justWolfi
Dr. Jerkl & Mr. Bait
Moin Angelfreaks,
dieses Jahr gab es für mich ein eher ungewöhnliches Szenario:
Ich habe mir nach Jahren tatsächlich wieder eine Spinning-Rute zugelegt.
Daher möchte ich direkt vorweg sagen, dass mein Vergleich zu anderen Spinnruten eher begrenzt ist. Im Zuge dieses Tests konnte ich zwar einige Modelle von Kollegen im direkten Vergleich fischen, selbst besitze ich aber nur noch zwei weitere Spinnings, die ehrlich gesagt kaum zum Einsatz kommen.
Schon länger war mir ein Dorn im Auge, dass gewisse Techniken zwar mit der Baitcaster funktionieren, sich für mich aber nie wirklich perfekt angefühlt haben. Vor allem Jiggen/Faulenzen sowie C-Rig mit langem Pendel.
Also habe ich angefangen, mich intensiver umzuschauen, was der Markt aktuell hergibt — und durch meine bisher extrem positiven Erfahrungen mit Megabass lag natürlich auch die Frage nahe, ob es dort etwas Passendes gibt.
Relativ schnell wurde ich auf die Wind Buster aufmerksam. Laut Megabass eigentlich eine für Hardbaits konzipierte Rute, gleichzeitig aber mit außergewöhnlicher Sensibilität für Grundkontakt.
Trotzdem habe ich noch einige Stunden weiter recherchiert, Alternativen angeschaut — sowohl von Megabass als auch von anderen Herstellern.
Und wie es der Zufall wollte, tauchte zwei Tage später bei Kleinanzeigen plötzlich eine Wind Buster auf — verkauft von einem User aus dem Forum hier, den ich völlig übersehen hatte.
Kurz geschrieben, schnell einig geworden, Deal eingetütet.
Und so stand ich dann auf dem Parkplatz des Restaurants vom nachgeholten Weihnachtsessen mit der Familie und kaufte spontan eine Wind Buster.
Wie man das als Junkie eben macht … als Tackle-Junkie glücklicherweise.
Gefischt wurde die Rute mit einer Daiwa Luvias LT3000S-CXH.

Optisch ist die Rute für mich wieder eine glatte 10/10 — höchstens die Schnur könnte farblich noch besser matchen.
Die Wind Buster sollte bei mir hauptsächlich folgende Aufgaben übernehmen:
Und diese 80–85 % kamen definitiv nicht von ungefähr.
Vom 100-%-BC-Angler, der Spinnruten früher eher als umständlich und nervig empfand, hin zum absoluten Fan — das hätte ich selbst nicht gedacht.
Meine Angelkumpels hatten auf dem Trip jedenfalls reichlich Gelegenheit, sich darüber lustig zu machen.
Kurz und knapp:
Ich angle relativ wenig Twitchbaits. Allgemein fische ich ungern Köder mit Drillingen — vermutlich bin ich einfach mehr der Softie
Trotzdem fühlte sich ein Megabass Vision 110 Jr. +1 fantastisch an der Rute an. Durch das kurze Handteil ließ sich die Wind Buster sehr angenehm twitchen. Für mich war sie straff genug, gerade weil ich eher sanfte Twitches bevorzuge und selbst mit PE lieber etwas steifere Ruten fische.
Das C-Rig kam ehrlicherweise nur kurz zum Einsatz, weil in Holland an dem Tag auf Rigs absolut gar nichts ging und ich relativ schnell wieder auf Jigs gewechselt habe.
Was mir aber sofort auffiel, war die enorme Sensibilität. Ich konnte den Untergrund direkt sauber lesen und trotz des langen Pendels ließ sich das Rig angenehm werfen.
Ein paar Zentimeter mehr Länge wären bei sehr langen Pendeln vermutlich hilfreich, für meine Zwecke hat es aber absolut gepasst.
Sobald wieder mehr mit Rigs gefischt wird, möchte ich die Rute hier definitiv noch ausführlicher testen.
Dafür war die Wind Buster eigentlich überhaupt nicht gedacht.
