PFAS-Belastung in Nord- und Ostsee. Untersuchung von Greenpeace

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Jens123+

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Ich kann und will die Richtigkeit der Ergebnisse nicht in Frage stellen aber ....
Ich würde grundsätzlich erstmal schauen wer die Studie in Auftrag gegeben hat, mit welcher Intention und mich niemals auf eine Quelle verlassen!
In diesen Kombination sehe ich die gesamtheitlichen Objektivität eingeschränkt!
Sorry....
 

Hypocras

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Lukasss

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich kann und will die Richtigkeit der Ergebnisse nicht in Frage stellen aber ....
Ich würde grundsätzlich erstmal schauen wer die Studie in Auftrag gegeben hat, mit welcher Intention und mich niemals auf eine Quelle verlassen!
In diesen Kombination sehe ich die gesamtheitlichen Objektivität eingeschränkt!
Sorry....
Und im Zusammenhang mit den Protagonisten ein ziemliches Geschmäckle ....
Ich will hier gar nicht stänkern oder euch eure Meinung schlecht reden, aber nur weil Greenpeace draufsteht sollte man nicht gleich das ganze Papier negieren.

Denn: sie sind nicht die ersten die zu diesem Ergebnis gekommen sind (siehe Kapitel „Einordnung der Ergebnisse“). PFAS in relevanten Mengen wurden auch durch andere Länder (Polen und Finnland, Fußnote 12 und 13) und für die Nordsee durch das Thünen-Institut nachgewiesen (Fußnote 14).

Diese grundsätzliche Abwehrhaltung zu Greenpeace erschließt sich mir in diesem Kontext nicht. An der Erhaltung unserer Umwelt und der Minimierung der Schadstoffbelastung von Fisch (den die meisten von uns sicherlich gelegentlich gerne mal essen) sollte doch gerade uns gelegen sein.
 

Ruhrbarschotto

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Also zunächst finde ich den Grundgedanken sich am Umweltschutz zu beteiligen sehr gut ………..Aber ! Wenn wir alle jedes Jahr 365 mal unser Vorfach aus Fluo abreisen ist das immer noch der kleinste Teil der Verursachung! Also wenn HIER eine solche Diskussion stattfinden soll, dann macht auch mal das Buch auf mit den Artikeln wo PFAS enthalten ist und wo es am ehesten in den Kreislauf gelangt.
Das sind bestimmt nicht unsere Vorfächer!
Ich will dass nicht entschuldigen aber hier ist es wieder so eine Deutsche Debatte die keine Sau in China , USA oder anderen Teilen dieser Erde interessiert. Schön wenn sich Leute einen Kopf um dieses Thema machen , aber fangt doch bei den großen Jungs an ….

Löschschaum: Der Einsatz von fluorhaltigen Löschschäumen (AFFF) bei Bränden ist eine Hauptursache für lokale, aber stark konzentrierte Belastungen.Industrie: Industriestandorte und militärische Bereiche sind oft Hotspots.Alltagsprodukte: PFAS sind in vielen Produkten wie Outdoor-Kleidung, Kosmetika und beschichteten Pfannen enthalten und verbreiten sich so in der Umwelt.

Mahlzeit
 

Pabstat

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Es bleibt dabei: solange abgerissenen FC nicht einen signifikanten Beitrag zu der Belastung leistet, ist das Thema hier unter der Prämisse "Angler, wacht auf! " schlicht fehlt am Platze. Dass verschiedene Gewässer mit verschiedensten Dingen belastet sind, ist nichts Neues und Common sense. Wer gefangenen Fisch aus einem unbekannten Gewässer isst, ohne sich über mögliche Belastungen vorab zu informieren, handelt fahrlässig. Das ist auch nichts Neues und Common sense.
 

