Große/Schöne Bass-Bilderthread 2026

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Echo-Orakel
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Scheint sehr erfolgreich gewesen zu sein dein erster Bass Trip:cool::emoji_thumbsup:
 

ben_fishing

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Scheint sehr erfolgreich gewesen zu sein dein erster Bass Trip:cool::emoji_thumbsup:
Wo warst denn da? Petri zu den Fischen.
War in Bolsena! Echt traumhaft dort. Sehr schöner See, richtig gute Essen, super entspannt dort, vergleichsweise günstig und natürlich mega Fischen. War zwei Wochen dort Anfang Juni. Die Fische waren mit dem Laichen durch. Die Frequenz war nicht berauschend aber dafür echt viele gute Fischen. im Schnittt so um die 6-7 Fische am Tag aber alle Ende 40 Anfang 50. Es gab ein paar Spots mit Frequenz aber das waren dann nur wirklich winzige FIsche. Spannenderweise hatte ich in den ganzen zwei Wochen nur einen einzigen Fisch der Kategorie 25-45.
Am Anfang hatte ich echt Probleme mit dem Drill. Hab sehr fein gefischt (4lbs FC) und konnte dementsprechend nur schwer Druck machen. War nicht so einfach die Fische vom Springen abzuhalten und gleichzeitig zu schauen, dass sie nicht runter ins Kraut gehen. Nach den ersten paar Tagen liefs dann aber.

Alles in allem ein sehr geiler Trip. Kann ich nur weiterempfehlen!
 

Drakestar

Gummipapst
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Ich habe meinem Sohn und mit gestern einen Trip auf Clear Lake spendiert, auch um meine Coike Technik zu verfeinern und zu sehen, wie die Dinger geangelt werden. Hat geklappt! Clear Lake spuckt gerade sehr gute Nummern an kleineren Bass aus (wir hatten 30-40 auf Cranks, Würmern und Jigs), aber die Coike Fische waren das Sahnehäubchen: mein Sohn hat seinen neuen PB gefangen (7.30lbs), und ich hatte gleich drei Fische in dieser Klasse am Haken.

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Drakestar

Gummipapst
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Letztes Wochenende habe ich gleich zwei Clear Lake Turniere geangelt: die West Coast Championship (Freitag - Samstag) und das Yak-A-Bass "Chris Laird Memorial” (Samstag - Sonntag). Drei Tage Angelglück, jeweils von 6:00 - 14:00! :cool:

Letztes Jahr war das CLM das erste grosse Turnier, in dem ich angetreten war. Dieses Jahr war ich auch für die überlappende West Coast Championship qualifiziert, für die Angler aus 7 Bundesstaaten zu uns nach Kalifornien gereist waren. Am vorherigen Wochenende hatte ich 2x trainiert und am Sonntag im Norden des Sees eine Gegend gefunden, von der ich mir viel versprach: um auf Clear Lake in so einem Event die Top 10 zu erreichen braucht es pro Tag 95-105" (auf fünf Bass verteilt, also ein Durchschnitt von 20 Zoll/51cm pro Fisch). Ich hatte am Trainingssonntag 98.25" gefangen (eigentlich sogar 102+, wenn ein Monster nicht abgesprungen wäre), was mich zuversichtlich stimmte.

Das Training am Samstag war auch ergiebig, aber die Fische hatten nicht die gleiche Qualität. Also war mein Plan klar: als erster auf den Nordspot kommen (bei einer Anfahrt von 30 Minuten nicht selbstverständlich) und dort genau wie am Sonntag mit Crankbaits, Würmern und Coike Turnier-würdige Fische fangen.

Ich war am Donnerstag Abend angereist, hatte mein Measuring Board bei Clear Lake Outdoors prüfen lassen und das AirBnB bezogen, das meine Frau organisiert hatte. Um 11 ins Bett, um 3 wieder wach (mehr Schlaf sollte es auch in den folgenden Nächten nicht geben) - dann ging es los.