Da Chatterbaits aber zu meinen absoluten Lieblingsködern gehören und ich etwas im Mittelwasser anbieten wollte, musste sie diesen Test ebenfalls über sich ergehen lassen.
Und seien wir ehrlich:
Eine halbwegs vernünftige Rute bekommt Chatterbaits irgendwie bewegt.
Durch die recht straffe Spitze in Kombination mit PE war das allerdings schon ein ordentliches Rüttelfest für den Arm. Ich weiß, dass es Angler gibt, die genau das mögen — ich persönlich greife dafür lieber zu anderen Combos.
Aber wenn man nur mit einer einzigen Rute losziehen möchte, funktioniert auch das absolut problemlos.
Und genau hier hat mich die Wind Buster komplett abgeholt.
90 % der Zeit habe ich 7 g + 3,25" LC Shaker gefischt — und ich habe wirklich alles gespürt.
In Holland war ich bereits beeindruckt, hatte dort aber keinen direkten Vergleich.
An der Seenplatte wurde es dann interessant:
Mein Cousin hatte sich kurz zuvor eine dedizierte Jig-Rute gekauft — wohlgemerkt in einer ähnlichen Preisklasse und auf dem Papier deutlich „krasser“ als die Wind Buster, die eigentlich als Hardbait-Rute entwickelt wurde.
Wir standen beide auf dem Boot und befischten eine Kante von etwa 5,5 m auf 2 m hoch. Ich spürte jeden einzelnen Kontakt zum Grund.
Nach ein paar Minuten fragte mich mein Cousin, ob ich den Grund überhaupt fühlen würde — er selbst musste alles über die Schnur wahrnehmen.
Da er deutlich seltener angelt, dachte ich zunächst an Gewöhnungssache.
Also tauschten wir die Ruten.
Und plötzlich spürte auch er mit der Wind Buster sofort den Grundkontakt. Im Gegenzug fischte ich seine Rute — und tatsächlich: Ich bekam kaum etwas bis nur sehr schwach übertragen.
Der dritte Mann auf dem Boot wurde durch unsere Diskussion neugierig und wollte die Wind Buster ebenfalls testen. Nach fünf Minuten drückte er sie mir genervt wieder in die Hand und sagte:
Währenddessen schaute mein Cousin bereits parallel, was seine aktuelle Rute bei eBay noch bringen würde.
Um es endgültig zu wissen, haben wir die Rute später in 8–9 m Wassertiefe mit voller Distanz gefischt.
Selbst dort war die Übertragung brutal gut. Jeder einzelne Tock am harten Boden kam sauber durch.

Das sind die die noch überlebt haben, etliche weitere haben nach X Fischen das Zeitliche gesegnet
Ich bin anschließend auch auf 5 g Jigs + 3,25" Shaker heruntergegangen — und hier wurde es dann langsam dünn.
Ich habe mir mittlerweile noch ein paar Tungsten-Keitech-Jigs bestellt, um zu schauen, ob sich das Ganze damit noch etwas optimieren lässt, aber das würde ich wirklich als absolute Untergrenze betrachten.
Nach oben hin — die Wind Buster wird oft als „underrated“ bezeichnet — sehe ich sie realistisch bei etwa 12 g + 4" Easy Shiner, vielleicht noch 14 g am oberen Ende.
Viel mehr würde ich ihr persönlich aber nicht dauerhaft zumuten.
Die Wind Buster besitzt für mein Empfinden eine relativ schnelle Spitze.
Wie so oft bei Megabass-Ruten passiert aber etwas, das ich bei kaum einer anderen Marke in dieser Form kenne:
Sobald Last auf den Blank kommt, geht die Rute wunderschön in eine progressive, fast parabolische Aktion über.
Natürlich braucht es dafür etwas Druck, aber selbst ein guter 35+ Barsch oder ein 60+ Hecht machen an der Rute bereits enorm Spaß.
Ich selbst konnte bisher einen sehr agilen 70er Hecht sowie einen 38,5er Barsch damit fangen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, an ansatzweise Grenzen zu stoßen.
