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Zander mit 10" Fin-S Fish (Lunker City) ?

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Zander mit 10" Fin-S Fish (Lunker City) ?

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Toni_1962

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Servus,

bei mir im Stllgewässer, klar, steil abfallen auf 6 - 11 Meter, bekomme ich immer Zanderbisse beim Hechtangeln mit 18 bis 23 cm großvolumigen Gufis, mit einem 18cm mit sehr goßen starken Jighaken konnte ich diese Woche sogar einen landen.
Wenn ich auf kleinere Gufis wechsle oder auf die klassischen Zanderköder, bleiben die Bisse aus, wechsel ich auf die großen schweren, habe ich wieder die Tocks.

Ich will nun gezielt diese Zander beangeln und habe mich umgesehen und bin dabei auf den 10'' Fin-S von Lunker City gestoßen, der ja 25 cm lang ist, und eben in der WERBUNG gelesen, dass dies ein Köder sei, auf den auch Zander gut gehen.

Hat den jemand mit dem 10'' Fin-S auf Zander Erfahrung?
Wenn ja, mit welchem Jig fischt ihr den? 8./0 mit 18 Gramm?

Petri
Toni
 
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Lass Dir mal was von Freddy Harbort erzählen ( der war hier früher als "Minnkota" unterwegs ) der kennt sich mit solchen Lappen bestens aus. Allerdings angelt er mehr mit Quantum-Ködern wie Slendry oder Pelagic Shad bzw. Eigenkreationen.;)

 

joker

Gummipapst
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Den 10er Fin-S fische ich an einem 4/0er Haken. Den 8/0er würde ich auf Zander nicht nehmen- Stichwort Faltbarkeit beim Einsaugen.
Allerdings habe ich hier mehrere Seen mit Zanderbestand, und im Gegensatz zu Fliessgewässern fange ich dort geworfen mit No-Action Shads viel weniger als mit Actionshads (Vertikal schaut das schon wieder anders aus).
Heisst, wenn Du die Zander aktiv befischen magst würde ich Dir raten auch ein paar Actionshads mitzunehmen um zu schauen ob die Zettis dort Schleckig sind.
 

Toni_1962

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Den 10er Fin-S fische ich an einem 4/0er Haken. Den 8/0er würde ich auf Zander nicht nehmen- Stichwort Faltbarkeit beim Einsaugen.
Allerdings habe ich hier mehrere Seen mit Zanderbestand, und im Gegensatz zu Fliessgewässern fange ich dort geworfen mit No-Action Shads viel weniger als mit Actionshads (Vertikal schaut das schon wieder anders aus).
Heisst, wenn Du die Zander aktiv befischen magst würde ich Dir raten auch ein paar Actionshads mitzunehmen um zu schauen ob die Zettis dort Schleckig sind.
Welches Gewicht nimmst du beim 3/0? Der 3/0 sitzt ja weit am Kopf vorne, hast du einen Angstdrilling dann zusätzlich?
 

joker

Gummipapst
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4/0er Haken...3/0er ist je nach Hersteller schon arg knapp für ne 25cm Gummiwurst.
Na wie gesagt am Stillwasser fische ich meist nur Actionshads (aber eben dann auch in der 18-20cm Range)- meist am 14g Kopf. Die 10er Fin-S fische ich nur vertikal oder am Rhein.
Angstdrilling brauchts meist nicht, bei der Ködergrösse können die Zander gut zielen und wenn sie sowas packen wollen sie töten:D
 
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Tief im Westen...
Lass Dir mal was von Freddy Harbort erzählen ( der war hier früher als "Minnkota" unterwegs ) der kennt sich mit solchen Lappen bestens aus. Allerdings angelt er mehr mit Quantum-Ködern wie Slendry oder Pelagic Shad bzw. Eigenkreationen.;)

Pelagisch ist das aber irgendwie noch was anderes und Freddy fischt zu 99% pelagisch. Ich kann schlecht erklären warum, aber pelagisch fange ich auch 65er Zander auf riesen Köder. Das passiert geworfen so gut wie nie. Ich denke mit den großen Ködern kann man die Zander im Freiwasser pelagisch einfach besser „nerven“.
 

