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Mescalero

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Seit Ewigkeiten geplant aber umgesetzt habe ich es nie. Mein Treppenhaus bietet perfekte Bedingungen und jahreszeitliche Temperaturgefälle aber einen geeigneten Platz zu finden ist schwer.

Mich würden Bitterlinge reizen. Stichlinge auch wobei diese wohl zwingen Lefu brauchen.
 

Fuchsinger

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Hat eigentlich jemand heimische Fische im Kaltwasserbecken?
Mich würden Grundeln, Rotaugen, Barsche oder sowas wie Stichlinge am meisten reizen.
Ich lebe 20m vom See entfernt und wollte meiner Tochter die lokale Fauna nahebringen.
9 Rotaugen, früher hatte ich auch noch Süßwasser-Schleimfische, aber die fressen nur frisches Futter, und jeden Abend stinkende Fischreste zu würfeln war mir dann irgendwann zu doof. Waren aber sehr lustige Gesellen.
20260114_205831.jpg
Alles im Aquarium hab ich aus dem See, und wenn wir in den Urlaub fahren, dürfen sie wieder zurück.
 

Mescalero

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moderlieschen hatte ich auch mal. Vom Züchter hatten wir unglaublich dürre Besatzfische bekommen und ich habe einen Minikescher voll (waren dann um die 50 statt geplanter 20) mit nach Hause genommen. Die haben das Trockenfutter so gut angenommen, dass sie schon nach kurzer Zeit schön kräftig aussahen, die eingefallenen Bäuche waren komplett verschwunden. Also durften sie in den Bach umziehen.
 

BarschPadawan

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Wir hatten bis 2021 ein Dennerle Nano Cube 30L mit rot-weiße nund schwarz-weißen Bienengarnelen. Einfach lustige kleine Gesellen und ich konnte wirklich stundenlang davor sitzen und mir das Gewusel anschauen. Boden/Algen abgrasen, komplett überladen mit ihren kleinen Futterbällchen davon schwimmen, Eierpflege, Blätter zerlegen....da ging immer was :) Vor allem haben wir uns immer sehr gefreut, wenn wir eine tragende Garnelenmutti entdeckt haben. Da wurde dann jeden Tag geschaut, ob der Nachwuchs schon geschlüft ist :p

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Wir haben auch gerade einen 35L Scapers Tank mit Nanashi-Garnelen und seit kurzem einen 10L Nanocube ohne Filter, um selektieren zu können. So wie du die Erfahrung beschreibst ist es bei uns auch. Wir füttern immer jeden 2ten Tag gemeinsam, schauen uns das wuselige Treiben an und entdecken tragende Weibchen und Babys. Wird nie langweilig!
Heute Abend reich ich mal Bilder nach :)
 

benwob

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Als ich einem Bekannten vor etwa 30 Jahren (scheiße bin ich alt) mal geholfen habe seinen Weiher abzulassen, waren da jede Menge Welse drin, die raus sollten.
Einen kleinen mit 9cm habe ich mitgenommen und Zuhause ins 60l Aquarium mit Goldfischen vom Bruder gesetzt.
Das war im September. Gefüttert haben wir ihn zunächst mit Würmern, nachdem er den ersten Goldfisch verspeist hatte, dann mit Fischen die ich mit der Senke gefangen habe.
War immer wieder spannend ihm beim Jagen und Fressen zuzuschauen.
Hat ihm anscheinend gut gefallen und er ist ordentlich gewachsen.
Neben den Futterfischen hat er immer wieder mal auch einen Goldfisch gefuttert bis nur noch einer mit etwa 10cm übrig war.
Im März war er dann auf knapp über 30cm abgewachsen, das Aquarium natürlich längst zu klein und wir haben ihn bei uns im Fluss ausgesetzt.
Exakt in der Nacht, bevor wir ihn in die Freiheit entlassen haben, hat er sich auch noch den letzten Goldfisch einverleibt........
 
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Simon D

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Ich lebe 20m vom See entfernt und wollte meiner Tochter die lokale Fauna nahebringen.
9 Rotaugen, früher hatte ich auch noch Süßwasser-Schleimfische, aber die fressen nur frisches Futter, und jeden Abend stinkende Fischreste zu würfeln war mir dann irgendwann zu doof. Waren aber sehr lustige Gesellen.
Anhang anzeigen 345685
Alles im Aquarium hab ich aus dem See, und wenn wir in den Urlaub fahren, dürfen sie wieder zurück.

