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heineken2003

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Ich befische jetzt auch zum ersten Mal nen Baggersee und würde im Dezember bei schönen Tagen mal mein erstes Glück versuchen. Der See hat neben ner durchschnittlichen Tiefe von 4-6m einige Löcher mit bis zu 11m. Ich vermute die Barsche werden tief in den Löchern stehen, kommen die vllt bei schönem Wetter auch in flachere Bereiche? Wo würdet ihr Hechte vermuten, in welcher Tiefe? Ich möchte nicht zu tief fischen um ein schonendes Zurücksetzen zu ermöglichen, falls angebracht. Der See ist glasklar und nur Grundwassergespeist, ohne Zu/Ablauf
Meine Vermutung wäre, dass die Barsche da sind, wo auch die Haubentaucher jagen. Wenn die in Reichweite sind, unbedingt dort probieren. Hechte stehen gerne an den Abbruchkanten und z.T. auch in richtig flachen Wasser. Wie ist denn bei euch die Wassertemperatur?
 

Hangel

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Leipzig waren wir vor einigen Wochen schon nur noch bei 7-8°C... vermutlich jetzt schon ehr Richtung 5-6°C.
Verrückt, dass es bei euch noch so warm ist.
 

mar_cel_mo

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Wir hatten laut Echolot immer noch so um die 11-12 grad wenn ich mich recht erinnere
Zitiere mich mal grade selbst. Hab nochmal mit meinem Vater gesprochen - sein Lot (Garmin) hat auch 12 grad angezeigt ebenso wie mein Lowrance. War aber auch überrascht- vor allem aufgrund der nicht vorhandenen Aktivität trotz der Temperatur
 

Stefan_M

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Moin!

Da liegen wir hier schon deutlich tiefer. Es sind nur noch knapp 6 °C in 1 Meter Wassertiefe.

Leider war ich schon ein paar Wochen nicht mehr dort. Aber ich hätte immer noch Vertrauen.

Grüße, Stefan
 

BarschPadawan

Master-Caster
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Vorweg geht es bei mir ums Barschangeln, vorallem mit Finesse-Rigs. Baggerseen sind ja meistens extremst klar. Ich schätze ne Sichttiefe von über 5m ist nicht unüblich. Jetzt sind die meisten geflochtenen Schnüre grell gefärbt. In meinem Fall ist das die orangene Sunline Super PE. Selbstverständlich mach ich ein FC-Vorfach dran, aber wenn das jetzt üblicherweise um die 1m lang ist, sieht der Fisch ja meine grelle Schnur locker denke ich zumindest. Habt ihr Erfahrungen wie Lange ein FC bei solch extremen Sichtverhältnissen sein sollte? Ist natürlich schwer zu sagen aber, könnte das den Fisch noch bei einem 2m FC-Vorfach noch stören zwecks Scheuchwirkung? Ein FC auf ne Spinning zu machen wär eher weniger ne Option, ich glaub da verlier ich extrem Wurfweite weil ich an der Spitze Microguides auf der Rute habe.
Was/wie fischt ihr erfolgreich auf euren Barschkombos in so extrem klaren Seen zwecks Schnur und (un)sichtbarkeit?
 

mar_cel_mo

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Vorweg geht es bei mir ums Barschangeln, vorallem mit Finesse-Rigs. Baggerseen sind ja meistens extremst klar. Ich schätze ne Sichttiefe von über 5m ist nicht unüblich. Jetzt sind die meisten geflochtenen Schnüre grell gefärbt. In meinem Fall ist das die orangene Sunline Super PE. Selbstverständlich mach ich ein FC-Vorfach dran, aber wenn das jetzt üblicherweise um die 1m lang ist, sieht der Fisch ja meine grelle Schnur locker denke ich zumindest. Habt ihr Erfahrungen wie Lange ein FC bei solch extremen Sichtverhältnissen sein sollte? Ist natürlich schwer zu sagen aber, könnte das den Fisch noch bei einem 2m FC-Vorfach noch stören zwecks Scheuchwirkung? Ein FC auf ne Spinning zu machen wär eher weniger ne Option, ich glaub da verlier ich extrem Wurfweite weil ich an der Spitze Microguides auf der Rute habe.
Was/wie fischt ihr erfolgreich auf euren Barschkombos in so extrem klaren Seen zwecks Schnur und (un)sichtbarkeit?
Ich hatte damit noch nie Probleme, weder bei orange noch bei grün. Ich hab immer mindestens 2m Fluo davor.
 

Ronnie

Barsch Vader
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Also vom menschlichen Auge her betrachtet "verschwindet" rot und orange als allererstes Unterwasser, schon in richtig flachem Wasser eigentlich.
Wenn ich mal nach abgerissenen Ködern geschnorchelt bin war die Geflochtene auch extrem schlecht/gar nicht zu sehen, auch grüne nicht.
Allerdings hat keiner von uns Fisch-Augen.....
 

heineken2003

Finesse-Fux
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Von den Baggerseen wo ich fische, kann ich nur berichten, dass 2m Fluoro ausreichend sind. Die Barsche die ich befische haben auch keine Scheu, was Stahlvorfächer angeht.
Was ich gelernt habe, ist dass die Fische in solch tiefen Gewässern oft nicht am Grund stehen, es sei denn die Kante ist flach (5-6 m) und man oft deswegen an ihnen vorbei angelt. Da wird dann schnell die Schnur als Sündenbock ausgemacht, wenn Wetter, oder andere Faktoren nicht als schuldige auszumachen sind.

