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Besatzmaßnahmen häufig kontraproduktiv!

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von gb, 23. April 2003.

  1. gb

    gb Twitch-Titan

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    Laut Untersuchungen des Instituts für Binnenfischerei Potsdam e.V. ist das Zurücksetzen (und auch der Besatz) nicht immer sinnvoll, häufig sogar aus hegerischer Sicht kontraproduktiv, da viele Gewässer einen sehr hohen Fischbestand haben und die Tiere sich gegenseitig die Nahrung wegfressen. Will man den Fischen helfen, so sind meist Laichhilfen sinnvoller als Besatz. </P>


    Diese Ergebnisse widersprechen teilweise den Argumenten der C&R-Fraktion. Was haltet Ihr davon? Glaubt Ihr an die Ergebnisse aus Potsdam? Ändert Ihr Euer Verhalten oder habt Ihr eh schon jeden Fisch mitgenommen?</P>


    Ich persönlich werde auch nach meinem Gespräch mit Prof. Schreckenbach nicht jeden Fisch abschlagen. Allein schon, weil ich eben nicht immer Lust habe zu töten. Bin ja schließlich kein Metzger. Aber ein schlechtes Gewissen müssen wir halt auch nicht haben, wenn wir unseren Fang verwerten. </P>
     
  2. Zocker

    Zocker Keschergehilfe

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    jetzt sehn endlich mal die zurücksetzer dass sie auch nich so perfekt sind wie sie immer tun. von mir aus kann jeder mit seinem fang machen was er will. er soll mir blos n ich sagen was ich machen soll. ich nem weiter jeden massigen fisch mit. soviel fang ich nicht dass ich damit ein see leer mache. ich bezal sau viel geld für köder schnur und so weiter da will ihc wenigstens ab und zu mal fisch haben. </P>


    Zocker</P>
     
  3. godfather

    godfather Finesse-Fux Moderator im Ruhestand

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    wenn die untersuchung wirklich so stichhaltig ist, frage ich mich für was wir dann schonmasse haben. die unabhängigkeit solcher institute ist immer relativ. meistens bekommen sie wenig öffentliche fördergelder und leben von privaten forschungsaufträgen. wenn jetzt irgend ein berufsfischerverband eine untersuchung über den bestand von verwertbaren fischen in auftrag gibt, ist die frage ob das institut in die hand beisst, die sie füttert.</P>


     mir ist jedenfalls noch kein gewässer untergekommen, wo ich das gefühl hatte hier stapeln sich die fische (ausser im forellenpuff). ich werde so weitermachen wie bisher: ist der eimer voll gehts ab nach hause. tiefkühlfisch kann ich mir auch im laden kaufen. sollte ein riesenkarpfen gelandet werden, wird er zurückgesetzt, da nicht verwertbar!</P>
     
  4. made

    made Bibi Barschberg

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    könnte heulen vor lachen... zockers vergleiche hinken wie die sau.</P>


    huhh ich geb so viel Geld aus fürs angeln (hahahahahahahah) geh doch zum sozialamt oder hör auf zu angeln!</P>


    Leute die ihren Fang mit dem wert ihres Geräts vergleichen, sind kein Angler.</P>


    Zum Glück sieht man die aber immer seltener (typischer Opa-Spruch)</P>
     
  5. chris85

    chris85 Echo-Orakel

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    hab mir gerade mal besatz und fangstatistik eines vereinsgewässers durchgelesen das ich nicht beangle:
    besatz zander 400kg-fang zander 400kg.
    das spricht doch echt für sich...
    hechte wurden keine eingsetzt aber trotzdem 230kg gefangen.
     
  6. CatchAndReleaseIt

    CatchAndReleaseIt Gesperrt

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    denke, bei weißfisch und barsch macht entnahme immer sinn ... aber bei hecht und zander??? ... wenns da mehr gäbe hätten wir nicht zu viel Weißfisch und größere Barsche ... deshalb setz ich 95% meiner gefangenen Räuber immer zurück ;-P
     
  7. bundyman

    bundyman Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Bis hierhin mal volle Zustimmung meinerseits...

    Aber seine Fänge, mit den vorher einbezahlten Geldmengen verrechnen zu wollen, ist nicht dein ernst? Wenn doch, kauf deinen Fisch im Laden, da bekommst du für dein Geld, Ware im entsprechenden Gegenwert. So wird angeln immer ein Verlustgeschäft bleiben...*kopfschüttel*
     
  8. zandy

    zandy Belly Burner

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    Hi Zocker !
    Würdest gut zu unseren Heringsanglern passen.
    Die rechnen auch beim angeln ab, wann das eingesetzte Kapital fürn
    Angelschein wieder raus ist.
     
  9. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Man müsste die gesamte Untersuchung lesen, es sieht ein wenig so aus, als wäre die Bemerkung aus dem Zusammenhang gerissen.

    Warum sollte ich schliesslich keinen gefangenen Zander zurücksetzen, wenn es im Gewässer von Weissfischen nur so wimmelt.
    (Soll heissen: ist wohl artenabhängig sowie gewässerabhängig)

    Träger der Potsdamer sind entsprechende Ministerien der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie Angel- u. Fischereiverbände in der Form von Mitgliedern eines Vereins. Drittmittel werden auch eingeworben.

    Vom Prof. Schreckenbach halte ich persönlich überhaupt nichts...
     
  10. CatchAndReleaseIt

    CatchAndReleaseIt Gesperrt

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    ... der Schrecken jeden Bachs ... haha :wink: :D :D :D
     
  11. Thomsen

    Thomsen Gummipapst

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    Nun,

    ich wollte es so nicht ausdrücken, aber ich denke, wir können das ohne weitere Bedenken so stehen lassen...

    Die Potsdamer sind eine ehemalige Ausgründung des IGB Berlin-Friedrichshagen (nun Leibniz-Institut...).

    Über deren "wissenschaftliche" Tätigkeit (in einigen Teilen) habe ich ja auch an anderer Stelle schon etwas geäussert...aber ich will nicht weiter darauf herumreiten...

    Wenn es Euch interessieren sollte, geht einfach auf die Seite des Instituts...und schaut Euch um.
     

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