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Öffters mal auf Hecht

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Öffters mal auf Hecht

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TauwurmDS

Barsch Simpson
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Hallo, zusammen!

Ich angle normalerweise nur auf Barsch und Zander, Hecht als Beifang.

Wollte aber jetzt im Übergang zum Winter mal etwas mehr auf Hecht versuchen und hätte dazu ein paar fragen.

Mein Setup sieht so aus:

Shimano Speedmaster 2,55m 10-42g Esox Medium (eher 60g Wurfgewicht)
Shimano Aernos 4000 FB
Spider Wire Stealth Smooth 8 0,17mm

Wollte erstmal nichts an Tackle dazu kaufen, da die Dinge vorhanden sind, falls ich richtig auf den Geschmack komme könnte ich mir auf jeden fall vorstellen stärkeres Tackle zu besorgen...

Köder, die ich fischen möchte sind der Cannibal Shad 15cm , der Pulse Shad 18cm , FSI 5,8 und klassische FZ Blinker.

Screw Jig-Köpfe hab ich mir besorgt, jetzt bin ich aber unsicher, in welcher Stahlstärke ich die Stinger machen soll und wie groß der Drilling ansich für die Gummifische sein sollte. Reicht ein Drilling bei der Größe von den Gummifischen?

Vielleicht habt ihr ja noch den ein oder anderen Ködertipp für mich...

Viele Grüße.
 

Schorni_One

Echo-Orakel
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Ködertip : Lunker City Shaker,der ist ne Bank für Hecht.
Stinger würde ich Stahl ab 18 kg nehmen,gerne auch dicker das schadet nicht.Bei den Drilling musst du halt drauf achten das er breiter ist als der Köder an der Stelle wo du den anbringst
 

Gös

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Servus,
Ja ein Drilling reicht völlig aus.
Bei so kleinen Ködern kannst du auch einfach einen Jiggkopf mit Haken nehmen in dir das basteln mit screw in und Stinger sparen.
Falls doch den Stahl kannst du ruhig recht dick nehmen sonst musst du nach jedem Biss den Stinger neu basteln.
Zur Drillinggrösse nimm sie so groß dass wenn du von oben auf den Köder schaust 2 von den Fluken etwas Abstand zum Köder haben also der Köder nicht dicker ist sonst hakst du den Fisch nicht richtig.
Fox Pro shad ,die sind recht leicht und du kannst somit etwas grössere Modelle fischen. 60 g wäre mir allerdings zu wenig Wumms auf Dauer für Hecht.
 

x-shad

Echo-Orakel
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Moin
bei dem angegebenen WG der Rute würde ich den Fox Rage Zander Pro in 14cm empfehlen. Ich fische den Köder an meiner Shimano Pike Spinning WG bis 60gr. Klappt gut und ist ein fängiger Köder. Lunker City Shaker ist auch ne Bank, fängig und robust.
 

The_Pike

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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5,8" FSI Fische ich am weighted offset komplett ohne Drilling. Shaker sind sicherlich ihr Geld wert (Farben Arkansas Shiner und Mahi Mahi wären meine Favoriten). Schau dir eventuell noch den Eastfield Downsizer an. Der wiegt nicht allzu viel, sodass du ihn noch mit deiner Rute fischen kannst. Wenn es auch ein Hardbait sein darf, würde ich dir noch einen Hybrida B1 oder K3 ans Herz legen. Auch ein Salmo Perch wäre da nicht zu verachten. Für meine Lieblingsköder ist deine Rute jedoch zu schwach (23er Shad Teez, 23er Pro Shads und Fox Rage Replicant 19cm)

Wenn du auf lange Sicht auf Hecht fischen möchtest, würde ich dir auf jedenfall raten, deutlich nach oben mit dem WG zu gehen.

Was das Thema Stingermaterial angeht, habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Cannelle Seafighter in 90 lbs gemacht. Klingt sehr überdimensioniert, aber gerade bei Stingern wirken enorme Kräfte bei guten Hechten. Allerdings kannst du alle von dir aufgezählten Gummis m.E. ohne Stinger fischen.
 
