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Vorstellung und gleich die erste Frage (Hearty Rise ZF 8-32g)

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von Matchless, 17. April 2015.

  1. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Hallo an alle,
    nach einiger Zeit des stillen Mitlesens hier im Forum melde ich mich nun auch mal zu Wort. Zuerst kurz etwas über mich: Ich heiße Julius, bin 19 Jahre alt, komme aus Leipzig und bin im Oktober letzten Jahres zum Studium ins wunderschöne Greifswald gezogen.

    Seit meiner Kindheit bin ich angelbegeistert und mit der Zeit hat sich die Angelei mehr oder weniger zu einer meiner Hauptinteressen entwickelt. Vor etwa 3 Jahren bin ich dann aktiver in die Spinnfischerei eingestiegen. Die Rute die ich mir damals holte war eine YAD Sagato Excellent Spinning mit einem Wg von 10-30g. Mein Hauptaugenmerk lag auf der Barschfischerei. Durch die relativ weiche Spitze war und ist diese Rute hierfür auch recht gut geeignet. Anschließend ging mein Interesse immer mehr hin zur Zanderfischerei. Eine neue Rute kaufte mich aber erstmal noch nicht, die ersten Jigversuche machte ich also ebenfalls mit dieser Rute. Wie ihr euch vorstellen könnt war dies nicht wirklich optimal, vor Allem wenn man bedenkt, dass ich in der Peene fischte, wo ja meist eher schwerere Jigköpfe nötig sind. Hab also nen 28er Jig rangeknüpft gepaart mit nem 4" King Shad und los ging es. Die ersten Versuche waren sehr erfolgversprechend, Zander der 70-80er Marke waren angesagt und davon nicht wenig. Natürlich hatte die Rute damit mega zu kämpfen. Einige Tage später dann das Highlight des Sommers (war 2013). Ausgewurfen, 2-3 mal angejiggt, scheiße Hänger....aber halt warte....der Hänger bewegt sich! Das Ende vom Lied war dann ein stattlicher 93er Zander. Keine Ahnung wie lang es gedauert hat, bis ich den hochgekurbelt hatte. Danach stand jedenfalls fest: Es muss eine neue Rute her, die alleinig der Zanderfischerei gewidmet wird. Letztes Jahr dann erste Versuche im Ryck (liegt in Greifswald und mündet in den Greifswalder Bodden), sozusagen Anfreunden mit dem Zukünftigen Hausgewässer. Gefischt wurden Jigköpfe von 10-14g gepaart mit 3-5" inch Ködern. Die üblichen Verdächtigen halt: Kopyto, FSI, Easy Shiner usw...war ok, das Auftreffen des Jigs auf den Boden hab ich zwar nicht gemerkt aber am "Entspannen" der Rutenspitze gesehen und an der einfallenden Schnur. Nur gegen Abend wenn es dunkel wurde war das mehr oder weniger lästig so zu fischen. Bisse hat man auch bis ins Handteil gefühlt und ich konnte trotz der eigentlich ungeeigneten Rute Zander bis immerhin 65cm verhaften (für den Ryck recht beachtlich, die Durchschnittsgröße ist doch deutlich kleiner, knapp unter bis knapp über Mindestmaß meistens). An der Rute fischte ich ne Shimano Exage mit Fireline (ja ich weiß Schrottschnur, da war ich noch unwissend^^).
    Anschließend eine Menge hier und im FFM-Forum unterwegs gewesen und über passende Zanderruten informiert. Zur Auswahl standen dann Rocksweeper, Yasei Aspius, Fox Shad Jigger, diverse HR Stöcke usw... Über die HR Predator erst viel gutes gelesen, dann wurden aber die Gegenstimmen laut (mittlerweile halten sich Befürworter und Gegner ja in etwa die Waage). Also weitergesucht: irgendwie war ich von HR immer so ein bisschen gefesselt, hab mich also über weitere Stöcker von denen belesen (wahrscheinlich ist das das größte Problem, ich hab nur gelesen und nicht probegefischt). Dann kamen die Collector sowie die Zander Force "in Mode", hier gab es auffällig wenig negative Rückmeldung. Respektive der Tatsache, dass ich in Zukunft