Setz doch den alten Brückenwächter-Bass aus Bissone dazu! Dann ist er vor dem Knüppel und den Vögeln sicher und deinen Rotaugen wirds nicht so langweilig. UND (!) da du sie wieder in die Freiheit entlässt, werden sie nicht so verweichlicht, behalten quasi über Training unter Realbedingungen ihren Fluchtinstinkt bei :)
 

Löhrer Meefisch

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Als ich einem Bekannten vor etwa 30 Jahren (scheiße bin ich alt) mal geholfen habe seinen Weiher abzulassen, waren da jede Menge Welse drin, die raus sollten.
Einen kleinen mit 9cm habe ich mitgenommen und Zuhause ins 60l Aquarium mit Goldfischen vom Bruder gesetzt.
Das war im September. Gefüttert haben wir ihn zunächst mit Würmern, nachdem er den ersten Goldfisch verspeist hatte, dann mit Fischen die ich mit der Senke gefangen habe.
War immer wieder spannend ihm beim Jagen und Fressen zuzuschauen.
Hat ihm anscheinend gut gefallen und er ist ordentlich gewachsen.
Neben den Futterfischen hat er immer wieder mal auch einen Goldfisch gefuttert bis nur noch einer mit etwa 10cm übrig war.
Im März war er dann auf knapp über 30cm abgewachsen, das Aquarium natürlich längst zu klein und wir haben ihn bei uns im Fluss ausgesetzt.
Exakt in der Nacht, bevor wir in die Freiheit entlassen haben, hat er sich auch noch den letzten Goldfisch einverleibt........
Lol, lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was g'schenkt. Altes fränkisches Sprichwort
Mein Kumpel hatte zwei 5000l Seen am Holzplatz. Bevor bei uns die Grundeln kamen hatte man beim Aalangeln (was früher Kaulbarsche waren, seit Jahren keinen mehr gesehen) nen Haufen kleiner Waller um die 25cm. Gab anscheinend mal so drei vier hochproduktive Welsjahre. Da haben wir auch in jeden See einen gesetzt und immer fleißig Köderfische nachgeworfen, war gut, die Jungs standen im Sommer an der Oberfläche, teilweise hingen sogar die Barteln zur Oberfläche raus.
Als wir abgelassen haben, war in jedem see nur noch ein Wels, keine Kärpfchen , keine Köderfische. Die sind aber halt in dem Jahr auch massiv gewachsen.
 

Simon D

Master-Caster
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Lol, lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was g'schenkt. Altes fränkisches Sprichwort
Mein Kumpel hatte zwei 5000l Seen am Holzplatz. Bevor bei uns die Grundeln kamen hatte man beim Aalangeln (was früher Kaulbarsche waren, seit Jahren keinen mehr gesehen) nen Haufen kleiner Waller um die 25cm. Gab anscheinend mal so drei vier hochproduktive Welsjahre. Da haben wir auch in jeden See einen gesetzt und immer fleißig Köderfische nachgeworfen, war gut, die Jungs standen im Sommer an der Oberfläche, teilweise hingen sogar die Barteln zur Oberfläche raus.
Als wir abgelassen haben, war in jedem see nur noch ein Wels, keine Kärpfchen , keine Köderfische. Die sind aber halt in dem Jahr auch massiv gewachsen.
5000 l Wasservolumen = See? Ich sehe gerade 5 IBC Tanks vor meinem geistigen Auge stehen. Wir hatten in unserer Lachs Hatchery die kleinsten Tanks mit 6 m3 also 6000 Liter. Das waren die kleinsten Becken nach der Inkubation. 5000 Liter bezeichnen manche glaub als riesiges Aquarium, andere als Teich oder sehr kleinen Schwimmteich, Eisbad in der Sauna dürfte auch dahin kommen. Aber kleiner See mit 5000 l find ich auch gut :)
 

Löhrer Meefisch

Echo-Orakel
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5000 l Wasservolumen = See? Ich sehe gerade 5 IBC Tanks vor meinem geistigen Auge stehen. Wir hatten in unserer Lachs Hatchery die kleinsten Tanks mit 6 m3 also 6000 Liter. Das waren die kleinsten Becken nach der Inkubation. 5000 Liter bezeichnen manche glaub als riesiges Aquarium, andere als Teich oder sehr kleinen Schwimmteich, Eisbad in der Sauna dürfte auch dahin kommen. Aber kleiner See mit 5000 l find ich auch gut :)
Okay, ich prazisiere... Zwei Pfützen im Boden mit je 5000l Fassungsvermögen:D
 