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Schorni_One

Echo-Orakel
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Wenn ich das richtig verstanden habe möchte er ja mit eingeschraubten Kopf und einem Drilling angeln. Ansonsten geb ich dir Recht,bei diesen Gummis reicht sonst auch ein Jigkopf mit Einzelhaken.
 

perco

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Zander pro shads laufen super auf hecht.
Können auch recht viel ab, wobei man an seinen gummis generell nicht so lange freude hat, wie beim zanderfischen.
Dafür aber weniger abrisse als beispielsweise beim zandern von buhnen aus.
 

dietmar

Bigfish-Magnet
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Ähmmm,

welche Shimano Rute wirft mehr als drauf steht? Ist es nicht eher anders herum?
 

AmStrom

Belly Burner
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Mit allen Ruten kannst du mehr werfen wie darauf steht...
Nur halt nicht mehr im optimalen Bereich, bzw geht es in die Überbelastung.

Nach zuviel kommt knack... ;)
 

alexp

Finesse-Fux
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Für Stinger aber auch als Stahlvorfach würde ich Stahl ab 9kg und bis 20kg nehmen, bin meist mit 11kg unterwegs.
Für Zander hatte ich z.B. den 6" Akiri Worm verwendet, dort passte als Stinger ein VMC Drilling Gr.2 perfekt. Auf Hecht vielleicht ne Nummer größer.

Ähmmm,

welche Shimano Rute wirft mehr als drauf steht? Ist es nicht eher anders herum?
Zanderjigge wie die älteren weißen Aspius MH und H vertragen garantiert mehr, gilt auch für die aktuelle rote Aspius. SpeedMaster sind aber weicher, haben wohl eher das reale bzw. angegebene WG.
 

Zander1991

Echo-Orakel
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:)Hmmm, wo soll man da jetzt am Besten anfangen;)

1. Zu deinem vorhandenen Gerätschaften: Mit deiner Rute, Rolle und Schnur kannst du ja auf Hecht angeln, aber nicht mit den von dir vorgeschlagenen Ködern. Ein 18er Pulse Shad ist mit realen 80gr WG grad noch so ordentlich zu werfen (mit wenig Blei) und beim Führen bleibt fast nur Faulenzen und Leiern. Deine vorgeschlagenen Köder haben schon einiges an Volumen. Wenn da ein Hecht beißt und den Köder festhältst, brauchst du schon ordentlich Rückgrat, damit überhaupt mal ein Hecht beim Anhieb hängen bleibt.
2. Es geht ja nicht nur ums Werfen. Die Köder müssen einigermaßen gut geführt werden können und ein wirkungsvoller Anhieb muss gewährleistet sein. Einen 18er voluminösen Gummi muss man erst mal bewegen.
3. Gerade jetzt in der Übergangszeit ist doch viel Brut zwischen 10 und 15cm vorhanden. Das würde dir mit deiner Kombo ja gut in die Karten spielen.
4. Gummifische wie der Zanderpro in 12/14cm, der Westin Shad Teez in 12cm, Fox Spikey Shad in 12cm oder aber 22gr. Effzett-Blinker, 5er Mepps/Vibrax - Spinner fangen im Herbst genauso ihre Hechte. Und du kannst diese Köder mit deiner Kombo sinnvoll fischen
5. Die größte Umstellung vom Zander zum Hecht ist die Führungstiefe des Köders. Während du beim Zander grundnah fischt, solltest du dem Hecht die Möglichkeit geben den Köder von unten her zu attackieren. Also den Köder wesentlich flacher führen.

Wie @The_Pike schon schrieb solltest du wenn du mit "reinrassigen" Hechtködern der 18 bis 25cm Kategorie fischen willst über eine andere Rute nachdenken oder für dein Setup mit der Ködergröße nach unten gehen.

Hoffe du kannst damit was anfangen und wir sehen bald mal ein Fangfoto @Tauwurm
 

Norgeolli

Nachläufer
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Moin! Um erste Erfahrungen mit dem Hechtfischen zu machen reicht das Set Up allemal. Versuchs mal mit einem 5 er Mepps oder dem FZ Blinker ab 36 g. Auch Wobbler bis 12 cm sollten damit noch gut gehen. Wenn du allerdings größere Köder mit mehr Druck vernünftig führen/werfen willst musst du nach oben aufstocken. (Mind. 80g WG) Als Vorfach Material kann ich dir nur zu dünnem Stahl 8-10 Kg Tragkraft, oder Titan raten. Fluorcarbon geht auch aber erst ab 0,90 und dann laufen deine kleineren Köder nicht mehr vernünftig. Das wäre eher was für Köder ab 18 cm aufwärts.Viel Erfolg! Gruß Olli
 

The_Pike

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Als Vorfach Material kann ich dir nur zu dünnem Stahl 8-10 Kg Tragkraft, oder Titan raten
Nichts für ungut, aber da muss ich kurz was zu sagen. Ich persönlich würde nicht gezielt mit Vorfächern in den Stärken auf Hecht angeln. Wenn ich auf Zander fische und ich Gefahr laufe nebenbei Hechte zu fangen, okay. Aber gezielt nicht. Zu grob geht kaum beim Hecht.
 

