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cptn_micky

Master-Caster
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15ps müssen es ja nicht gerade sein.
Mal dir die Innenmaße vom Boot auf den Boden und dann stell alles rein, was du mitnehmen willst, inkl Batterie und Tank und Eimer zum pinkeln. Und dann überlege dir, wie du bei einem wackligen Boden den Eimer benutzt.
 

fragla

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ich benutze am 320 Schlauchi einen 65lbs E Motor am Heckspiegel. Das Gewässer ist ein kleinerer See mit 35ha. wenn da Welle drauf ist, hat der Motor schon gut zu tun um das Boot voran zu bringen.
Nie im Leben käme ich auf die Idee damit an einen großen Fluss zu fahren. 5Ps Benziner wäre da Minimum für mich.
 

punkarpfen

Master-Caster
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Ich hatte an meinem 330er Schlauchboot einen 9,9 PS Motor dran. Das war eine gute Kombination und war vom Gewicht allein gerade noch gut handlebar. Man sollte auch bedenken, wie sich die jeweiligen Boote bei Wind und Strömung verhalten. Da sind Schlauboote nicht so doll. Dafür können sie etwas mehr Seegang ab, als ein vergleichbares Festrumpfboot.
 

jbooo

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Naaaja. An einem unserer Spots steht stets ein > 4m Boot mit Haswing osapian 55.

Es handelt sich zwar um einen See ohne nennenswerte Strömungen, dafür recht groß (~300 ha) mit entsprechend Wind und auch Wellen. Der 55lb zieht uns 3 erwachsene (vom Körperbau her;) Personen zwar nicht super schnell aber dafür stabil und auch mit Gegenwind absolut problemlos.
Im übrigen haben wir auch den neueren haswing protruar getestet, der war um einiges schlechter als der osapian. Er war merklich lauter und unser Lieblingsprogramm - erste Stufe Rückwärts zum Driften war absolut nicht machbar. Dafür zog er merklich stärker, obwohl auch 55lb.

Ich finde die individuelle Frage, was man damit vorhat, sollte im Vordergrund stehen. Will man schnell über weite Strecken (oder am Fluss mit Gegenströmung) Spots anfahren, dann brauchts nen ordentlichen Motor. Will man eher gemütlich (auch weite) Strecke machen, dabei angeln, viele Spots / Uferbereich abfischen, dann reicht der 55 voll und ganz. Bei einem 3m Gummiboot mit 1-2 Leuten statt 3 evtl sogar ein kleinerer.

Als Zusatzinfo: der Vermieter ist selbst begeisterter Angler, seine Boote und Motoren sind im Dauereinsatz, er meint kaum ein anderer Motor war so zuverlässig und lange haltbar wie der Osapian.

PS: wir waren mit 120mha LiFePO4 Akku unterwegs, der war nicht totzukriegen und ich finde überdimensioniert. 80-100 wäre absolut ausreichend gewesen, wenn man alle 2 Tage über Nacht auflädt.
 

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osapian.jpg

fragla

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Ich hole mal den Thread aus folgenden Grund wieder hoch. Ich habe ein 3.30 Schlauchboot mit Heckmotor, in letzter Zeit nervt mich allerdings die Ankerrei. Wenn man einen Spot gefunden hat oder einen bestehenden befischen möchte, ist es immer Sackgang zu ankern. Je nach Tiefe, Wind oder Strömung, muss ich das Boot weiter vom Spot stellen, was nicht immer ganz einfach ist und Zeit kostet.
Der Gedanke einen Bug -Motor mit GPS/Ankerfunktion am Heck zu nutzen, wird immer stärker. Gibt es da mögliche Probleme die ich so noch nicht erkenne?. Größtes Problem ist sicher das umlegen des Schaftes, wobei man ja die Aufnahme am Spiegel frei gestalten kann, was die Höhe betrifft.
Mir ist die Anbringung am Heck wichtig, da ich meistens zu zweit bin und den Platz vorne benötige.
 

bastianxx

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Guten Morgen,

mir persönlich ist bisher kein E-Motor mit Ankerfunktion für eine eigentliche Heckmontage bekannt. In einem anderen Thread hier wurde dafür mal der Garmin Force Current genannt, kenne den Motor aber selbst nicht und kann daher nicht sagen, ob das klappen würde.

Es gab mal einen Haswing und nen Rhino die auch am Heck montiert werden konnten, die hatten bzw. haben aber auch keine Ankerfunktion, wenn ich mich recht erinnere.
 
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fragla

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Mir ist auch keiner bekannt aber nur deshalb, weil man an Festrumpf Booten meistens einen Verbrenner am Heck montiert hat. An den Gewässern wo ich unterwegs bin, darf ich nur E-Motoren und da reicht ja einer.
Rein technisch betrachtet sollte es dem Motor eigentlich egal sein wo er befestigt ist? Am Bug kann man den doch auch vorwärts rückwärts oder seitlich benutzen, warum nicht auch am Heck?
 