Freitag
Auf den Spot zu kommen war unerwartet einfach, weil in meiner Gegend anscheinend kein Kajak angeln wollte! Bootsangler traf ich auch nur wenige, was vielleicht kein gutes Zeichen war. Die Gegend hatte sich in 5 Tagen tatsächlich verändert: der Wasserstand war um einen Fuß gefallen, meine Tiefen waren alle “off”, und irgendwie kam ich auf keinen wirklich grünen Zweig: Fische konnte ich zwar fangen, aber sie waren nicht so groß, wie sie hätten sein sollen. An Unterwasserfelsen gezielt eine Reaktion aus großen Fischen herauszukitzeln (mit dem Coike und FFS) wollte auch nicht klappen, obwohl das am Sonntag davor noch wunderbar ging… So kamen alle Fische auf Crankbait (Rapalla DT8) und einem "Russian Shakyhead" - so nenne ich hier ein Chebu Rig, weil es keiner kennt (*). Nach 8 Stunden hatte ich zwar über 20 Fische gefangen aber leider nur 83.25” Gesamtlänge mit Fischen zwischen 15.50” und 75.75”. Im Zwischenstand reichte das für Platz 38/92. Kein Disaster, aber mit viel Luft nach oben - zumal der Führende 106” hatte.

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Unzufrieden hängte ich am Abend ein dreistündiges Training in der Gegend ran, die ich am vorherigen Samstag besucht hatte (“Henderson Point”, eine kilometerlange Steinpackung aus Lava). Dort fing ich einen 18” auf Jig und einiges an Kleinvieh. Hmm.

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Samstag
Nach langer Überlegung traf ich die Entscheidung, an diesen Morgen Henderson zu fischen. Ich dachte mir, dass ich dort weitere 18er auf Bottom Contact fangen könnte, um mein Board dann via Coike um größere Fische zu erweitern.

Die Fische standen früh morgens direkt am Ufer und schnappten sich den Wurm direkt nach dem Einschlag; der erste Fisch war tatsächlich ein 18” Bass und ich hatte nach einer Stunde schnell ein Limit von 76”. Danach schlief der Biss etwas ein und ich konnte nur 14er fangen. Also traf ich letztendlich die Entscheidung, Henderson zu verlassen und am Nordspot zu relaunchen, obwohl der Transit dorthin insgesamt 2 1/2 Stunden Angelzeit kosten würde.

Mit 75 Minuten Restzeit kam ich endlich am Spot an. Nach 45 Minuten fragte mich ernsthaft, ob ich eine riesigen Fehler begangen hatte und mir den wichtigsten Tag der Turniere kaputt gemacht hatte! Es kam nämlich kein einziger Biss. Aber dann frischte der Wind auf und hauchte dem Wasser Leben ein: um 13:34 kam ein 22.25” auf Wurm, um 13:55 ein 17.75 auf Crankbait! Zwei sehr gute Upgrades; durch diese letzte halbe Stunde war der Tag einigermaßen gerettet!

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Mit 87.75 Inches (171” insgesamt) beendetet ich die West Coast Championship auf Platz 28/92. Im Chris Laird Memorial war ich nach dem ersten Tag immerhin 16/58. So kann man schon leben, zumal meine Frau angereist war und wir es uns im Saw Shop Public House geschmeckt haben lassen.

Sonntag
Am letzten Morgen aufzustehen war durchaus qualvoll: ich war übermüdet, meine Hände hatten Schnitte, ich hatte einen Sonnenbrand, und meine Muskeln wollten nicht mehr in die Pedale treten. Aber das Sprichwort “You can’t win it on the first day, but you can lose it” klang in meinen Ohren, und verloren hatte das Chris Laird Memorial nicht! Für eine Top 5 (der letzte Platz, der in diesem Turnier ausgezahlt wurde) brauchte ich aber eine 11” Aufholjagd. Schwierig, aber ich wollte es am Nordspot versuchen, zumal ich dort am Vortag so einen guten Abschluss gehabt hatte. Also noch einmal, und zwar mit Gefühl!

