Was bereitet dir gerade keine Freude??? aka Was geht Dir auf den Sack?

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Crügge

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Letztendlich sollte man doch froh sein, dass sich Gewerkschaften für die Belange der Mitarbeiter einsetzt. Wer sich nicht organisiert und ausbeuten lässt, ist meiner Meinung nach leider selbst schuld.
Natürlich geht das iwo zu Lasten der Allgemeinheit aber man muss ja auch mal nen nerv treffen der schmerzt.
 

newmie2205

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Letztendlich sollte man doch froh sein, dass sich Gewerkschaften für die Belange der Mitarbeiter einsetzt. Wer sich nicht organisiert und ausbeuten lässt, ist meiner Meinung nach leider selbst schuld.
Natürlich geht das iwo zu Lasten der Allgemeinheit aber man muss ja auch mal nen nerv treffen der schmerzt.
Bei solchen Aussagen bekomme ich echt Herpes!
JEDER Angestellte weiß vorher, was er unterschreibt! Das hat weder was Organisation noch mit Ausbeutung zu tun. Der einzige Nerv, der getroffen wird, ist der Aggressionsnerv des "normalen" Angestellten. Zum Kotzen ist das!
 

Ben_12_34_56

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Von mir aus kann so oft gestreikt werden wie sie wollen aber dann bitte so das es die Firmen trifft und nicht die Nutzer des Öffentlichen Verkehrs. Z.b in Japan wird es bei Streiks so gemacht das wenn im Öffentlichen Verkehr gestreikt wird, die Züge und Büsse normal fahren aber die Fahrgäste kostenlos mitgenommen werden. Finde ich besser, wie das was hier gemacht wird, hier leidet eigentlich nur der Fahrgast drunter und da es kaum alternativen zur deutschen Bahn gibt nimmt die Firma davon kaum einen Schaden wenn Züge und Büsse einfach nicht fahren
 

Crügge

Master-Caster
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Bei solchen Aussagen bekomme ich echt Herpes!
JEDER Angestellte weiß vorher, was er unterschreibt! Das hat weder was Organisation noch mit Ausbeutung zu tun. Der einzige Nerv, der getroffen wird, ist der Aggressionsnerv des "normalen" Angestellten. Zum Kotzen ist das!
Dann weißt du leider nicht was Gewerkschaften alles gemacht haben, eigl haben wir alle von Gewerkschaften profitiert sonst würden wir hier 7 Tage durcharbeiten.
Ja jeder Angestellte (sollte) zumindest wissen was er unterschreibt, würde es aber keine Tarifverträge geben und Gewerkschaften die die Arbeitgeber iwo regulieren wäre das die reinste Sklavenarbeit, jeder Arbeitgeber würde machen was er will.
Ist in weiten Teilen der Arbeitswelt immer noch so, Gesundheitssektor zB oder durch andere Tricksereien wie Sub-Sub-Subunternehmen etc.
Von daher sollte man froh sein wenn man von einem Tarifvertrag profitiert, ich finds auch gut das man sich da nicht rumschubsen lässt und den Druck auf die Arbeitgeber erhöht.
Ein Streik den man nicht mitbekommt, bringt auch nichts.

Sollte übrigens mal die Altenpflegekräfte oder das Personal in Krankenhäusern auch mal machen, da spielen die Arbeitgeber aber immer die moralische Karte das die Patienten ja nichts dafür können etc.
Wenn sich das noch durch ne Gewerkschaft organisieren würde, würde der ganze Gesundheitssektor auch besser aussehen und wäre nicht so ausgebeutet.
 

OnkelOriginal

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Von mir aus kann so oft gestreikt werden wie sie wollen aber dann bitte so das es die Firmen trifft und nicht die Nutzer des Öffentlichen Verkehrs. Z.b in Japan wird es bei Streiks so gemacht das wenn im Öffentlichen Verkehr gestreikt wird, die Züge und Büsse normal fahren aber die Fahrgäste kostenlos mitgenommen werden. Finde ich besser, wie das was hier gemacht wird, hier leidet eigentlich nur der Fahrgast drunter und da es kaum alternativen zur deutschen Bahn gibt nimmt die Firma davon kaum einen Schaden wenn Züge und Büsse einfach nicht fahren
Wie ich immer zu sagen pflege: Bei Auflehnung der Kleinen muss es die großen Treffen, nicht die Kleinen selbst. :D
 

Fynn_sh

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich habe auch noch nie an einem Streik teilgenommen, obwohl ich in einem IG Metall Unternehmen tätig bin.
Diese ständigen, horrenden Forderungen der Gewerkschaften sind gruselig geworden. Dazu die Bevormundung ggü. Angestellten in Bezug auf Reisezeiten usw. hat einfach jegliches Verhältnis zur Realität unserer aktuellen Wirtschaftslage verloren.
Den Mitarbeitern bei uns geht es unfassbar gut. 35std Woche, Gleitzeit, kurze Kernarbeitszeit, unfassbar gutes Gehalt - und trotzdem sind die gewerkschaftsnahen Kollegen das ganze Jahr am meckern, zeigen keinerlei Flexibilität gegenüber dem Arbeitgeber und warten das ganze Jahr darauf, mit der Trillerpfeife vor dem Tor stehen zu können. Ätzend!

Bin ziemlich glücklich damit, meinen Tarifvertrag abgegeben zu haben und mich wieder selber für meine eigenen Belange einsetzen zu können.

Verdi empfinde ich, von außen betrachtet, noch deutlich penetranter und unangenehmer als die IG Metall.
Saß schon mehrfach am Airport, als zu Ferienbeginn plötzlich irgendwelches Bodenpersonal gestreikt hat und vollkommen verzweifelte Familien mit Kleinkindern um ihren Jahresurlaub gebracht wurden. Dafür habe ich NULL Verständnis und zeige da auch keinerlei Solidarität.
 