Die Rute besitzt genügend Power, federt Kopfstöße aber gleichzeitig fantastisch ab. Selbst mit PE und sehr spitz beißenden Hechten hatte ich kaum Aussteiger.
Für mich eine absolute 10/10 in Sachen Aktion.
Mit der 3000er Luvias liegt die Combo für mich perfekt in der Hand. Auch viele Stunden Fischen am Stück sind absolut problemlos möglich — keinerlei Kopflastigkeit, keinerlei Ermüdung.
Was man allerdings definitiv sagen muss:
Der Rollenhalter wird nicht jedem gefallen.
Wer seine komplette Hand vor der Rolle führt, wird hier vermutlich weniger glücklich werden.
Megabass hat den Rollenhalter ergonomisch so gestaltet, dass er sich optimal in die Handinnenfläche schmiegt — und genau das tut er bei meiner Griffhaltung auch perfekt.
Ich fische den Rollensteg zwischen Ring- und kleinem Finger, damit liegt die Rute unfassbar angenehm in der Hand. Selbst mit größeren Händen funktioniert das noch gut, wenn der Rollenfuß zwischen Mittel- und Ringfinger liegt.
Ich habe bewusst versucht, die Rute auch mit kompletter Hand vor dem Rollenhalter zu fischen — und da verliert sie für mich deutlich an Ergonomie.
Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die Wind Buster zuzulegen und normalerweise „vor der Rolle“ greift, sollte die Rute vorher unbedingt einmal selbst in die Hand nehmen.
Und falls es nicht passt … wird es vielleicht Zeit, richtig zu angeln.
dieses Jahr gab es für mich ein eher ungewöhnliches Szenario:
Ich habe mir nach Jahren tatsächlich wieder eine Spinning-Rute zugelegt.
Daher möchte ich direkt vorweg sagen, dass mein Vergleich zu anderen Spinnruten eher begrenzt ist. Im Zuge dieses Tests konnte ich zwar einige Modelle von Kollegen im direkten Vergleich fischen, selbst besitze ich aber nur noch zwei weitere Spinnings, die ehrlich gesagt kaum zum Einsatz kommen.
Wie kam es überhaupt dazu?
Schon länger war mir ein Dorn im Auge, dass gewisse Techniken zwar mit der Baitcaster funktionieren, sich für mich aber nie wirklich perfekt angefühlt haben. Vor allem Jiggen/Faulenzen sowie C-Rig mit langem Pendel.
Also habe ich angefangen, mich intensiver umzuschauen, was der Markt aktuell hergibt — und durch meine bisher extrem positiven Erfahrungen mit Megabass lag natürlich auch die Frage nahe, ob es dort etwas Passendes gibt.
Relativ schnell wurde ich auf die Wind Buster aufmerksam. Laut Megabass eigentlich eine für Hardbaits konzipierte Rute, gleichzeitig aber mit außergewöhnlicher Sensibilität für Grundkontakt.
Trotzdem habe ich noch einige Stunden weiter recherchiert, Alternativen angeschaut — sowohl von Megabass als auch von anderen Herstellern.
Und wie es der Zufall wollte, tauchte zwei Tage später bei Kleinanzeigen plötzlich eine Wind Buster auf — verkauft von einem User aus dem Forum hier, den ich völlig übersehen hatte.
Kurz geschrieben, schnell einig geworden, Deal eingetütet.
Und so stand ich dann auf dem Parkplatz des Restaurants vom nachgeholten Weihnachtsessen mit der Familie und kaufte spontan eine Wind Buster.
Wie man das als Junkie eben macht … als Tackle-Junkie glücklicherweise.
Hard Facts
- Länge: 7'2" / 218 cm
- Wurfgewicht: 1/4 – 5/8 oz / 7 – 17,5 g
- Rutengewicht: 103 g
- Teilung: 1-teilig
- Aktion: Medium Fast (für mein Empfinden eher Fast)
- Anzahl der Ringe: 9
- Beringung: Titanium Frame mit SiC-S Einlagen
- UVP: 479 €
Gefischt wurde die Rute mit einer Daiwa Luvias LT3000S-CXH.