überwiegend im Ryck fischen würde, suchte ich nach einer Rute, die den dortigen Anforderungen in etwa gerecht wird. Die etwas straffere der beiden ZF schien mir ganz passend....bin also in der Elektronischen Bucht umhergeschwommen und hab dann vor kurzem für knapp unter 200 eine geschossen. War nur ein paar mal gefischt worden und in tadellosem Zustand. Hab dann gestern zum ersten Mal ein wenig Zeit gehabt und so die neue Errungenschaft gleich mal ausgeführt (montiert hab ich in Ermangelung einer weiteren Rolle erstmal die Exage, aber das Feuergeflecht (ist ja eig nichtmal Geflecht^^) flog runter und wurde gegen ne nagelneue GTP R3 in orange getauscht). 14er Jigkopf montiert, in gespannter Erwartung der erste Wurf: flog gefühlt bis zum Horizont der Köder, die Wurfweite überzeugt also trotz etwas ungünstiger Beringung.
    Dann aber die Ernüchterung: Der Grundkontakt war eigentlich überhaupt nicht zu spüren (auch nicht als der Köder so auf 10m ran war, gestern war aber echt ein Mörder Wind, kann also auch daran gelegen haben). Auch hatte ich mir die Spitze etwas straffer vorgestellt. Die Aktion der Rute sagt mir eigentlich zu, wobei ich sagen muss, dass ich abgesehen von der Sagato ja auch noch nichts großartig anderes gefischt habe (davor immer Teleruten weil leichter zu transportieren :DD Man was war ich damals ein Depp^^) Ich habe den Grundkontakt dann mal wieder an der Entspannung der Spitze sowie der Schnur gesehen.
    Heute früh nochmal los, war so gut wie kein Wind, da wo ich geangelt habe. Gleich noch verschiedene Jigköpfe eingepackt. Erster Versuch wieder mit 14g...hm vlt nen ganz leichten Bodenkontakt gespürt, mehr aber auch nicht. 10er Kopf natürlich überhaupt keinen Kontakt. Dann mal 28er montiert. Ja da ist Kontakt da, aber überwältigend ist er selbst da nicht. Ich muss ehrlich sagen dass ich etwas enttäuscht bin, hatte mir von dem Stecken DEUTLICH mehr erwartet...Die Rückmeldung ist in etwa vergleichbar mit der Yad (hab auch an der gleichen Stelle gefischt). In Anbetracht dessen, dass die Rute in etwa das Fünffache(!!) kostet (die Yad im Inet um die 60 rum, die ZF normalerweise ja knapp 300) mehr als nur enttäuschend. Nun frage ich mich, woran kann das liegen? Ich weiß nicht, vlt kennt ja jemand von euch den Ryck ebenfalls und kann über Bodenbeschaffenheit etc genaueres sagen. Die Tiefe schätze ich so etwa auf 3-5m da wo ich angel (oben im Wieker Hafen an der Mündung), Boden wahrscheinlich Sand mit vereinzelt Steinen. Ich bin über Hilfe jeder Art sehr dankbar! So hab ich mir die erste "geile" Rute echt nicht vorgestellt ;(
    Nach dem was ich so gelesen hatte, habe ich echt erwartet ne Rute mit richtig guter Rückmeldung zu bekommen. Dass ich meine Anforderungen zu hoch sind glaube ich echt nicht. Ich fische die Rute zwar erst zwei Tage aber eine gewisse Tendenz hat der erste Eindruck ja meist schon. Verglichen mit der Sagato ist sie wirklich nicht besser. Das wundert mich etwas... Der obere Teil der Sagato ist klar wabbeliger, das muss ich vlt noch dazu sagen, weil viele die Rute wahrscheinlich nicht kennen werden. Die HR Blanks sind ja hochmodulierte Kohlefaser... hatte mir also schon nen kleinen technischen Vorsprung erhofft. Naja es bringt nichts zu rätseln, das habe ich lange genug gemacht, deshalb bitte ich euch (erfahrene und verrückte ;)) Angler um Hilfe.
    Freue mich also auf zahlreiche Antworten. Entschuldigt, dass es etwas länger geworden ist, werde in Zukunft versuchen mich etwas kürzer zu fassen. Wollte nur erstmal kurz bisschen was erzählen und nicht gleich mit meiner Frage einsteigen ohne zu sagen wie es dazu kam.

