Meinungsaustausch: Köderführung+Köderwahl

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Basti

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin Moin

Wie führt ihr eure Gummiköder (Shads, Twister etc.) ?

Beim Angeln mit Twistern, lasse ich den Twister am Boden rumzucken, sodass er maximal 1m hohe Sprünge macht. (Ähnlich wie die Führung bei nem Heringspadernoster). Lieblingstwister: Der Turbotail in 9cm

Bei Gummifischen benutze ich die "Profi-Blinker-Methode".
Man lässt die Fische auf den Grund sinken, und macht ca. alle 3-6 Sekunden einen großen Ruck, sodass er bis 1,5 m hohe Sprünge absolviert. Lieblingsköder: Hab da keine Speziellen. Einige von Manns oder Profi-Blinker usw.

MfG
Legolas
 

CatchAndReleaseIt

Barsch Vader
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... gerade jetzt in der kalten Jahreszeit bevorzuge ich Gummifische, die nicht zu stark "flattern" (z.B. Blue Fox Minnow Shads) und ultralangsam absinken (kleinstmögliche Köpfe) ... diese dann mit kleinsten, aber unregelmäßig ruppigen Bewegungen kurz über Grund geführt ... auch mal kurz liegen lassen ... und wieder von vorn ... die Zander mögen´s :wink:
:!: Weit ausladende Sprünge des Gummis würde ich mir für den Frühherbst aufsparen :arrow: je kälter die Witterung, desto kleiner die Bewegung :!:
 

dietel

Barsch-Yoda
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stimmt, im winter eher mal ne pause einlegen und den trägen fischen zeit geben. die stehen oder liegen dicht am grund. denen muss man jetzt den bleikopf fast auf die rübe knallen, dass sie sich animiert fühlen, den störenfried zu attackieren. im sommer kann man dann richtig heftige sprünge erzeugen und zuversichtlich sein, dass die fische zuschnappen. liegt am stoffwechsel, der jetzt ganz unten ist.
 

Tinsen

Barsch Vader
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also ich habe mir in letzter zeit diese "rucken" abgewöhnt. ist mir zu unkontrolliert.

ich angle zur zeit meist nur über die rolle.

den köder auswerfen, schnurr straff halten, auf den "einschlag" am grund warten. schnurr straffen und dann 2 kurbelumdrehungen. an der rutenspitze siehst du, wenn der köder wieder am grund ist, da sie kurz durchsackt. bei schwereren ködern merkst du das zusätzlich noch.

dann wieder 2 kurbel umdrehungen ....

je nach jahreszeit, dann natürlich auf die geschwindigkeit achten.

ist alles nicht so hektisch, wei das "geruppe" mit der rute.
 

DozeydragoN

Finesse-Fux
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Hi!

Ich "ruppe" eigentlich ganz gerne. Da man so den Köder länger im Visier der Räuber halten kann (da Absinkphase länger). Allerdings ist das reine Kurbeln im Winter natürlich auch vorteilshaft, C&RIt hats ja schon ausgeführt.

Gruß, DD
 

dietel

Barsch-Yoda
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hab heut etwas herumexperimentiert. ruppen brachte heute mehr als über die rolle. aber nur ganz kurze sprünge. am besten war es, wenn der jigkopf so leicht war, dass er ein wenig von der strömung mitgenommen wurde. auf einen vier gramm schwereren kopf gabs zwei fehlbisse. der wechsel zurück 4 zanderle. ich denke aber, dass der unterschied zwischen ruppen und nichtruppen gar nicht so groß ist. man kann ja auch mit der kurbel die sprung-performence beeinflussen. aber die etwas steileren sprünge kriegt man sicher mit hochgehalter rute beim ruppen hin. müsste man sich alles mal aus fischperspektive im schwimmbad ansehen. vor allem müsste man selber sehen, wenn man gerade angelt. live also. sehr schwer.
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich bin der Meinung, dass die Wassertiefe und die Entfernung des Köders entscheidend ist, wie man einen Gummifisch/Twister führen sollte.