Optisch ist die Rute für mich wieder eine glatte 10/10 — höchstens die Schnur könnte farblich noch besser matchen.
Einsatzgebiet der Rute
Die Wind Buster sollte bei mir hauptsächlich folgende Aufgaben übernehmen:
- 3–4" Köder an 7–12 g Jigs
- C-Rig mit langem Pendel, 7–10 g + 2–3" Köder
- Twitchbaits bei Gegenwind
Und diese 80–85 % kamen definitiv nicht von ungefähr.
Vom 100-%-BC-Angler, der Spinnruten früher eher als umständlich und nervig empfand, hin zum absoluten Fan — das hätte ich selbst nicht gedacht.
Meine Angelkumpels hatten auf dem Trip jedenfalls reichlich Gelegenheit, sich darüber lustig zu machen.
Twitchbaits
Kurz und knapp:
Ich angle relativ wenig Twitchbaits. Allgemein fische ich ungern Köder mit Drillingen — vermutlich bin ich einfach mehr der Softie
Trotzdem fühlte sich ein Megabass Vision 110 Jr. +1 fantastisch an der Rute an. Durch das kurze Handteil ließ sich die Wind Buster sehr angenehm twitchen. Für mich war sie straff genug, gerade weil ich eher sanfte Twitches bevorzuge und selbst mit PE lieber etwas steifere Ruten fische.
C-Rig
Das C-Rig kam ehrlicherweise nur kurz zum Einsatz, weil in Holland an dem Tag auf Rigs absolut gar nichts ging und ich relativ schnell wieder auf Jigs gewechselt habe.
Was mir aber sofort auffiel, war die enorme Sensibilität. Ich konnte den Untergrund direkt sauber lesen und trotz des langen Pendels ließ sich das Rig angenehm werfen.
Ein paar Zentimeter mehr Länge wären bei sehr langen Pendeln vermutlich hilfreich, für meine Zwecke hat es aber absolut gepasst.
Sobald wieder mehr mit Rigs gefischt wird, möchte ich die Rute hier definitiv noch ausführlicher testen.
Chatterbaits
Dafür war die Wind Buster eigentlich überhaupt nicht gedacht.
Da Chatterbaits aber zu meinen absoluten Lieblingsködern gehören und ich etwas im Mittelwasser anbieten wollte, musste sie diesen Test ebenfalls über sich ergehen lassen.
Und seien wir ehrlich:
Eine halbwegs vernünftige Rute bekommt Chatterbaits irgendwie bewegt.
Durch die recht straffe Spitze in Kombination mit PE war das allerdings schon ein ordentliches Rüttelfest für den Arm. Ich weiß, dass es Angler gibt, die genau das mögen — ich persönlich greife dafür lieber zu anderen Combos.
Aber wenn man nur mit einer einzigen Rute losziehen möchte, funktioniert auch das absolut problemlos.
Jigs – Hier wurde es ernst
Und genau hier hat mich die Wind Buster komplett abgeholt.
90 % der Zeit habe ich 7 g + 3,25" LC Shaker gefischt — und ich habe wirklich alles gespürt.
In Holland war ich bereits beeindruckt, hatte dort aber keinen direkten Vergleich.
An der Seenplatte wurde es dann interessant:
Mein Cousin hatte sich kurz zuvor eine dedizierte Jig-Rute gekauft — wohlgemerkt in einer ähnlichen Preisklasse und auf dem Papier deutlich „krasser“ als die Wind Buster, die eigentlich als Hardbait-Rute entwickelt wurde.
Wir standen beide auf dem Boot und befischten eine Kante von etwa 5,5 m auf 2 m hoch. Ich spürte jeden einzelnen Kontakt zum Grund.
Nach ein paar Minuten fragte mich mein Cousin, ob ich den Grund überhaupt fühlen würde — er selbst musste alles über die Schnur wahrnehmen.
Da er deutlich seltener angelt, dachte ich zunächst an Gewöhnungssache.
Also tauschten wir die Ruten.