Lukasss

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Also zunächst finde ich den Grundgedanken sich am Umweltschutz zu beteiligen sehr gut ………..Aber ! Wenn wir alle jedes Jahr 365 mal unser Vorfach aus Fluo abreisen ist das immer noch der kleinste Teil der Verursachung! Also wenn HIER eine solche Diskussion stattfinden soll, dann macht auch mal das Buch auf mit den Artikeln wo PFAS enthalten ist und wo es am ehesten in den Kreislauf gelangt.
Das sind bestimmt nicht unsere Vorfächer!
Ich will dass nicht entschuldigen aber hier ist es wieder so eine Deutsche Debatte die keine Sau in China , USA oder anderen Teilen dieser Erde interessiert. Schön wenn sich Leute einen Kopf um dieses Thema machen , aber fangt doch bei den großen Jungs an ….

Löschschaum: Der Einsatz von fluorhaltigen Löschschäumen (AFFF) bei Bränden ist eine Hauptursache für lokale, aber stark konzentrierte Belastungen.Industrie: Industriestandorte und militärische Bereiche sind oft Hotspots.Alltagsprodukte: PFAS sind in vielen Produkten wie Outdoor-Kleidung, Kosmetika und beschichteten Pfannen enthalten und verbreiten sich so in der Umwelt.

Mahlzeit
Es bleibt dabei: solange abgerissenen FC nicht einen signifikanten Beitrag zu der Belastung leistet, ist das Thema hier unter der Prämisse "Angler, wacht auf! " schlicht fehlt am Platze. Dass verschiedene Gewässer mit verschiedensten Dingen belastet sind, ist nichts Neues und Common sense. Wer gefangenen Fisch aus einem unbekannten Gewässer isst, ohne sich über mögliche Belastungen vorab zu informieren, handelt fahrlässig. Das ist auch nichts Neues und Common sense.
Habt ihr überhaupt den Startbeitrag bzw. das Paper gelesen? Hier geht es NIRGENDWO um Fluorocarbon oder die Angelgeräteindustrie. Niemand will euch was wegnehmen.
Dass FC keinen nennenswerten Einfluss haben wird haben fähigere User im anderen Thread ja bereits schlüssig dargelegt. Die generelle Verschmutzung aller unserer Gewässer durch PFAS aus allen anderen Quellen ist jedoch real und kann über verzehrten Fisch (wie in dem Paper ausgeführt) auch zu unserem Problem werden.
Falls das für dich Standardvorgehen ist, dich über die Belastung der Fische in einem speziellen Gewässer zu informieren - super! Falls du da allgemein zugängliche Quellen hast wäre ich über einen Link dankbar.
Für viele andere ist das aber vielleicht nicht „Common Sense“, und gehört deshalb sehr wohl auch hier her.
 

Pabstat

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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@Lukasss Take it easy

Wie kommst darauf, dass irgendwer mir was wegnehmen will? Nicht von einem selbst auf andere schließen mag hilfreich sein oder nicht einfach irgendwelche Annahmen treffen ;-). Steht genau da, was ich sagen will. Einfach lesen. Und verstehen natürlich.

Und was für eine Quelle? Wenn man sich wegen sowas ins Hemd macht, muss man sich halt informieren. Da braucht es keine Quelle, da fragt man den Pächter des Gewässers/Lizenzausgabestelle oder im Angelladen. Ich sehe aber, dass in der Tat die Notwendigkeit der Prävention gross ist und man sich nicht selbst helfen kann...daher @Mods : bitte einen extra Thread eröffnen mit allen Studien zu allen möglichen schlechten Sachen die Gewässer betreffen können, in denen Fische drin sind.
 

Jens123+

Master-Caster
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Ich will hier gar nicht stänkern oder euch eure Meinung schlecht reden, aber nur weil Greenpeace draufsteht sollte man nicht gleich das ganze Papier negieren.

Denn: sie sind nicht die ersten die zu diesem Ergebnis gekommen sind (siehe Kapitel „Einordnung der Ergebnisse“). PFAS in relevanten Mengen wurden auch durch andere Länder (Polen und Finnland, Fußnote 12 und 13) und für die Nordsee durch das Thünen-Institut nachgewiesen (Fußnote 14).

Diese grundsätzliche Abwehrhaltung zu Greenpeace erschließt sich mir in diesem Kontext nicht. An der Erhaltung unserer Umwelt und der Minimierung der Schadstoffbelastung von Fisch (den die meisten von uns sicherlich gelegentlich gerne mal essen) sollte doch gerade uns gelegen sein.
Moment mal, ich habe die Ergebnisse von Greenpeace in keinem Wort negiert !