pike_on_the_fly

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Beim werfenden jiggen und dropshotten sowie klassischen vertikalen am Grund sind 7" Fin-S und 7.5" Slug-Go super Universalköder, die falten sich auch 50er Zander rein. Die größeren Varianten beider Köder fische ich auch nur pelagisch, jedoch weniger auf Zander ;)
 

joker

Gummipapst
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pelagisch fange ich auch 65er Zander auf riesen Köder. Das passiert geworfen so gut wie nie.
Naja, beim TE scheint das wohl gut zu funktionieren. Ich hab hier auch Gewässer, in denen die Zander manchmal fast ausschließlich auf große Köder beissen, an anderen Gewässern hatte ich noch nie nen Zander auf Köder über 7".
 

blankmaster

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Nimm nen Keitech easy shiner in 4 und 5 Zoll und du wirst Zander fangen.

Gewicht hängt von der Gewässertiefe und der Strömung ab (10 -18 g und so wenig wie möglich im Stillwasser, im Fluss gerne das mehrfache, je nach Gewässer).

Nach dem Einjiggen/Ankurbeln 21,22 zählen, idealerweise erst dann sollte der Gufi auf dem Grund auftreffen. Vorher im sichtbaren Flachwasser checken, ob die Geschichte mit dem entsprechenden Gewicht auch vernünftig "wedelt" (mit dem Schwanz,und zwar dem des GuFis). Die Frequenz des Wedelns des Schwanzes ist GuFis ist wichtig. Versuche unbedingt, den GuFi gerade aufzuziehen, was mit Keitech-Ködern viel einfacher ist als mit anderen GuFis, die auf Zander auch gut laufen.

Hakengröße deutlich kleiner, (3/0 oder 4/0, je nach Hersteller, 8/0 ist grostesk gross), der Haken darf im vorderen Drittel des GuFis sitzen, aber die Hakenspitze sollte soweit wie möglich vom GuFi (Abstand mindestens "kleiner Finger, der dazwischen passen sollte, eher mehr) entfernt sein, weil die Zander den Köder häufig "von hinten" nehmen und der GuFi im Maul des Zanders faltbar sein muss, wenn sie ihn einsaugen. Bei Hakenschenkeln bis kurz vorm Schwanz klappt das nicht :).

Sobald beim Absinken ein "Toc" in der Rute zu spüren ist oder irgend was "anders ist" sofort gnadenlos und ohne Rücksicht auf das Gerät anschlagen. Bremse muss zu sein. Nicht ein wenig oder irgendwie, sondern "zu". Wenn die Bremse beim Anschlag nachgibt, ist sie nicht zu.

Nachdem Du viele Fehlbisse (Tocs) ohne Fischfang hattest (und erst dann !!!) denke über die Montage eines Stingers nach. Ein schlecht gefertigter oder montierter Stinger kann Fänge mehr verhindern als verbessern - vom Verletzungsrisiko des Fisches und CundR ganz zu schweigen.

Beim Jiggen/Faulenzen vom Ufer habe ich mit "no action shads" -wie z.B. dem FinS- keinerlei, null und keine gute Erfahrungen gemacht und fische sie daher vom Ufer aus nicht mehr und verweise auf die legendäre Standard-DVD "Wackelt nix, beißt nix" :D.

Du kannst natürlich Deine vermutlich vorhandene Fin-S-Sammlung testen. Wenn du fangen willst, nutze sie für das Fischen vom Boot.

Pelagisch vom Boot aus sieht das wieder völlig anders aus.....da kann ein FinS u.U. voll punkten.

Gruß

BM

PS: Vergiss den FinS in dieser Größe vom Ufer.
 

benwob

Finesse-Fux
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Kann ebenfalls aus Erfahrung bestätigen, dass je nach Gewässer, geworfene Gufis (Actionshads) von 15cm aufwärts bis 25cm sehr gut auf Zander gehen.
Habe das eine ganze Zeit lang selbst an einer Talsperre sowohl vom Boot als auch vom Ufer praktiziert.
Gufis in dieser Größenordnung haben da deutlich mehr und dazu noch durchschnittlich größere Zander gebracht.