Und plötzlich spürte auch er mit der Wind Buster sofort den Grundkontakt. Im Gegenzug fischte ich seine Rute — und tatsächlich: Ich bekam kaum etwas bis nur sehr schwach übertragen.
Der dritte Mann auf dem Boot wurde durch unsere Diskussion neugierig und wollte die Wind Buster ebenfalls testen. Nach fünf Minuten drückte er sie mir genervt wieder in die Hand und sagte:
„Ich hasse dich … die Wind Buster kommt sofort auf meine Kleinanzeigen-Suchliste.“
Währenddessen schaute mein Cousin bereits parallel, was seine aktuelle Rute bei eBay noch bringen würde.
Um es endgültig zu wissen, haben wir die Rute später in 8–9 m Wassertiefe mit voller Distanz gefischt.
Selbst dort war die Übertragung brutal gut. Jeder einzelne Tock am harten Boden kam sauber durch.

Das sind die die noch überlebt haben, etliche weitere haben nach X Fischen das Zeitliche gesegnet
Grenzen der Rute
Ich bin anschließend auch auf 5 g Jigs + 3,25" Shaker heruntergegangen — und hier wurde es dann langsam dünn.
Ich habe mir mittlerweile noch ein paar Tungsten-Keitech-Jigs bestellt, um zu schauen, ob sich das Ganze damit noch etwas optimieren lässt, aber das würde ich wirklich als absolute Untergrenze betrachten.
Nach oben hin — die Wind Buster wird oft als „underrated“ bezeichnet — sehe ich sie realistisch bei etwa 12 g + 4" Easy Shiner, vielleicht noch 14 g am oberen Ende.
Viel mehr würde ich ihr persönlich aber nicht dauerhaft zumuten.
Aktion & Drillverhalten
Die Wind Buster besitzt für mein Empfinden eine relativ schnelle Spitze.
Wie so oft bei Megabass-Ruten passiert aber etwas, das ich bei kaum einer anderen Marke in dieser Form kenne:
Sobald Last auf den Blank kommt, geht die Rute wunderschön in eine progressive, fast parabolische Aktion über.
Natürlich braucht es dafür etwas Druck, aber selbst ein guter 35+ Barsch oder ein 60+ Hecht machen an der Rute bereits enorm Spaß.
Ich selbst konnte bisher einen sehr agilen 70er Hecht sowie einen 38,5er Barsch damit fangen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, an ansatzweise Grenzen zu stoßen.
Die Rute besitzt genügend Power, federt Kopfstöße aber gleichzeitig fantastisch ab. Selbst mit PE und sehr spitz beißenden Hechten hatte ich kaum Aussteiger.
Für mich eine absolute 10/10 in Sachen Aktion.
Balance & Ergonomie
Mit der 3000er Luvias liegt die Combo für mich perfekt in der Hand. Auch viele Stunden Fischen am Stück sind absolut problemlos möglich — keinerlei Kopflastigkeit, keinerlei Ermüdung.
Was man allerdings definitiv sagen muss:
Der Rollenhalter wird nicht jedem gefallen.
Wer seine komplette Hand vor der Rolle führt, wird hier vermutlich weniger glücklich werden.
Megabass hat den Rollenhalter ergonomisch so gestaltet, dass er sich optimal in die Handinnenfläche schmiegt — und genau das tut er bei meiner Griffhaltung auch perfekt.
Ich fische den Rollensteg zwischen Ring- und kleinem Finger, damit liegt die Rute unfassbar angenehm in der Hand. Selbst mit größeren Händen funktioniert das noch gut, wenn der Rollenfuß zwischen Mittel- und Ringfinger liegt.
Ich habe bewusst versucht, die Rute auch mit kompletter Hand vor dem Rollenhalter zu fischen — und da verliert sie für mich deutlich an Ergonomie.
Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die Wind Buster zuzulegen und normalerweise „vor der Rolle“ greift, sollte die Rute vorher unbedingt einmal selbst in die Hand nehmen.
Und falls es nicht passt … wird es vielleicht Zeit, richtig zu angeln.

