Meinungen zu meiner Einsteiger-Kombi gesucht: Savage Gear Revenge SG2 & Daiwa 23 Exceler LT 4000C

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Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Sollte man beim Selbstbauen die Zange, Klemmhülsen, Stahlvorfach und Schrumpfschlauch aufeinander abstimmen, also darauf achten, dass die Durchmesser und Größen zusammenpassen? Oder ist es kein Problem, verschiedene Marken zu kombinieren?
Marke ist egal. Als richtwert sollte das Stahl 3 mal in die Quetschhüsle passen da du es ja 3 mal durchführst. Aber bedenke, das Matrial ist rund 3×0,30mm Stahl passt nicht vernünftig in eine Hülse mit 1,2mm Innendurchmesser da zwischen dem durchgeführten Stahl Hohlräume sind. Das ist ohne eine Zeichnung zu machen etwas schwer zu erklären :) Also so als Faustregel 3×stärke von Stahl + eine Größe
3×0,30mm=1,20mm=1,40mm. Ein Schrumpfschlauch ist nicht unbedingt nötig
 

Reißzahn

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Marke ist egal. Als richtwert sollte das Stahl 3 mal in die Quetschhüsle passen da du es ja 3 mal durchführst. Aber bedenke, das Matrial ist rund 3×0,30mm Stahl passt nicht vernünftig in eine Hülse mit 1,2mm Innendurchmesser da zwischen dem durchgeführten Stahl Hohlräume sind. Das ist ohne eine Zeichnung zu machen etwas schwer zu erklären :) Also so als Faustregel 3×stärke von Stahl + eine Größe
3×0,30mm=1,20mm=1,40mm. Ein Schrumpfschlauch ist nicht unbedingt nötig
Also eine Schlaufe machen und dann das Stahl mit einem kleinen Bogen wieder zur Schlaufe zurück aus der Hülse führen, sodass das Stahl insgesamt 3-mal in der Hülse liegt und anschließend gepresst werden kann? Ich schaue mir dazu noch ein Video an, aber das müsste machbar sein. Ich habe mal ein Handwerk gelernt :)
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Also eine Schlaufe machen und dann das Stahl mit einem kleinen Bogen wieder zur Schlaufe zurück aus der Hülse führen, sodass das Stahl insgesamt 3-mal in der Hülse liegt und anschließend gepresst werden kann? Ich schaue mir dazu noch ein Video an, aber das müsste machbar sein. Ich habe mal ein Handwerk gelernt :)
Ganz genau so:)
 

ATRiot01

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Is jetzt zwar etwas spät, aber ich hätte dir ganz simples twizzeln mit 1x7 stahl empfohlen. Hab etliches durch die letzten 30 Jahre und bin, wenns um Stahl geht, immer wider darauf zurück…
Das Material gibts extrem günstig auch auf Großspulen (AFW), außer nem Feuerzeug und ner Rouladennadel brauchts kein Werkzeug, die Verbindung trägt nicht so auf wie ne Hülse. Geht auch innerhalb einer Minute am Wasser, wenn zB. die ersten cm mal etwas kräuseln.
mMn. hat man die „Technik“ auch schneller drauf wie gutes quetschen, und aufgegangen is mir da auch noch nie was…
 

FischeAngler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Is jetzt zwar etwas spät, aber ich hätte dir ganz simples twizzeln mit 1x7 stahl empfohlen. Hab etliches durch die letzten 30 Jahre und bin, wenns um Stahl geht, immer wider darauf zurück…
Das Material gibts extrem günstig auch auf Großspulen (AFW), außer nem Feuerzeug und ner Rouladennadel brauchts kein Werkzeug, die Verbindung trägt nicht so auf wie ne Hülse. Geht auch innerhalb einer Minute am Wasser, wenn zB. die ersten cm mal etwas kräuseln.
mMn. hat man die „Technik“ auch schneller drauf wie gutes quetschen, und aufgegangen is mir da auch noch nie was…

Ganz genau so mit dem selben Material mache ich das auch nach vielem testen.
Da tut es dann auch überhaupt nicht weh, nach ein paar Stunden oder Fischen das Vorfach zu wechseln.
Als Wirbel und Snap kann man dann auch gerne hochwertiges Material nehmen (zB von Gamakatsu, BKK etc.), denn die Teile kannst du ja bei den "verbrauchten" Stahlvorfächern wieder entfernen und erneut gebrauchen.

Zb mit einer Vorfachtasche, klein und flach, lassen sich dann genügend vorbereitete Vorfächer problemlos mitnehmen und zügig am Wasser wechseln ohne Zeitverlust.
 