    Grüße

    Julius
     
  2. tibo

    tibo Twitch-Titan

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    Moin Moin.

    Ich war auch schon am überlegen, ob ich mir die HR Predator zulegen soll, weil im Netz alle total begeistert waren und sie als DIE ultimative Zanderrute angepriesen wurde.Ich glaube mittlerweile, daß die HR Ruten in erster Linie gut vermarktet werden und nicht zwangsläufig alle ihr Geld wert sind.
    Tut mir echt Leid für dich daß du da so ´ne Enttäuschung erlebst, allerdings würde ich persönlich auch niemals 200 Tacken für eine Rute ausgeben ohne dieser vorher ausgiebig zu testen oder am besten probezufischen.
    Kürzlich war ich im Angelladen weil ich ´ne neue Rute haben wollte.Ich habe die Augen geschlossen damit ich völlig unvoreingenommen die Ruten testen konnte und mein Kumpel hat mir diverse Stöcker in unterschiedlichen Preislagen in die Hand gedrückt.
    Das Resultat war am Ende, daß sich z.B. die Savage Gear Bushwacker Xlnt2 etwas leichter und straffer anfühlte als die HR Predator.Am Ende ist es eine
    Gamakatsu Akilas geworden, halb so teuer wie die HR aber vergleichbar ausgestattet und gefühlt sogar etwas leichter und straffer.
    Ich will damit sagen, daß ich mit offenen Augen gar nicht neutral hätte testen können, weil ich immer eine gewisse Erwartungshaltung an die obere Preisklasse gehabt hätte.
    Außerdem glaube ich auch, daß die Blanks der Hersteller mittlerweile alle auf einem ähnlichen Niveau sind, zumindest ab einer bestimmten Preisklasse, und günstigere Ruten wie die Bushwacker(90,- Euro) ähnlich gute Blanks haben können wie z.B. die HR.
    Alle kochen nur mit Wasser und alle nehmen ähnliche Materialien, den Rest macht wohl die Marketingabteilung.
    Vielleicht wirst du ja noch warm mit deiner neuen Rute.
    Wenn nicht, verkauf sie wieder.Das gute an diesem High End Tackle ist, daß es einen relativ geringen Wertverfall hat und man den Kram ganz gut wieder los wird.
    Und wenn du drauf zahlst, nimm´s als Lehrgeld und teste vorher ausgiebig, bevor du nächstes Mal 200 Euros für ´ne Rute ausgiebst.

    Alles Gute und Petri.......
    Tim
     
  3. BigBarra

    BigBarra Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ich kenne die Bodenbeschaffenheit vor Ort nicht. Ich kann Dir aber sagen, dass die Zanderforce durchaus eine sehr gute Rückmeldung hat. Wenn Du also den Bodenkontakt nicht spürst, dann hat das eher weniger mit der Rute, als mehr mit dem Boden zu tun. Oder Du hast einfach eine komplett falsche Vorstellung davon, welchen "Kontakt" man erwarten kann und wärest vermutlich auch bei der teuersten und sensibelsten Rute der Welt enttäuscht. Ich will damit keinesfalls sagen, dass die HR-Ruten das Non-Plus-Ultra sind. Im Verhältnis zum Preis gibt es vermutlich sogar deutlich günstigere Ruten, die gleichwertig sind. Dennoch sind alle Hearty-Rise Ruten, die ich bisher in der Hand hatte zumindest sehr gute Stöckchen und wunderbar verarbeitet. Ob das dann automatisch 300€ wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. In Deutschland ist die Preisliga bei HR eben so....im Ausland sind sie deutlich günstiger. Ich bin zum Beispiel auch von der Gamakatsu Akilas extrem begeistert, weil sie für den Kurs einfach top ist. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich sie besser finde, als eine HR....aber sie ist eben deutlich günstiger, was ja schon ein schlagendes Argument ist. Die XLNT2 finde ich aber auch großartig. Es gibt halt inzwischen auch im günstigeren Bereich um 100€ erfreulicherweise richtig gute Ruten, die den teueren Gegenstücken teilweise ebenbürtig sind und einzig und allein in der Ausstattung etwas günstiger aufgebaut sind. Klar ist es ein Unterschied, ob eine Rute komplett mit Fuji-Ringen aufgebaut ist oder mit einer Eigenentwicklung. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Ob die SG-Ringe jetzt deutlich schlechter sind?! Gut fischbar sind sie allemal.
    Wie viel jemand für eine Rute ausgeben möchte, ist eben eine ganz persönliche Entscheidung. Die Unterschiede zwischen Ruten der 100€-Klasse und denen der 300€-Klasse sind sicher vorhanden, aber im Detail nicht gravierend. Man wird mit einer HR-ZF wohl keinen Fisch mehr fangen, als mit einer Akilas oder einer XLNT2 oder einer anderen ähnlichen Rute. Aber seien wird doch mal ehrlich: bei fast allen geht es eben auch um den "Haben-Wollen-Faktor". Und der kostet eben auch ein bisschen was.....
     
  4. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Danke erstmal für eure Antworten. Ich war heut nochmal da, Boden ist vermutlich Sand (zumindest da wo es flach rein geht ist Sand mit vereinzelt ein Paar Steinen).