Das Gefühl ging mir aber erstmal ab: die Sonne war noch nicht aufgegangen, als ich gleich einen Riesen am Squarebill hatte… und mir dieser Fisch dann im Drill flöten ging :( Einmal heftigst geflucht und weiter geangelt; der Tag war noch lange nicht vorbei.

Wenig später kam ein 21” am Replacement Crank. Noch ein bisschen später ein 23.25” (9 Pfund!) Riese auf dem Chebu. Und dann noch ein 20.75” auf Wurm. Hallo?!!! In Kombination mit ein paar 16ern hatte ich nach 3 Stunden “mal eben” 98.25 Inches und war zwischenzeitlich auf Platz 1. Der Tag sah wieder verheißungsvoll aus!

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Danach kamen noch viele Fische (und meine Frau, die per Paddle Board zu Besuch kam!) Upgrades konnte ich in den nächsten 5 Stunden aber keine mehr fangen und der verlorene Fisch tat deshalb weh.

Auch wenn ich an diesem Sonntag das zweitbeste Ergebnis hatte: am Ende war ich “nur” Achter, 4 Inches vom 5. Platz entfernt (die 4 Zoll hätte der verlorene Fisch wett gemacht!) Mein 9 Pfunder war übrigens 0.25” zu klein, um "Big Fish" zu gewinnen.

Fazit
Eigentlich ein sehr schönes Wochenende an dem ich von Tag zu Tag steigern konnte und das viel Angelei und dicke Fische brachte. Klar, die Tage strapazierten Geist und Körpe, aber über die Plätze 28/92 und 8/58 kann ich mich eigentlich freuen. Mal sehen, wie schnell ich wieder angeln gehe; ich bin eigentlich weiterhin heiß drauf, aber erstmal muss ich etwas Schlaf aufholen!

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(*) Mein “Russian Shakyhead” hatte eine ganz klare Barsch-Alarm Connection: es war ein 1/4oz Rushka von @dietel & Zeck mit 3/0 BKK Haken und Z-Man FattyZ!
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Drakestar

Gummipapst
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Im Thread ist gerade nicht so viel los, bei mir eigentlich auch nicht. Ich kratze mal ein paar Fotos des letzten Monats zusammen:

Nach den großen Turnieren im August hatte ich etwas pausiert und danach ein paar mal weiter Clear Lake besucht, um ein Fotos für meinen Coike Post zu sammeln und den neuen ePDL Retrofit Motor auszuprobieren.

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Die wirklich großen Fische hatte ich während der Pause an die Fall Transition verloren. Da hätte ich in der Hitze gerne bei dieser (leider privaten) Dock Bar ein Bier getrunken! Naja, stattdessen davor Fische gefangen…

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Momentan bereite ich mich mit meinem Turnierpartner auf das Yak-A-Bass Tournament of Champions auf Lake Berryessa vor. Ob wir da viel reißen werden weiß ich nicht (im Team gar nicht, weil wir nur ein Event bestritten hatten und nicht qualifiziert sind). Solo aber schon, und wir finden die Herbstfische zumindest - sie wollen vor allem Shad Imitate, und besonders Spoons und Blade Baits laufen. So kamen ein paar spaßige Day Trips zustande.

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Generell ist alles entspannt: dadurch, dass der Launch erst um 8 aufmacht fahre ich später zum See und sehe bei der Anfahrt immer die Heißluftballons aufsteigen, die hier im Napa Valley oft fliegen.

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Und auf dem See fliegen einem danach die Paraglider um die Ohren :)
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Drakestar

Gummipapst
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Momentan bereite ich mich mit meinem Turnierpartner auf das Yak-A-Bass Tournament of Champions auf Lake Berryessa vor. Ob wir da viel reißen werden weiß ich nicht (im Team gar nicht, weil wir nur ein Event bestritten hatten und nicht qualifiziert sind). Solo aber schon, und wir finden die Herbstfische zumindest - sie wollen vor allem Shad Imitate, und besonders Spoons und Blade Baits laufen.

