Kommt in erster Linie natürlich auf die Spots an, aber auch auf die Strömung. Wenn der Druck nicht ganz so stark ist, geht's mit den Hängern eigentlich. Ich persönlich fische skirted Jigs sehr passiv... auswerfen, auf den Grund absinken lassen, warten... warten... warten... kurzen Schlag in die Rutenspitze... warten... warten... warten... ich zünd' mir zwischendurch oft 'ne Zigarette an, zieh' ein paar mal dran, und schlag' dann leicht in die Rutenspitze.
Die "besten" Erfahrungen hab' ich mit dem Crankin' Football Jig von Keitech gemacht. Damit hab' ich interessanterweise die wenigsten Hänger. Gehen aber glaub' erst bei 10g los, und sind mir daher oftmals schon zu schwer für den Main.
Aber: wenn man merkt dass man 'nen Hänger hat, würd' ich erstmal versuchen den vernünftig zu lösen. Es gibt Angler, die schnappen sich die Schnur vor der Rute, spannen sie und lassen die Schnur wie eine Gitarrensaite unter Spannung schwingen. Die kriegen damit nahezu jeden Hänger gelöst. Ich krieg' die Schwingung der Schnur nicht ganz so gut hin, aber meistens klappt's auch bei mir. Alternativ die Rute möglichst weit oben und parallel zum Wasser Richtung Hänger halten, und mit ein paar (nicht zu) kräftigen Schlägen die Rutenspitze hin und her bewegen. So krieg' ich ebenfalls sehr viele Hänger gelöst.