Kingfisher90

Echo-Orakel
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Nichts für ungut, aber da muss ich kurz was zu sagen. Ich persönlich würde nicht gezielt mit Vorfächern in den Stärken auf Hecht angeln. Wenn ich auf Zander fische und ich Gefahr laufe nebenbei Hechte zu fangen, okay. Aber gezielt nicht. Zu grob geht kaum beim Hecht.
Seh ich genau so!
 

Heiner

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Die Vorfachstärke hängt im wesentlichen von drei Dingen ab, nämlich:

- von der Tragkraft der ganzen Montage - das Vorfach sollte nicht gerade das schwächste Glied darin sein

- von der Verweildauer eines Vorfachs an der Angel - je länger man es dran lässt, desto schwächer wird es

- von der Pufferwirkung des gesamten System - eine kurze Rute mit fast Taper und Geflochtene pur als Hauptschnur puffern so gut wie gar nichts weg an Stößen.

Auf Hecht nutze ich Vorfächer zwischen 10kg und 60kg Tragkraft, angepasst an die jeweilen Combos, die im WG-Bereich von 2oz bis 20oz liegen.

Daraus folgte für mich: Kein Vorfach bleibt bei mir länger als drei Angeltage dran, danach wird es rigoros austauscht. Sind vorher Beschädigungen zu sehen (Knick), wird auf der Stelle auswechselt, ebenso bei starken Belastungen (Hänger etc.).

Abhängig von meinem Köderspektrum verwende ich vorzugsweise längere Ruten, am liebsten mit medium fast, höchstens fast Taper.

Die Hauptschnur ist immer eine Geflochtene, aber hinten dran hängt an sämtlichen Combos eine FC-Schlagschnur, die per Dehnung für eine hinreichende Pufferwirkung sorgt.

Alle Vorfächer sind aus Single Strand Stahl oder Titan und gequetscht und gerade so ausgelegt, dass sie den Rest der Montage nicht schwächen können. Das genügt, denn gröber als nötig mag ich auch wieder nicht fischen. Seit ich das konsequent so durchziehe ohne jegliche Ausnahme, und das sind mittlerweile schon etliche Jahre, ist mir kein Vorfach mehr gerissen. Was will man mehr?

Ach, und vielleicht sollte ich noch erwähnen: Snaps und Wirbel dimensioniere ich rund dreifach über und kaufe nur die besten. Die Kohle interessiert mich hier nicht. Dito kaufe ich kein Titan und keinen Stahl aus obskuren Billigquellen mehr, sondern nur noch bewährtes Materal von Knot2Kinky, Jerkbait.com und der US-Firma Mason. Experimente mache ich da keine mehr.
 
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alexp

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Bei nicht zu schwerer Hechtangelei mit Ködern von grob geschätzt bis 70g sehe ich keinen Grund beim Stahlvorfach über ca. 20kg Tragkraft zu gehen. Das Stahlvorfach kommt direkt mit dem Knotenlosverbinder an das Geflecht dran. Nach dem Anhieb wird die Bremse gelockert, die Fische werden natürlich nicht total müde gedrillt. Das Gute ist beim Stahl, die versprochene Tragkraft wird gequetscht meist erreicht. Sehe eigentlich schon 9-11kg als ziemlich sicher an.
 

Heiner

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Das genügt durchaus, wenn man keine Wunder-Lebensdauer von solchen Vorfächern erwartet.

Die andere, auch mögliche Betrachtungsweise lautet: Ich will meine Vorfächer mindestens ein paar Wochen an der Angel lassen und außerdem nicht viel ausgeben.

So kann man es auch machen, aber das hat dann wieder andere Nachteile. Bei eindrähtigem Titan zum Beispiel den, dass solche Vorfächer mit steigendem Durchmesser zunehmend inflexibler werden, was nicht bei allen Baits erwünscht ist, von der stärkeren Sichtigkeit mal ganz abgesehen.

