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Attracktor_90

Gummipapst
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Hallo Leute!
Seit mehr als 15 Jahren(Ich bin erst 17)fahre ich schon nach Österreich in den Urlaub,jedesmal in den selben Ort,Mallnitz.Das ist ein Ort in der Nähe des Millstätter Sees
Letztes Jahr hab ich mich schonmal kurz drangemacht dort zu angeln.Hatte aber schnell die Lust verloren da der Wind sehr stark war und ich die ganze Zeit mit dem Boot ohne Anker an das Ufer gespühlt wurde.
Dieses Jahr wage ich es nochmal im Sommer.
Damals hatte ich etliche Barsche zwischen 30 und 35 gefangen da ich vom Schorcheln da wusste wo sie an der einen Stelle waren,ich war in Seeboden.
Meine Fragen jetzt:
1.Wo sind noch gute Stellen wo man viel fängt(größe relativ egal) und wo Stellen sind wo man kapitale fängt.

2.Gibt es dort Elektrobootverleihe?(Habe nur Ruderboote gefunden)

3.Gibt es auch Echolotverleihe?

4.Gibts eventuell auch irgendwo in der Ecke Belly Boote zu verleihen?
Danke schonmal im Vorraus!
 

Thymallus

Echo-Orakel
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Hallo Attracktor_90,

Infos beziehen sich auf das Gebiet um Seeboden:

1) Habe am besten bei den verankerten Booten und bei den Stegen Barsche gefangen! Achtung - Hechte sind überall und immer zu erwarten!

2) Kenne nur die Elektrobootverleihe für die "Touristen" - sehr teuer. Sonst nur Ruderboote

3) Keine Ahnung

An deiner Stelle würde ich mir sicherheitshalber noch einen Anker mitnehmen, da nicht alle Bootsverleiher einen Anker bei ihren Booten haben.
 

Attracktor_90

Gummipapst
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HI Thymallus!
Also,das rudern macht mir nichts,ok dann werd ich einen Anker mitnehmen.
Ja den kenn ich auch,ich hol mir dnek ich beim Haifisch das Boot wie 2006 schon,dann muss ich aber nen anker mitnehmen.

Welche verankerten Boote meinst du denn?und welche stege?
Also meinste genügend Köder mitnehmen und auch Hechtzeug?
Lohnt sich das denn wenn ich noch ne Rute für Hecht und Wobblern für Hecht mitnehme?
Danke!
 

Thymallus

Echo-Orakel
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Meiner Meinung nach lohnt sich Hechtzeug auf jeden Fall. 2005 wurde in der Näher der Haifischbar ein Hecht mit 115 cm gefangen. Beim Barschzupfen! :lol: Stege meine ich sämtliche die es entlang des Ufers gibt. Ich hab dir mal die Stellen im Google Earth eingezeichnet die ich für Barsch und Hecht meine bzw. selbst abgefischt habe. Ach ja 2005 gabs noch Anker mit Ankerwinde bei der Haifischbar. Leider gehen manche Leute nicht sehr sorgsam mit dem Gerät um und so kann es durchaus sein, dass diese nicht mehr verliehen werden.
 

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Attracktor_90

Gummipapst
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Alles klar,danke für den Tip mit den Stellen!
Was für Köder würdets du denn jetzt sagen soll ich mitnehmen oder halt noch anschaffen?Für Barsch und Hecht?

Ja das ist schade,jetzt muss ich mir selber nene Anker basteln und mitnehmenxD
 

Thymallus

Echo-Orakel
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Denke mal, dass du hier im Board genügend Infos findest! Da es im See sehr viele Renken gibt wäre ein z.B. Castaic im Freiwasser auch mal ein Versuch wert und an den Kanten kannst du mit einem Kunstköder im Barschdesign nicht falsch liegen.
 

Attracktor_90

Gummipapst
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Ja ich weiß ja was normal gut ist für Barsch aber ich mein halt weils da sehr tief ist und ich net weiß wo die barsche da im Sommer stehn.
 

Noob_81

Schusshecht-Dompteur
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Ich grabe den millstätter see mal wieder hervor. Ich bin gerade auf der Ostseite bei Döbriach. Lohnt sich der See aktuell und muss es das Boot sein oder kommt man auch von Land zum Erfolg? Ziel wäre barsch und ggf Hecht.

Danke schonmal für eure Hilfe
 

Pinocchio

Twitch-Titan
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Servus in die Runde,
dieses Wochenende stand ausnahmsweise nicht der Bach auf dem Programm, sondern ein wunderschöner See in Kärnten.
Ich war zu Besuch bei meinem Schwager, und wir hatten uns vorgenommen, dass er seinen ersten Hecht fängt. Als Schauplatz hat er sich dafür den Millstätter See ausgesucht.
Im Vorfeld habe ich mich etwas informiert und schnell gemerkt: Hechte werden hier zwar immer wieder gefangen, aber einfach ist es definitiv nicht. Und ich – eher seltener und mäßig erfahrener Hechtangler – würde die Erfolgschancen wohl auch nicht gerade erhöhen.