Reißzahn

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Hallo zusammen,

erst mal danke für eure hilfreichen Tipps! Ich war gestern am Wasser. Da unsere eigentliche Ruten-Rollen-Kombination leider noch nicht angekommen ist, mussten mein Bruder und ich uns eine Rute teilen. Er hat von der Anglerschmiede eine LMAB La Moustique (20–60 g WG, 2,20 m) mit einer Kinetic Stardust 3000 Rolle und einer recht dicken, grünen 0,20er Geflochtenen bekommen. Wegen des hohen Wurfgewichts hatte ich Jigspinner und Wobbler im Bereich von 20 bis 21 Gramm dabei. Um die auffällige grüne Schnur vor den Fischen zu verbergen, habe ich extra ca. 45 cm lange Stahlvorfächer selbst gepresst.
Den Tag über hatten wir leider so gut wie keinen Fischkontakt. Wir haben dann einfach mal den Wobbler ins Wasser gelassen und geschaut, wie er sich bewegt. Auf einmal kam ein Schwarm kleine Fische und ist einfach seelenruhig mit dem Wobbler mitgeschwommen. Das Vorfach und das Gewicht des Wobblers hatten wohl keine Scheuchwirkung, die kleinen Fische hatten absolut keine Angst.
Später ist dann etwas absolut Merkwürdiges passiert: Mein Bruder hat was gespürt an der Angel, es hat wohl zweimal drangezogen. Es passierte danach nichts, sah aus wie ein Hänger. Da ich etwas mehr Erfahrung mit Hängern habe, übernahm ich die Rute. Ich zog dran, ließ die Sehne locker und auf einmal zog wieder zweimal was dran. Ich ziehe wieder und es hängt fest. Keine Bewegung, gar nichts – es ging nicht hoch, nicht runter und nicht zur Seite. Auf einmal zieht es noch mal kurz, die Schnur befreit sich, läuft unter Druck ein Stück zurück und dann war das Gewicht weg und alles wieder frei.
Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass das nur ein Fisch war, denn bei dem starken Druck hätte sich selbst ein großer Fisch doch zumindest ein Stück bewegen müssen. Die Schläge in der Rute fühlten sich fast wie ein festgesetzter Aal an, allerdings war danach kein bisschen Schleim am Stahlvorfach zu sehen.
Was meint ihr dazu? Hat jemand schon mal etwas Ähnliches erlebt?
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hallo zusammen,

erst mal danke für eure hilfreichen Tipps! Ich war gestern am Wasser. Da unsere eigentliche Ruten-Rollen-Kombination leider noch nicht angekommen ist, mussten mein Bruder und ich uns eine Rute teilen. Er hat von der Anglerschmiede eine LMAB La Moustique (20–60 g WG, 2,20 m) mit einer Kinetic Stardust 3000 Rolle und einer recht dicken, grünen 0,20er Geflochtenen bekommen. Wegen des hohen Wurfgewichts hatte ich Jigspinner und Wobbler im Bereich von 20 bis 21 Gramm dabei. Um die auffällige grüne Schnur vor den Fischen zu verbergen, habe ich extra ca. 45 cm lange Stahlvorfächer selbst gepresst.
Den Tag über hatten wir leider so gut wie keinen Fischkontakt. Wir haben dann einfach mal den Wobbler ins Wasser gelassen und geschaut, wie er sich bewegt. Auf einmal kam ein Schwarm kleine Fische und ist einfach seelenruhig mit dem Wobbler mitgeschwommen. Das Vorfach und das Gewicht des Wobblers hatten wohl keine Scheuchwirkung, die kleinen Fische hatten absolut keine Angst.
Später ist dann etwas absolut Merkwürdiges passiert: Mein Bruder hat was gespürt an der Angel, es hat wohl zweimal drangezogen. Es passierte danach nichts, sah aus wie ein Hänger. Da ich etwas mehr Erfahrung mit Hängern habe, übernahm ich die Rute. Ich zog dran, ließ die Sehne locker und auf einmal zog wieder zweimal was dran. Ich ziehe wieder und es hängt fest. Keine Bewegung, gar nichts – es ging nicht hoch, nicht runter und nicht zur Seite. Auf einmal zieht es noch mal kurz, die Schnur befreit sich, läuft unter Druck ein Stück zurück und dann war das Gewicht weg und alles wieder frei.
Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass das nur ein Fisch war, denn bei dem starken Druck hätte sich selbst ein großer Fisch doch zumindest ein Stück bewegen müssen. Die Schläge in der Rute fühlten sich fast wie ein festgesetzter Aal an, allerdings war danach kein bisschen Schleim am Stahlvorfach zu sehen.
Was meint ihr dazu? Hat jemand schon mal etwas Ähnliches erlebt?
Als Sicht und Abriebschutzt solltest du zwischen hauptschnur und Stahl ca. 1-1,5 Meter Fluorocarbon binden. Das was du beschreibst hört sich schon sehr nach einem versunkenen Baum/Gebüsch an
 

Reißzahn

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Ich war heute an der Elbe, wieder nichts. Ein bisschen Gestrüpp vom Vorgänger gefangen. Jigspinner und Bleiköpfe ramponiert. Ein kleiner Rapfen ist hinterher geschwommen. Keine Ahnung, ob das Sinn macht. Dachte, Spinnfischen wäre spannender als Ansitz. Eigentlich müsste ein Jigspinner ein Selbstläufer sein.
 

