Der "Hey, ich geh auch mal auf...Angeln" Thread

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Jogginghosenheini

Barsch Vader
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@Kuper Schau auch gerne, dass die Rollen noch ersatzspulen haben (wie die ultegra xtd 5500), sodass du om besten Fall auch unterschiedliche Schnüre nutzen kannst. Zum Posenfischen auf Aal/Zander im Stillwasser nutze ich zb. Eine 0,30er Mono, während ich beim Grundangeln mit großem Köderfisch schon eine 0,43er Mono nehme. Gerade bei Ambitionen an der Elbe zu fischen (mit Welsgefahr) ist eine 43er schon sehr angebracht, um bei einem Starken Fisch auch mal mitrennen zu können.

Gegebenenfalls würde ich dir sogar zu zwei unterschiedlichen Ruten empfehlen. Einmal was weicheres für Pose, was härteren für Grund. Könnte dir bei Bedarf meine Shimano TX-2 Floater 12ft 2lbs (2-teilig) mit einem Doppelfutteral für 60€ inkl. Versand abdrücken. Da könntest du noch ein paar von den von @Ronnie angesprochenen 3lbs Ruten holen und wärst für jede Situation gewappnet.

MfG Christoph
 

ATRiot01

Echo-Orakel
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Kommt halt sehr auf deine Vorlieben und das entgültige Budget an.
Die meisten Karpfenruten von etwa 3-3,5lbs kann man schon dafür zweckentfremden, zumindest solange keine ganzen Heringe oder halbe Makrelen 40m weit in die Hafeneinfahrt geworfen werden müssen.Für etwas über Handlange Rotaugen passt des aber. Was mich an 90% der Karpfenruten stört ist die völlig veraltetete sparsame beringung mit 5+1, da geht so unheimlich viel kraftüberttragung auf den Blank verloren und weiter werfen tuts auch nicht.
Bei den Rollen geht auch einiges, wenns günstig und robust sein soll Penn Slammer, nen unaufhaltsamer Traktor. Reicht eigentlich völlig aus, aber wenn der Affe vor Schmerzen brüllt bei den Dingern dann die Ultegra, fürs gröbere aber schon die 14000er, die 5500er kommen bei mir seit Jahren mit Aal, Zander, Karpfen etc. klar und haben ne teaumhafte Bremse, aber für große Köfis an 3lbs+ Ruten wären sie mir auf Dauer zumindest etwas zu „klein“.
Hilft dir jetzt nicht wirklich weiter fürchte ich…
 

Kuper

Echo-Orakel
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Meine Standartantwort:
Mach dir mal Gedanken, ob du lieber zweiteilige oder dreiteilige Karpfenruten willst. Und Freilaufrollen oder Frontbremser.
Wenn Hauptzielfisch Hecht und Karpfen sind würde ich dir bei den unterschiedlichen Gewässern die du befischen willst def. raten, (nicht zu wabbelige) Ruten mit 3 lbs zu nehmen.
Ich hab für die Einsatzzwecke meine allerersten Karpfenruten im Keller liegen, dreiteilige DAMs, die lagen damals bei um die 60€ Stück. Rollen drauf sind alte Okuma Powerliner.
Fische die aber zugegebenermaßen extremst selten, hab aber schon beides erfolgreich mit denen probiert, also sowohl Grund- als auch Posenfischen mit Köfi.

@Kuper Schau auch gerne, dass die Rollen noch ersatzspulen haben (wie die ultegra xtd 5500), sodass du om besten Fall auch unterschiedliche Schnüre nutzen kannst. Zum Posenfischen auf Aal/Zander im Stillwasser nutze ich zb. Eine 0,30er Mono, während ich beim Grundangeln mit großem Köderfisch schon eine 0,43er Mono nehme. Gerade bei Ambitionen an der Elbe zu fischen (mit Welsgefahr) ist eine 43er schon sehr angebracht, um bei einem Starken Fisch auch mal mitrennen zu können.

Gegebenenfalls würde ich dir sogar zu zwei unterschiedlichen Ruten empfehlen. Einmal was weicheres für Pose, was härteren für Grund. Könnte dir bei Bedarf meine Shimano TX-2 Floater 12ft 2lbs (2-teilig) mit einem Doppelfutteral für 60€ inkl. Versand abdrücken. Da könntest du noch ein paar von den von @Ronnie angesprochenen 3lbs Ruten holen und wärst für jede Situation gewappnet.

MfG Christoph

Vielen Dank für eure Antworten,
Wir müssen denke ich bei mir was das stationäre Angeln angeht bei null anfangen.

Abgesehen von der transportlänge welche grundlegenden Unterschiede macht es ob 2 oder 3 teilig?

