Free-Rig/Wacky Tubes - Windknoten

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Kato77

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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In letzter Zeit habe ich leider häufiger das Problem, dass beim Distanzfischen mit dem Free-Rig oder auch mit Wacky angeköderten Tubes Windknoten entstehen. Ich musste in den letzten beiden Wochen dreimal jede Menge PE abschneiden, weil sich die Windknoten nicht mehr lösen ließen. Gar nicht so geil, wenn man erst 20 Minuten versucht den Knoten zu lösen, um dann festzustellen, dass der letzte Knoten sich doch zu fest gezogen hat. Entsteht natürlich auch durch die Wucht des Auswurfs, wenn ich weit raus muss.

Grundsätzlich ist mir auch klar, wie das Problem entsteht: Beide Methoden jigge ich ziemlich hart an und versuche danach, die Spannung aus der Schnur zu nehmen. Dafür senke ich die Rutenspitze etwas. Sowohl beim Free-Rig als auch bei den Tubes will ich einen möglichst freien Fall haben, deshalb möchte ich die Slack oder Semi-Slack-Line beim Absinken. Wenn ich danach die ziemlich lose Schnur mit der Rolle aufnehme, spult sie sich voraussichtlich (oder ziemlich sicher) nicht mehr mit der notwendig Spannung auf und es entsteht dann beim nächsten Gewaltwurf irgendwann der Windknoten. War bei den letzten Sessions je einmal der Fall.

Die Windknoten Problematik bestand bisher - bei "normalen" Wurfdistanzen - nicht. Es kann auch sein, dass ich neuerdings versuche, die Schnur in der Absinkphase schlaffer zu lassen als in der Vergangenheit. Ich fische die Varivas Avani Sea Bass Max Power in #0,8, gehe aber nicht davon aus, dass die Schnur die Problemursache ist.

Gestern habe ich probiert, die Schnur direkt nach dem Anjiggen während des Absinkens der Rutenspitze mit der Rolle etwas schneller aufzunehmen. Hatte damit gestern nur einen Windknoten, den ich wieder lösen konnte. Mir kommt es aber so vor, dass mir durch das schnellere Aufnehmen der Schnur die Slack Line fehlt, die ich eigentlich gerne hätte.

Wie löst ihr das Problem dieses Schmalen Grats zwischen Semi-Slack Line und gespannter Schnur ohne Windknoten beim Distanzfischen?
 

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