Hitzewelle - wie geht ihr damit um ? leiden bereits eure Gewässer?

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Christoph____

Twitch-Titan
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Grüß euch,
die Hitze macht es uns Raubfischanglern aktuell echt verdammt schwer. Vor allem die Hechte leiden extrem unter den hohen Wassertemperaturen. Die stehen gefühlt nur noch lethargisch rum und geschenkt gibt es momentan gar nichts.

Wir haben im Süden Österreichs in den großen Naturseen bereits jetzt meist Wassertemperaturen über 25 Grad. In kleineren stehenden Gewässern kratzen wir nahe an den 30 Grad und teilweise haben wir selbst in den Fließgewässern knapp 25 Grad.

Wie läuft es bei euch auf Hecht, Zander und Barsch? Habt ihr überhaupt noch Kontakte, oder habt ihr die Raubfischruten erst mal vorübergehend in den Keller gestellt?

Ein dickes Petri weiterhin!:emoji_call_me:


 

gaga05

Belly Burner
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Am Fluss ist da der Vorteil, dass man sich dann eher Strömungsbereiche suchen kann und dort dann zum Beispiel den Rapfen nachstellen kann. Wenn man Glück hat findet man aber auch andere Fischarten. Aber benötigt schon eine Umstellung in der Herangehensweise.
 

0221

Twitch-Titan
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Finde auch, dass man bei den aktuellen Gegebenheiten einfach mal wieder anderen Hobbys nachgehen kann als die Fische weiter zu stressen. Ich bin in Hamburg zuhause wo die Wassertemperatur in der Elbe die 25 Grad Marke geknackt hat und Sauerstoffwerte von unter 1,3mg/l (!!!) aktuell auf der Tagesordnung stehen.... Zanderangeln kommt mir aktuell nicht in den Sinn.
 

sepp

Finesse-Fux
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Finde auch, dass man bei den aktuellen Gegebenheiten einfach mal wieder anderen Hobbys nachgehen kann als die Fische weiter zu stressen. Ich bin in Hamburg zuhause wo die Wassertemperatur in der Elbe die 25 Grad Marke geknackt hat und Sauerstoffwerte von unter 1,3mg/l (!!!) aktuell auf der Tagesordnung stehen.... Zanderangeln kommt mir aktuell nicht in den Sinn.
GENAU - hab ich auch gemacht - nannte sich auffe Bude hocken - grausam das Sauwetter bei uns - und nochdazu kam ich ja grad aus dem perfekt kühlen Finnland, das war ein harter Kontrast :tearsofjoy:
 

Pingoon

Nachläufer
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Wir stellen bei uns im Verein "freiwillig" die Fischerei auf Bachforellen ein, wenn die Wassertemperatur nachhaltig 20 Grad überschritten hat. Je nach Niederschlag ist das Mitte Mai - Ende Mai. Der Bach heizt sich über den Sommer auf gut 28 Grad auf aber die Fische haben scheinbar kühlere Rückzugsorte - wo sie zum Glück auch in Ruhe gelassen werden.
 
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Radegast

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Da ich vorwiegend auf Forelle und Hecht fische , war in den letzten beiden Wochen auch mal Pause angesagt.

Mal schauen wenn es markant und nachhaltig abkühlt ob ich dann wieder probieren werde.
 

Christoph____

Twitch-Titan
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Ja ich sehe das auch gleich wie ihr... Hab meine Spinnruten auch schon länger im Keller stehen...
Bei uns ist heute endlich etwa Abkühlung und Regen gekommen ich hoff das entspannt die Lage etwas...
 

SiWa

Gummipapst
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Nahe der Grenze
Also in einem meiner Vereine werden wir zukünftig das Angeln bei solchen Temperaturen einstellen.
Da wir unsere Erlaubnisscheine auch über hejfish ausgeben/kontrollieren wird dann auch die Ausgabe von Gastkarten ausgesetzt.
Bei uns sind es Seen und Gräben mit hoher Empfindlichkeit bezüglich solcher Hitzewellen, dazu ein recht kleiner Verein, sodass wir davon ausgehen dass das auch umsetzbar ist.
Wir hatten aber auch zum Teil absurd hohe Wassertemperaturen um 26-29°C je nach Gewässer.
Ich persönlich gehe dann auch einfach nicht mehr.
Hier mal eine (nicht unbedingt wissenschaftliche) Abbildung die an die Mitglieder ging.
80189ce0-72c0-11f1-a1a9-11373697d25d.jpg
 