Super lieb das Angebot mit deinem Tackle, ich würde gerne aber was neues kaufen.
Ich denke der Einsatz an der Elbe ist die absolute Ausnahme und nicht der Regelfall. In dem könnte ich auch eine Rolle verwenden die sonst in Norwegen zum Einsatz kommt. Ist halt Geflecht drauf aber ausreichend stark…

Rolle hätte ich gerne mit Freilauf statt frontbremse.
 

Texasroach

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Moin,
auch wenn Du Neukauf favorisierst, würde ich zu Gebrauchtkram raten, weil gerade der Karpfenmarkt so stark von Moden und Hypes bestimmt ist,
dass sich da wirklich Schnäppchen machen lassen. Mein Universaltipp wären 2 Medium Baitrunner XTAs bespult mit 38er Mono und 2 3LB Karpfenruten
ohne "Weitwurfberingung" und mit Vollgriff einer wenig angesagten Marke (Spro, Sonik, Kogha).
 

Ronnie

Barsch Vader
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Nur mal als Beispiel:
Hier z.B. ne günstige 3-teilige mit ordentlicher Anzahl von Ringen und Deadbait-Aussehen:
Cool finde ich, dass der Starter aufm Handteil sitzt, hab beides und bei "der anderen Sorte" muss man höllisch mit der Schnur aufpassen beim Zusammengebauten transportieren.

Mit Daiwa-Freilaufrollen kenn ich mich null aus, da gibts aber sicher Einige.

Ich hatte außer nem Paar kleiner US-B-Baitrunner immer nur Okuma-Freilaufrollen, fand die Top bei Preis-Leistung (die gehen auch alle noch), selbst nutz ich aber Freilaufrollen höchstens noch gelegentlich beim feedern....
 
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flax98

BA Guru
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@Kuper
Die hier nutze ich und bin sehr happy damit.
Gibt's auch noch eine Nummer kleiner
 

ATRiot01

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Die Daiwa Rute sieht ganz brauchbar aus :)
Von den Rollen bin ich weniger angetan, ich hatte 2 Emcast BR, die hielten selbst 80gr Bleien im Rhein nicht lange stand, die Black Widows fischte ein Kumpel, die eierten schon nach kurzer Zeit bei nur mäßiger Belastung ganz schön rum…
 

TOMKE

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Hm, ich habe Emcast und Black Widow im Einsatz, ich würde sagen die Emcast sind definitiv robuster.
Baller damit 140g + Köfi durch die Gegend - keinerlei Problem bis jetzt.
(hab zwei SPRO 3kraft -160g + Emcast 4500)
 

Allround-Angler

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Es gibt Freilaufrollen sowohl mit Frontbremse als auch mit Heckbremse.
Allerdings hast Du mit Freilauf immer etwas Widerstand im Vergleich zum aufgeklappten Rollenbügel.
 

Ben Lkm

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wenn der Tackle Affe einmal am Käfig rappelt - Teil 1
leider hab ich bei den beiden 3er Packs in der Mitte wieder die falschen bestellt, das sind leider die Modelle ohne QMF - da hab ich leztes Jahr schon 12 von gekauft.
jetzt liegen hier so viele, dass ich sie wohl doch fischen werden :(
IMG_7919.jpeg
 

Allrounder90

Gummipapst
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Wechselst du so oft den Feeder?

Wenn ja, warum? Hab da noch nie das Bedürfnis gehabt den Methodkorb wechseln zu müssen.
 

Ben Lkm

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erst mal ist haben immer besser als brauchen ;)
was von Vorteil ist, ist z.B. beim Start zum loten ne Bomb dran zu machen, und dann zum angeln einfach zum Korb zu wechseln.
beim einpacken hast du dann auch nur den Stem, das kleine Plastikröhrchen auf der Schnur und im Futeral, und keinen 30g Korb, vor dem du den Blank schützen musst.

und wenn du dann beim nächsten mal an ner anderen Stelle oder nem anderen Gewässer sitz, kannst du dann halt einfach deinen 20g oder 30g oder 40g Korb drauf schnallen.

während des Angeltages wechsel ich nicht sonderlich oft, und ich fische auch nicht etliche verschiedene Formen.

Da ich aber am Ende doch meist an den gleichen Gewässern an den gleichen Stelle sitze, ist es auch nicht so schlimm, nicht wechseln zu können. Nur das Transportthema bleibt
 

Ronnie

Barsch Vader
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Ich hab meine extragroßen ESP "Mega Method Feeder" auf Leadcore aufgezogen, die schneid ich halt am Mono-Knoten ab, wenn ich zusammenbaue.

Meine kleinen Drennans haben so nen "Quick Change Method Connector". Dafür knibbel ich ne Schlaufe ans Ende meiner Hauptschnur, die wären also ohne Abschneiden zu tauschen. Mach ich aber auch selten, schwerere Körbe fischen bringt m.M.n. nur was wenn man an nem Fluss sitzt oder den Futterplatz doch "weiter raus" verlegen will.
 

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