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Gunki Hayashi Cast oder Urban Spinning Cast 7-28?

Dieses Thema im Forum "Ruten" wurde erstellt von Milan, 8. Februar 2011.

  1. Milan

    Milan Belly Burner

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    Hallo Kollegen,

    ich habe meine erste Baitcaster Rolle Shimano Curado 201E7 zum Geburtstag bekommen, allerdings zum Jerken bis 80g. Mir ist die Rolle allerdings zum Jerken zu schade, da IMO auf Dauer nicht gesund für die kleine Rolle. Also werde ich mir für meine Jerke eine Cardiff 201 oder 301 zulegen und für die Curado suche ich nun eine Rute, mit der ich 10- 30 g Wobbler, Crankbaits und auch mal T-Rigs fischen kann. Mir gefallen hierfür die Gunki Hayashi Cast und Urban Spirit Cast 7-28. Die Hayashi scheint mir straffer zu sein, habe allerdings noch mit keiner der beidden Ruten geworfen. Könnt ihr mrt bezüglich der Wurf- und auch Twitch Eigenschaften eure Meinung/Erfahrung mittteilen?

    Ich als Baitcast Einsteiger bin wirklich schwer begeistert von der Zielgenauigkeit der Würfe mit einer BC, so dass ich mir den Umstieg auf BC für diese Saison vorgenommen habe. Bisher fische ich eine 240er Skeletor -24g

    Übrigens: wo seht ihr das min/max Wurfgewicht für meine Rolle? Wäre diese wirklich zum jerken geeignet?

    Danke und Gruß!

    P.S. ich glaube, das ist mein erster Trhead in diesem Forum, habt bitte Nachsicht!
     
  2. phillip

    phillip Master-Caster

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    Hey,

    Ich habe mir vor kurzer Zeit genau die gleiche Frage gestellt! Lustigerweise habe ich ebenfalls die Curado 201E7 als Rolle und habe auch beide von dir genannten Ruten in betracht gezogen.
    Ich habe mich dann allerdings für die Jackson Twitch'n Trick Casting entschieden und bin sehr froh darüber, ich bin echt begeistert von der Rute. Das gute Stück ist echt ein Allroundtalent.

    Was man allerdings aufgrund des Namens nicht vermuten würde: Das twitchen hat sich bisher als die ungeeigneteste Methode mit der Rute herausgestellt. Nicht dass es nicht gut funktionieren würde, aber alles andere klappt meiner Meinung nach besser. Für meinen Geschmack ist sie dafür ein paar Zentimeter zu lang.
    Ein Freund allerdings hat genau die gleiche Rute nur als Spinning-version und fischt damit seit drei Jahren fast ausschließlich Twitchbaits wie den Arnaud, scheint also Geschmackssache zu sein :wink:

    Besonders Jiggen kann man mit der Rute gut (Auch sehr gut fürs T-rig).
    Für Crankbaits ist der Stecken auch gut geeignet. Besonders kann man aufgrund der Länge schön weit und auch präzise werfen.

    Was mich aber beonders freut ist, dass die Rute so variabel eingesetzt werden kann. Wenns sein muss bringt sie auch mal einen 6,5cm Kopyto am 7g Bleikopf weit genug raus und man kann ihn daran vernünftig fischen. Auf der anderen Extreme lassen sich aber auch 25g Crankbaits noch guten Gewissens fischen.

    Genug Rückrad für dicke Fische hat die Rute. Von der Aktion her würde ich sagen, dass die Rute eher spitzenbetont arbeitet, obwohl sie sich im Drill oder bei etwas Belastung sofort fast parabolisch durchbiegt.

    Was für andere vielleicht ein Nachteil ist, ist der offensichtlich höhere Glasfaseranteil im Blank. Dadurch ist die Rute nicht ganz so Straff und ein bischen schwerer als so manche Japanrute, hält dafür aber Stöße oder starke Belastung viel besser aus ohne sofort zu brechen.
    Für mich ist das ein Vorteil, weil ich nicht immer angst um meine Rute haben will und sie so nicht so Schnell an ihre Grenzen kommt. "Schwer" ist die Rute dennoch keineswegs, zumindest nicht so dass es mich auch nur im geringsten stören würde. Sicher gibt es leichtere Ruten aber ich mag es wenn der Blank etwas robuister ist und ich der Rute vertrauen kann.

    Ich kann dir die Rute also wirklich sehr empfehlen. Vor allem für Crankbaits und T-rig meiner Meinung nach Ideal!

    Lg, Phillip
     
  3. Milan

    Milan Belly Burner

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    HEy Phillip,

    vielen dank für deinen Beitrag! Die Rute schaue ich mir auch mal an.
    Wie siehst du denn das mininale Wurfgewicht bei deiner Cuardo, könnte man damit auch bei entsprechendem Setup (Magnetbremse usw) ab 7 Gramm vernünftig werfen?

    An die anderen Sportsfreunde: Konstruktibe Beiträge sind weiterhin erwünscht!