Allrounder90

Gummipapst
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Hab mal chatti bemüht. Für die Cayman Motoren gibbet sowas.

Screenshot_2026-09-30-09-33-31-813_com.openai.chatgpt.jpg

Screenshot_2026-09-30-09-33-16-191_com.openai.chatgpt.jpg


Dazu noch noch die passende Adapterplatte und halt der Motor.

Sieht brauchbar aus, ich hätte nur beim Hochklappen wegen Platz Mangel bedenken. Zu zweit könnte das eng aufm Boot werden aber der Motor ist ja meistens unten
 

fragla

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Na Mensch das ist doch Mega aus, da brauch ich ja nicht mal großartig basteln. Danke Dir.
 

Emil Anders

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Wenn ich falsch denke, berichtigt mich gerne aber Heck- und Bugmotoren haben doch zwei verschiedene Schubrichtungen, kann ein Bugmotor, mit oder ohne Ankerfunktion, auf schieben umgestellt werden ohne den Kurs die ganze Zeit manuell korrigieren zu müssen?

Und auf einem Schlauchboot am Bug befestigt sollte doch auch nicht mehr Platz als die generelle Breite des Schlauches einnehmen.
 

fragla

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Begründung bitte dazu. Es muss einen Grund geben wenn das so ist.
Bis lang war ich der Meinung das der Bug Motor am Boot nur wegen Platz am Bug ist. Ein Verbrenner ist ja am Heck effizienter wegen Gleitfahrt usw.
 

K-Barsch

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The main reason for using a bow mounted motor is the better control compared to a rear mounted one, not space saving. When you drive a boat with a rear mounted motor that pushes the boat in a hard wind, the wind blows against the hull that acts like a sail, which makes the boat continually change its course. A front mounted motor pulls the boat behind it and is much less affected by head or side winds. I use a Traxxis 55 for moving around on the fishing spots, and you must continuously use the tiller to keep your course. Electric trolling motors are simply too ineffective.
 

Allrounder90

Gummipapst
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Wenn ich falsch denke, berichtigt mich gerne aber Heck- und Bugmotoren haben doch zwei verschiedene Schubrichtungen.

Da sich der bugmotor um 360 Grad drehen kann gibt's nur vorwärts. Seh da jetzt kein Problem. Beim ankern wird er sich halt immer zum Wind drehen und der blässt dann gegen den Spiegel was nen Mehrverbrauch verursachen wird. Bei viel Wind wird da schnell nas Maximum erreicht sein.
 

fragla

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Wenn man ein Boot mit einem hinten montierten Motor fährt, der das Boot bei starkem Wind antreibt, bläst der Wind gegen den Rumpf, der wie ein Segel wirkt, wodurch das Boot ständig seinen Kurs ändert. Ein vorne montierter Motor zieht das Boot hinter sich heran und wird von Gegen- oder Seitenwinden deutlich weniger beeinflusst.
Da komme ich nicht drauf klar, der Wind bläst gegen den Rumpf, das ist klar. Das Boot wird doch aber vom Wind zur Seite gedrückt, egal ob ich da einen Bug Motor oder aber Heck Motor verwende. Beim Bug Motor wird eher das Heck weg gedrückt, bei Heck Motor eher der Bug?

Beim ankern wird er sich halt immer zum Wind drehen und der blässt dann gegen den Spiegel was nen Mehrverbrauch verursachen wird. Bei viel Wind wird da schnell nas Maximum erreicht sein.
Das sehe ich erst mal nicht als Problem da ich mit der Batterie scheinbar überdimensioniert bin.
Danke schon mal für eure Meinungen dazu.
 

K-Barsch

Nachläufer
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The bow is hydrodynamically better than the stern, it cuts through the water better and consumes less power, which makes the motor's job easier. A 12V 55 lb electric motor still has only about 0,5 PS. Also the propeller isn't especially efficient compared to a gas engine prop. It's motor power that is needed to steer the boat.
 

Joseph

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Da komme ich nicht drauf klar, der Wind bläst gegen den Rumpf, das ist klar. Das Boot wird doch aber vom Wind zur Seite gedrückt, egal ob ich da einen Bug Motor oder aber Heck Motor verwende. Beim Bug Motor wird eher das Heck weg gedrückt, bei Heck Motor eher der Bug?