    @tibo Jo ich glaube du hast Recht, die Unterschiede würden auf jeden Fall nicht so gravierend sein, als dass dies den teils enormen Preisunterschied rechtfertigen würde. Werd mich wohl oder übel nach weiteren Ruten umsehen müssen. Das schwierige hier oben ist einfach, dass man nicht mal von anderen Leuten die Ruten probefischen kann, weil sie einfach nicht in der gewünschten Liga spielen. Das "Beste" mit dem hier einer mal am Wasser stand war ne Speedmaster, alle anderen Ruten die ich bisher hier gesehen hab waren noch deutlich drunter.

    @BigBarra... Bodenbeschaffenheit siehe oben, dass ich ne Falsche Vorstellung von guter Rückmeldung habe glaube ich ehrlichgesagt nicht. Das würde ich jetzt also als Ursache mal ausschließen, auch im Hinblick darauf, dass selbst die YAD Sagato eine akzeptable Rückmeldung aufweist, ich also spüre wenn der Köder wieder unten ist (natürlich mach ich auch immer ne Kombination aus Spüren sowie Schnur und Spitze sehen). Ich hatte nur gedacht wenn ich mir jetzt mal son teures Stück zulege, dass ich mich nicht mehr auf Schnur und Spitze konzentrieren muss. Theoretisch müsste ja bei der gleichen befischten Stelle die ZF doch deutlich mehr melden (weniger Harz, mehr Kohlefaser, kürzere Rute, straffere Spitze). Ein Punkt für die ZF ist die Rückmeldung bei Fischkontakt bzw. Ästen, Hindernissen o.Ä. im Wasser. Da spür ich natürlich deutlich wenn der Jig gegen irgendwas geknallt ist. Aber ich denke das ist auch mit anderen Ruten kein Problem.

    Ich werd mich also wohl oder übel erstmal nach weiteren Alternativen umsehen. Die zwei genannten klingen schonmal nicht schlecht. Hättet ihr noch weitere Ruten die wirklich als sensibel und feinfühlig bezeichnet werden können? Interessant wäre es jetzt natürlich hier mal die Rocke zu fischen, da ich damit ne Art Benchmark hätte in Sachen gute Zanderrute. An der könnten sich dann alle anderen messen und so würde eine gewisse Vergleichbarkeit entstehen. Ich hätte nicht gedacht dass die Sagato schon einen ebenbürtigen Gegner in Sachen Sensibilität darstellt :D

    Also immer her mit weiteren Rutenvorschlägen. Ich bin mir auch bewusst, dass es wahrscheinlich auf 2 Ruten hinaus laufen wird, da ich im Sommer überwiegend die Peene befischen werde. Wer sie kennt weiß, dass man jederzeit Jigköpfe bis 28g brauchen kann, manchmal auch mehr. Im Ryck wo ich den Rest der Zeit über fischen werde sind Köpfe von 7-14g angesagt. Somit hätten wir schonmal die Eingrenzung des Wgs (kommt natürlich noch der Köder dazu, aber geht hier mal von dem ganzen Zandertypischen kram aus). Hättet ihr vlt ne Rute, wo ihr wisst dass ihr sie auf sandigem/schlammigen Boden fischt, die trotzdem eine beinahe exzellente Rückmeldung hat oder gibts sowas nicht und das ganze ist Wunschdenken?

    Heute war übrigens nochmal fast Windstille und ich bin mit dem Barsch - Paternoster los mit 20g unten dran. Da habe ich an einigen Stellen schon das Tock gespürt, hab aber trotzdem hauptsächlich Spitze und Schnur beobachtet...Mich wundert halt dass ich erst bei vergleichsweise hohem gewicht gute Rückmeldung kriege. Der angegebene Wg Bereich der ZF ist 8-32g, haltet ihr das für realistisch? Wär cool wenn mir auch einige Rückmeldung geben könnten die die Rute selber besitzen bzw schon gefischt haben.

    Always tight lines,

    Julius
     
  5. Oderhavel

    Oderhavel Twitch-Titan

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    Hallo,

    also ein wenig wird es wohl auch an der Grundbeschaffenheit/Strömung, oder der Mischung daraus liegen. Ich war vor kurzem mal an der Peene bei Demmin angeln. Im Vergleich zu den Kanälen hier bei mir im Umfeld war der Kontakt dort deutlich schlechter, bei gleichem Gerät.

    Grüße!
     
  6. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Dank dir das hilft mir erstmal weiter. Mit welchem Gerät fischst du?
    Die ZF hab ich bis jetzt aber nur im Ryck getestet. Also viel flacher als Peene, an manchen Stellen gar keine Strömung.. Habs heut mal an einer Stelle probiert die echt "See-like" ist. Weil die ZF wurde ja fürs Stillwasser entworfen. Aber auch da kaum Rückmeldung, wobei ich sagen muss dass ich den Untergrund an der Stelle kenne und da echt arg viel Schlamm und Modder ist.