    Schönen Gruß!
    Milan
     
  4. Kanalbarschjäger

    Kanalbarschjäger BA Guru

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    Hi Milan,
    die Hayashi deckt genau dein Einsatzgebiet ab...
    Ich fische sie seit knapp nem Jahr mit einer 101er Curado und genau den Köderspektrum auf "mittlere" Hechte.
    Machst weder optisch, noch von der Performance etwas falsch.
     
  5. phillip

    phillip Master-Caster

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    Da hat Kanalbarschjäger sicher Recht! Von der Optik gibt es auf die E7 kaum was treffenderes als die Hayashi. Außerdem würde der Preis auch noch für diese Rute sprechen.
    Mich hat allerdings abgeschreckt, dass viele Leute geschrieben haben, die Hayashi sei ein richtiger Stock und hätte eine sehr stark ausgeprägte Spitzenaktion mit knüppelhartem Rückrad.
    Und da ich mit meiner Combo auch ab und zu mal mittlere Barschköder ab 7/8g fischen wollte passt das natürlich garnicht.

    Allerdings ist die Jackson natürlich auch ein wenig teurer. Ich hatte das Glück und habe sie vor ca einem Monat bei Kunstkoeder.at noch für 95€ + 15€ Versand nach Deutschland bekommen. Aber bei Ebay oder anderen Shops kannst du sicher auch mal Glück haben.


    Zu deiner Frage: 7g müsste die Rolle bei feiner Einstellung und einer passenden Rute noch hinbekommen. Ideal finde ich 10-25g, vom bloßen Gefühl her. Aber nach unten hin ist sicher noch mehr möglich.
    Ich habe mich beim auspacken gewundert, da die Rolle beinahe gleich groß ist wie meine feine Chronarch 51mg, mit der ich mit ganz kleinen Ködern auf Barsch fische.
    Allerdings wirkt sie irgendwie deutlich stabiler und ich traue ihr dadurch sehr viel höhere Ködergewichte zu.

    Naja, mit der Rute musst du natürlich selbst wissen. Bei mir hat auch die Transportlänge eine Rolle gespielt und ich wollte deshalb nach Möglichkeit eine in der Mitte zweigeteilte Rute.

    @Kanalbarschjäger: Ab wie viel Gramm läd sich die Hayashi vernünftig auf? Kann man damit 7-8g vernünftig werfen?

    Nochmal zu den Rutengewichten:
    Mir fällt gerade auf, dass die Hayashi zumindest laut der Aussage eines Onlineshops 155g wiegt und die Jackson trotz 15cm mehr an länge, 147g.
     
  6. Kanalbarschjäger

    Kanalbarschjäger BA Guru

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    Also 7g geht mit der Hayashi und der 101er Curado noch, aber ideal ist das nicht. So richtig gehts eigentlich bei 10g los. Von 10-30g ist sie aber wirklich top. Mmmn. gibt es aber auch kaum etwas, was 7 UND 30g Köder perfekt performt.

    Da ich meine Köder viel twitche bzw. aus dem Gelenk/Arm animiere, dürfte sie für mich auch nicht viel länger sein. (Okay, bin auch keine 1,95)
     
  7. Milan

    Milan Belly Burner

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    Vielen Dank für Eure Inputs. Ich werde mir die Hayashi kaufen.

    Ich habe gehört, dass bei der Urban Spirit sich der Teleskopgriff beim Werfen verbiegen kann. Stimmt das? Ich finde die Idee ziemlich gut und für "Twitcher" wie mich auch praktisch. Wie sind denn die Blnak Unterschiede? Mein Dealer hat Momentan leider keine Urban Spirit Cast.

    Schönen Gruß!
    Milan
     
  8. FishinTom

    FishinTom Bigfish-Magnet

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    Ich kann das Verbiegen nicht feststellen. Fische die 5 bis 15g seit einem JAhr.
    Allerdings nur mit Ködern so bis maximal 10 bis 15g, meist erheblich drunter.
    Wie das bei richtig fetten Brocken ist, kann ich nicht sagen, da die für 15g WG Rute nicht taugen.

    lg, Tommi
     
  9. Milan

    Milan Belly Burner

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    Hallo Kollegen,

    wollte nochmals Feedback bezüglich der Hayashi geben. Habe sie mir gekauft und konnte diese mal letzte Woche am Rursee mit der Curado 201E7 fischen:
    Ist schon ein ziemlich straffes Stöckchen, mit dem man meiner Meinung nach auch gut mit bis zu 40 Gramm Wobbler oder Jerks werfen kann. Die Wurfweite war bei mir im Vergleich zu einer Spinncombo ziemlich mau, lag aber wahrscheinlich auch an der fetten Schnur, die ich noch auf meiner Rolle vom Jerken drauf habe (25er Code Red). Diese wird demnächt gegen eine 12er oder 14er ausgetauscht und dann wird noch am Rollensetup sowie der Wurftechnik gefeilt. Ich glaube momentan nicht, das ich je die Wurfweite mit einer BC erreichen werde wie mit einer Spinnrolle/Rute Kombo.
    Die Aktion der Rute ist sehr spitzenbetont, deshalb lädt sie sich meiner Meinung nach beim Werfen auch nicht so auf. Ich mag sie trotzdem. Werde dann nochmals nach dieser Saison posten, wie sie sich gemacht hat.

