Große/Schöne Salmoniden-Bilderthread 2026

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paan

Belly Burner
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Heftig! Petri Heil! Erzähl gerne mehr!
Petri Dank! Kann ich machen :) .

Nachdem ich Ende der Woche erfahren hatte, dass Frau und Kind am Samstag ganztägig unterwegs sind, nutzte ich meine Chance, um die diesjährige Huchensaison einzuläuten. Für einen Tagestrip ist der Fluss eigentlich zu weit weg, aber was soll's, dachte ich mir, und der Wecker wurde auf 04:00 Uhr gestellt.

Um 07:00 Uhr kam ich am Fluss an, holte meine Tageskarte ab und machte mich auf den Weg zum ersten Spot.
Da es morgens noch sehr bedeckt war, entschied ich mich, die ersten Stunden mit einer Maus an der Oberfläche zu fischen. Das brachte relativ schnell den ersten Biss eines kleineren Huchens, der die Maus jedoch nur vor sich herschob und den Köder nicht richtig nahm.

Die nächsten acht Stunden lief ich über zehn Kilometer, machte hunderte Würfe, wechselte die Köder von der Schwammkoppe zum Gummifisch und weiter zum Streamer, konnte aber keinen weiteren Fisch zum Anbiss überreden.

Der Tag und auch meine Kräfte gingen langsam zu Ende. Gegen Abend traf ich mich noch mit zwei Freunden, die seit dem Vortag mit der Fliegenrute unterwegs waren, um gemeinsam noch einen letzten Zug zu befischen.
Da es nur erlaubt ist, bis maximal eine Stunde nach Sonnenuntergang zu fischen, war der Angeltag praktisch gelaufen. „Wieder ein Schneider-Tag“, die beim Huchenangeln ja den Großteil aller Angeltage ausmachen, dachte ich mir und machte meinen letzten, vielleicht vorletzten Wurf.

Ich führte einen handgemachten, dreiteiligen Wobbler mit der Strömung und ließ ihn kurz stehen. Dann bekam ich einen Biss mit einer Wucht, wie ich sie bisher nur aus dem Salzwasser kannte. Anschlag! Fisch hängt! Puls sofort auf 180!
Der Fisch stellte sich in die Strömung, und ich hatte ordentlich zu kämpfen, ihn dort wieder herauszubekommen.
Nach ein paar Minuten intensiven Drills zeigte sich der Fisch an der Oberfläche, und wir schafften es, ihn zu landen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, und der Traum der letzten Jahre, einen Huchen mit über einem Meter Länge zu fangen, war plötzlich Realität geworden.

Er wurde kurz vermessen (107 cm), ein paar Fotos wurden gemacht, und anschließend durfte er zurück in sein Element. Ich saß im Wasser, konnte nicht fassen, was gerade passiert war, und strahlte wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum.

Long Story short: Man wird nicht immer belohnt, aber wenn, dann richtig.
 

Krautzone

Bigfish-Magnet
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@paan
Petri und danke für dein Bild und den Bericht,beides bringt mich dazu meine Urlaubspläne für nächstes Jahr zu überdenken und anstatt auf Lachs mein Glück auch einmal auf Huchen zu probieren da er schon seit meiner Jugend auf meiner "will ich einmal im Leben gefangen haben Liste steht".
 

Seppel

Finesse-Fux
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Petri Dank! Kann ich machen :) .

Nachdem ich Ende der Woche erfahren hatte, dass Frau und Kind am Samstag ganztägig unterwegs sind, nutzte ich meine Chance, um die diesjährige Huchensaison einzuläuten. Für einen Tagestrip ist der Fluss eigentlich zu weit weg, aber was soll's, dachte ich mir, und der Wecker wurde auf 04:00 Uhr gestellt.

Um 07:00 Uhr kam ich am Fluss an, holte meine Tageskarte ab und machte mich auf den Weg zum ersten Spot.
Da es morgens noch sehr bedeckt war, entschied ich mich, die ersten Stunden mit einer Maus an der Oberfläche zu fischen. Das brachte relativ schnell den ersten Biss eines kleineren Huchens, der die Maus jedoch nur vor sich herschob und den Köder nicht richtig nahm.

Die nächsten acht Stunden lief ich über zehn Kilometer, machte hunderte Würfe, wechselte die Köder von der Schwammkoppe zum Gummifisch und weiter zum Streamer, konnte aber keinen weiteren Fisch zum Anbiss überreden.

Der Tag und auch meine Kräfte gingen langsam zu Ende. Gegen Abend traf ich mich noch mit zwei Freunden, die seit dem Vortag mit der Fliegenrute unterwegs waren, um gemeinsam noch einen letzten Zug zu befischen.
Da es nur erlaubt ist, bis maximal eine Stunde nach Sonnenuntergang zu fischen, war der Angeltag praktisch gelaufen. „Wieder ein Schneider-Tag“, die beim Huchenangeln ja den Großteil aller Angeltage ausmachen, dachte ich mir und machte meinen letzten, vielleicht vorletzten Wurf.