    Grüße

    Julius
     
  7. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Wär übrigens echt cool wenn Moorla sich hier mit einklinken könnte :) Soweit ich weiß bist du echt HR infiziert, vlt hast du die ZF schon an einigen Stellen mit verschiedenem Boden gefischt und kannst verlässliche Aussagen bzgl Rückmeldung usw machen. Auch hast du ja die Rute als ziemlich kraftvoll eingeschätzt, was ich nicht unbedingt teilen würde...Wenn man voll durchzieht natürlich dann arbeitet sie bis ins Backbone und würde so auch gute Fische ranbringen, daran zweifel ich nicht, aber wenn ich zb nen Hänger hab dann krieg ich die Rute jedes mal schon ordentlich krumm, also ohne Probleme bis ins Handteil.

    Natürlich sind auch alle Anderen weiterhin herzlich willkommen mir hier ihre Erfahrungen mit HR und anderen vergleichbaren Ruten mitzuteilen. Irgendwelche Rutenvorschläge für "schwierigen Boden" (Schlamm, Sand und Modder) sowie den Jigkopfbereich von etwa 10 bis 28/35g (ja ich brauch da zwei Ruten ich weiß ;))
    Grüße
     
  8. BigBarra

    BigBarra Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Irgendwie hast Du nicht gelesen, was ich geschrieben habe. Ich HABE die HR-ZF bereits ausgiebig gefischt. Die Rute HAT eine sehr gute Rückmeldung. Und das was Du erwartest ist in der Tat "Wunschdenken" wie Du es so schön ausdrückst. Wie soll denn die Rückmeldung aussehen, die Du Dir vorstellst? Ein relativ leichter Köder fällt gebremst von Wasserwiderstand und Strömung auf einen Sandboden. Da passiert nicht viel mehr, als das die Spannung aus der Schnur geht. Wenn Du selbst einigermaßen sensibel bist, dann kannst Du das auch in der Rute spüren. Ich kann Dir versichern, dass Du auch für 400 oder 500€ keine Rute finden wirst, bei der das DEUTLICH besser ist....wenn überhaupt. Bei Bäumen, Steinen, Hindernissen sieht das ein WENIG anders aus, weil die eben hart sind. Und bei Bissen merkst Du die Unterschiede recht deutlich, aber da saugt auch etwas den Köder ein, der am anderen Ende hängt und bringt damit Bewegung in die Schnur.
    Jetzt erzählst Du, dass Du sie in schlammigen Abschnitten getestet hast und erwartest auch noch Rückmeldung. Ich habe inzwischen mit Sicherheit 45 unterschiedliche Zanderruten gefischt (inkl. der Rocke in allen Längen) und kann Dir versichern, dass die ZF definitiv im oberen Viertel mitspielt und sicher nicht schlechter als ne Rocke ist. Meine Graphiteleader ist besser, aber auch deutlich teurer. Ne TAC-Fireneedle ist besser...kannst Du Dir aber nur selbst aufbauen/aufbauen lassen. Ne SS3 ist auch besser, aber es gilt gleiches wie für die Fireneedle.

    Also...Du HAST eine falsche Vorstellung von der Rückmeldung....zumindest bei dem bisher von Dir getesteten Bodengrund.
    Suche Dir eine geeignetere "Teststrecke", wie Oberhavels Einwurf ja auch schon bestätigt, und dann teste einige Kandidaten direkt gegeneinander.
    Dann bekommst Du auch tatsächlich eine Vorstellung, welche Rückmeldung eine Rute geben kann. Unter Bedingungen zu testen, unter denen quasi keine Rückmeldung zu erwarten ist, führt nur zu Einheitsbrei. Klar fühlt sich dann alles annähernd gleich an. Es gibt unendlich viele Leute, die bestätigen, dass die ZF eine sehr gute Rückmeldung hat....meinst Du, dass die alle Blödsinn reden?
    Wie Du schon aus meinem anderen Post herauslesen kannst, liegt es mir fern, hier für die ZF Werbung zu machen, da es eben auch eine Menge anderer Kandidaten gibt, mit denen man als Zanderangler überglücklich werden kann. Da spielt auch der persönliche Geschmack eine große Rolle.
    Aber wenn Du selbst einen aussagekräftigen Vergleich führen willst, dann musst Du eben schon darauf achten, dass Du unter Bedingungen testest, wo die Ruten auch zeigen können, was Sache ist.
    Zudem spielen ja neben der "Rückmeldung" auch noch viele andere Dinge in die Ratenwahl mit hinein. Wurfvermögen, Balance, Drilleigenschaften, Verarbeitung, Langlebigkeit, Gesamtgewicht usw....Natürlich bezahlt man bei teuren Rute das GESAMTPAKET. Es gibt Ruten, die haben eine perfekte Rückmeldung, sind aber im Drill so hart, dass man jeden dritten Fisch verliert und laden sich beim Wurf fast nicht auf. Die nützen einem dann auch nichts.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  9. Oderhavel

    Oderhavel Twitch-Titan

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    Ich fische (noch) mit einer Shimano Yasei Aori.
     