Meine persönliche Faustregel:

Tiefes Wasser (> 5m) + weite Würfe -> 'über Rolle angeln'

Tiefes Wasser + kurze Distanz -> gefühlvolle Zupfer (max. 1m hoch)

Flaches Wasser + weite Entfernung -> Rute hoch,
ruhig mal ordentlich 'ruppen'

Natürlich sollte man die Köderführung möglichst variabel kombinieren, um auch die mißtrauischeren Burschen zu überzeugen.
Ein krankes oder flüchtendes Fischchen bewegt sich ja nicht gerade monoton im Zickzack durchs Wasser, wie es in den meisten Angelzeitschriften zum Thema Führungsstil abgebildet ist.

Zudem ist ja, wie schon von euch ausgeführt, die Jahreszeit wichtig, wenn es um die Einholgeschwindigkeit geht.

Zum Thema Köderführung kann man sicherlich noch mehr schreiben, aber das überlass ich erst mal wieder euch ;o)

Gruß
RS
 

tfischer

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich habe festgestellt, das in meinem Revier: Der trüben Berliner Unterhavel
das über den Grund ziehen mit einem Erie-Jigkopf an Kanten die besten Erfolge bringt, wenn vom flachen ins tiefe Wasser gezogen wird.
Mit großen Sprüngen und Rundem-Jigkopf fische ich immer Bergauf, das scheint die Barsche und Zander irgendwie zu reizen.
Auf ebenem Terrain, meistens Sandgrund fische ich Stand-Up Jigköpfe mit mittleren Rucken (ca. 50cm hohe Sprünge).
Das Gewässer ist fast ohne Ströhmung, daher benutze ich Jigköpfe zwischen 4 und 10g, je nach Windstärke und Wassertiefe.

Einen kleinen Tipp am Rande:
Beim über den Grund ziehen fische ich immer eine Bleikugel mit Öse und Wirbel von ProfiBlinker vor einem leichten 4g Erie-Jigkopf. Dadurch erreiche ich eine schwere Masse, die sich gut wirft und auf dem Boden kratzt und knirscht aber vom Zander nicht eingesaugt werden muß, da der leichte Jig im Sog viel leichter ins Zandermaul steigt. :idea:
 

Barschhunter

Twitch-Titan
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Ich führe meine Gummiköder manchmal wie einen Jerkbait, also mit einer rukenden Bewegung. Bei kleinen Minitwistern funkioniert das auf Barsch ganz gut.
 

Fishadelic

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Also wenn ich so angle wie die Jungs von Profiblinker das vormachen, habe ich alle 10 Würfe einen Schnurriss wegen eines Hängers. Das liegt vermutlich hauptsächlich am mühsamen Boden...
Aber ich bin eigentlich überzogen von der PB-Art...

Twistern tu ich eigentlich nur noch mit Turbotails.

Gruss, Fishadelic
 

Jigga

Twitch-Titan
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Also am Rhein zB. führe ich den Gummifisch ganz normal wie schon oft hier beschrieben...
..nur das meine Sprünge auch im Sommer nicht hoch sind!

nach dem Absinken an der Strömungskante kommt die Rute auf 9 Uhr ( Hüfthöhe) und wird nicht senkrecht hoch, sondern in Hüfthöhe (nach hinten)gejiggt.
Die Sprünge sind so (schätze ich mal) 30-50 cm hoch, ich habe damit eine Ansinkphase von ca. 3 Sekunden. Absolut tödlich ..immer hart am Grund fischen dann kommen die Zander von ganz alleine. was ich im Sommer wie im Winter bemerkt habe ist, dass man den Gummifisch auch einfach mit Hilfe der Strömung auf dem Grund schleifen lassen kann. Irgendwann "findet" das Gummi eine ruhige Strömung, legt sich dort auf den Grund und das stehen auch die Zander. Passiv mit Gummi! versuchts mal. An schwierigen Tagen hats mich schon vorm Schneider bewahrt


nach ein paar Versuchen weiß man auch wos Hänger gibt und wo nicht..!!!

Gruß

Jigga

(
 

Fischknipser

Master-Caster
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Ich hole den Thread nochmal hoch.

