Separate Combo für jede Anwendung?

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ErikHbt

Echo-Orakel
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Bei mir sind es genau 8 Ruten.

Hecht 3 mal BC
Westin W3 Powerstrike 40-100g
Abu Garcia Beast Pro 150-300g
Abu Garcia Svartzonker Classic 50-220 g (Ufer)

Barsch beide Spinning
Shimano Expride 166 ml für Jigs und Hardbaits
A-Tec Crazee Eging Ml für Finesse

Zander alle Spinning
Gamakatsu Akilas 15-60 g (Elbe)
Legit Euro Standout MH 10-30g (Talsperre)
Zeck Cherry Stick 18 (Wobbeln)

Damit hab ich alles abgedeckt. Langt aber so auch.
Beim Hechtangeln sind die 3 Combos nicht zwingend notwendig. Ich Angel da einfach gern drauf deshalb die beiden die sich überschneiden. Mit der 40-100g machen Swimbaits ein bisschen mehr Spaß. Notwendig ist’s nicht.
Beim Hechtangeln gefällt mir BC einfach besser.

Barsch und Zander lieber mit der Spinning. Komme da einfach besser zurecht.

Die Cherry Stick war meine erste Barsch Rute, die ist geblieben und wird aktuell eben einfach zum wobbeln genutzt.

Beim Barsch angeln würde ich auf die beiden Ruten nicht verzichten wollen. So muss man nicht jedes Mal neu montieren wenn man zwischen Finesse und allgemein wechseln will.
 
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ATRiot01

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich würd meinen Tacklewald als „bedingt multifunktionale Spezialisierung“ bezeichnen. Klar kann ich mit der einen ML-Combo (Fluo) Rigs, Twitchbaits, kleine Cranks und Chatter fischen, für Jigs und Topwater geht die allerdings garnicht klar.
Und klar geht an MH+ Hechtcaste mit PE ein kleiner Rogue Glider genauso wie ein Spinnerbait oder ein geleierter 5“ Gummi, aber Chatter und Cranks halt überhaupt nicht.
Dazu kommen die vielen völlig verschiedenen Gewässertypen die ich befische, vom kleinen Waldtümpel über div. Kanäle, riesige Baggerlöcher bis zum Rhein mit all seinen Facetten….
Im allgemeinen würde ich wohl mit 2 Ruten je Zielfisch und Gewässer klar kommen, durch die völlig verschiedenen Gewässer und 3,8 Zielfische (Zander/Hecht/Barsch jeweils 1 ganzer Punkt, Rapfen und Aland jeweils 0,4 ;)) sind aber halt schon naturgemäß etliche völlig verschiedene Combos von Nöten. Das die See-Distanz-Spinning-Rigge auch zum Rapfenangeln taugt, die M-Barschtwitche gut zum Spundwandwandern funktioniert etc. lichtet den Rutendschungel schon etwas, trotzdem komm ich um eine zweistellige Zahl an Combos nicht drum rum, selbst wenn ich wollte.(Aber ich will ja auch nicht)
 

til

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich brauche eigentlich zum Barsche fischen c. 3 verschieden Kombos. UL, L und ML
Habe aber viel redundant mit verschiedenen Ködern montiert auf dem Boot.
Ich möchte einfach schnell zwischen Ködern und Montagen wechseln können.
 

Mohrchen

BA Guru
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Ich habe keine Hecht-Kombo, da Hecht "nur" Beifang, eine Zander-Kombo, die ich auch zum Meerforellenangeln benutze und zwei Barsch-Kombos: Eine Allround und eine Finesse (C, T- oder Free-Rig oder Drop-Shot). Alle drei sind Spinnings.
 

Seppel

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Ich könnte jetzt bestimmt ausschweifend und fundiert erklären warum ich Tackle im Wert eines Kleinwagens besitze und für Ruten und Rollen mittlerweile eine Excel habe.
Bin ich ehrlich, ist das für mich ein Hobby im Hobby und mir fällt es echt schwer mich von dem Zeug zu trennen (angel/sammel seit ü 20 Jahre), Jäger& Sammler halt.
Im Grunde würden mir pro Gewässer/Zielfisch 2 Combos reichen.
Reisen bildet ja und wenn man mal in ärmeren Ländern unterwegs ist und sieht mit was die Locals Erfolg haben…. Da hab ich mich schon häufiger am Kopf gekratzt, wenn ich neben den stehe mit ner Combo im Gegenwert von deren 1-2 Monatslöhnen und die fangen.

Also meine Meinung, braucht man für jede Anwendung eine Combo?- Nein! - Ist es mein Hobby, das mir Spaß macht und ich will darum für jede Anwendung Zeug- JAAAaaaaa!!!!!
 