Bei uns an der Lahn hat das nie funktioniert. Meinen PB habe ich da auf einen 4" Gufi gefangen.

Besonders krass ist, dass die Einschläge auf die "Großgummis" meist 3x so hart waren wie auf Kleinere.
Ich erinnere mich an einen Zander mit 65cm der auf einen 23er Gufi kam. Das gab einen Einschlag, dass mir fast die Rute aus der Hand geschlagen wurde.
Nachteil bei der Geschichte ist das entsprechend schwere Gerät. Ist nicht mehr so meins.
Wobei, vielleicht sollte ich im nächsten Jahr mal wieder.
So vier 80+ Zander in 2 Stunden hatten schon was.....;)

Für @Toni_1962 : Habe dabei Jigs in 4/0 - 6/0 und je nach Tiefe zwischen 14 - 24g verwendet. In der Regel kam dann auch ein Stinger in der Größe 4-2 zum Einsatz.
 
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Toni_1962

Schusshecht-Dompteur
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Danke für euhre Antworten :)

Ich habe mich wohl leider etwas und präzise ausgedrückt:
Ich angel hier vom Ufer aus im Stillwasser, nicht vom Boot, einen 25cm fin-S habe ich noch nicht, aber überlege mir diesen, da ich auf 18cm- 23 cm, besonders auf die 23 cm, Hechtgufi zuverlässig Zanderbisse/-attacken bekomme, aber die Zander sich nicht haken können.

Habe gerade mit Lieblingsköder, 5'', gefischt und zweimal hintereinander wurde die kleine Schwanzschaufel abgebissen, in der Rute nicht spürbar, auf die Hechtlatsche, die aber voluminös ist, aber kam wieder der Einschlag.

Wenn ich aber eure Postings so lese, ist der s-fin mit 25 cm nicht wirklich die Antwort darauf.
 

eastside

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Versuch macht klug. 7“ oder 10“ Fin S kostet nicht die Welt. Kurzer Jighaken und im hinteren Teil n Stinger. 6“ Sea Shad wäre auch ein Versuch wert...

wie groß war denn der Zander den du gefangen hast?!
 

Toni_1962

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Ja, werde mal ausprobieren und dann berichten; 25 cm aber kommen mir schon gewaltig vor;

der aktuell gehakte Zander auf großen Hechtgufi war knapp ü60.
 

essenerjung

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Versuchs doch mal mit einem grossen etwas schlankeren Gufi mit Twisterschwanz. Macht Radau und kann ein Zander besser falten als so einen dicken Hechtschlappen.
 

Zander1991

Echo-Orakel
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Auch ich befische ein Gewässer in dem 18+ Gummis extrem gut auf Zander gehen! Besser als jeder 4" Standartköder usw. Die Durchschnittsgröße der Fische sowie die Aggressivität der Bisse machen beinahe schon süchtig.

Die Hakenbestückung beim "Heavy-Zanderangeln" mit großen Gummis sieht bei mir wie folgt aus: Als Jighaken verwende ich den Zanderkant Greifer in 6/0, der ist scharf und stabil. Dazu kommt ein Stinger, der wie bei den Standartgummis auf dem Rücken montiert wird, mit der Ausnahme, dass als Drillingsgröße je nach Ködervolumen ein 2er bzw. 1er Gamakatsu in Frage kommen.

Große Köder werden von den Zandern meist besonders aggressiv attackiert, was eine recht geringe Fehlbissrate mit sich bringt. Außerdem braucht man sich mit den großen Ködern nicht auf den Grundbereich konzentrieren sondern kann ruhig mal die komplette untere Gewässerhälfte abfischen.

Weil einige nach den 4" und 5" Gummis gefragt haben: In der Tat gibt es Gewässer, in denen große Köder auf Zander gar nicht funktionieren, zugegebenermaßen sind diese auch in erheblicher Überzahl. Hat man jedoch ein Gewässer mit guten Zandern die Lust auf große Happen haben gefunden, so würde ich die Großköderangelei auf jeden Fall mal ausprobieren.
 

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