  10. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Das mit der Schlammstelle sehe ich ja ein, aber wie sieht es mit dem sandigen Boden aus, auf dem ich vorher getestet habe? Und es erklärt immer noch nicht, dass eine andere Rute bei GLEICHEM Setup sowie gleicher Angestelle dieselbe Rückmeldung bietet, aber nur 1/5 kostet und WESENTLICH wabbeliger ist...irgendwas kann da doch nicht stimmen.... Gibts eventuell irgendwas, dass ich noch übersehen habe?

    Edit: BigBarra Habe grade erst gelesen dass du das auf sandigen Boden bezogen hast. Aber wo fischen dann alle Leute die sagen, dass die Rute mit die beste Rückmeldung hat und jeder Tock im Handteil ankommt und so weiter?

    Ich würd HR ja gerne echt noch ne Chance geben aber im Moment sieht es mau aus.... Was haltet ihr von der neuen Graphiteleader Tiro Serie? Sind ja auch eher med-fast ruten aber sehen echt interessant aus...vlt sollte ich auch mal ne Rute mit reiner Spitzenaktion probieren?

    Was ist mit Night Attack, Egi Force, Predator und Co?

    Grüße

    Julius
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  11. Oderhavel

    Oderhavel Twitch-Titan

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    Also ich bin kein Experte was Grundbeschaffenheit und Köderkontakt betrifft. Aber hier im Oderhavelkanal hab ich oft den Luxus auch auf ca. 35m das auftreffen des Bleikopfes zu spüren. (windstille und Schiffahrtsstrecke) Auf max Weite kommt nicht mehr viel an und in verkehrsberuhigten Bereichen (Buchten, Seen) ist es auch schlechter.
    Allgemein würde ich sagen, dass oft überschätzt wird, was an Kontakt (mit leichteren Köpfen) überhaupt möglich ist.

    Grüße!
     
  12. BigBarra

    BigBarra Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Sind alles super Ruten. Ich fische zur Zeit unter anderem ne GL-Vivo und habe die Tiro-EX schon im Vergleich gefischt. Und alle werden unter Deinen Bedingungen kaum von Deiner 60€-Rute zu unterscheiden sind. Ein "Tock" gibt es nun mal nur beim Biss. Und ein deutliches Auftreffen des Bleikopfes nur bei Steinboden, Kiesboden oder sehr stark verdichtetem Sand und auch nur auf relativ kurze Distanz.
    Wie wäre es, wenn Du die Rute einfach mal fischst. Meinetwegen auch noch mal unter anderen Bedingungen. Du hast sie doch für einen guten Kurs bekommen und wirst sie sicher in zwei Monaten zum gleichen Preis los wie jetzt. Welches Risiko gehst Du ein?
    Du kannst natürlich auch einfach ne neue kaufen, aber es wird Dir dann vermutlich genau so gehen, wie jetzt. Es GIBT Unterschiede. Beim Wurf, beim Drill, im Gewicht, in der Verarbeitung usw. Diese wirst Du im Vergleich zu Deiner Yad wohl auch deutlich wahrnehmen können. Einzig der Punkt, an dem Du jetzt eine etwas überhöhte Erwartungshaltung hegst, soll nun das Ausschlusskriterium für die neue Rute sein? Dann werden auch noch viele Nachfolger einen ähnlichen Weg gehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  13. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Ja ich glaube da hast du echt recht. Ich zitiere nur mal paar Sachen die ich so einfach nicht nachvollziehen kann. Ich will damit niemandem irgendetwas unterstellen, etwa die Rute besser zu machen als sie ist, wie gesagt spielt die Bodenbeschaffenheit sowie auch das subjektive Empfinden eine große Rolle. Aber trotzdem hatte ich mir erwartet, zumindest tendentiell auch das zu fühlen, was die Tester gespürt haben: "Ich montiere eine Low Action Shad mit 15g Jig an der Zanderforce 7-32g. Der erste Auswurf beeindruckte sofort durch enorme Aufladung der Rute und sehr gute Wurfweite. Der Bodenkontakt fühlt sich schon fast zu perfekt an."

