Die letzten drei Tage hier in den Schären Smålands liefen sehr durchschnittlich mit der üblichen Hand voll Hechte bis 60cm bei meiner täglich Abendtour.
Mittwoch wurde die Reise etwas kulturell untermauert und wir waren in Vimmerby im Astrid Lindgren Museum und auf dem dem Hof ihrer Kindheit, der Inspiration für so viele ihrer Werke war. Wenn man wie ich als Kind mit den Büchern aufgewachsen ist, ist der Besuch sehr empfehlenswert. Die Ausstellung ist wie, fast alle skandinavischen Museen, die ich bisher besucht habe, sehr gut gemacht.
Heute gab es wieder zwei Touren mit meinem Ruderboot, was zum Ferienhaus gehört, das Boot liegt nicht direkt am Haus, sondern ca. 3 Minuten mit dem Auto entfernt in einem extra Bootshaus, in dem sich das Interieur gefühlt seit 1910 nicht mehr geändert hat und zudem man stilecht den letzen Abschnitt des Weges durch den Wald marschiert.
Da heute der Wind fast vollständig eingeschlafen war, hatte ich mit endlich vorgenommen, sportlich einen etwas weiter entfernten Spot anzusteuern, um endlich einmal aus der unmittelbaren Zone im Umkreis mit maximal 2m Wassertiefe, weichem Schlammgrund und extrem viel Kraut jeder Couleur herauszukommen, die anscheinend nur Hechte beherbergt. Der Sport, den ich mir mittels Maps ausgesucht hatte, war eine gut abfallende Kante vor einer flachen Minibucht mit viel Kleinfisch, wo es endlich einmal harten Grund und um die 3m Wassertiefe gab. Ich fische oldschool ohne Echolot und orientiere mich mit Maps, einigen Online Tiefenkarten, wenn es denn welche gibt und ansonsten primär mittels Polbrille bei dem klaren Wasser hier und meinem Anker als Lot und Bodenbeschaffenheitsprüfer

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Beim zügigen Absuchen des Bereichs mit dem Illex Chubby gab es endlich erst den ersten kleinen Trupp Barsche als Nachläufer, dann einen ordentlichen 30er und noch einen kleinen. Nachdem ich danach auf einen 3" Pintail am Dart Jig gewechselt bin, stieg ein richtig dicker 42er

ein, was mich extrem gefreut hat, lief doch das Barschangeln hier bisher super zäh bzw. eigentlich gar nicht.
Die kleine Abendtour ging wie immer im Nahbereich auf Hecht und es lief ebenfalls richtig gut. Neben einem kleinen, gab es einmal schlanke 75cm und dann mit einem 85cm Fisch den bisher größten Hecht der gesamten Aland- und Schwedenreise. Kurz vor diesem Hecht ist mir leider ein geschätzer 90+ kurz vor dem Kescher ausgestiegen,. Der massive Fisch hing sehr knapp und hat mit leider den Mc Rubber Jr. beim ersten Kopfschüttler an der Oberfläche entgegen geschleudert. Ich fische Gummis unter 20cm am Shallowrig grundsätzlich mit nur einem Drilling im vorderen Drittel, um wenigstens etwas fischschonend zu angeln.
Morgen ist vormittags noch eine kleine Abschlussrunde geplant, dann muss leider schon wieder für die
Rückreise gepackt werden...