    Falls jemand noch einen Tip oder Kommentar hat, gerne.

    Schönen Gruß!
    Milan
     
  10. Smoke27

    Smoke27 Echo-Orakel Gesperrt

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    Sorry, aber ich kann irgendwie nicht nachvollziehen wie eine Baitcaster gleichermaßen gut für T-Rigs, leichte Kopytos am 7gr-Kopf und Cranks bis 25gr sein soll!? Da hab ich komplett andere Vorstellungen. Bitte klärt mich auf! :!: :?:
     
  11. Milan

    Milan Belly Burner

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    Hi Smoke27,

    ich kann mir gut vorstellen, das die wenigsten Ufer Angler mit mehreren Ruten gleichzeitig unterwegs sind. Ich nehme immer maximal zwei Ruten (-24gr und bis 40 gramm mit oder gleich die dicke Jerke), damit ich auf die mir bietenden Gelegenheiten reagieren kann (raubende Barsche, Hechte oder auch mal mit schwereren Ködern weit rauswerfen können). Das natürlich nur, wenn ich an diesem Tag nicht speziell einen Zielfisch beangel, sondern mal locker auf "Raubfisch" gehe. Wenn ich mit nur einer Rute unterwegs bin (die meiste Zeit), dann hau ich auch schonmal einen Köder drauf, der nicht optimal für die Kombo ist, sozusagen aus der Not. So kommt man auch schon mal zu dem Schluss, das man den ein oder anderen Köder doch noch mit der Kombo fischen kann. Optimal ist das wahrscheinlich nicht, aber in der Praxis geht es dann auch irgendwie. Es ist oft auch Geschmackssache, ob man eine Kombo als angenehm oder angemessen findet oder nicht. Ich mag z.B. keine zu weichen Ruten, da ich dann das Gefühl habe, nicht die Kontrolle über den Köder und den Anschlag zu haben. Obwohl es auch viele Vorteile z.B. beim Werfen oder auch beim Drillen des Fischen bringen kann. Wenn man flexibel fischen will und nur eine Rute mitnehmen kann, entwickelt man andere Toleranzgrenzen.
    Am besten ist es, wenn man sich einen Zielfisch aussucht und dann an diesem Tag dabei bleibt. Vom 7 Gr Köder auf die Jerke wechseln und zurück ist irgendwie stressig. Für mich geht es ab dem 15. März mit der passenden Kombo wieder auf Forelle im Bach und ab Mai mit der Jerke am See auf Hecht. Ab Juni/Juli wird wieder fleissig zwischen den Kombos gewechselt. Dann kommt auch der BC verstärkt zum Einsatz...

    Schönen Gruß!
    Milan
     
  12. Smoke27

    Smoke27 Echo-Orakel Gesperrt

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    Hallo Milan, deinem post ist auch nichts entgegenzusetzten, aber trotzdem ist die Aussage von Phillip Nonsens. Denn der Unterschied zwischen nem sagen wir 5gr Bullet plus Köder am T-Rig und nem 25gr Crankbait ist so enorm, dass ein- und dieselbe Rute dafür garantiert nicht "sehr zu empfehlen" bzw. "ideal" ist.
     
  13. phillip

    phillip Master-Caster

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    Hört sich in der theorie komisch an aber du musst die Rute mal fischen um darüber urteilen zu können. Natürlich ist beides nicht Ideal an der Rute, aber beides lässt sich verhältnismäßig angenehm noch fischen. Es ist halt eine Allround-rute, die sehr vielseitig einsetzbar ist aber dafür nicht alles perfekt meistert. Zumindest in meinen Augen. Vielleicht haben andere Leute da auch andere Vorlieben oder geschmäcker.
    Ich meinte nur, dass sich die Rute bei 7g schon akzeptabel aufläd aber auch 25g noch bewältigt, ohne dass man ein schlechtes Gefühl dabei hat. Und von der Länge her finde ich sie ebenfalls sehr vielseitig einsetzbar.
    Außerdem kannst du an der Formulierung
    "Wenns sein muss bringt sie auch mal einen 6,5cm Kopyto am 7g Bleikopf weit genug raus und man kann ihn daran vernünftig fischen. Auf der anderen Extreme lassen sich aber auch 25g Crankbaits noch guten Gewissens fischen."
    wohl selbst ableiten, dass ich die Rute niemals als Ideal für beides bezeichnet habe. Aber man hat damit einen guten KOMPROMISS für beides ;)
     
  14. Smoke27

    Smoke27 Echo-Orakel Gesperrt

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    Da haben wir einfach andere Vorstellungen. Jeder wie er mag :wink:
     

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