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Fragen zu der Baitcasterei - Anfänger braucht euren Rat!

Dieses Thema im Forum "Baitcaster- und Multi-Rollen" wurde erstellt von Fr33, 6. Juli 2012.

  1. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Hallo Boardies,

    die Baitcasterei wird in D immer populärer und seit dem ich 2011 bereits die ersten Würfe mit der Baitcaster eines Kumpels etwas werfen durfte -fand ich das ganze gar nicht mal schwer ;)

    Nun bin ich am überlegen, ob ich nicht in sehr naher Zukünft auch eine Einsteiger Kombi fürs Baitcasten zulege.... ich habe schon das Netz durchforstet etc. aber eine Sache interessiert mich schon sehr.

    Ist es für einen Neuling in der Tat so schwer gleich mit eher leichteren Ködern zu casten?

    Ich habe vor die Baitcaster Kombi auf Rapfen, Barsch und Hecht zu verwenden. Primäör gehts aber um den Rapfen. Ich fische dabei Popper von 7bis 10gr, schlanke Flachläufer bis 15gr, Stickbaits bis 10-15gr und kleine Cranks bis 7-8cm Länge. Also alles in allem sind es eher gut Fingerlange Köder, die zw. 5-15gr wiegen werden.


    Würdet ihr einem Einsteiger gleich zu sowas raten?

    Wie schauts denn mit Einsteiger Gerät in dieser Klasse aus? Was muss man mindestens hinlegen um was brauchbares zu bekommen? Der Markt scheint ja momentan von günstigen Multis überschwemmt zu werden?! Gibt es da welche die keine 180€ kosten und dennoch was taugen würden?
     
  2. Hol-in

    Hol-in Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Da gibt es in der Tat ein paar, empfehlen weil ich Sie selber gefischt habe(Bilde mir Grundsätzlich keine Meinung zu Artikeln die ich nicht kenne) kann ich die Abu Premier oder die Curado 51. Die Arbeiten in dem Bereich sehr gut. Von 5-15 an einer Rute ist nicht optimal, geht für den Anfang aber. Aus Erfahrung kann ich sagen, das es eh nicht bei einer Combo bleibt. Ich würde mich mal mit Fabian von Nippon Tackle kurzschliessen, der hat in letzter Zeit viel neues bekommen. Und er berät dich sehr gut, wenn du Ihm deine vorgaben angibst. Ich bin eher ein verfechter der Theorie das man etwas schwerer einsteigen sollte, aber wenn du Durchhaltevermögen hast funktioniert das mit deinen Ködern auch.
     
  3. Toarm

    Toarm Gummipapst

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    Ne feine Rute für genau sowas ist ne Wright&McGill Skeet Reese Topwater/Jerkbait.
    Ist die beste Rute, die ich jemals für solche Köder gefischt habe. Egal ob Popper, Stickbaits oder Wobbler...bis ca. 18g absolut opimal. Perfekte Rolle dazu wäre natürlich die ABU Revo SKT. Gut eingeworfen kommste ab 5g sehr gut zurecht!!! Kriegste hier teilweise für 100-130€.
    Sind übrigens nicht nur meine Erfahrungen. P/L Verhältnis der Rute ist der Hammer!!!
     
  4. -GT-

    -GT- Echo-Orakel

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    Wow, hab ich da was verpasst ? :p

    Also ich hab mit einer Revo SX vor rund 2 Jahren angefangen, würde heute aber jedem Anfänger dazu raten mit der Fliehkraftbremse anzufangen. Verzeiht doch etwas mehr Fehler.
    In meinen Augen spricht aber nichts dagegen mit einer Rolle wie der Curado oder Chronarch einzusteigen. Bei deinen Gewichten dürfte die 51er oder 101er Größe in Frage kommen. Dann erstmal 3 Pin´s der Fliehkraftbremse eingerastet und vorsichtig rantasten. Wichtiger als die Bremse ist im Endeffekt die Wurftechnik, da gewöhnt sich jeder selber seinen eigenen Stil an. Ich kann z.B. wesentlich besser seitwärts als Überkopf werfen, Kumpel genau andersrum.
    Schwer tut man sich mit der 51er Curado eigentlich erst unter 4 Gramm, wenn dann noch Wind dazu kommt. Gut und stabil fliegende Köder casten sich natürlich am leichtesten.
    Aber wer ein wenig Zeit für die Lernphase übrig hat und etwas freie Wasserfläche, wo man frei um sich werfen kann, für den ist das definitiv eine lösbare Aufgabe. Casten ist kein Hexenwerk, man muss sich eben nur mehr koordinieren und konzentrierter sein als mit der Statio.
    Hab gestern erst wieder einen kleinen Spinnerbaits abgerissen, als ich versucht hab mit der Curado bei uns im Hafen auf großtmögliche Weite zu kommen, hab´s aber im Wurfansatz schon gemerkt, dass der Wurf schiefgeht, obwohl die Bremse gut eingestellt, war hab´s aber im Anschwung schon versaut und dann trotzdem durchgezogen. So weit ist der Spinnerbait noch nie geflogen, leider nur einmal....Schnurriss mitten in der Schnur nach Schnurklemmer auf der Spule. Sowas kann jederzeit noch passieren, wenn man eben zu viel will und sich vom gewohnten Wurfstil wegbewegt.