Seppel

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Mein neuster und letzter Einzug in dem Becken, Trichogaster Leeri. Schöne Jungtiere und grade groß genug um die Geschlechter zu bestimmen. Freue mich immer langlebige Fische zu halten (Platys gehen aufs Konto meiner Frau).
Labyrinthfische faszinieren mich seit meinem ersten AQ, da war ich acht Jahre alt.
 

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Seppel

Finesse-Fux
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Er ist optisch mein aktueller Liebling im Becken.
Musste leider ein bisschen zoomen, aber man kann erkennts ja trotzdem.
Moin Fynn,

was sind das denn für Stein bzw. Dekore in Deinem AQ? Mir schwebt immer noch ein großes Tanganjika- Becken im Kopf rum.

Stichlinge hatte ich auch mal aber die sind wieder in den See gewandert. Unsere heimischen Fische brauchen eine Kälteperiode und ich konnte das nicht richtig umsetzen. Zudem haben die echt nur Lebendfutter genommen und dann wird’s schwierig wenn der Urlaub ansteht.
 

Fynn_sh

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Moin Fynn,

was sind das denn für Stein bzw. Dekore in Deinem AQ? Mir schwebt immer noch ein großes Tanganjika- Becken im Kopf rum.

Stichlinge hatte ich auch mal aber die sind wieder in den See gewandert. Unsere heimischen Fische brauchen eine Kälteperiode und ich konnte das nicht richtig umsetzen. Zudem haben die echt nur Lebendfutter genommen und dann wird’s schwierig wenn der Urlaub ansteht.

Back to Nature Module
Einige sind verklebt, andere sind sinkende Module. Habe mich früher lange verweigert künstliche Steine zu verbauen, aber mit Natursteinen bekommt man einfach keine ordentliche Lösung für Mbunas hin. Das wird entweder viel zu schwer oder das Becken insgesamt zu „kleinteilig“ - dann treten halt die typischen Probleme auf (Nachwuchs ohne Ende, Aggressionen und dauerhaft unterdrückte Mädels).
 

Mescalero

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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So Module fand ich auch immer seltsam (Steine liegen doch überall rum!), hatte aber auch noch nie welche in einem Aquarium gesehen.
Dann war ich mal im Aquahaus Gaus, habe schlagartig meine Meinung geändert und die Vorurteile über Bord geworfen.
 

Fynn_sh

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So Module fand ich auch immer seltsam (Steine liegen doch überall rum!), hatte aber auch noch nie welche in einem Aquarium gesehen.
Dann war ich mal im Aquahaus Gaus, habe schlagartig meine Meinung geändert und die Vorurteile über Bord geworfen.
Mein Vater ist Aquarianer der alten Schule. Grüne Amazonashölle im Wohnzimmer, kleine Diskus- und L-Welszucht usw.
Er wollte mich am liebsten enterben, als ich mit Modulen ankam… :D
 

Kirschenschneider

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Ich hatte fast 10 Jahre lang ein 160 x 70 x 60 mit der Amazonas-Rückwand von Back to Nature. Den Rückraum habe ich als riesigen Vorfilter genutzt. Leider habe ich keine Bilder mehr. Einschliesslich Discus waren nur Südamerikaner drin. Einziger Nachteil, wenn meine Pandawelse mal wieder ablaichten, fand man die Brut auch hinter der Rückwand.
Als kleiner Junge hatte ich in einem 80 cm Becken auch Güstern, Rotaugen und die besonders schönen Rotfeder. Die mochten gerne normales Trockenfutter. Als das Becken mal leer war, kamen Stichlinge rein, die immer im Frühjahr zum laichen in unsere Kleinbäche aufstiegen. Und beim keschern konnte ich dann einen 20 cm Hecht fangen. Der ging natürlich mit. Das war super spannend: Jeden Tag 13.00 Uhr wurde er aktiv, senkte seinen Körper in Richtung der armen Stichlinge und schnappte sich einen. Als das Stichlingsaufkommen nachließ , wurden die Fische wieder ausgesetzt.
 

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