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Mescalero

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@OnkelOriginal
Ja, ich hatte dich gemeint. Bei den Industriegewerkschaften ist es einfach, jede Arbeitsniederlegung trifft die Unternehmer direkt. Aber wie soll das bei öffentlichen Dienstleistern funktionieren?
 

OnkelOriginal

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In dem von mir zitierten Beitrag über das Modell aus Japan steht es doch schon mit einer Möglichkeit beschrieben.
Der Öffentliche Nahverkehr macht weiterhin seinen Job, nimmt aber dafür zB kein Geld ein. Das trifft die Firma, der kleine Mann der zur Arbeit muss, wird aber nicht in Mitleidenschaft gezogen durch einen Streik.
 

newmie2205

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Sollte übrigens mal die Altenpflegekräfte oder das Personal in Krankenhäusern auch mal machen, da spielen die Arbeitgeber aber immer die moralische Karte das die Patienten ja nichts dafür können etc.
Na dann hoffen wir mal, dass es nicht dich oder deine Familie betrifft. Was eine niederträchtige und vollkommen moralisch verblödete Aussage. Wahnsinn.
 

Pabstat

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Das vorherrschende Gewerkschaftssystem in D muss reformiert werden. Wir leben nicht mehr im Manchester Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, insofern muss man die Frage stellen, wofür braucht es das System noch. Als ob irgendwer heutzutage in grossen Unternehmen ausgebeutet werden würde. Abgesehen davon, wird afaik in D niemand zur Arbeit für Arbeitgeber XY gezwungen. Dass die roten Gewerkschaftsbonzen natürlich das Lied von geknechteten Arbeiter singen, ist klar, sonst verlieren sie ja ihre Existenzberechtigung. Abgesehen davon muss man ja von der Partei der Bürgergeldeinstreicher sprechen, statt derjenigen der Arbeiter. Dieses Gejammer geht mir auf den Senkel...als ob im ÖD bsw. oder sonst irgendwo die Leute ausgenutzt wuerden. Lächerlich.
 

BST_M

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Mein alter Herr knoddert seit Jahren vor sich hin, dass wir uns so nur in eine Lohn-/Preisspirale bewegen, die sich immer schneller dreht.

Wenn der Lokführer mehr Geld bekommt, steigt der Ticketpreis, so müssen andere Gruppen wieder mehr verdienen.
Würde das Gehalt/die Boni der obersten Managementebene dafür eingesetzt und der Preis würde gleich bleiben, wäre das was anderes.
So leidet die arbeitende Mittelschicht, die sich immer wieder organisieren muss, wie sie zur Arbeit kommt (egal ob ÖPNV oder KiTa oä).
Im Grunde spielen wir uns gegenseitig aus und keiner gönnt dem anderen etwas.

Und die, die es ändern könnten, sind nicht betroffen und daher interessiert sie es nicht.
 

OnkelOriginal

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Das vorherrschende Gewerkschaftssystem in D muss reformiert werden. Wir leben nicht mehr im Manchester Kapitalismus des 19. Jahrhunderts, insofern muss man die Frage stellen, wofür braucht es das System noch. Als ob irgendwer heutzutage in grossen Unternehmen ausgebeutet werden würde. Abgesehen davon, wird afaik in D niemand zur Arbeit für Arbeitgeber XY gezwungen. Dass die roten Gewerkschaftsbonzen natürlich das Lied von geknechteten Arbeiter singen, ist klar, sonst verlieren sie ja ihre Existenzberechtigung. Abgesehen davon muss man ja von der Partei der Bürgergeldeinstreicher sprechen, statt derjenigen der Arbeiter. Dieses Gejammer geht mir auf den Senkel...als ob im ÖD bsw. oder sonst irgendwo die Leute ausgenutzt wuerden. Lächerlich.
Sag das nicht zu laut, manche fühlen sich schon ausgenutzt, wenn sie mal die Wäsche aufhängen müssen zuhause :D
 

OnkelOriginal

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Mein alter Herr knoddert seit Jahren vor sich hin, dass wir uns so nur in eine Lohn-/Preisspirale bewegen, die sich immer schneller dreht.

Wenn der Lokführer mehr Geld bekommt, steigt der Ticketpreis, so müssen andere Gruppen wieder mehr verdienen.
Würde das Gehalt/die Boni der obersten Managementebene dafür eingesetzt und der Preis würde gleich bleiben, wäre das was anderes.
So leidet die arbeitende Mittelschicht, die sich immer wieder organisieren muss, wie sie zur Arbeit kommt (egal ob ÖPNV oder KiTa oä).
Im Grunde spielen wir uns gegenseitig aus und keiner gönnt dem anderen etwas.

Und die, die es ändern könnten, sind nicht betroffen und daher interessiert sie es nicht.
Hat er nicht unrecht mit!
 

Crügge

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Na dann hoffen wir mal, dass es nicht dich oder deine Familie betrifft. Was eine niederträchtige und vollkommen moralisch verblödete Aussage. Wahnsinn.
Dann hast du nicht den Kern meiner Aussage verstanden, tut mir leid für dich wenn du das nicht verstehst.
Es geht weniger darum das auf den Patienten auszutoben sondern darum Druck ausüben zu können um auch fair bezahlt und behandelt zu werden.
Dafür hat man das "scharfe Schwert" Patientenversorgung, nur nutzt man das nicht weil die Leute sich kleinhalten lassen.
Ob das wirklich mal genutzt wird oder man nur droht und der Arbeitgeber dann einknickt ist was anderes.
 

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