• Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

Barsch

Angellateinschüler
Registriert
8. Juli 2003
Beiträge
13
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Beim Twistern hab ich wegen froßer spitzer Felsen immer Hänger( 3x einwerfen= 1 Gummi weniger) . :?: Wie kann ich trotzdem auf Barsch fischen??
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
5. Februar 2004
Beiträge
411
Punkte Reaktionen
159
Ort
Hamburg
Website
www.CAMO-Tackle.de
Hast Du es schon mal mit Bodentastern und schwimmenden Jig-Köpfen versucht?

Ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

Ansonsten fällt mir noch das Sbiro-Fischen ein, da ist die Hängergefahr auch relativ gering.

Gruß
RS
 

Barsch

Angellateinschüler
Themenstarter
Registriert
8. Juli 2003
Beiträge
13
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Und mit Sbiro kann ich auch im fluß fischen(4m)? Ich glaub damit kommt man bei Strömung nicht auf Tiefe.
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
5. Februar 2004
Beiträge
411
Punkte Reaktionen
159
Ort
Hamburg
Website
www.CAMO-Tackle.de
Das konnt ich ja nicht wissen ;-)

Es gibt aber auch schnellsinkende Sbiros, die ordentlich Gewicht haben.
Da kommt es natürlich darauf an, wie schnell der Fluß denn strömt.

Grundsätzlich würde ich im Fluß, dann doch die Bodentaster-Montage vorschlagen. Da gibt es ja die unterschiedlichsten Varianten.
Das wichtigste ist jedoch immer die Spannung zu halten. Dadurch kippt der Bodentaster nicht so schnell um und verhängt sich nicht zwischen den Steinen.

Es gibt hier auf jeden Fall genügend Möglichkeiten zum Experimentieren:
Gewicht, Länge des Tasters, Auftriebskörper, Vorfachlänge,...

Gruß
RS
 

Barsch

Angellateinschüler
Themenstarter
Registriert
8. Juli 2003
Beiträge
13
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Danke für die Tips aber wie schaut der Bodentaster den aus?
 

perchman

Echo-Orakel
Registriert
29. Januar 2004
Beiträge
175
Punkte Reaktionen
1
Ort
Berlin
Website
Website besuchen
Hallo Barsch,

ich verwende bei solchen Verhältnissen eine Montage mit einem langschenkligen Einfachhaken, den ich so montiere, daß die Spitze knapp vom Twistergummi bedeckt ist. Zur Beschwerung benutze ich dann ca. 10 ...20 cm vor dem Twister ein (rotgefärbtes) Blei. Damit bekommt man zwar auch noch Hänger aber nicht mehr so viele. Die Barsche die man gemeinhin fangen möchte, haben auch kein Problem damit den Gummi über der Hakenspitze "durchzubeißen".
Man kann direkt vor dem Twister noch einen Auftriebskörper montieren, der dann bei nicht all zu starker Strömung verhindert, daß der Köder Grundberührung bekommt. Die Montage funzt auch bei schlammigem Gewässergrund recht gut.

Versuch macht klug...
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
5. Februar 2004
Beiträge
411
Punkte Reaktionen
159
Ort
Hamburg
Website
www.CAMO-Tackle.de
Bodentaster (lt. FISCH & FANG):

Bodentaster
gebogener Draht mit Bleibeschwerung, einer Öse und einem Karabiner, der das grundnahe Anbieten des Köders beim Spinnfischen ermöglicht. Gebräuchlich ist auch der englische Name "Bottom bouncer". Bodentaster werden vor allem beim Zanderangeln eingesetzt.

Das Bleigewicht zieht auch schwimmende Kunstköder auf Tiefe, dennoch berühren sie beim Einkurbeln den Grund nicht, da sie durch den Drahtarm auf Abstand gehalten werden. So ermöglicht der Bodentaster auch das grundnahe Fischen über hängerträchtigen Zonen wie Kiesbänken und Geröll.

Kannst mal auf diese amerikanische Seite schauen, da ist auf jeden Fall ein Foto dabei:

http://utahoutdoors.com/pages/bottombouncing.htm

Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen :D

Gruß
RS
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
5. Februar 2004
Beiträge
411
Punkte Reaktionen
159
Ort
Hamburg
Website
www.CAMO-Tackle.de
Mal testen, ob das mit dem Bild einfügen klappt:

Walleyelure1.jpg


Sieht doch ganz gut aus! :D
 

Barsch

Angellateinschüler
Themenstarter
Registriert
8. Juli 2003
Beiträge
13
Punkte Reaktionen
0
Ort
Wien
Danke vielmals, habs verstanden.Obwohl ich das sicher bestellen muß , im Angelgeschäft hab ich das noch nie gesehen.
 

