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Dauer der Absinkphase im Winter

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von Phil82, 28. Dezember 2009.

  1. Phil82

    Phil82 Schusshecht-Dompteur

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    Hallo zusammen!

    Da ich heuer das erste Mal den Winter so richtig durchangle und daher noch eher weniger Erfahrungswerte habe wollte ich mich bei euch mal erkundigen wie lange ihr die Absinkphase der Gummis im Winter gestaltet.

    Ich angle in der Donau (Oberösterreich) und in diesem Abschnitt muss man im Winter teilweise weit raus um die nötigen Tiefen zu erreichen. Ich angle daher meist 20 - 30g Köpfe um den Köder wirklich über Grund hüpfen zu lassen. Sprich die "Absinkphase" wird sich so um 1 Sekunde bewegen (dafür lasse ich ihn 2 - 3 Sekunden am Grund liegen) um wirklich "hart" am Grund zu bleiben. Ich könnte zwar sicher auch noch mit leichteren Köpfen angeln aber wenn ich die Absinkphase doppelt so lange gestalte driftet der Köder natürlich auch dementsprechend weiter ab (schätze mal so 1,5 Meter pro Sprung).

    Wie haltet ihr das? Nimmt der Zander in dem Fall den Köder auch direkt vom Grund auf? Ich fange zwar auch meine Fische aber vielleicht könnte man das ja noch etwas steigern :wink: .

    Grüsse!
     
  2. Veit

    Veit Gummipapst

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    Hi Phil!

    Versuch es mit etwas leichteren Bleiköpfen!!! Rundköpfe lassen sich etwas weiter werfen als Eries, so dass damit auch noch eine ordentliche Wurfweite gewährleistet ist.
    Je nachdem ob du deinen Gummifisch per Rute anjiggst oder dich der Faulenzermethode bedienst, musst du dabei einfach etwas "ruhiger" werden. Soll heissen: Beim Faulenzen nur 1 - 2 Kurbelumdrehungen und beim Jiggen nur ganz leichte Schläge mit der Rute. So erreichst du in Verbindungen mit den leichteren Köpfen eine langsamere Köderführung, was im Winter meiner Erfahrung nach auch sehr erfolgreich ist. Den Köder am Grund liegen zu lassen, halte ich dagegen nicht für ratsam.
     
  3. Fischkopp

    Fischkopp Echo-Orakel

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    Wie muß ich mir das vorstellen? Sind das langsam fließende Gewässer die ihr befischt? Am Rhein in der Strömung kann man unmöglich jiggen...nur in Buhnen.
     
  4. Phil82

    Phil82 Schusshecht-Dompteur

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    @Veit
    Danke! Ich jigge eigentlich hauptsächlich.

    Wird der Köder durch dieses "Driftfischen" nicht evtl. zu weit abgetrieben bzw. über kleinere Löcher einfach drüber hinweggespült sodass er zu schnell aus dem Aktionsradius eines Zanders verschwindet? Ich dachte bis dato man sollte im Winter dem Zander die Zeit geben den Köder zu fokusieren (daher auch das verweilen des Gummis am Grund).

    Grüsse
     
  5. Creeper550

    Creeper550 Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Mehr als eine halbe Sekunde würde ich den Köder auch nicht liegen lassen, je nach Strömung ist mir die Hängergefahr zu hoch.
    Ich mache im Winter einfach grob die doppelte Anzahl an Würfen pro Stelle, man muss halt schauen wie die Stachelritter drauf sind.
    Der Köder taumelt langsam zu Grund und hebt dann langsam wieder ab. Wie Veit schon sagte, einfach mit viel Ruhe faulenzen. Je nach Rolle hast du ja ca. 60cm Einzug bei einer Umdrehung, deine Sprünge sind somit schon recht gross. Durch leichtes Anheben der Rute ( nicht mehr als 20 cm Ruck vom Wasser weg ) und Aufnahme des Schnurbogens kannst du die Sprünge noch kleiner gestalten. Muss man aber schauen wie stark die Strömung ist.
     
  6. Veit

    Veit Gummipapst

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    @ Fischkopp: Nein, ich habe meine Ausführungen schon eher aufs Flussfischen mit entsprechender Strömung ausgerichtet. Wobei ich sagen muss, dass ich im Winter schon eher stellen wähle, wo die Strömung eher schwach ist, weil dort meiner Meinung nach der meiste Fisch steht.

    @ Phil 82: Driftfischen sollst du natürlich nicht, eher den Bleikopf vielleicht 2 - 4 g leichter wählen. Das macht schon einiges aus, was dann zunächst mal für längere Absinkphasen sorgt, welcher du aber eben durch die besagte passive Köderführung ausgleichen sollst. Versuch es mal mit Faulenzen. Fange dabei übers ganze Jahr hinweg mehr Zander als beim Jiggen, im Winter ist diese Methode aber ganz besonders optimal.
     

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