Das ist klassischer Lobbyismus, das ist ja auch mehr als offensichtlich.
Daran ist auch nichts verwerflich.
Man sollte sich allerdings darüber bewusst sein, dass das Ergebnis von vorne herein eine Tendenz hat .
Auch in Ordnung!
Wenn Monsanto eine Publikation zum Thema Pestizide herausbringt,nur die Vorzüge beleuchtet werden, dann mag das richtig sein ist aber einseitig und es gibt auch eine zweite Seite der Medaille.
 

LazyS

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@Lukasss Take it easy

Wie kommst darauf, dass irgendwer mir was wegnehmen will? Nicht von einem selbst auf andere schließen mag hilfreich sein oder nicht einfach irgendwelche Annahmen treffen ;-). Steht genau da, was ich sagen will. Einfach lesen. Und verstehen natürlich.

Und was für eine Quelle? Wenn man sich wegen sowas ins Hemd macht, muss man sich halt informieren. Da braucht es keine Quelle, da fragt man den Pächter des Gewässers/Lizenzausgabestelle oder im Angelladen. Ich sehe aber, dass in der Tat die Notwendigkeit der Prävention gross ist und man sich nicht selbst helfen kann...daher @Mods : bitte einen extra Thread eröffnen mit allen Studien zu allen möglichen schlechten Sachen die Gewässer betreffen können, in denen Fische drin sind.
Wie kommst du dann auf das FC in diesem Thread?

Und glaubst du wirklich, dass jeder Pächter eine Analyse auf PFAS in seinem Gewässer macht?

Das Ergebnis mit der PFAS-Belastung gibt es z.B. auch für viele Schweizer Gewässer. Auch das Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat schon 2020 eine Belastung quasi aller untersuchten Gewässer nachgewiesen.

Das Problem mit PFAS im Gewässer und Fisch ist real, ob ihr es wahr haben wollt oder nicht ändert da leider nichts dran.

Wie groß das Problem ist, ist wohl nicht ganz klar. Also sowohl wir stark einzelne Fischbestände belastet sind als auch mit genau welchen PFAS und was genau diese PFAS bei uns im Körper machen.
Persönlich habe ich grundsätzlich nicht viel Lust auf sich ewig anreichernde, praktisch nie wieder verschwindende, teils bekannt krebserregend, teils überhaupt nicht untersuchte Stoffe im Wasser und Nahrung.
 

Hypocras

Schusshecht-Dompteur
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Artikeln wo PFAS enthalten ist
Infos z.B. von der Verbraucherzentrale:


“….

Wo werden PFAS eingesetzt?​

PFAS kommen wegen ihrer besonderen Eigenschaften in unzähligen Produkten, die wir täglich verwenden, zum Einsatz:

  • in Funktionskleidung und Wanderschuhen für Outdoor-Aktivitäten, auch in Textilien für Kinder
  • in Kochgeschirr, Pfannen, Backzubehör und anderen Küchenutensilien (Waffeleisen, Sandwichmaker, Raclette, Dauerbackfolien, Backpapier) mit Antihaft-Eigenschaften
  • in schmutzabweisenden und fleckgeschützten Teppichen, Polstermöbeln, Tischdecken etc.
  • in Putzschwämmen
  • in beschichteten Trinkbechern, Pappverpackungen oder anderen Fast-Food-Verpackungen (z.B. Pommes-Tüten, Tüten mit Mikrowellen-Popcorn)
  • in Zahnseide oder anderen Zahnbändern zur Zahnreinigung,
  • in Imprägniersprays zur Schuhpflege, für Textilien und Leder
  • in Kinderprodukten wie Buggys und Fahrradanhängern
  • in Fotopapieren, Papier für Klebeetikettenund Druckfarben
  • in Wachsen oder Schmiermitteln, zum Beispiel in Ski-Wachsen
  • in Kletterseilen
  • in Farben und Lacken mit speziellen abweisenden Eigenschaften
  • in Pflanzenschutzmitteln
  • manchmal auch in Kosmetik
  • in Feuerlöschschaum… “
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