Rund um unsere Umwelt

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Lorenz

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"Hessen plane, perspektivisch sämtliche Wasserwerke aufzugeben. Mit den 15 Anlagen an der Lahn soll es losgehen, ... Nach mehr als zehn Jahren Projektarbeit würde plötzlich der Rückbau von Hessen favorisiert."
 

benwob

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"Hessen plane, perspektivisch sämtliche Wasserwerke aufzugeben. Mit den 15 Anlagen an der Lahn soll es losgehen, ... Nach mehr als zehn Jahren Projektarbeit würde plötzlich der Rückbau von Hessen favorisiert."

Danke für den Beitrag.

Bin ja mal gespannt wie sich das entwickelt. Betrifft genau meine Hausstrecke.
Die Anlage bei Oberbiel aus dem Artikel ist keine 10 Minuten von mir entfernt.
 

Pabstat

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Ungeachtet dessen, dass ein natürlicher Fluss an sich vorzuziehen ist....aber Abriss von bestehenden Wasserkraftwerken in der sogenannten Energiewende? Weiss ja nicht...bissel deppert, scheint mir. Ganz abgesehen von der verplemperten Kohle mal wieder. Was manballes damit Sinnvolles machen kann ... ..jetzt wird dafür was kaputt gemacht. Clowns.

Außer natürlich, der Fluss ist mit diesen Kraftwerken tot, dann ist das was anderes in der Tat.
 
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Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Guten Morgen!

Ungeachtet dessen, dass ein natürlicher Fluss an sich vorzuziehen ist....aber Abriss von bestehenden Wasserkraftwerken in der sogenannten Energiewende? Weiss ja nicht...bissel deppert, scheint mir.

Kommt immer drauf an, wie viel diese Anlagen liefern? Bayern ist da ein ganz gutes Beispiel. Dort gibt es über 4.200 Anlagen insgesamt. Die Masse des Stroms, also über 90 % des dadurch produzierten Stroms, kommen aus weniger als 200 Großanlagen an den großen alpinen Zuflüssen ... wenn ich mich richtig erinnere. Mehr als 80 Prozent der Anlagen sind Kleinstanlagen mit weniger als 100 kW Leistung (insgesamt über 3.400 Stück), die aber nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamtstrommenge beitragen (weniger als 3 Prozent zur Gesamterzeugung). Für BaWü gilt mMn ähnliches. Nagelt mich auf die Zahlen nicht fest, aber die Verhältnisse sollten passen.

Also ich sehe da enormes Renaturierungs-/Rückbaupotential ohne das da erhebliche Nachteile im Sinne der Energiewende auf uns zukommen! Plus die ganzen Vorteile im Sinne der Artendiversität, des Artenschutzes, des Hochwasserschutzes, des Grundwasserschutzes, der Lebensqualität ... usw.

Grüße, Stefan
 

Allrounder90

Gummipapst
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Ungeachtet dessen, dass ein natürlicher Fluss an sich vorzuziehen ist....aber Abriss von bestehenden Wasserkraftwerken in der sogenannten Energiewende?
Da kommt halt nix bei rum.

Ist auch wieder Journalismus at its best. Wie wäre es mit Aufklärung und n kleiner Vergleich mit z.b. Windkrafträdern und nicht nur das Gejammer der Betreiber, klar die Kommunikation seitens der Behörden und Politik ist auch wieder on Point.

Aber richtig so, weg mit den Wehren. Nur mal n kleiner Vergleich Verbandschätzung von 20 Mio kWh (hessischer Lahnabschnitt) = 2!!! 5-MW Windräder ^^.

Ich glaub da braucht man nicht groß überlegen was jetzt besser ist. Selbst wenns kleinere Räder sind ... die Rechnung geht für die Wasserkraft nie auf, zumindest bei den lütten Staustufen.
 
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Lorenz

Master-Caster
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...aber Abriss von bestehenden Wasserkraftwerken in der sogenannten Energiewende? Weiss ja nicht...bissel deppert, scheint mir. Ganz abgesehen von der verplemperten Kohle mal wieder.
Kommt drauf an ob das halbwegs moderne Anlagen mit funktionierenden Fischauf- und abstiegen sind oder nicht. An einigen Gewässern sind aktuell aufwendige teure Fischtreppen geplant. Bevor man für irre viel Geld Fischtreppen baut und den Status-quo für ggfs Jahrzehnte zementiert, sollte man die Alternativen gründlich prüfen.
 

Pabstat

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Wie gesagt, ein Fluss ohne Eingriffe von aussen ist immer besser
...nur denk ich mir halt: warum seit langem Bestehendes, das ja immer noch einen Nutzen hat, zerstören (und dann wieder im nächsten Wald die Windräder reinzuknallen) für viel Geld...auch wenn es vielleicht nicht absolute Spitzenwerte sind, die hier erbracht werden, aber jedes Megawatt zählt. Abgesehen davon, dass aktuell die Kohle nicht zu locker sitzen sollte....
 

Saturday

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Ärgerlich für die privaten Investoren ihrer Anlagen ist es allemal. Vielleicht wäre auch die Auflage der Fischdurchgängigkeit eine Option. Es gibt inzwischen genügend technische Lösungen, die nicht als Querbauwerke anstauen oder die Tiere verletzen, sondern durch die sie sich einfach hindurchtreiben lassen können.
 

Cybister

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Wobei die Lahn ja eine Bundeswasserstraße ist, die auf 70km voll staugeregelt ist. 22 Schleusen, die schon von vornherein Querbauwerke erfordern.
Gerade die Kraftwwerke entlang der Lahn beim WSA recherchiert:
  • 8 Kraftwerke der Süwag Energie AG zwischen Cramberg und Lahnstein mit einer installierten Leistung von 13.400 kW
  • 17 überwiegend private Kraftwerke zwischen Gießen und Diez mit einer installierten Leistung von 4.700 kW
Ob private Klein-Fischschredder noch zeitgemäß sind, sei dahingestellt. Eine moderne Anlage durch Bauauflagen im Sinne des Inverstitionsschutzes zu retten, ist durchaus sinnvoll, aber sich mit aller Gewalt an Altlasten klammern, muss heutzutage wirklich hinterfragt werden.
Was aber klar sein muss, nicht jedes Querbauwerk dürfte uneingeschränkt passierbar sein, ganz unabhängig von Kraftwerken. Da müsste grundsätzlich der primäre Fokus liegen. Ich behaupte einfach frech, das Fischverluste weniger durch das Kraftwerk selbst, als durch die scheinbare Alternativlosigkeit für absteigende Fische verursacht werden. Die dürften sich an der Strömung ( "Strömung? Da muss ich hin") orientieren und landen dann im Häcksler.
 

Saturday

BA Guru
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Ich behaupte einfach frech, das Fischverluste weniger durch das Kraftwerk selbst, als durch die scheinbare Alternativlosigkeit für absteigende Fische verursacht werden. Die dürften sich an der Strömung ( "Strömung? Da muss ich hin") orientieren und landen dann im Häcksler.
Genau darauf wollte ich ja mit meinem Vorpost hinaus. Es gibt mehrere solcher Röhren-/Turbinensysteme auf dem Markt, durch die die Fische direkt hindurchschwimmen können. Habe da schon vor über zehn Jahren Videos zu gesehen.
 

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