Am Baggersee würde ich eher weniger mit Gummifisch jiggen, oder diesen midstrollen. Ansonsten eher Freiwasserköder und tieflaufende (3,5 m+) Twitchbaits nehmen.
Jetzt im Winter ist es natürlich etwas anders.
 

heineken2003

Finesse-Fux
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Hat schonmal jemand versucht Chatterbaits zusätzlich zu bebleien? Die üblichen Verdächtigen kaufen derzeit alle zu flach. Die Barsche kommen vonn8 m nicht so weit hoch.
Kann man bei der Chatterushka von Zeck das Gewicht tauschen?
 

Bonobo291

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Hat schonmal jemand versucht Chatterbaits zusätzlich zu bebleien? Die üblichen Verdächtigen kaufen derzeit alle zu flach. Die Barsche kommen vonn8 m nicht so weit hoch.
Kann man bei der Chatterushka von Zeck das Gewicht tauschen?
Nee, zusätzlich bebleit oder Erfahrungen mit denen von Zeck hab ich nicht, aber es gibt online Chatterbait Blades, die du mit ein bisschen Draht und einer passenden Zange an jedem beliebigen (Skirted) Jig befestigen kannst.IMG_20230928_190709~2.jpgIMG_20230928_190934~2.jpg
 
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Hangel

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Von den Baggerseen wo ich fische, kann ich nur berichten, dass 2m Fluoro ausreichend sind. Die Barsche die ich befische haben auch keine Scheu, was Stahlvorfächer angeht.
Was ich gelernt habe, ist dass die Fische in solch tiefen Gewässern oft nicht am Grund stehen, es sei denn die Kante ist flach (5-6 m) und man oft deswegen an ihnen vorbei angelt. Da wird dann schnell die Schnur als Sündenbock ausgemacht, wenn Wetter, oder andere Faktoren nicht als schuldige auszumachen sind.

Am Baggersee würde ich eher weniger mit Gummifisch jiggen, oder diesen midstrollen. Ansonsten eher Freiwasserköder und tieflaufende (3,5 m+) Twitchbaits nehmen.
Jetzt im Winter ist es natürlich etwas anders.

Also Stahl/Titan ist bei uns auch kein Problem, zumal ich jetzt doch vermehrt auch Hechte als Beifang im Winter haben.
Allerdings stehen die Barsche auch an den steileren Kanten, gerne dort wo mal eine kleine Bucht ist, die steil abfällt und nicht so flach ist.
In den flachen Buchten findet man meistens die Hechte.

Aber ich fange im Winter z.B. fast nur auf jiggen.
Ich habe auch mit CRig probiert die verdächtigen Spots auszufischen, allerdings kamen die Bisse bei mir nur auf jiggen.
Ist sicherlich nicht überall so, aber jiggen sollte man nie ausschließen!
 

mar_cel_mo

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Hat schonmal jemand versucht Chatterbaits zusätzlich zu bebleien? Die üblichen Verdächtigen kaufen derzeit alle zu flach. Die Barsche kommen vonn8 m nicht so weit hoch.
Kann man bei der Chatterushka von Zeck das Gewicht tauschen?
Die Jackall/ Illex derabreaks haben dafür doch extra unten noch ne Öse - sollte also gehen
 

Posenfischer

Keschergehilfe
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Kenne die Maßnahmen nicht, allerdings haben wir vor zwei Jahren an zwei Stellen Tannenbäume versenkt und der ein oder andere Sturm hatte seit dem auch für Holz in den Uferzonen gesorgt…

Im Sommer stehen da zumindest Kleinfisch und wirklich urige Karpfen drin
Je nachdem ist es oft auch nicht erlaubt Holz oder Tannenbäume zu versenken. Unsere lokale Behörde verbietet leider immer grundsätzlich gerne alles und findet auch immer irgendwo eine Begründung.
Ich hatte aber schon die Gelegenheit an Baggerseen mit (an passenden Strukturen, wichtig!) versenkten, großen Reisigbündeln zu angeln. (Mehrere pro Spot)
Dort hauptsächlich große Aale. Da wir dann nachts selektiv auf diese großen Aale angelten haben wir dort quasi nix anderes gefangen.
Zander gab es kaum in dem See, tagsüber wären sicher auch Barsche dort möglich gewesen.

Versenkte kleine Tannenbäumchens neben einem umgestürten Baum an einer markanten Zanderkante: im Frühjahr schon super Barsche mit Pose auf Wurm, Hecht immer und weiter draußen auf 8,5-9 mtr. super Zander.
Habe aber ohne Boot und Echolot 2 Jahre die Zander suchen müssen um genau solche Kanten zu finden. Vorher hat mir niemand geglaubt das es dort Zander geben könnte.
(Sporadisch wurde dort noch gebaggert mit Saugbagger, so alle 3 Wochen mal.) Wasser war also meist sehr klar und ab und zu trüb. Kalksandsteinwerk.
Die suchten dort nur einen ganz speziellen Feinsand.)
 

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