Norwegen vom Ufer (Süß-/Salzwasser) - Empfehlungen?

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FD2312

Finesse-Fux
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Wie tief fischt man denn in den Fjorden mit Gummi und Jig? Bzw. wie tief lässt man absinken?
Hab ne -50g Illex Reiserute mit 250cm und plane noch ne 80g Rute mit 2,9m anzuschaffen denke mit den beiden kann ich an den Fjorden ausreichend abdecken oder sollte ich die 215cm - 30g Rute noch einpacken?

Hast du in Bergen auch die Seen gefischt und kannst welche empfehlen?
Die 30g Rute unbedingt einpacken. An vielen Spots gibt es eher nur kleinere Fische und vor allem Makrelen und wenig Hindernisse. Da reicht die 30g Rute (ggf. sogar eine 15/20g Rute) locker aus. Macht dann noch mehr Spaß.
Außerdem kannst Du damit auch mal im Süßwasser angreifen.
Mfg Flo
 

Bassnatic

Gummipapst
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Die 50g illex reicht, kannst dir in meinem Augen das Geld für ne zweite Rute sparen aber das ist nur meine Meinung
Ich fische eigentlich bis maximal 20 Meter Tiefe.
Wenn du vom Ufer 8-12 Meter erreichen kannst dann reicht das oft vollkommen.
Vor allem eben wenn Strömung da läuft.
Lass den Köder absinken bis zum Grund.
Dann kurbelst du den langsam ein, musst nur auf den Tang und Felsen achten und da mal beschleunigen. Bisse kündigen sich meistens durch kleine Zubbler und Stupser an.
Erst wenn du Gewicht spürst anhauen. Geht gut auf Dorsch und Pollack.
Ansonsten je nach Grund kannst du auch Jiggen. Vor allem Lippfische und Dorsche stehen da drauf. Geht aber eben meistens eher auf Sandgrund, denn sonst verlierst zu zu viele Köder.
 

Seppel

Gummipapst
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Ich hatte letztes Jahr ne Zeck Troy 25 dabei und das war mit kleinen Blinkern der Spaßbringer auf Makrele!
Die machen richtig Alarm am leichten Gerät und kein Tüddel beim üblichen Paternoster.
Meine Noeby Beast Travel 2,9 Meter und 80 Gramm war für mich der Allrounder vom Ufer am Fjord.
 

balu1988

BA Guru
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Hab auch in Bergen gefischt und bisschen Umland. Aber nur Salzwasser. Hab damals überwiegend mit einer Sportex Black Pearl Travel gefischt. 2,70 und 60gr. Weniger hätt es auch getan. Hatte noch ne 2,40er Zeck Troy mit 50wg dabei, die blieb aber meistens zuhause weils mit 2,70 dann oft besser war vom Ufer. Weniger wegen Wurfweite eher wegen Hindernissen und Ufer. Schnur reicht eine 1.5er pe aus, dazu ein 0,40er Fluo je nach Hindernissen.
Unbedingt paar so küstenwobbler einpacken ala Westin Great heron. Macht mega Laune in flachen Teilen wenn pollack vor Ort sind. Jigköpfe hab ich von 18-40gr in Verwendung gehabt.
 

Twisterlinho

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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@Bassnatic : Mit welchen Kopfgewichten hast du auf 8-12m Tiefe gefischt? Hatte gedacht fürs Angeln am Fjord hauptsächlich Z-Man zu fischen, aufgrund der Haltbarkeit es sei denn es ist mit einer hohen Abrissquote zu rechnen...
 

Bassnatic

Gummipapst
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Guten Morgen.
Ich fische die meiste Zeit 20-30g in Norwegen. Ab und an auch mal 8-12 aber das kommt total auf die Situation an.
Wem das leichte Fischen nicht soo wichtig ist, der kann einfach 30 nehmen und glücklich sein.
Aber das entscheiden häufig die Gegebenheiten.
Der Köder sollte einfach halbwegs kontrolliert zum Grund sinken und dann nicht direkt hoch ploppen wenn der Strömungsdruck einsetzt.
Ich würde sagen 80% der Bisse kommen sowieso kurz vor der Uferkante, dh du musst eigentlich nur darauf achten, dass der Köder oberhalb des Tangs läuft. Und nicht anhauen beim Zupfer, sondern erst wenn du Gewicht spürst. Selbst meterlange Heilbutts beißen oft genau so. Die kauen oft erst ein bisschen auf dem Schwanz herum und saugen dann ein. Ein früher Anhieb ist häufig eine verpasste Chance.
Die Abrissquote hast du manchmal auch selbst in der Hand. Beim Jiggen vom Ufer ist sie naturgemäß höher.
Starke unkontrollierbare Strömung ist ebenfalls oft ein Hängergrab, einfach weil du nicht weißt wo dein Köder ist und dann wird der gerne unters Ufer gespült. Aber sowas ist mir bisher nur an einigen großen Straumen wie dem Saltstraumen passiert, und da helfen auch 200g oft nicht aus dann. Ist nicht meine Fischerei, ich weiche dann aus und werde an anderen Stellen glücklich.
Ich kann evtl nachher mal schauen, ob ich noch Spots in deiner Gegend kenne bzw. vielleicht Rückschlüsse ziehen kann.
Ansonsten ist norgeskart eine große Hilfe, da kannst du die Tiefen an entsprechenden Spots im Vorhinein prüfen und dann entscheiden, ob sie sich lohnen können.
 

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