Ich persönlich finde die Lösung, möglichst dünnes Material zu verwenden, einfach besser und eleganter, bin dann aber auch bereit, dafür einen höheren Aufwand in Kauf zu nehmen und den erforderlichen Preis zu zahlen, um die Angelegenheit risikofrei zu gestalten.

Wenn man allerdings gerade erst damit anfängt, seine Vorfächer selbst zu machen, ist es besser, für ein Weilchen mit etwas überdimensioniertem Vorfachmaterial zu arbeiten, weil das bei kleinen Fehlern meist schon das Schlimmste verhindert.
 
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Heiner

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Na, hier noch das allerleichteste Titanvorfach, das ich an meiner leichtesten Hecht-Combo (2-1/2oz WG, 7' lang, medium fast Taper) fische.

Das Titan-Material ist Piketime Premium Single Strand mit 22lbs Tagkraft, die Länge des Vorfachs beträgt 30cm. Der Snap ist ein Gamakatsu Hyper EZ Snap der Größe #3, der Wirbel ein Gamakatsu Hyper Swivel der Größe #8. Die Quetschhülsen sind Greys Prowla Crimps der Größe #0 - nicht immer ganz leicht zu kriegen, aber sehr gut.

Allerdings: irgendwelche Quetschfehler kann man sich bei so ausgelegten Vorfächern überhaupt nicht mehr erlauben. Der Andruck muss stimmen und irgendwelche Schrott-Quetschzangen gehen dafür nicht. Die derzeit beste Quetschzange auf dem Markt ist die von Zeck; von anderen Herstellern, auch namhaften, wird zum Teil ein ganz unglaublicher Mist geliefert. Dürfte eigentlich gar nicht verkauft werden, sowas.

Um die Sichtigkeit so gering wie möglich zu halten, da die oben genannte Combo ausschließlich in relativ stark befischten Kleingewässern verwendet wird, sind die Quetschhülsen nicht mit Schrumpfschlauch überzogen. Und außerdem werden diese Vorfächer nach jedem Angeltag rigoros ausgewechselt von mir und nicht nach drei wie meine anderen.

Vorfach.jpg

Und dies sind die time-proven Baits (WG unter 2oz), die ich in aller Regel mit diesen Vorfächern verarzte, mehr nicht:

Twitchbait.jpg

Sehr oft fische ich so nicht, vielleicht vier, fünf Mal pro Saison. Da muss man dann auch nicht wie ein Knickerheini nach der Lebendauer der Vorfächer schielen. So eine Art nostalgische Reminiszenz an die Zeiten, als ich noch klein-klein auf Hecht fischte.
 
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alexp

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...Der Snap ist ein Gamakatsu Hyper EZ Snap der Größe #3, der Wirbel ein Gamakatsu Hyper Swivel der Größe #8. Die Quetschhülsen sind Greys Prowla Crimps der Größe #0 - nicht immer ganz leicht zu kriegen, aber sehr gut.
Da ich viel mit Spinner und Blinker fische, verwende ich an beiden Endes des Stahlvorfachs Wirbel, zum Köder hin natürlich mit Karabiner. Die meisten Wirbel sind einfach Mist, kein Wunder, dass bei Zug viel Drall in die Schnur kommt. Bisher Wirbel von Daiwa und Askari Kongha Premium probiert, manchmal muss man über die Hälfte davon entsorgen und die übrig gebliebenen sind nicht wirklich gut. Tendenziell ist Kongha besser gewesen. Werde mal bei Gelegenheit die Gamakatsu probieren.
Habe gute Erfahrung mit günstigen Quetschhülsen aus der Bucht gemacht. Die haben die richtige Länge, sind vergleichsweise weich, geben aber nicht vor dem Stahlseil nach. Kann da echt nicht meckern.

Allerdings: irgendwelche Quetschfehler kann man sich bei so ausgelegten Vorfächern überhaupt nicht mehr erlauben. Der Andruck muss stimmen und irgendwelche Schrott-Quetschzangen gehen dafür nicht. Die derzeit beste Quetschzange auf dem Markt ist die von Zeck; von anderen Herstellern, auch namhaften, wird zum Teil ein ganz unglaublicher Mist geliefert. Dürfte eigentlich gar nicht verkauft werden, sowas.
Sieht für mich nach der üblichen Quetschzange aus, die von vielen für 10-20€ verkauft wird. Die Serienstreuung ist nicht gerade klein, deshalb am besten ein gutes Exemplar aussuchen.
 

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