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Die aufgehende Sonne färbte den Himmel beim Blick nach Westen in warme Farben.
Schon allein der Anblick des Salzkofel (2498 m) und der umliegenden Zweitausender machte den Tag lohnenswert.

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Den Morgen verbrachten wir in Millstatt, wo wir uns ein Ruderboot mit E-Motor gemietet hatten. In Ufernähe suchten wir zunächst vergebens nach Fischkontakt, konnten dafür aber die gelegentlichen und ziemlich lauten Landeanflüge der Schwäne beobachten.

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Für etwa eine Stunde war dann richtig was los an der Oberfläche. Immer wieder jagten Räuber, doch auch die offensichtlichen Hotspots brachten uns keinen Fisch.
Also holte ich meinen Deeper aus dem Rucksack und konnte drei Dinge feststellen:
Erstens: Der See ist extrem tief – selbst ufernah waren Tiefen von bis zu 10 Metern keine Seltenheit.
Zweitens: eine enorme Menge a Brut- bzw. Kleinfisch. An der Oberfläche hat es stellenweise richtig gekocht, und entsprechend sah es auch unter Wasser aus. Im Laufe des Tages hatte sich gezeigt, dass sich die Brutfische vorwiegend in diesem Abschnitt versammelt hatten.
Und drittens: Die Wassertemperatur war – auch durch mein Thermometer bestätigt – überraschend hoch. Nach dem kühlen Morgen hätte ich deutlich niedrigere Werte erwartet.

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Gegen acht Uhr waren die Cafés bereits gut besucht, und auch die ersten Schwimmer waren im See. Wir mussten uns also vom Ufer entfernen, und ich fühlte mich bei Tiefen von inzwischen über 30 Metern (stellenweise ist der See sogar über 100 Metern tief) etwas verloren und ehrlich gesagt auch ziemlich ratlos.
Also entschieden wir uns für Muskelarbeit: Kurs Richtung Westen, zur gegenüberliegenden, naturbelassenen Uferseite. Direkt gegenüber von Millstatt ist das Angeln nicht erlaubt. Vor uns lagen rund 2,5 Kilometer.

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Motor hatte uns schon nach etwa einer Stunde im Stich gelassen. Laut Vermieter sollte er rund vier Stunden halten – vielleicht im Vakuum.
Wie auch immer: Die Schwiegermutter hatte uns regionale Köstlichkeiten eingepackt. An Energie sollte es also nicht mangeln.

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Am Ziel angekommen, haben wir stundenlang geworfen – Richtung Ufer, aus allen möglichen Winkeln. Erfolglos.
Keine Zeichen von Brutfisch, keine Aktivität, keine anderen Angler – die meisten waren ohnehin bei Millstatt geblieben und schleppten dort mit ihren Booten.
Nach etwa sechs Stunden aktivem Fischen war die Frustration entsprechend groß. Mein Schwager gab schließlich auf und meinte, ich solle ihn in 20 Minuten wecken.
Ich tat es nach zehn – mit einem lauten „Fisch!“-Schrei.

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Der Optimismus war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon verflogen, dass ich an diesem schwierigen Gewässer noch etwas fangen würde. Auch die Rückmeldungen anderer Boote – auf die Frage, ob sie etwas gefangen hatten, kam meist ein klares „Nein“ – beruhigten uns einerseits, weil es offenbar nicht an uns lag. Andererseits bestätigte es, wie anspruchsvoll es ist, in diesem glasklaren Wasser gezielt Hechte zu fangen.
Und dann kam dieser eine Fischkontakt – und mein Freudenschrei.
Es folgte ein richtig schöner Drill. Es dauerte lange, bis wir den Fisch überhaupt zu Gesicht bekamen, selbst bei der guten Sichttiefe.
Am Ende lag ein wunderschöner, gesunder und gut genährter Hecht vor uns – genau 85 cm.

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Nun waren wir wieder hellwach und motiviert. Die nächsten Stunden verliefen jedoch wie zuvor – kein Kontakt.
Also entschieden wir uns, zurückzurudern, dorthin, wo wir zuvor die Köderfische lokalisiert hatten. Auf dem Weg Richtung Millstatt übernahm ich die Ruder und schlug meinem Schwager vor, zum Spaß eine tief laufende Salmo Hornet zu montieren und zu schleppen.
Kurz vor Millstatt dann plötzlich sein Aufschrei: „Fisch!“
Und tatsächlich – noch ein schöner Hecht. Allerdings war er nur sehr knapp gehakt.
Die Nervosität war groß. Er bekam den Fisch nicht nah genug ans Boot, ich griff trotzdem zum Kescher – und dann passierte der GAU: Ich verfehlte den richtigen Moment, der Drilling verfing sich im Netz, und im nächsten Augenblick war der Hecht weg.
Zurück blieben nur meine Schuldgefühle und die Aufnahme der GoPro…

Tight Lines und Servus!
 

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