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Online-Petition für mehr rechtliche Sicherheit bei C+D

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Spin+Fly, 22. Juli 2009.

  1. Spin+Fly

    Spin+Fly Master-Caster

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    Gute Sache mal zu versuchen die Angelegenheit rechtlich eindeutiger geregelt zu bekommen

    hier gehts zur Abstimmung, jede Stimme zählt!
    https://epetitionen.bundestag.de/ind...;petition=5060


    Zitat:

    "

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das eine klare Rechtslage für die Sport- und Freizeitfischer in Deutschland zur selektiven Entnahme maßiger und außerhalb der Schonzeit gefangener Fische schafft. Mit diesem Gesetz schafft der Bundestag auch gleichzeitig eine Verbesserung des, im Moment, desaströsen Fischbestandes in unseren Gewässern.
    Begründung

    Eine Klarstellung vorab: Bei dieser Petition bleiben die §§ 1 und 17 TierSchG unberührt. Wir distanzieren uns auch von denjenigen, die einen Fisch fangen, als Trophäe fotografieren und ihn dann wieder zurücksetzen. Es geht hier lediglich um ein Gesetz, das uns Anglern ein wenig mehr Sicherheit bei der Ausübung unseres Hobbies gibt und das den Fischbestand in unseren Gewässern sichern soll.

    Viele Angler in Deutschland, besonders die Angeljugend, leiden regelrecht an der unklaren Rechtslage. Es entbrennen sehr viele Diskussionen über dieses Thema bis hin zu Streitereien unter Angelkollegen. Einige Angler sind sogar der Auffassung daß jeder maßige Fisch waidgerecht getötet werden muss um sich nicht strafbar zu machen. Wiederum andere Angler sehen in der aktuellen Rechtslage überhaupt keine Veranlassung einen Fisch dem Gewässer zu entnehmen. Auch die Gegenläufigen Meinungen der beiden großen Angelverbände, tragen nicht gerade zu einer Rechtssicherheit bei.

    Wir brauchen Dringend ein Gesetz zur Selektiven Entnahme von Fischen nach dem Vorbild der britischen Inseln, Skandinaviens oder Frankreichs. Dabei werden z.B. nur die Fische entnommen auf die gezielt geangelt wurde und evtl. anfallender Beifang wie z.B. Brassen beim Karpfenfang, dürfen wieder zurückgesetzt werden. Denn Beifang ist nicht zu vermeiden. Wir Angler können nur bedingt vorhersehen welcher Fisch uns an den Haken geht.

    Durch die Selektive Entnahme von Fischen schützen und fördern wir aber auch den Fischbestand in unseren Gewässern. Wie an den Beispielländern Niederlande oder Skandinavien zu sehen sind, haben sich diese Länder einen ausgezeichneten Fischbestand bewahrt. Und wir dürfen nicht Vergessen, das die Selektive Entnahme auch Naturschutz ist.

    Wir müssen mit der aktuellen Praxis aufhören, Fische zu fangen die man dann in der Mülltonne entsorgt, weil man den Fisch nicht verwerten kann. Diese Praxis zerstört nicht nur unsere Fischbestände, sondern auch das äußerst empfindliche Ökosystem Wasser und nicht zuletzt die gesamte Flora und Fauna.

    Bei der Selektiven Entnahme sollen natürlich nur die Fische schonend zurückgesetzt werden, die auch tatsächlich lebensfähig sind. Nicht lebensfähige oder kranke Fische müssen selbstverständlich dem Gewässer entnommen werden. Dabei wird, aufgrund unserer nachgewiesenen Anglerischen Sachkunde, unsere gesamte Sorgfalt eingesetzt um den beiden wichtigen §§ 1 und 17 TierSchG zu genügen. Vielleicht wäre sogar der Einsatz von Schonhaken sinnvoll. Es wurden damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Einsatz von Schonhaken gehört bei Fliegenfischern schon lange zum „guten Ton“.
    "
     
  2. soulwarrior

    soulwarrior Finesse-Fux

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    Grevesmühlen
    Gelesen, für gut empfunden, unterschrieben.
     

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