Das sehe ich erst mal nicht als Problem da ich mit der Batterie scheinbar überdimensioniert bin.
Danke schon mal für eure Meinungen dazu.
Wer bei ordentlich Wind schonmal versucht hat gegen den Spiegel rückwärts zu fahren der möchte sowas auf keinen Fall mehr!!
Auch wirst du nicht automatisiert vorwärts fahren können, es sei denn du kannst manuell den Motor mit einer Pinne steuern.....über eine Fernbedienung sehr schwierig!!
Es ist im Prinzip sehr einfach die unterschiedlichen Ansätze zu verstehen.....ein Bugmotor zieht, ein Heckmotor schiebt!!
 

fragla

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Es ist im Prinzip sehr einfach die unterschiedlichen Ansätze zu verstehen.....ein Bugmotor zieht, ein Heckmotor schiebt!!
Das ist mir schon klar, gegen den Spiegel fahren ist Scheiße und unwirtschaftlich. Ich stelle die Fragen mal anders, der Bugmotor stellt das Boot (Bug) immer so in den Wind, das er ziehen kann? Wenn man diesen am Heck montiert, würde er dann das Heck in den Wind stellen und gegen den Spiegel ziehen wollen? Wenn man also mit "Rückenwind" an einen Spot fährt, würde der Motor das Boot automatisch um 180° drehen und nicht die Ankunft Position halten wollen? Woher weiß der Motor bei gleicher Windrichtung wo er montiert ist denn, wenn er am Bug ist zieht er, wenn er am Heck ist schiebt er? Die Montagerichtung und Motorstellung wären jeweils gleich.


Auch wirst du nicht automatisiert vorwärts fahren können, es sei denn du kannst manuell den Motor mit einer Pinne steuern.....über eine Fernbedienung sehr schwierig!!
Mit Fernbedienung zu fahren wird auf jeden Fall eine Umstellung, da ich die Gewässer kenne, dachte ich an Eingabe von GPS Positionen. Es sind ja meistens Seen ohne großen Schwierigkeitsgrad beim manövrieren. Da gibt es auch nur eine Slippe ohne Bootsstege mit Booten usw. Man hat also Platz.

Ich hoffe ich kann mit den Fragen meine Verständnis Probleme besser erklären.
 

Joseph

Bigfish-Magnet
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Das ist mir schon klar, gegen den Spiegel fahren ist Scheiße und unwirtschaftlich. Ich stelle die Fragen mal anders, der Bugmotor stellt das Boot (Bug) immer so in den Wind, das er ziehen kann? Wenn man diesen am Heck montiert, würde er dann das Heck in den Wind stellen und gegen den Spiegel ziehen wollen? Wenn man also mit "Rückenwind" an einen Spot fährt, würde der Motor das Boot automatisch um 180° drehen und nicht die Ankunft Position halten wollen? Woher weiß der Motor bei gleicher Windrichtung wo er montiert ist denn, wenn er am Bug ist zieht er, wenn er am Heck ist schiebt er? Die Montagerichtung und Motorstellung wären jeweils gleich.



Mit Fernbedienung zu fahren wird auf jeden Fall eine Umstellung, da ich die Gewässer kenne, dachte ich an Eingabe von GPS Positionen. Es sind ja meistens Seen ohne großen Schwierigkeitsgrad beim manövrieren. Da gibt es auch nur eine Slippe ohne Bootsstege mit Booten usw. Man hat also Platz.

Ich hoffe ich kann mit den Fragen meine Verständnis Probleme besser erklären.
Es ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern im Extremfall auch gefährlich.
Ein Boot ist dafür nicht konstruiert.

Wenn du mit Rückenwind an einen Spot fährst wird das Boot nicht gedreht bei Heckmontage. Der Bugmotor ist so konzipiert, dass er immer gegen den Wind steht und arbeitet.

Vielleicht verstehst du das Prinzip besser wenn du dir das Boot senkrecht hängend vorstellst.
Die Schwerkraft ist gleich Windrichtung und der Motor muss nach oben arbeiten um das Boot auf der Stelle zu halten.
Kehrst du jetzt das Boot um, müsste der Motor das Boot auf der Spitze balancieren und nach oben schieben um das Boot auf Position zu halten.
Das kann nicht funktionieren....das Boot würde ständig nach links bzw. rechts wegkippen.
 

fragla

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Wenn du mit Rückenwind an einen Spot fährst wird das Boot nicht gedreht bei Heckmontage. Der Bugmotor ist so konzipiert, dass er immer gegen den Wind steht und arbeitet.
Bedeutet das der Motor bei Bugmontage in der Situation das Boot drehen würde um wieder "ziehen" zu können?

Mir fehlt noch immer eine schlüssige Erklärung warum der Motor in Heckmontage das Boot nicht schieben kann? Woher weiß der Motor ob er am Bug oder Heck montiert ist?

Ich habe den letzten Absatz verstanden. In Heckmontage kann das Boot leichter nach rechts oder links aus brechen. Der Motor hat es deutlich schwerer das aus zu gleichen. Vorn montiert pendelt das Boot um den Drehpunkt Motor ähnlich wie beim Ankern.
 

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