(Ich möchte gern dieses alte Thema nochmal aktivieren

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Meine Fischerei sieht so aus: Nur vom Ufer, 95% Fluss/Hauptstrom 5% Nebengewässer.
Für eine grundnahe Präsentation nutze ich seit einem Jahr sehr häufig (75%) das Texas Rig. Mit Tungsten Bullets bis 10gr bzw Blei bis 14gr.
Hauptsächlich aus dem Grund, die Abrissquote zu minimieren im Vergleich zum klassischen Jiggen.
Das Texas Rig in Kombination mit TPE/auftreibenden Ködern hat sich dabei als halbwegs erfolgreich erwiesen.
Bei Verwendung einer einfachen Posenperle als Knotenschutz, können auch kleine TPE Köder oder geflavorte noch auftreiben und sich einige cm vom Grund abheben. Eine Gummi Perle scheint in manchen Fällen schon zu schwer (in Kombination mit dem Haken).
Darin sehe ich gerade Vorteil des Texas zu Cheburashka. Der Köder kann etwas auftreibenden.
Vorteil aus meiner Sicht gegenüber Carolina Rig, das Texas kann ich besser mit (leichter) Strömung fischen. Ich merke erheblich besser die Mitnahme des Köders als beim Carolina.
Zum Free Rig konnte ich kaum Unterschiede feststellen. Das nutze ich meist nur, wenn ich zufällig kein passendes Bullet Weight dabei habe.
Das Free Rig hat bei einem "Fluke Style" Köder den Vorteil, daß der Köder sich nicht um die eigene Achse dreht. Durch das Gewicht wird der Köder stabilisiert. Beim Texas gibt es schon mal durch das drehen etwas drall auf der Schnur.
Laut Fangstatistik habe ich bei ähnlicher Anzahl an Angeltagen, mehr Quantität, aber weniger große Fische. Ebenso mehr Barsche als Zander.
Das kann aber natürlich auch an den schwierigen Bedingung in diesem Jahr liegen.
Ich werde das "Experiment" noch weiter fortführen.
Unterm Strich hat sich die Abrissquote, was mein eigentliches Ziel war, je Angeltag/Angelstunde doch schon stark reduziert.