    "
    Verwendung fand die Rute vor allem dort wo man sehr leicht fischen konnte und auch musste.4“Keitech Easy Shiner und FSI machen an der Rute auch mit 5g Jigköpfen noch Mörder Spaß.
    Der Grundkontakt ist meiner Meinung nach genau so genial wie bei der Hearty Rise Predator MH. Der Blank gibt einem immer die perfekte Rückmeldung über Bodenbeschaffenheit und Co. Alles wird sauber bis ins Handgelenk weitergeleitet."

    Auf Moorla´s Blogspot sehe ich grade auf einem der Bilder, dass dort wo er die ZF getestet hat der Untergrund scheinbar komplett aus Kies besteht. Aber ich frage mich hat der Boden denn echt so eine krasse Auswirkung, dass ich bei Sand einfach mal garnichts und bei Kies wirklich jedes kleine Steinchen am Grund spüre?
    Wie gesagt Moorla wär cool wenn du dich hier mal melden könntest weil du echt ein umfassendes Bild der HR Ruten hast und wahrscheinlich auch der bist mit der meisten Erfahrung mit diesen Stecken. Hast du sie schon in verschiedenen Gewässern testen können, also die verschiedenen "Bodenarten" alle mal durchprobiert?


    Könnten mir auch noch andere bestätigen, dass es bei sandigem Boden im prinzip lachs ist welche (hochwertige) Rute ich nehme weil ich mit allen mehr oder weniger dasselbe bisschen an Rückmeldung hätte? Das wär zwar echt schade und so krass hätte ich das nicht erwartet, ließe sich dann aber nicht ändern.


    Grüße
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  14. BigBarra

    BigBarra Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Es ist grundsätzlich gar nicht schwierig, an gute Informationen zu kommen, da wir ja das Internet und Foren haben. Allerdings wird dadurch die Auswahl an geeignetet Kandidaten auch riesig groß, was die Sache dann wieder erschwert. Zudem glaube ich, dass einige "Tester" einfach keine Ahnung haben, von dem was sie schreiben, weil sie in ihrem Leben vielleicht drei oder vier Ruten in der Hand hatten. Wie man dann etwas objektiv bewerten möchte, ist mir relativ unklar. Wieder andere haben einfach insgesamt viel zu wenig Erfahrung, um überhaupt beurteilen zu können, welche Rückmeldung ich in welcher Situation von welcher Rute erwarten kann. Wenn jemand über die Rückmeldung der Bodenbeschaffenheit schreibt, dann hat das schon durchaus seine Berechtigung, da ich mit der ZF sehr wohl deutlich merke, über welche Art von Grund ich meinen Köder gerade ziehe. Das beantwortet dann hoffentlich auch zum Teil Deine Frage. Ja, der Boden MACHT einen sehr deutlichen Unterschied. Ich erkenne sofort, ob mein Köder schon auf den ersten Steinen der Packung aufschlägt, oder noch im Sand- und Kiesbereich läuft. Das hilft schon mal sehr, Hänger zu minimieren. Auch Kies und Sand lassen sich durchaus noch unterscheiden.
    Es ist allerdings einfach auf bestimmten Böden und bei sehr leichten Gewichten schlicht und ergreifend nicht möglich, die Augen zuzumachen und zu glauben, dass man sofort merkt. wann der Köder am Boden ist. Klar...auf sehr harten Böden und mit ausreichend schweren Köpfen ist das problemlos möglich. Nun aber zu behaupten, dass es Ruten gäbe, die unter jeder Bedingung unzweifelhafte Rückmeldung geben ist einfach grober Unfug....
    Dazu muss man aber auch selbst genug Erfahrung gesammelt haben, um diese übertriebenen Aussagen erkennen zu können.
    Ich finde das schlimm genug, denn damit erzeugt man einfach Verunsicherung beim Rutenkauf....

    Ich hoffe für Dich, dass Moorla sich noch dazu äußert, Allerdings besitze ich selbst auch fünf Ruten von HR und habe schon einige mehr häufiger gefischt. Ich denke also schon, dass ich ein bisschen was dazu sagen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  15. Nippon

    Nippon Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Die Angaben zum Taper sind leider nirgendwo objektiv festgeschrieben, so dass hier die Hersteller in Vergleich stark abweichen. Also nur anhand der Katalogdaten würde ich da keine Entscheidung treffen.

    Ansonsten: Ich bin überzeugt, dass sowohl die TIRO als auch TIRO-EX (trotz ähnlichem Preis) spürbar besser sind als die HR Ruten bzw. Blanks. Vielleicht schaffen wir es ja, dass du eine Graphiteleader von uns bei dir testen kannst? Dann weißt du auch, ob deine Wünsche bzgl. Rückmeldung erfüllt werden können....es ist für Außenstehende schwierig, diese subjektive Empfindung einzuschätzen. Aber wenn du mit der TIRO (EX) fühlst, was du fühlen willst, dann ist doch alles super.

