Ich konsumiere kaum Serien, eigentlich hat mir nur diese Auswahl in de letzen Jahren zugesagt:
„Ein Herz und eine Seele“ bzw. besser bekannt als Ekel Alfred - aber nur die legendäre 1. Staffel mit Diether Krebs und Elisabeth Wiedemann
Diese Serie bzw. Sitcom ist zwar deutlich älter als ich selbst, zählt für mich aber zu den besten Ergüssen, die das deutsche Fernsehen als bitterböse und humoristische Gesellschaftsstudie je hervorgebracht hat. Um den Humor wirklich zu begreifen, sollte allerdings Wissen über die politische und soziale Situation der Bundesrepublik Anfang der 1970er Jahre vorhanden sein, da die mMn. geniale Komik sich hier in erster Linie durch politische Anspielungen manifestiert.
„4 Blocks“
Dazu muss ich als Berliner glaube ich nicht viel sagen. Natürlich stilistisch aufgepeppt aber trotzdem im Kern durchaus realistisch.
„Bad Banks“
Produktion in Kooperation mit ZDF-Arte aber erfrischend modern gemacht, eher Netflix-Stil.
Ich fand sie interessant und spannend, insbesondere wenn man sich für die Themen Börse, Investmentbanking, Finanzkrise, etc. interessiert.
"Oderbruch"
Schon wieder öffentlich rechtlich, ARD-Degeto hat mal was riskiert. Mystery-Krimiserie mit leichten Horror Anleihen aus der brandenburgischen Provinz, die es durchaus versteht Atmosphäre zu erzeugen.
"ZeroZeroZero"
Basierend auf dem Roman von Roberto Saviano, dem Autor von Gomorrha.
Koks, Kartelle, Mafia - eine blutige Reise von mehreren Tonnen Kokain um die Erde
"The Last Frontier" bzw. "Remnick"
Mit Jason Clarke als US Marshal in der Hauptrolle - ein bisschen Con Air und Agententhriller in einem, mit der winterlichen Natur Alaskas als Kulisse.