    Die Vorteile werden einem aber schnell klar, wenn man viel Cover hat, dank so "Trick"-Würfen wie Skipping usw. komme ich problemlos unter überhängende Äste und lande punktgenau an anvisierten Stellen, so ein gelungener Wurf macht auch immer Spaß.

    Gruß, Mike.
    Gruß, Mike.
     
  5. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Mit solchen Gewichten kannst Du durchaus beginnen als Anfänger. Nimmst halt anfangs nur die mit 10g+ und arbeitest Dich Woche für Woche runter. Kein Problem.
    Als Rolle würde ich Dir eine Core51 /Aldebaran oder eine PX68 als nachdenkenswert nahelegen. Da hast Du was das Dir lange Zeit Freude machen wird und keinen Ärger macht.
    Rute nach Gusto. Meinereiner nimmt für die angesprochenen Köder eine sehr weiche Rute...gerne auch aus Glas...musst Du entscheiden :)
     
  6. Krüppelschuster

    Krüppelschuster Gummipapst

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    Ich habe als erstes mit dem jerken angefangen und mir danach ne 51er curado zugelegt. Mit dem Teil werf ich 4 Gramm noch sehr akzeptabel. Das Maximum war bis jetzt 18 Gramm und alles ging sehr gut.
    Wichtig ist das Rute und Rolle perfekt zusammenpassen, weil was nützt dir nen steifer stock fur ne feine Rolle wenn er sich nicht auflädt.
    Die Combo curado und vendetta kann ich zum Beispiel nur für Gummigeschichten ab 10 Gramm empfehlen, weil die ml vendetta zu hart ist.
    Welche Combo sehr geil ist, ist ne curado mit der gunki kaze ml oder der bosco ml, obwohl die bosco ml zum topwatern zu fein ist aber die gunki macht sich spitze.
     
  7. Brilliano

    Brilliano Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Optimales Gewicht zum Einsteigen. Ich habe den Fehler vor vier Jahren gemacht das ich mit Wobblern unter 5g angefangen habe. Mittlerweile habe ich es, wenn es die Bedingungen zulassen auch drauf, aber trotzdem bevorzuge ich in dem Bereich eine klassische Spinnkombo. Nach 2-3 Stunden mit so leichtem Gedönse habe ich immer Schulterprobleme da ich scheinbar zu angespannt werfe.

    Ab 5g ist die Baitcaster mittlerweile meine erste Wahl. Einzige Ausnahme bei Dunkelheit und Dämmerung. Das habe ich immer noch nicht drauf und werde es wahrscheinlich nie lernen...

    Was die Rutenempfehlung betrifft halte ich mich auch zurück. Eine Rute muß zu einem passen und was der eine total genial findet ist für den anderen der größte Mist. Bei den Rollen waren schon einige gute Empfehlungen dabei. Mein Favorit ist da die Core. Allerdings kann ich Dir auch die Scorpion XT1001 ans Herz legen. Wirklich geiles Teil für den Kurs.
     
  8. Md-maxe

    Md-maxe Belly Burner

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    Re: Fragen zu der Baitcasterei - Anfänger braucht euren Rat

    Wie die anderen schon sagten sollte das kein Problem darstellen, vorrausgesetzt du hast das richtige Equipment.

    Meine Erste( und bis jetzt Einzige ) Baitcast-Combo ist ne Barschcombo. Das war kein Problem und mittlerweile werfe ich kleine Barschgummis( so etwa 8cm ) mit jigs und Bullets von 3.5 Gramm.

    Was die Rolle angeht kannst du ja im "Welche Baitcastigrolle passt für mich"- Thread gucken, welche Rollen dein angestrebtes Wurfgewicht bewältigen
    und dich dann im Netz über diese hinsichtlich Preis, etc. informieren.

    Wie Hol-in schon sagte dürfte ne Premier oder ne Curado 51e gut passen.

    Max
     
  9. Klausi

    Klausi Bigfish-Magnet

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