Guten Morgen.
Ich fische die meiste Zeit 20-30g in Norwegen. Ab und an auch mal 8-12 aber das kommt total auf die Situation an.
Wem das leichte Fischen nicht soo wichtig ist, der kann einfach 30 nehmen und glücklich sein.
Aber das entscheiden häufig die Gegebenheiten.
Der Köder sollte einfach halbwegs kontrolliert zum Grund sinken und dann nicht direkt hoch ploppen wenn der Strömungsdruck einsetzt.
Ich würde sagen 80% der Bisse kommen sowieso kurz vor der Uferkante, dh du musst eigentlich nur darauf achten, dass der Köder oberhalb des Tangs läuft. Und nicht anhauen beim Zupfer, sondern erst wenn du Gewicht spürst. Selbst meterlange Heilbutts beißen oft genau so. Die kauen oft erst ein bisschen auf dem Schwanz herum und saugen dann ein. Ein früher Anhieb ist häufig eine verpasste Chance.
Die Abrissquote hast du manchmal auch selbst in der Hand. Beim Jiggen vom Ufer ist sie naturgemäß höher.
Starke unkontrollierbare Strömung ist ebenfalls oft ein Hängergrab, einfach weil du nicht weißt wo dein Köder ist und dann wird der gerne unters Ufer gespült. Aber sowas ist mir bisher nur an einigen großen Straumen wie dem Saltstraumen passiert, und da helfen auch 200g oft nicht aus dann. Ist nicht meine Fischerei, ich weiche dann aus und werde an anderen Stellen glücklich.
Ich kann evtl nachher mal schauen, ob ich noch Spots in deiner Gegend kenne bzw. vielleicht Rückschlüsse ziehen kann.
Ansonsten ist norgeskart eine große Hilfe, da kannst du die Tiefen an entsprechenden Spots im Vorhinein prüfen und dann entscheiden, ob sie sich lohnen können.