Am Wochenende habe ich also das letzte Turnier dieses Jahres auf Berryessa bestritten; unerwarteterweise auch im Team mit Mike, nachdem einige Rückzieher und in den Wettbewerb rutschen ließen. Dadurch, dass Solo und Team gleichzeitig am Samstag / Sonntag stattfanden, konnten wir die ganze Zeit als Truppe angeln.

Mike hatte Donnerstag und Freitag nochmal zeitnah trainiert und bestätigt, daß dich Pattern in den letzten Wochen nicht geändert hatte: es ist Herbst und die Bass schließen sich zu (teilweise sehr grossen) Rudeln zusammen, um Shad zu jagen; weil das alles in Tiefen von 12-18 Metern stattfindet, erreicht man sie am besten mit schweren Spoons.

Warum so ein Jigging Spoon (der einem “Pilker” ähnelt, mit denen ich in meiner Jugend noch auf Zander gefischt hatte) funktioniert, sieht man in einem Foto aus dem Training: der Beutefisch, den dieser Bass ausgespuckt hatte, und der Köder, auf den der Fisch gebissen hatte… das passt wie die Faust aufs Auge!

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Nebenbei liefen auch größere Flutter Spoons sehr gut, aber dazu später mehr.

Wir wollten das Wochenende entspannt angehen, zumal sich die Spots eh mit den Bait Balls bewegten und nicht komplett berechenbar waren. Am Samstag war es auch so windig, dass wir das Angeln in der Bucht um den Launch bevorzugen; da war es nicht nur ruhiger, da hatte Mike am Freitag auch “mal eben” einen 19”er gefangen. Eigentlich eine gute Idee, schön relaxed, aber leider kam ich in der Gegend auf keinen grünen Zweig.

Fische gab es zwar: einen 16.75” + verwirrte Forelle bei Mike und gleich vier Bass bei mir… die aber leider allesamt zu klein waren, um zu “keepen”. Wenn das Minimum 12” ist (beim Team sogar 14”) und man in 4 Stunden nur vier solcher 6-10” Winzlinge aus der Tiefe zieht, dann geht einem irgendwann doch die Ruhe verloren.

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Nach 4 1/2 Stunden hieß es also: Entscheidungsfreude zeigen, den inneren Schweinehund überwinden und sich zu einem 50 Minuten Trip gegen die Wellen quälen - um die Gegend zu erreichen, in der wir in den Wochen zuvor die meisten Fische gefangen hatten.

Dort angekommen, waren die Fische natürlich nicht mehr da, wo sie vor ein paar Wochen waren und mussten erst wiederentdeckt werden. Die Tiefenkarte hilft enorm: 40-50 Fuß Tiefe abfahren und die Enden von Unterwasserschluchten sowie Einbuchtungen von versunkenen Hügeln absuchen - via Side Imaging, 360 oder FFS.

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Und auch wenn wir es nicht ins Schlaraffenland geschafft hatten: es gab endlich Keeper! Aus einem großen Bait Ball konnten wir einige Bass herauskitzeln (sie saßen oft mittendrin). Mike hatte 4 Bisse, ich hatte 6, von denen ich 4 verwerten konnte. Groß waren die Fische nicht, aber halt um einiges größer als die vorherigen Fänge!

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Endergebnis: 15, 15, 13.50 und 12.50” für ein Tag 1 Ergebnis, das zufriedenstellend war - zumal sich herausstellte, daß ich mit meinen mickrigen 56” auf Platz 9 lag. Der Tag war schwierig und die Hälfte des Feldes hatte nur einen oder gar keinen Fisch gefangen!

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Der Sonntag Morgen war viel weniger windig und wir entschieden uns, direkt zum produktiven Wasser vom Vortag zurückzukehren.

Dann wieder Operation “Fische Finden”, bei der Mike zuerst Glück hatte. Am Samstag waren unsere Fische näher am Ufer (aber trotzdem 40 Fuß tief), dieses Mal saßen sie (und natürlich die Shad Balls) weiter draußen, an einer Unterwasserbergkette, die sich zu Goat Island zieht. Mike hatte schnell sein Limit, ich konnte immerhin zwei gute Fische (17 & 18.25”) fangen, bevor die Bass wieder verschwunden waren. Aber es war ja erst 10:50 Uhr und wir hatten noch satte 4:40 Stunden Angelzeit.