Da ich momentan Zeit habe habe ich mir schon einige Videos ,zum Thema Barschangeln,bei YouTube angeschaut.

Mir ist aufgefallen das der Köder eher zackig geführt wird.

Ich könnte mir schon vorstellen das es auch Jahreszeitabhängig oder Spotabhängig ist,aber auch bei den Wintervideos wird der Köder eher zackig geführt.

Wie handhabt ihr das so?

Beim Treffen letztes Wochenende ist mir aufgefallen das die meisten,ich einschliesslich,eher eine ruhige Köderführung gewählt haben.

Gruß Carsten


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Marc@BA

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Dafür gibt es leider kein Rezept - das ist wirklich abhängig von vielen Faktoren. Prinzipiell muss man eigentlich immer schauen, welche Art der Führung an dem Tag am besten funktioniert. Das heißt 3-5 Würfe mit normaler Geschwindigkeit, 3-5 Würfe langsam schleifend und zuppelnd und schließlich das ganze noch zackig - dann Spotwechsel. Im Sommer muss man dann zwangsläufig ja sogar alle Schichten auch noch mit einbeziehen - dagegen ist es im Winter ziemlich klar, dass sich die Fische Grundnah aufhalten.
 

eggerm

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hoffentlich am Wasser
Es ist halt nur bedingt erfolgreich, wenn man den Fischen vorgibt, wie sie zu beissen haben. Eher zu empfehlen ist sich von den Fischen zeigen zu lassen, was sie wollen. Wie Marc schon beschreibt. Ich fische auch lieber zackig. aber wenns die Fische lieber ruhig wollen, solln sies bekommen. Sprich, wenn nichts beisst, mal langsam, bis ein paar Sekunden liegen lassen Sonst Köder/ Montage wechseln...

MfG Matthias
 

BassPunk

Gummipapst
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Im Winter fische ich leicht und zackig!
Die Aussage bezieht sich nur aufs Jiggen!!!!!
Da die dicken Barsche nicht die schnellsten Räuber sind,gehe ich beim Jiggen folgendermaßen vor!!!
Zackige Doppeljigs am leichten Kopf,erweckt die Aufmerksamkeit der Barsche(Stelle mir immer vor,dass ein ! über der Birne der Barsche erscheint:grin:)und die langsame Absinkphase gaukelt ihnen ne leichte Beute vor.
Bei Rigs ist es ähnlich,nur nicht ganz so schnell!!!
Langsame Präsentation mit gelegentlich zackigen Momenten(Aufmerksamkeit erwecken)
Bei mir kommt der Biss oft nach so nem zackigen Moment!
Dauert dann vielleicht 3-20sec aber es zeigt mir,dass es funktioniert:blush:
Ist zumindest bei mir so
 
Zuletzt bearbeitet:
K

Khx

Gast
Immer wieder flexibel sein, auch mal Regeln, die in den Lehrbůchern stehen, ausser Acht lassen. Ich habe z. B. letztes Wochenende sehr gut mit Naturfarben ( lindgrůn- blau) im trůben Wasser gefangen.
 

Fischknipser

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Es ist halt nur bedingt erfolgreich, wenn man den Fischen vorgibt, wie sie zu beissen haben.

Nee Du das möchte ich auch gar nicht.
mir ist ,wie ich weiter oben geschrieben habe,halt aufgefallen,daß bei unserem "Schneetreffen" eher langsam gefischt worden ist.
Ich bin ja ,speziell was das Barschangeln angeht,noch nicht lange dabei und habe die Köder eher im Zeitlupentempo gefischt,was an diesem Tag eher nicht von Erfolg geprägt war.

Ich persönlich bin aufgrund des Wetters,kaltes Wasser daher runtergefahrener Stoffwechsel der Fische,gar nicht auf die Idee gekommen den Köder zackig zu führen.

Beim nächsten Barschangeln werde ich es definitiv mal zackiger probieren,denn ein Köderfisch wird wahrscheinlich bei einer Attacke eines Raubfisches nicht auf der Stelle rumhüpfen,er wird wohl eher flüchten.
 

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