Ben_12_34_56

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Ich war heute an der Elbe, wieder nichts. Ein bisschen Gestrüpp vom Vorgänger gefangen. Jigspinner und Bleiköpfe ramponiert. Ein kleiner Rapfen ist hinterher geschwommen. Keine Ahnung, ob das Sinn macht. Dachte, Spinnfischen wäre spannender als Ansitz. Eigentlich müsste ein Jigspinner ein Selbstläufer sein.
Das braucht lange bis man wirklich regelmäßig erfolgreich ist. Sehr lange bei hohem Angeldruck. Ich würde behaupten das ist zu mindest in den warmen Jahreszeiten schwerer wie beim Ansitzen zum Erfolg zu kommen
 

Reißzahn

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Das braucht lange bis man wirklich regelmäßig erfolgreich ist. Sehr lange bei hohem Angeldruck. Ich würde behaupten das ist zu mindest in den warmen Jahreszeiten schwerer wie beim Ansitzen zum Erfolg zu kommen
Heute war einer neben uns, der hat mit Köderfisch geangelt und einen kleinen Zander gefangen. Er hat mir berichtet, dass die Kleinen beißen und sehr tief schlucken. Deswegen hatte ich mich eigentlich für Kunstköder entschieden. Ist das im Sommer wirklich so schlimm? Barsche beißen sonst eigentlich immer brachial und mit ganzem Körpereinsatz.
 

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Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Heute war einer neben uns, der hat mit Köderfisch geangelt und einen kleinen Zander gefangen. Er hat mir berichtet, dass die Kleinen beißen und sehr tief schlucken. Deswegen hatte ich mich eigentlich für Kunstköder entschieden. Ist das im Sommer wirklich so schlimm? Barsche beißen sonst eigentlich immer brachial und mit ganzem Körpereinsatz.
Es ist halt sehr Gewässerabhängig, bei mir ist es sehr schwer Fische zu finden und auch Methoden zu finden mit denen du sie tatsächlich fängst
 

Reißzahn

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Vielleicht machen wir Drop-Shot mit Wurm, Grundel und Gummi und legen eine Rute auf Ansitz aus. Wie gesagt, wir haben Jigspinner, Wobbler und Gummifische jeglicher Art geführt. Keine Ahnung, vielleicht lag es an der 2,20 Meter kurzen Rute oder an der Härte von 20–60 Gramm, dass man damit nur 30 Meter weit rauskam. Kleine Rapfen haben auf jeden Fall am Strand gejagt. Das mit dem Angeldruck und dem Luftdruck habe ich auch schon gehört.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Vielleicht machen wir Drop-Shot mit Wurm, Grundel und Gummi und legen eine Rute auf Ansitz aus. Wie gesagt, wir haben Jigspinner, Wobbler und Gummifische jeglicher Art geführt. Keine Ahnung, vielleicht lag es an der 2,20 Meter kurzen Rute oder an der Härte von 20–60 Gramm, dass man damit nur 30 Meter weit rauskam. Kleine Rapfen haben auf jeden Fall am Strand gejagt. Das mit dem Angeldruck und dem Luftdruck habe ich auch schon gehört.
Einfach weiter versuchen und irgendwann klappts. Als gut gemeinter Tipp, wenn man seine Angelei analysiert statt misserfolg auf das Gerät zu schieben wirds eher was
 

0221

Echo-Orakel
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Hm finde es sehr schwierig mit Wobblern und Jigspinnern „random“ an der Hamburger Elbe loszuziehen (falls wir über die klassische Tidenelbe sprechen)…

Bin zwar nur selten in Harburg unterwegs aber würde dort auch niemandem empfehlen einfach so loszuziehen. Ihr könnten es mit den genannten Ködern mal am Veringkanal probieren da wird sich mit Sicherheit eher mal ein Hecht oder Barsch an den Haken kriegen lassen.
Also lieber etwas klareres Wasser (falls es bei euch am Spot nicht so gewesen sein sollte). Wenn ihr „hier“ an die Tidenelbe fahrt (trübes Wasser) braucht ihr in der Regel auch kein Stahl vorzuschalten, aber eben auch nicht auf Hechte und Barsche hoffen… Dann eher Zander und Rapfen.
 

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