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Also ging es wieder auf die Suche, und dieses mal wurde ich fündig: in einer naheliegenden Unterwasserbucht zeigte mein ML2 ein ganzes Rudel Bass an. Der erste Wurf brachte direkt den dritten Fisch des Tages. Daß dieser nur 14” war wurde schnell belanglos, weil es danach schepperte. Dazu muss ich erst erwähnen, dass ich am Sonntag auf einen 6” Flatter Spoon umgestiegen war. Und daß man diese Flutter Spoons leicht mit einem Stinger Drilling an der Schnurseite ausstatten kann (um Bisse auf beiden Seiten zu verwerten). Dadurch lieferte der Köder doppelt: die selbe Schule Bass, ein ähnlicher Wurf, ein fetter Fang, der sich aber irgendwie komisch anfühlte… weil diesmal ein 18.25” und ein 15.50” an jeweils einem Haken hing. Wahnsinn! Der Fang bescherte mir ein 5-Fisch Limit, was aber schnell vergessen war, denn die nächsten beiden Fänge (nicht „Würfe“, aber Fänge) wiederholten sich: ich war tatsächlich 3x in Folge “doubled up”, und jeder Fisch in diesen Duos war mindestens 15” lang!

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Ich hatte also tatsächlich mit drei Würfen sechs Fische gefangen, und alleine dadurch ein Limit von über 80”. Der Tag war eigentlich in trockenen Tüchern - Turnier hin oder her: wir hatten einfach nur Spaß beim Angeln!

Evt. war es ein Quäntchen anstrengend, so eine doppelte Fischlast aus 15m hoch zu kurbeln, und einige Leser werden sich vielleicht Gedanken über das Tierwohl machen. Aber... nunja, zum Thema “Bass & Barotrauma” gibt es viele Erfahrungswerte und ich versichere, das meine Bass ausnahmslos wieder in die Tiefe geschwommen sind. Bass haben genug Kraft um eine evt. expandierende Schwimmblase zu überwinden, und sie schwimmen auch autonom an die Oberfläche (und wieder runter). Das sah ich an Sonntag auch ein paar Mal: ein Bass wurde hochgedrillt und ein Kamerad kam wild attackierend mit hoch geschwommen.

Schon Wahnsinn, was ein erfolgreicher Bassangeltag einen so erleben lässt. Das war das „Fall Bass Fishing“, von dem "die YouTuber" immer wieder schwärmen. Der Rest der Angelzeit ist schnell erzählt: wir sind fleißig zwischen den Spots hin und her getuckert und hatten noch einige Fische gefangen (auch Upgrades, und auch immer wieder mit mit Jigging Spoons). Am Ende des 2. Turniertages hatte ich 87.75”, für ein Gesamtergebnis von 143.50”. Plätze konnte ich damit keine gut machen, weil auch meine direkten Konkurrenten gut gefangen hatten. Aber der 9. Platz war abgesichert und spendierte mir zumindest einen der coolen Belt Buckles, die an die Top 10 verteilt wurden.

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Im Team wurden wir 6., das hätte auch schlimmer kommen können :)

Das Turnierjahr ist vorbei und ich freue mich auf ein paar einfache Fun-Fishing Trips ohne Druck, bevor ich mir wieder Turnierstress antue. Stellt sich noch die Frage, wo die Reise im nächsten Jahr hin geht. Auf dem Yak A Bass’ 2026 “Angler of the Year” Leaderboard bin ich immerhin 23. von 161, und der zweitbeste Angler, der nur 4 (von insgesamt 7) Events geangelt hat. Ob ich die Top 10 knacke, wenn ich nächstes Jahr bei allen Events mitangel und keine Punkte liegen lasse? Mal sehen, wie sich die Geschichte entwickelt… das hört sich auf jeden Fall machbar an.
 
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