Raeuberschreck

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
5. Februar 2004
Beiträge
411
Punkte Reaktionen
159
Ort
Hamburg
Website
www.CAMO-Tackle.de
In irgendeiner Angelzeitung hatte ich mal gelesen, dass man alternativ einen großen Nagel (so'n 200er müßte das schon sein) nimmt, die Kappe abkneift, oben ein Loch reinbohrt (hier Wirbel einhängen) und das Ganze dann mit auftreibendem Kunstköder fischt.
Ist auf jeden Fall billiger, einfacher zu beschaffen und müsste eigentlich ähnlich funktionieren.
Zumindest geht die Hängergefahr gegen Null, weil sich diese Art Stab kaum verkanten kann.
Und falls es doch mal abreißt, war's wenigstens nicht so teuer :wink:

Ich hoffe, ihr konntet mir folgen 8O

Gruß
RS
 

tfischer

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
10. Februar 2004
Beiträge
299
Punkte Reaktionen
1
Ort
Balgach - Schweizer Rheintal
Anstelle des Nagels kann man auch alte Bleischnur aus Gardienen verwenden. Sie dient dort als Beschwerung, damit der Stoff immer schön senkrecht hängt.
Wichtig ist nur der aufschwimmende Jighaken oder eine bunte Korkperle (gelb/rot) vom Meeresangeln mit einem Wurmhaken.
 

DozeydragoN

Finesse-Fux
Moderator im Ruhestand
Registriert
24. November 2003
Beiträge
1.431
Punkte Reaktionen
3
Alter
46
Ort
Lunkerville
Hi!

Und da hab ich dann mal ne Frage: Ich hab noch nirgends wirklich gute schwimmende Jigköpfe gesehen! Alle immer in "tollen" Farben, die ich nicht möchte *g* und mit einem Haken, der meist recht mies ist...

Wo bekommt man denn mal gute?

Gruß DD
 

CatchAndReleaseIt

Barsch Vader
Gesperrt
Registriert
18. November 2003
Beiträge
2.044
Punkte Reaktionen
1
Ort
Berlin
Website
www.baitcaster.de
... ich glaube, die Sache mit Auftriebskörper und Haken nach eigenem Gusto ist schon recht gut ... Dozey hat recht, die angebotenen Floating Jigs sind meist recht mies ... anstelle des Bodentasters nehm ich übrigens immer ein Tiroler Hölzl, da käufliche Bodentaster in der Regel nur für Stillwasser geeignet sind, da zu leicht ... da dann noch schnell nen Karabiner dran ... und je nach Strömung kann man sich innerhalb Sekunden den Gegebenheiten anpassen.
Wenn aber einer ne gute Quelle für ordentliche Floating Jigs hat ... immer her damit :lol:
 

MoritzSt

Belly Burner
Registriert
4. Juli 2003
Beiträge
42
Punkte Reaktionen
0
Website
Website besuchen
ist euch bei den plastik tiroler hölzeln auch schon aufgefallen, dass die unter wasser gar nicht stehen sondern umfallen
 

Rutenbauer

Belly Burner
Registriert
14. November 2003
Beiträge
45
Punkte Reaktionen
0
Website
Website besuchen
Hab glaub mal auch in einem Hakuma Katalog Floating Jigs geshen. Kanns aber nicht mehr genau sagen. Also nicht hauen, wenns nicht stimmt.
 

Tinsen

Barsch Vader
Moderator im Ruhestand
Registriert
30. September 2003
Beiträge
2.167
Punkte Reaktionen
40
Ort
Berlin-F`hain
versuch doch auch mal das:

hauptschunr, bleiolive, perle, wirbel, vorfach (länge deiner wahl ca. 40 cm), schwimmender/auftreibender jigkopf mit gufi oder twister.

musst du sehen, ob sich das blei auf verfängt oder ob es bei deiner alten montage immer der haken war....
 

PharmaMan

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
9. Juli 2003
Beiträge
302
Punkte Reaktionen
3
Ort
Berlin
Am besten so einfach wie möglich:

Kleiner Schwimm-Jig (Balzer) mit Mini-Kopyto/Attractor an 50 cm Vorfach zusammen mit ca. 30g Olivenblei in den Karabiner der Hauptschnur (12 er Fireline)einhängen! Fliegt bis zum Horizont, bleibt kaum hängen und ruckelt schön fühlbar über Grund. Ist idiotensicher+fängt!
 

snakehead

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Registriert
12. März 2004
Beiträge
292
Punkte Reaktionen
1
Ort
Schwelm
Hallo Leute,

ersteinmal grosses Lob die Diskussion hier ist echt inspirierend!
So inspirierend das ich nun mal meinen Senf dazugebe.
Die Gerätezusammenstellung ist meiner Meinung nach entscheidend:

Straffe Rute ; 15 Pfund Geflochtene; ein 20 Pfd Stahlvorfach sowie ein grenzwertig leichter Jigkopf garantieren Dir mit etwas Übung viel weniger Geräteverlust.

Schnelle Rute und Fireline geben einem die Möglichkeit den Köder an gespannter Schnur absinken zu lassen. Dadurch kann man verhindern das der Köder in Spalten fällt oder sich hinter Steinen verklemmt. Der leichte Jigkopf unterstützt diesen Effekt.

Hat sich der Köder dann doch mal verklemmt hilft das Stahlvorfach. Denn Geflochtene ist direkt hin wenn sie an Steinen scheuert und der Köder ist futsch. Das Stahlvorfach gibt uns die Möglichkeit den Köder freizujuckeln und das klappt meistens.

Wenn nicht hat man mit einer 0.12 Fireline immer noch die Chance den Stein umzudrehen oder den Haken aufzubiegen. Dabei nicht die Rute belasten. Meistens bekommt man wenigstens das Gummi Zurück.

Ausserdem werden bei diesen "Gerätetests" schnell Schwachstellen entlarvt!

Gruss
Snakehead
 

Oben