Munni

Finesse-Fux
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Ich habe für Barsch regelmäßig folgende BCs im Einsatz:
- eine L mit FC für leichte rigs und kleinere Twitchbaits
- Eine ml mit FC für rigs
- Eine ml mit FC für größere Twitchbaits
- Eine M mit FC für Chatterbaits und kleine crankbaits
- Eine M mit pe zum jiggen (auch für Zander)

Als notwendig würde ich es nicht rechtfertigen aber sinnvoll ist es dennoch! Es macht mir einfach mehr Spaß - klar holt man hier und da mehr aus den Sachen raus aber wie gesagt: nicht im Bereich des notwendigen sondern eher hier und da einen Meter Wurfweite, etwas mehr Rückmeldung, präzisere Würfe, aber auch um ein C Rig einfach montiert lassen zu können weil die Rute nur dafür gedacht ist.

Zander und Hecht eine spinning bis etwa 30 g, eine bc bis 35 eine spinning bis 50, und dann noch bcs: eine bis 80, eine bis 100, eine bis 230. Oder so ähnlich :)
 

Snack

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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@CptCoop
Ich lese interessiert mit, denke aber die Frage wird kaum zu beantworten sein. Das fängt ja schon da an was "vollständig" abdecken für dich bedeutet (also wirklich von kleinsten 0,5g Microjigs bis hoch zu 50cm XXL Ködern und sämtliche, teils exotische Ködertypen?), und endet bei "ohne große Kompromisse." Was als Kompromiss wahrgenommen wird ist doch enorm individuell.
Mich interessieren eure konkreten Setups:
  • Wie viele Kombos insgesamt?
  • Spinning oder Baitcast – wofür?
  • Wurfgewichtsbereiche?
  • Welche Köder und Rigs fischt ihr jeweils damit (Jigs, T-/C-Rig, DS, Hardbaits, Chatterbaits, Spinnerbaits, Topwater, Swimbaits usw.)?
Ich bin, im Vergleich zu vielen anderen Kollegen hier, vermutlich recht minimalistisch unterwegs, auch da ich in dieses Hobby vor ein paar Jahren damals noch als Student mit stark begrenzten finanziellen Mitteln eingestiegen bin und so garnicht erst in Versuchung kam den Tackleaffen mit einer Kombo für jede einzelne Köderart, Rig usw. zu füttern. Da ich als Uferangler im Gegensatz zu den Bootsanglern, die problemlos mehrere Kombis griffbereit dabei haben können, zudem eh meist nur mit einer Rute unterwegs bin, muss ich dahingehend sowieso einige Kompromisse eingehen und wähle meine Ausrüstung idr. "allroundiger."

Aktuell komme ich ganz gut damit aus:
1x UL (0,5-4g) Spinning für den Bach. Zielfisch Forelle, Döbel, Barsch, gelegentlich Barbe. Köder primär ganz leichte Jigs und Rigs, gelegentlich auch Spoons und kleine Wobbler.
1x L (3-12g) Spinning als meine Allrounder für Barsch. Damit fische ich fast alle Arten von Barschködern und Rigs. Primär leichte Texasrigs, kleine Twitchbaits und Jigspinner.
1x L (3-12g) BC auch für Barsch. Macht mir teilweise mehr Spaß als die Spinning, ist aber nicht für alle Situationen und Köder gut geeignet. (Stichwort Gegenwind und Wurfweite mit leichten Ködern.)
1x M (15-50g) Spinning für Zander. Primär zum nachts Wobbeln. Jiggen oder mal ein Dropshot geht damit auch noch ok. Hier keine BC primär deshalb, weil ich keine Lust darauf hätte Perrücken nachts im dunkeln entwirren zu müssen.
1x H (~30-110g) BC für Hecht. Wirft problemlos mittelgroße Spinnerbaits + Trailer mit ~30g, Jerks mit 50-80g und auch noch etwas größere Gummischlappen mit 100g. Viel mehr brauche ich für Hecht nicht. BC lieber als Spinning bei höheren Gewichten.

Ich will nicht lügen, es stehen auch noch ein paar andere Ruten im Keller, aber das sind die, die ich wirklich regelmäßig nutze. Die meisten anderen könnten wohl problemlos weg.
Derzeit habe ich auch gar keinen Drang daran dringend etwas zu ändern, obwohl mir meine Angelkollegen regelmäßig ihre (oft deutlich teureren) Neuanschaffungen am Wasser zum testen in die Hand drücken. Die Hecht BC hatte ich zuletzt gegen ein Modell mit etwas mehr Power nach oben hin für größere Köder, und eine etwas hochwertigere Rolle + stärkere Schnur getauscht in der Hoffnung die Köderverluste durch Backlashes weiter zu reduzieren.
Der Rest passt soweit. Die nächste Anschaffung wird vermutlich eher mal in Richtung Ansitz gehen, bevor ich die Raubfischausrüstung weiter erweitere/verbessere.
 

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