, erfährt viel über die Bodenstruktur und sie bietet auch permanenten Kontakt zum Köder. Was nun und an welchem Tag besser fängt, sei dahingestellt.

Ich fange sehr passiv geführt wesentlich besser. Lässt sich aber sicher nicht auf jedes Gewässer übertragen.
Trifft bei mir auch zu. Ganz langsam geschliffen mit Pausen, kein Anlupfen, nur über die Rolle geführt. Bin gespannt darauf Johannes' Goby zu testen.
 

Joseph

Bigfish-Magnet
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Richtig. Allerdings fischt er gerade bei der letzten Profiliga Barsch an dem einen Wahnsinnsspot eben genau so eine von ihm im Grundelvideo vorgestellte Methode.
Kleiner No-Action-Köder (müsste von Polaris sein) an der leichten Chebu.

Habe jetzt auch noch mal ins Grundelvideo von Birger geschaut und da macht er es genauso. 1-2 Kurbelundrehungen und leichte Zupfer mit der Spitze.
Und bei den Unterwasseaufnahmen macht der Köder dann kleine Hüpfer über den Grund und keine wilden rechts-links Sprünge.

Ich bleibe daher dabei, dass da die Grundidee die gleiche ist und ich sehe da keine riesengroßen Unterschied.
Eine kleiner schlanker No-Action-Köder wird möglichst grundnahe präsentiert.
Der eine schleift halt, der anderen macht kleine Hüpfer.
Da reicht dann wahrscheinlich schon die Tagesform oder die Tageszeit aus um einen Unterschied darin zu machen, was die Barsche gerade mehr anspricht.
Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, das eine von beiden Varianten grundsätzlich besser als die andere ist.
Das Dietelprinzip funktioniert tadellos!!
Gestern "erfand " mein Buddy eine Notlösung und das war wirklich eine absolute Waffe!!
Nachdem wir einige Spots abgeangelt hatten und nach einigen Fischen wie üblich die Aktivität nachließ, erweckte ich mit einem RVN am Ned-Rig die Punks nochmal. Dabei erzählte ich ihm von der Zeck Goby und deren Verhalten unter Wasser. Der RVN ist ja auch auftreibend und verhält sich beim "jiggen" mit dem Ned-Rig entfernt ähnlich.
Daraufhin kramte er aus seiner Tasche einen größeren Z-Man V-Tail den er sich mal zum Verticalen gekauft hatte, Schnitt das Ende etwa 8/9cm ab und riggte den V-Tail an eine Chebu.
An einem eigentlich Toten Spot bekam er damit sofort Bisse und Fische ......aggressiv und vor allem in den Ruhephasen wenn der Köder sich langsam aufrichtet!!
Die Überlegenheit des Systems war eindeutig!!
So machten wir aus einem guten Angeltag einen phantastischen!!

PS.....die Hechte finden das auch gut!!
 

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