Ich führte einen handgemachten, dreiteiligen Wobbler mit der Strömung und ließ ihn kurz stehen. Dann bekam ich einen Biss mit einer Wucht, wie ich sie bisher nur aus dem Salzwasser kannte. Anschlag! Fisch hängt! Puls sofort auf 180!
Der Fisch stellte sich in die Strömung, und ich hatte ordentlich zu kämpfen, ihn dort wieder herauszubekommen.
Nach ein paar Minuten intensiven Drills zeigte sich der Fisch an der Oberfläche, und wir schafften es, ihn zu landen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, und der Traum der letzten Jahre, einen Huchen mit über einem Meter Länge zu fangen, war plötzlich Realität geworden.

Er wurde kurz vermessen (107 cm), ein paar Fotos wurden gemacht, und anschließend durfte er zurück in sein Element. Ich saß im Wasser, konnte nicht fassen, was gerade passiert war, und strahlte wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum.

Long Story short: Man wird nicht immer belohnt, aber wenn, dann richtig.
Ganz dickes Petri und super Bericht!!!
 

StephenFly

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Petri heil zu den Lachsen und dem Riesen Huchen! Tolle Fische

1000142619.jpeg
Bei mir gab's nach dem DaF Seminar noch ne schöne 47er Bachforelle aus dem heimischen Mini Bach. Schön zu sehen wie gut die Hübsche den doch sehr warmen Sommer überstanden hat. War wirklich gut genährt, genauso wie alle anderen Fische die ich so sehen
konnte. Leider habe ich nen richtig guten Fisch der Mitte/Ende 50er Klasse verkackt bzw. den Anhieb einfach nen ticken zu früh gesetzt. Leider nicht zu ändern. Dafür poste ich einfach noch nen Bild meiner ersten wirklich großen Forelle, ich hab die Situation noch ganz genau vor meinen Augen...

1000056405.jpeg
 

gloin

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Mega, Petri! Ich nehme an, auf Fliege/Streamer?

Edit: Wie hast Du eigentlich das 2. Bild arrangiert? Handy auf Tripod im Flachwasser stehend?
 
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StephenFly

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Mega, Petri! Ich nehme an, auf Fliege/Streamer?

Edit: Wie hast Du eigentlich das 2. Bild arrangiert? Handy auf Tripod im Flachwasser stehend?
Hallöchen! Und Petri Dank! Beide kamen jeweils auf Gammarus Imitationen, die ganz große auf nen 16er Bachflohkrebs, die andere auf einen der Größe 14.
Ich Fische tatsächlich nicht mit Streamer oder Spinnrute auf Bachforellen, das geht vollkommen Gegen mich.

Die Bilder hat tatsächlich mein Kumpel damals gemacht. Der war nicht weit entfernt und so bot sich das an. Bei dem tollen Fisch war ich da auch sehr Glücklich drüber, so kam der sehr beeindruckende Kopf zur Geltung
 

Ronnie

Barsch Vader
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Bei mir ist heute der letzte Tag 2026 die Bach auf, deshalb gestern noch schnell Überstunden frei gemacht und 6 Stunden waten gewesen.....

Herbstimpressionen:
IMG_20261014_133344.jpg

Richtig Große gab's keine, aber mehrere die man gut hätte mitnehmen KÖNNEN....
IMG_20261014_143852.jpg IMG_20261014_170558.jpg IMG_20261014_170606.jpg

Ich mach mir aber tatsächlich starke Sorgen um den Bach. Erstmal waren wenig Fische da, vor allem kaum kleinere, ich hab aber Ami-Krebse ohne Ende gesehen, dann fehlt immer noch MASSIV Wasser, und zusätzlich ist das Bachbett fast komplett versandet bzw. verschlammt. Bin stellenweise eingesunken wie im nassen Strand am Meer....
Wenn da vor der Laichzeit nicht ein oder mehrere längere und heftigere Unwetter kommen die das Bachbett mal "Durchspülen" hab ich null Plan, ob die Bafos überhaupt geeignete Laichplätze mit Kies finden :emoji_shrug:. Und ja, wir hatten immer Nachwuchs, der "Stützbesatz" ist regelmäßig in "Pfannengröße".
 
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kiwifahrer

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Er wurde kurz vermessen (107 cm), ein paar Fotos wurden gemacht, und anschließend durfte er zurück in sein Element. Ich saß im Wasser, konnte nicht fassen, was gerade passiert war, und strahlte wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum.

Long Story short: Man wird nicht immer belohnt, aber wenn, dann richtig.
Petri Paan! Vielen Dank für die Story, die Bilder vom schönen Fisch, und nicht zuletzt für den Release des Kupferlings!

In der Huchen-Literatur wird nicht ohne Grund gerne romantisch von der "blauen Stunde" geschrieben, also dem Übergang des Tages in die Nacht, als die heißeste Zeit bei der Huchen-Fischerei...


Petri und danke für dein Bild und den Bericht,beides bringt mich dazu meine Urlaubspläne für nächstes Jahr zu überdenken und anstatt auf Lachs mein Glück auch einmal auf Huchen zu probieren da er schon seit meiner Jugend auf meiner "will ich einmal im Leben gefangen haben Liste steht".
Wenn man zusehen muss wie verheerend sich die Altlantik-Lachs-Populationen entwickeln, dann ist das keine schlechte Idee. Je nach Gewässer hat man ggf. die Chance auch bezüglich der Endgröße mit vielen Lachsgewässern mithalten zu können. Ich selbst habe bisher lediglich einige kleinere Huchen (mit der Fliege) gefangen, war aber immer spannend und hat Spaß gemacht bis auf die Kälte...
 

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