    Schreib mir am besten mal eine PN/Mail.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  16. Andi500

    Andi500 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    @BigBarra

    Guter Beitrag.
    Alles sehr subjektiv, da die Verhältnisse ebenso verschieden sind wie die Erfahrung der Angler.
    Ich habe selbst mehr als 100 Spinnruten besessen in den letzten 7-8 Jahren.
    Darunter High End Handmades wie VHF, CTS, SS2 und auch sonst so ziemlich alle Butter und Brot Ruten, die in den Foren so gehypt wurde in den letzten Jahren von Tailwalk über Hearty Rise bis Fantasista.
    Quasi ein zweites Hobby neben dem eigentlichen Angeln.
    Das Fazit ist, dass die eigenen Empfindungen teils so weit von den Aussagen (meist eher unerfahrener Leute bzw. Leuten mit wenig Vergleichsruten) abweichen, dass man sich fragt ob die dieselbe Rute meinen......
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  17. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Danke leute, ihr helft mir echt enorm. Habt mir grade so ein bisschen die Augen geöffnet was das alles angeht. Da jeder nunmal ein Individuum ist und anders empfindet kommt diese Vielzahl an Meinungen über eine einzige Rute zusammen. Das belesen kann also in der Hinsicht helfen, dass man seine Rutenvorstellung zumindest etwas eingrenzen kann. Viel mehr sollte es aber nicht sein. Ich werde nicht noch einmal den Fehler machen und eine Rute blind kaufen, so viel Geld hab ich leider nicht, als dass ich mir das andauernd leisten könnte :D Das A und O scheint wirklich das selber fischen zu sein, auch weil jeder an einem anderen Gewässer fischt. Nur ist dies (grade hier in HGW) etwas schwierig weil die Gewässer einfach nicht so stark beangelt werden (von der Peene mal abgesehen, aber da bin ich ja nur im Sommer) und die Angler eben nicht soo das hochwertigste Tackle haben...Sie fangen aber ja trotzdem irgendwie ihre Fische :D Nur macht es mit einer besseren Rute einfach mehr Spaß

    Edit: Wahrscheinlich ist euch allen das schon längst klar und ihr denkt euch mensch ist der Junge dumm, aber für einen, der noch nicht soo lange beim Spinnfischen dabei ist und für den Angelforen vor knapp einem Jahr echte Fremdworte waren, ist der Fred hier echt ne riesen Hilfe. Ich dank euch jetzt schon mal vielmals! Was ich auch merke ist, dass man noch so viel andere Beiträge etc gelesen haben kann (Ich hab mittlerweile den Kompletten Ruten sowie Rollenbereich, den Schnur, Köder und Zanderbereich gelesen....fragt nicht wie lange das gedauert hat), am meisten wird einem geholfen, wenn man eben direkt fragen kann. Danke dafür :)

    @Fabian das wäre Richtig geil. Gibt kaum jemand der so eine Möglichkeit anbietet. Ich kontaktier dich mal

    Grüße

    Julius
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2015
  18. BigBarra

    BigBarra Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Warum sollte irgendjemand glauben, dass Du dumm bist. Du fragst und hinterfragst das Thema. Hörst Dir die Meinungen anderer Leute an und versuchst, diese für Dich selbst zu gewichten und in Deinen Möglichkeiten einen Nutzen daraus zu ziehen. Das ist doch genau die richtige Verfahrensweise.
    Wenn Du die Möglichkeit bekommst, eine Rute von Fabian zur Probe fischen zu können, dann mach das auf jeden Fall. Das ist doch für Dich ne super Sache, um Erfahrungen und Vergleichswerte zu bekommen. Ob Du dann große Unterschiede erkennen kannst, wirst Du selbst feststellen. Ebenso welche der Ruten eher Deinen Geschmack trifft. Die GL sind wirklich super tolle Ruten, die ich selbst gern fische. Die HR sind ebenfalls gute Arbeitsgeräte mit denen man erfolgreich und mit viel Spaß angeln kann......
     
  19. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    Das stimmt schon, ich meinte das bezüglich meiner anfänglich naiven Herangehensweise. Man sollte andere Meinungen nicht zu hoch gewichten, viel entscheidender ist ein selbst probieren. Das kann einem dann nen teuren Fehlkauf ersparen.

    Grüße

    Julius
     
  20. Matchless

    Matchless Echo-Orakel

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    nochmal @BigBarra: Könntest du mir verraten welche Vivo du fischst (und für welchen Einsatzbereich), sowie die von dir gefischten HR Ruten (du sagtest ja irgendwas von 5) untereinander vergleichen? Das wär echt super!

    Grüße
     

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