ATRiot01

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Man kann von ihm halten was man möchte, aber Sebastian Hänel hat’s in seinem letzten Podcast ganz gut auf den Punkt gebracht: Es sind nicht alle Gewässer ( und Fischarten!) gleich. Bei dem Wetter lass ich kleine und mittlere Gewässer in Ruhe, und den Hecht sowieso. Eigentlich lass ich beides in den meisten Jahren schon ab Juni links liegen. An mittleren und dem ganz großen Fluss seh ich da keine Notwendigkeit, wobei ich bei den aktuellen Wassertemperaturen nur noch auf Zander fische, die können das ganz gut ab (schnelles und sauberes Handling vorausgesetzt natürlich, keine Fotosession o.ä.).
Waller geht im Fluss auch gut klar, im Stillwasser hatte ich da früher mal 2 „Ausfallerscheinungen“, seit dem lass ich’s.

Edit möchte zur Grafik da oben anmerken das Sie da so nicht mitgehen möchte, der Rhein hatte hier 29grad und der einzige akute Stress den zB. die Zander hatten war die Nahrungsbeschaffung, die waren in Höchstform, im Gegensatz zu mir…
Aber wie gesagt, man muss da schon hart nach Gewässern unterscheiden….
 
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sepp

Finesse-Fux
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Man kann von ihm halten was man möchte, aber Sebastian Hänel hat’s in seinem letzten Podcast ganz gut auf den Punkt gebracht: Es sind nicht alle Gewässer ( und Fischarten!) gleich. Bei dem Wetter lass ich kleine und mittlere Gewässer in Ruhe, und den Hecht sowieso. Eigentlich lass ich beides in den meisten Jahren schon ab Juni links liegen. An mittleren und dem ganz großen Fluss seh ich da keine Notwendigkeit, wobei ich bei den aktuellen Wassertemperaturen nur noch auf Zander fische, die können das ganz gut ab (schnelles und sauberes Handling vorausgesetzt natürlich, keine Fotosession o.ä.).
Waller geht im Fluss auch gut klar, im Stillwasser hatte ich da früher mal 2 „Ausfallerscheinungen“, seit dem lass ich’s.

Edit möchte zur Grafik da oben anmerken das Sie da so nicht mitgehen möchte, der Rhein hatte hier 29grad und der einzige akute Stress den zB. die Zander hatten war die Nahrungsbeschaffung, die waren in Höchstform, im Gegensatz zu mir…
Aber wie gesagt, man muss da schon hart nach Gewässern unterscheiden….
kann man natürlich nicht so pauschalieren - denke mal der Rhein bei Euch wird noch frisch genug sein

Die Donau zwischen Regensburg und Passau war schon im extrem kritischen Bereich und Temperaturen von fast 30 Grad hatten wir noch nie, wenn ich mich nicht irre . . . . .

 

til

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich fische an einem tiefen Gewässer, die Fische können ausweichen und sich ihre Wohlfühltemperatur aussuchen. Tun sie auch. Zuletzt waren nicht einmal mehr die kleinen (Barsch-)Brütlinge im Kraut. Dafür gabs dann auf tieferen Plateau recht gute Action. Auf dem Echolot sah man auch Fische aller grössen vom Grund bis c. 6m hoch und runter . Gefangene Barsche haben kleine Brütling von 3-4cm ausgekotzt. Das war wohl diesjährige Brut und erklärt auch, weshalb sie den 7cm Pintail etwas zurückhaltend attackiert haben.
 

Krautzone

Bigfish-Magnet
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Nutze meine Hausgewässer zur Zeit einzig zur meiner Abkühlung und zum Schwimmen für meinen Hund da diese mittlerweile eine Temperaturen von 26⁰ bis 28⁰ erreicht haben und auch die Sauerstoffwerte nicht die besten sind hab ich das Angeln dort erstmal eingestellt da ich die Fische nicht unnötig stressen möchte und mir die zu erwartende Sterblichkeitsrate beim Releasen einfach viel zu hoch ist.Werde erst wieder anfangen zu fischen wenn die Wassertemperatur gefallen und vor allem der Sauerstoffgehalt wieder gestiegen ist.
 

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